Autor Thema: Stop der Lok bei Falschfahrt – erweiterte Logik möglich ?  (Gelesen 1142 mal)

Offline Berthold Hohl

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Guten Abend zusammen,
ein vielleicht kniffliger Gedanke in der Sommershitze:

Habe bereits vor längerer Zeit die hier im Forum beschriebene Methode zur Erkennung von Falschfahrten erfolgreich eingesetzt. Die Anzahl der „Eisenbahn Unfälle“ im Automatikbetrieb auf meiner Anlage ist seitdem spürbar zurückgegangen.
Allerdings gibt es bei der Überwachung der Einfahrten meiner Schattenbahnhöfe noch eine Konstellation, welche zu fälschlichen Fehlermeldungen führen kann. Man ist zwar immer auf der sicheren Seite, trotzdem würde ich gerne mit einer „erweiterten Logik“ diese Hürde noch beseitigen.

Lasst mich das am Beispiel der Einfahrt nach Gleis 39-1 erklären:





Das Überwachungsprinzip beruht ja darauf, zu schauen, ob während der Einfahrt eines Zuges irgendwo auf dem Fahrweg eine Rückmeldung auftaucht, die da nicht sein dürfte. In meinem Fall wären das die Einfahrten nach Gl. 30-1 (RMK 101) bis 38-1 (RMK 109) - so weit so gut.
Nun haben wir in meinem Beispiel aber den Fall, dass die Sicherheitsabschnitte der Gleise 33-1 und 34-1 durch überlange Züge besetzt anzeigen. Das hat zunächst einmal nur zur Folge, dass nach Gleis 30/31/32 kein Zug einfahren kann, da die zugehörigen FS verriegelt sind. Wenn ich jetzt aber z.B. nach Gl. 39-1 einfahren will, meint der STW meine Lok wäre nach Gl. 33-1 oder 34-1 gefahren und meldet einen Fehler, wobei es in der Regel beim Aufpoppen des Memo Fensters mit der zugehörigen Meldung bleibt und keine Abschaltung erfolgt.
Man müsste also unterscheiden können zwischen einer Belegtmeldung der Sicherheitsabschnitte, die vor Beginn der Einfahrt schon da gewesen ist und einer Meldung die erst nach Start der Fahrt in der FS ausgelöst wird. Nur im letzteren Fall dürfte die Meldung „Falschfahrt“ erscheinen und die Lok gestoppt werden.
Ich weiß, dass diese „Erweiterte Logik“ vielleicht etwas viel verlangt ist, aber eventuell hat das schon mal jemand probiert oder gar erfolgreich realisiert. Wenn ich das richtig überblicke, verbliebe wahrscheinlich eine Sicherheitslücke in dem Fall, dass die Lok bei einer potentiellen Falschfahrt gerade da landet wo das Zugende mit der Überlänge steht.

Viele Grüße
Berthold
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Berthold
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Offline Mammut

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Re: Stop der Lok bei Falschfahrt – erweiterte Logik möglich ?
« Antwort #1 am: 06. August 2022, 09:48:06 »
Hallo Berthold

Du könntest bei der regulären Einfahrt auf 33-1 ein vMA setzen (und diesen, wenn 33-1 wieder frei ist, zurücksetzen). Der STW könnte dann abfragen, ob der vMA gesetzt ist oder nicht. So sollte es keine Falschmeldung mehr geben. Ziemlich kompliziert.

Ich bevorzuge die konsequente Überwachung der Weichen(antriebs)stellung und hatte daher nie mehr Falschfahrten, ausser ich habe manuell etwas gewurstelt ...). Braucht etwas mehr Hardware, nicht überbrückte MA-Antriebe, aber viel weniger Logik.

