Seite drucken - Umfrage V100 (BR 212) Märklin

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Win-Digipet - deutsche Foren => Stammtisch => Thema gestartet von: Achim Mühlhaus in 24. Oktober 2004, 22:30:10

Titel: Umfrage V100 (BR 212) Märklin
Beitrag von: Achim Mühlhaus in 24. Oktober 2004, 22:30:10
Hallo, liebe WDP-ler!

Ich habe mit Herrn Iten von Rail4you Kontakt auf genommen, weil ich wissen wollte, ob es für die V100 (212) von Märklin einen Umbausatz auf Drehstrommotor gibt/geben wird.

Herr Iten fragte mich, ob es das Modell denn öfters geben würde. Soll bestimmt heißen, ob es sich lohnen würde, für das Modell sowas zu produzieren.
Die V 100 (37724) ist eine meiner Lieblingslokomotiven, macht aber öfters Probleme mit dem Anker und läuft relativ laut.

Nun die Umfrage:
Was haltet Ihr davon, die Lok mit Drehstrommotor aus zu rüsten?
Denkt Ihr auch, dass die V 100 eine Lok ist, die nicht auf der Anlage fehlen darf?

Ich will doch dem Herrn Iten nicht erzählen, dass es überhaupt DIE Lok ist, die es verdient, nen richtig guten Motor zu bekommen. Herr Iten meinte, wenn die Lok gefragt ist, bräuchte er mal eine zum Vermessen.......
Jetzt möchte ich erst mal abwarten, was für Reaktionen auf diesen Beitrag folgen. Dann würde ich sogar für einen guten Zweck meine neue V 100 zum Vermessen in die Schweiz schicken.

Gruß Achim      
Titel: Re: Umfrage V100 (BR 212) Märklin
Beitrag von: Erich in 24. Oktober 2004, 22:59:42
Hallöchen,

dieses Schätzchen läuft auf meiner Anlage hervorragend mit Mä-5pol-Motor und 60902 Decoder. (Ich habe es bisher nicht geschafft, mit anderen Decodern genau so gut zu fahren!)

Das ist zweifellos teuer, deshalb die Fragen:
Was würde die Alternative kosten?
Ist die Alternative qualitativ vergleichbar?

In gespannter Erwartung (da ist nämlich noch eine Kollegin der 212, die auf Umbau wartet)

mit freundlichen Grüßen

Erich  
Titel: Re: Umfrage V100 (BR 212) Märklin
Beitrag von: B.Michaelsen in 24. Oktober 2004, 23:49:33
Hallo Erich !

In Antwort auf:
Was würde die Alternative kosten?
Ist die Alternative qualitativ vergleichbar?




Ich sehe eigentlich nicht, dass die V100 (oder ihre Ableger wie die 212) sinnvoll mit einem Drehstrommotor ausgerüstet werden sollten.
Der Aufwand ist relativ hoch. Der Motor liegt bei der Maschine ja nicht auf dem Drehgestell, sondern ist mittig in der Maschine angeordnet. Da müsste dann eine Kardanwelle oder ähnliches genutzt werden. Das Fahrgeräusch entsteht bei dieser Lok ja auch nicht durch den Motor, sondern bei der Übertragung der Antriebskraft auf das Drehgestell. Für den Einbau des Drehstrommotors auf dem Drehgestell ist aber in der Höhe nicht genügend Platz vorhanden.

Zudem muss ich bestätigen, dass der Umbau auf 5-poligen Motor mit geeignetem Decoder (60902 oder aber auch Kuehn T145--wenn kein Analogbetrieb in Frage kommt) so excellente Fahreigenschaften ergibt, dass der recht teuere Umbau auf Sinusmotor nicht sinnvoll ist.

Meines Erachtens ist der Einbau des Drehstrommotors in Maschinen bei denen der Originalmotor auf dem Drehgestell sitzt sinnvoller. Also Re 4/4 oder Ae 6/6 oder aber die Maschinen der V160-Familie.... Diese Loks sind auch hochpreisiger. Die Umrüstkosten, die locker gegen 200 Euro gehen könnten, stehen dann auch in vernünftiger Relation zum Anschaffungspreis.

Ergo  V100 mit 5poler aufrüsten, Kuehn rein ca. 50 Euro.....!!!

gut motorisierte Grüsse

Bernd Michaelsen, einer vom   HAMST      
Titel: Re: Umfrage V100 (BR 212) Märklin
Beitrag von: Achim Mühlhaus in 25. Oktober 2004, 00:46:33
Hallo Herr Winkels, hallo, Herr Michaelsen!

Wie hoch die Kosten für die Umrüstung werden, weiß ich noch nicht. Vielleicht lässt sich der Decoder 60902 weiter verwenden. Das wäre mir auch sehr recht, weil der wirklich gut ist. Dann müsste nur der Motor mit einem Treiber eingebaut werden. In der Preisliste der Firma werden Drehstrommotoren mit Treiber für verschiedene H0- Modelle für 100€ angeboten. In dem Rahmen dürfte sich der Umbau der V100 auch bewegen.
Ich  hatte  ja eine V100 mit Hochleistungsantrieb (37724). Ich habe sie aber wegen sehr starker Geräuschentwicklung und hohem Verschleiß der Kohlen verkauft. Ständig wollte der Anker Öl haben, damit der Krach auf hörte. Und ständig musste ich die Lok deswegen reinigen, weil sich zwischen den Kontaktplättchen der ganze Öl- und Kohlenmist abgesetzt hat. Die Lok wurde langsam, der Decoder heiß und ich sah nach der Reinigung aus, als hätte ich unterm Auto gelegen. Zu dem sind schon 2 Anker im Ankerhimmel gelandet. Vom einhalten des Fahrplans brauche ich wohl jetzt nix erzählen.....Vielleicht habe ich ja eine Montagsmaschine erwischt. Die neue V 100 ist unterwegs, vielleicht ist die ja besser. Die Kraftübertragung via dem H- stück zwischen den Zahnrädern halte ich nicht für verantwortlich, diese kreissägenartigen Geräusche zu verursachen. Das Getriebe der Lok ging einwandfrei leicht und nahezu geräuschfrei, wenn ich der Lok ohne eingebauten Anker mit einem tüchtigen Schubs über eine Gefällstrecke laufen ließ. Das ganze, ständige ,,Auseinanderundwiederzusammenbauen" könnte mir mit einem Drehstrommotor erspart bleiben. Freilich wäre es am Besten, wenn die neue Lok einfach fahren würde, wie meine anderen Loks auch. Bin ich der Einzige, der sich über das Teil so geärgert hat??


Gruß Achim
 
Titel: Re: Umfrage V100 (BR 212) Märklin
Beitrag von: Gerd Boll in 25. Oktober 2004, 08:11:16
Hallo Armin
Öl, war wohl dein Problem.
Fett wäre da besser gewesen, denn das bleibt da wo es hin soll.
Es soll da wahre Wundermittel geben, habe mich aber selber noch nicht genau Informiert.
 
Titel: Re: Umfrage V100 (BR 212) Märklin
Beitrag von: B.Michaelsen in 25. Oktober 2004, 09:20:53
Hallo Achim !

In Antwort auf:
Bin ich der Einzige, der sich über das Teil so geärgert hat??




Ich denke, dass Deinen Erfahrungen die von ungezählten MoBafreunden entgegenstehen.
Natürlich gibt es das Problem der zugesetzten Ritzen zwischen den Ankerplättchen. Aber schuld an dieser Misere ist eigentlich immer das Gemisch aus Öl und Kohlenstaub.

Dazu hast Du ja schon eine Meinung bekommen. Das Motorlager kreischt, der MoBaFan ist genervt und ölt es. Damit hast Du schon das Problem erzeugt. Das Öl, das normalerweise verwendet wird hat die fatale Neigung sich überall im Motorraum zu verteilen. Durch die Erwärmung des Motors steigert sich das noch. Da es ausserdem mal eine Reihe von zu weichen Kohlen bei Märklin gab, setzen sich die Ritzen zu.

Mein Vorschlag: Motor demontieren und optimal säubern. Dann die beiden Motorlager (das auf dem Mortorschild ist wichtiger) vorsichtig mit  Präzisionsfett B52  (Dr.Tillwich GmbH) fetten. Montieren und sich über relativ lange Zeiten zwischen den Wartungen freuen. Bei der Gelegenheit auch die Kohlen erneuern....

   Ist die Lok gesund, freut sich der Modellbahner....

Herzlichen Gruss

Bernd Michaelsen

 
Titel: Re: Umfrage V100 (BR 212) Märklin
Beitrag von: Achim Mühlhaus in 25. Oktober 2004, 14:43:28
Hallo noch mal.

Schade! Ich habe hier schon viel über die Drehstrommotoren gelesen und wie begeistert einige davon sind. Dass sich jetzt hier gegen den Umbau einer V100 so vehement gewehrt wird, hätte ich nicht gedacht. Sei´s drum........
Sollte meine neue V 100 ebenfalls eine solche "Laufruhe" an den Tag legen, schicke ich sie in die Schweiz. Vielleicht gibt es ja einen annähernd passenden Motor dafür. Dann wird eben gefräst und gefeilt. Die neue 37724 kostet mich 133€ (ganz neu) , eine fertige Lok mit Sinusantrieb von Märklin (ich weiß, die V100 wird so nicht angeboten) um 100€ mehr. Ich wäre bereit, Märklin 233€ für eine V100 mit Sinusantrieb hin zu blättern. Der Umbau würde mit ca. 100€ zu Buche schlagen, ich käme ebenfalls auf 233€ und hätte eine fast wartungsfreie Maschine. Und eben weil man die Lok schon ,,so günstig" bekommen kann, würde sich der Umbau lohnen. Das ist nur meine Vorstellung/Meinung.

So gehen wohl die Meinungen auseinander! Ich bin mit den Loks V160, E40, 103, 151,......wo der Motor auf dem Drehgestell sitzt ,absolut zufrieden. Die 151 und 103 reichen schon ganz nahe an die 194er mit Sinusantrieb heran, was die Laufgeräusche angeht.

Noch mal zur der verkauften Lok.
Das Getriebe der V100 ist eher auf Kraft ausgelegt, was zu höheren Drehzahlen führt. Alleine darum ist sie schon etwas lauter, womit man aber noch leben kann. Der Verschleiß der Kohlen ist dann natürlich auch höher.
Wenn aber die Geräusche trotz Öl und Fett alle anderen Loks und Wagen, die gleichzeitig laufen, übertönen, ist das nicht mehr normal. Es waren nicht  die  typischen "Ankertrockengeräusche", das war eher ein überlauter Zahnarztbohrer. Als ob das Modul des Ritzels am Anker mit dem 1. Getriebezahnrad nicht zusammen passen würde. Da war fast ein Gehörschutz angesagt.
Na ja , war vielleicht wirklich ein Montagsteil.

Also nix für ungut, ich wollte nur wissen, ob es noch weitere Interessenten an einem Drehstrommotor für die V100 gibt. Ich werde die neue Lok einfahren und mal sehen, wie sie sich benimmt. Sollte es zum Umbau kommen, werde ich hier über das Ergebnis berichten.

Mit freundlichen Grüßen
Achim  
 
Titel: Re: Umfrage V100 (BR 212) Märklin
Beitrag von: Erich in 25. Oktober 2004, 16:11:28
Hallo Achim,
bei einem der Umbauten (3pol in 5pol) hatte ich mal so einen Quertreiber, ich weiß jetzt nicht mehr, welche Lok das war. Da  hatte ich wohl die Schrauben des Motorschildes zu stramm und nicht mit "Luft" angezogen.
Nach leichtem Lösen der beiden Schrauben und leichtem Verschieben des Motorschildes (ich lasse den Motor dabei laufen und kann so den Erfolg hören) in die optimale Position "Wackeln" und die Schrauben wieder (nicht zu fest) anziehen.
Viel Erfolg

Erich  
Titel: Re: Umfrage V100 (BR 212) Märklin
Beitrag von: Achim Mühlhaus in 25. Oktober 2004, 17:32:55
Hallo Erich!

Ich hatte das mit dem Motorschild auch probiert, leider ohne Erfolg. Auch das Lager im Getriebeblock habe ich herausgenommen und beim Einsetzen immer eine 4tel Umdrehung weiter gedreht, in der Hoffnung, eine passende Stellung zu finden. Dabei fand ich auch noch heraus, dass das Lager sehr stramm war und der Anker sich nur "schwer" darin drehen ließ, weshalb es wahrscheinlich die 2 Anker zerlegt hatte. Habe das Lager dann vorsichtig etwas aufgerieben. Danach ist kein Anker mehr verreckt, aber die Geräusche blieben. Da ist wohl bei den Fertigungstoleranzen alles zusammen gekommen, was kommen konnte. Leider hatte die Lok schon über 2 Jahre in der Vitrine gestanden, als ich die Anlage fahrbereit hatte. Mit Garantie war also Essig.

Das Teil habe ich ja nicht mehr, will auch nix mehr davon wissen. Die Neue kann nur besser sein.

Lieben Gruß in den Eisenbahnkeller!

Achim        
Titel: Re: Umfrage V100 (BR 212) Märklin
Beitrag von: B.Michaelsen in 25. Oktober 2004, 19:02:36
Hallo Achim !

In Antwort auf:
Dass sich jetzt hier gegen den Umbau einer V100 so vehement gewehrt wird, hätte ich nicht gedacht. Sei´s drum........



Ich wehre mich garnicht vehement gegen den Einbau eines Sinusmotors in die Lok. Du hattest doch gefragt, ob andere diesen Umbau gerne hätten.

Nun habe ich aber zwei Maschinen davon , die eine sehr hohe Laufkultur zeigen, keine kreischenden Geräusche absondern, sondern brav jeden Tag mehrere Fahrpläne mit guten Strecken und reichlichen Rangieraufgaben in Richtung von Abstellgleisen erledigen. Warum sollte ich in diese schönen Loks einen anderen Antrieb einbauen ?

Das zur Klarstellung.

Bei den Loks aus der Familie der V160 sieht das schon ganz anders aus. Die laufen bei mir auch allerbestens.  Sie werden aber auch schon mal als Traktion eingesetzt. Da läuft bei mir im Moment ein Dummy einer anderen Firma mit. Nun haben wir aber einige Loks mit Sinusmotor ausgerüstet und den Gleichlauf geprüft. Da lässt sich sagen: Während die normalen 60902 Decoder am 5poligen Hochleistungsmotor ständig gegeneinander regeln, wenn sie unter einer Adresse angeprochen werden, tritt dies bei den Märklin-Sinusmotoren nicht auf. Wir haben also 5 Loks mit Sinusmotor auf eine Adresse gestellt und haben damit eine Supertraktion gefahren. Richtig Klasse !  Wohlgemerkt alle Maschinen liefen mit Motor ! Dann haben wir es wissen wollen und einen Zug in die Mitte gestellt. Drei Loks zogen und zwei wurden als echte Schubloks eingesetzt. Selbst über komplizierte abknickende Weichenstrassen fuhr dieser Zug unproblematisch....


(diese 5 mit Sinusmotoren nachgerüsteten Loks fuhren in Traktion .....)

Du siehst, ich bin ein Fan dieses Motors. Aber wegen der eingangs erörterten Probleme würde ich trotzdenm nicht umbauen. ( )

Gruss vom Drehstrommotor - Fan

Bernd Michaelsen  
Titel: Re: Umfrage V100 (BR 212) Märklin
Beitrag von: Achim Mühlhaus in 25. Oktober 2004, 21:36:57
Hallo, Herr Michaelsen!

Dann haben Sie also 2 von den schönen Loks. Das spricht für ihre Beliebtheit. Bis jetzt habe ich hier nur von sehr positiven Fahreigenschaften gelesen.
Ich wäre froh, wenn ich eine freudige Überaschung mit der V100 erleben würde, will es aber noch nicht so recht glauben, weil.....
Ich hatte schon einmal ärger mit einer 39104 (BR 01). Die wurde von Märklin getauscht. Und die Austauschlok war nicht viel besser als die erste.
Bin mal sehr gespannt auf die Neue!

Viele Grüße
Achim  


   
Titel: Re: Umfrage V100 (BR 212) Märklin
Beitrag von: Harry Lorenz in 26. Oktober 2004, 09:31:31
Hallo Bernd  


In Antwort auf:
Das Motorlager kreischt, der MoBaFan ist genervt und ölt es. Damit hast Du schon das Problem erzeugt. Das Öl, das normalerweise verwendet wird hat die fatale Neigung sich überall im Motorraum zu verteilen. Durch die Erwärmung des Motors steigert sich das noch. Da es ausserdem mal eine Reihe von zu weichen Kohlen bei Märklin gab, setzen sich die Ritzen zu.  



Um meine Ohren und Nerven zu schonen habe ich deshalb auch vor einiger Zeit begonnen, meine "OBERkreischer" mit Kugellager auszustatten. z.B meine BR 78 usw.

Dann hat man erstens nicht mehr das Dilemma, daß sich Öl mit Kohlestaub zu einem "Kurzschlußbrei" vermischt und das Gekreische gibt es auch nicht mehr.  

Natürlich ist das Präzisionsfett B52 auch bei mir in Loks im Einsatz, aber nur bei denen, die sowieso nicht ganz so laut sind. Der Rest wird nach und nach umgebaut.

Siehe auch meinen Beitrag #16151 und drumrum  

In Antwort auf:
Ist die Lok gesund, freut sich der Modellbahner



Da stimme ich dir zu 100% zu !!!    



   
Titel: Re: Umfrage V100 (BR 212) Märklin
Beitrag von: Harry Lorenz in 26. Oktober 2004, 09:39:39
Hallo Achim

In Antwort auf:
Also nix für ungut, ich wollte nur wissen, ob es noch weitere Interessenten an einem Drehstrommotor für die V100 gibt. Ich werde die neue Lok einfahren und mal sehen, wie sie sich benimmt. Sollte es zum Umbau kommen, werde ich hier über das Ergebnis berichten.




Als Alternative zum Drehstrommotor könnte man auch einen Faulhabermotor ins Auge fassen.
Diese gibt es unter anderem  Hier bei SB-Modellbau


Als Beispiel.

Ich habe vor längerer Zeit zwei Märklin BR 41 mit einem solchen fauli ausgestattet. Seither kann man diese Loks nur noch fahren sehen, aber so gut wie nicht mehr hören. Wenn ich da noch an den Original Märklinmotor denke,.....  


Allerdings ist der Umbau nicht ganz so einfach, woi die Originalmotoren mit Kugellager auszustatten.
Titel: Re: Umfrage V100 (BR 212) Märklin
Beitrag von: Stephan in 26. Oktober 2004, 15:07:06
Hallo,

ich habe alle meine Trix-Loks, die den alten Märklin-Motor als prähistorisches Antriebssystem innehatten, mit einem Umbausatz von SB-Modellbau auf Faulies umgebaut. Da es lediglich 4 Loks waren, hielt sich der finanzielle Aufwand in Grenzen. Beim Umbau legte ich darauf Wert, daß so wenig Zahnräder wie möglich übrigblieben. Oft ist der Ohrenbetäubende Krach der Loks auf das Rasseln der Zahnräder im Getriebe zurückzuführen.  Da teile ich die Empfehlung der Vorredner, oder besser Schreiber, auf gar keinen Fall Öl als Schmiermittel zu verwenden.
Nun habe ich auch die Trix-Loks so weit, daß diese fast die gleiche Lufruhe der Roco-Loks aufweisen.

Tja, manchmahl haben auch die "Gleichstromer" Vorteile gegenüber den ......  
---> das war ein kleines Späßschen.

Grüße
Stephan  
Titel: Re: Umfrage V100 (BR 212) Märklin
Beitrag von: Achim Mühlhaus in 26. Oktober 2004, 15:12:46
Hallo Harry!

Den Einbau von Kugellagern fänd ich gar nicht übel. Das Aufbohren des Getriebeblocks mit einer normalen Bohrmaschine werde ich aber tunlichst vermeiden. Da müsste schon jemand ran, der wirklich Ahnung davon hat.

Ich habe mich auf der von Dir empfohlenen Seite umgeschaut. Ein Getriebemotor würde um 80€ kosten. Bleibt die Frage, ob sich der 60902 Decoder, der ja bereits in der neuen Lok eingebaut ist, mit dem Motor verträgt. Dann würde ich evtl. noch einen 60905? (weiß grade die Nummer nicht auswendig) dazu brauchen, der wohl auch bei 50€ liegen wird. Macht dann zusammen 130€.

Dann kommt mir wieder die Frage in den Kopf, ob ich dann nicht doch lieber gleich auf Drehstrommotor umbaue. So ein Motor mit Treiber würde wohl auch um 100€ liegen und so wie ich gelesen habe, ist es so ziemlich wurscht, welchen Decoder ich dann einsetze. Zudem würde der Drehstrommotor viel Digitalstrom sparen.

So kocht jeder sein eigenes Süppchen. Da die Lok ja noch nicht da ist, habe ich noch ein wenig Zeit zum überlegen.
Und für WDP 9.0 muss ja auch noch Kohle übrig sein. Das ist der wichtigste "Umbau" überhaupt!

Danke für Deine Tips und lieben Gruß aus dem Siegerland
Achim  
Titel: Re: Umfrage V100 (BR 212) Märklin
Beitrag von: Harry Lorenz in 26. Oktober 2004, 16:39:24
Hallo Achim

In Antwort auf:
Dann würde ich evtl. noch einen 60905? (weiß grade die Nummer nicht auswendig) dazu brauchen,



Wenn du für einen Fauli unbedingt einen Original-Märklin-Decoder haben möchtest, dann wäre es in der Tat der 60905.

Aber es gibt auch da wiederum (preisgünstigere) Alternativen.

In der einen 41er habe ich einen solchen 60905 Decoder eingebaut und in der anderen den (ich glaube) 75530 von  Uhlenbrock

Von der Laufkultur kann ich keinen Unterschied feststellen!

Aber dieser wurde anscheinend durch einen anderen ersetzt. Du kannst dich ja auf der Hompage von Uhlenbrock mal selber umsehen.

Ebenfalls kann man den  Kühn T145 verwenden.

Also Möglichkeiten und Alternativen gibt es schon.


In Antwort auf:
Den Einbau von Kugellagern fänd ich gar nicht übel. Das Aufbohren des Getriebeblocks mit einer normalen Bohrmaschine werde ich aber tunlichst vermeiden. Da müsste schon jemand ran, der wirklich Ahnung davon hat.



Mit einer Handbohrmaschine wird das auch nicht gehen.
Für diese Arbeit nehme ich immer eine Schablone, auf der ich das Motorschild befestige. Die Schablone auf dem Kreuztisch meiner Feinmechaniker-Ständerbohrmaschine befestigt, genau zentriert und dann mit Bohrer 2mm/2,5mm/3mm/3,5mm und zum Schluß 4mm laangsam bohren.
Dann passiert nix.
Im Motorgehäuse auf der Getriebeseite das Kunststofflager ausbauen und das Kugellager mit einem kleinen Tropfen Sekundenkleber einsetzen. Ebenfalls das Kugellager im Motorschild mit wenig Sekundenkleber einsetzen.
Aber aufpassen muß man schon, daß kein Kleber in das Lager kommt, sonst kann man es weit wegwerfen !!!

Zusammenbauen - Probefahrt - Zufriedenheit ( wenn man es richtig gemacht hat)      
Titel: Re: Umfrage V100 (BR 212) Märklin
Beitrag von: Achim Mühlhaus in 07. Januar 2006, 19:58:10
Hallo noch mal!

Nach gut einem Jahr mit meiner "neuen" mfx- V 100 kann ich nur Positives berichten. Die Lok fährt einwandfrei und ohne diese entsetzlichen Geräusche, die die Vorgängerin von sich gegeben hatte. Ein Umbau ist wirklich nicht nötig. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, hab ich mir 372 mal gesagt. Heute, so dachte ich mir, ist der Zeitpunkt gekommen, dieses Thema ab zu schließen.  

Gruß Achim