Grüsse in den grossen Kanton
Csaba
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Offline Berthold Hohl

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Re: Stop der Lok bei Falschfahrt – erweiterte Logik möglich ?
« Antwort #2 am: 07. August 2022, 18:03:35 »
.
Hallo Csaba,

danke für den Tip.
Das muss ich mir mal im Detail durchdenken. Aufgrund der großen Zahl von Sbhf Gleisabschnitten käme da einiges zusammen.
Deshalb nochmal zur Alternative der direkten Endlagenüberwachung:
Ich habe Märklin K-Weichen. Die meisten der Antriebe haben (noch) keine Überbrückung der Endschalter.
Was bräuchte ich alles, um eine sicher Endlagenüberwachung der Antriebe zu erreichen ?

Gruß
Berthold
Viele Grüße
Berthold
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Offline Mammut

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Re: Stop der Lok bei Falschfahrt – erweiterte Logik möglich ?
« Antwort #3 am: 08. August 2022, 12:22:00 »
Hallo Berthold

"Sichere Endlage" dürfte sehr aufwändig sein. Ich überwache "nur" die Ankerstellung des Stellmagneten mittels der Endschalter, das genügt vollständig, zumindest für C-Gleis, da ich nichts eingeschottert habe. Eine rein mechanische Behinderung der Weichenzungen, z.B. durch Schotterkörnchen, ginge aber durch die Latten.

Hierzu benötigst du pro Weiche 2 Rückmelder mit Optokoppler, weil das Bezugspotenzial nicht Masse sondern die Schaltspannung (DC, bei mir -18V) ist. Ich verwende IEK S88 CAT-5 OPTO. Dazu kommt ein Eintrag im Konfigurationsfenster der Weiche, mehr braucht es nicht.

Bei Bedarf kann ich dir gerne das Schaltschema hervorsuchen.

Grüsse
Csaba
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Offline Torsten Junge

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Re: Stop der Lok bei Falschfahrt – erweiterte Logik möglich ?
« Antwort #4 am: 08. August 2022, 13:29:42 »
Hallo Berthold,

Ich habe es bei mir auch so gelöst. Überwachung mit Optokopplern. Hier mit Anschlußskizze zum nachrüsten. Du müsstest noch freie RM haben oder schaffen.

Grüße aus Hamburg
Torsten Junge


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Offline Berthold Hohl

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Re: Stop der Lok bei Falschfahrt – erweiterte Logik möglich ?
« Antwort #5 am: 08. August 2022, 14:51:51 »
Hallo Csaba,

ja, das Schaltschema wäre hilfreich.

Gruß
Berthold
Viele Grüße
Berthold
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Offline Berthold Hohl

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Re: Stop der Lok bei Falschfahrt – erweiterte Logik möglich ?
« Antwort #6 am: 08. August 2022, 14:56:10 »
Hallo Torsten,

danke für die Info.

P.S.
Das Foto mit dem riesigen Modell Lokschuppen auf der Startseite ist atemberaubend !!!!!!!!!!!!!
Dachte immer, meiner mit 12 Ständen wäre schon groß ...

Ich hatte/habe immer wieder mal Probleme mit der Einstellung der (Faller) Servos - Endlage zu früh oder zu spät.
Wie hast Du das hinbekommen ?

Gruß
Berthold
Viele Grüße
Berthold
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Offline Torsten Junge

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Re: Stop der Lok bei Falschfahrt – erweiterte Logik möglich ?
« Antwort #7 am: 08. August 2022, 16:21:04 »
Hallo Berthold,
ja dort sind alle Tore mit den Faller Servo ausgestattet, es dauerte schon mal bis zu einer halben Stunde ein Servo einzustellen (Endlagen und Geschwindigkeit). Viel Geduld war erforderlich.

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Grüße aus Hamburg
Torsten Junge


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Offline Willi Emmers

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Re: Stop der Lok bei Falschfahrt – erweiterte Logik möglich ?
« Antwort #8 am: 08. August 2022, 16:21:28 »
Hallo Berthold,

Du fährst doch mit K-Gleis. Hast Du die Weichen rückmeldefähig gemacht?
Wenn ja, warum fragst Du dann bei der Einfahrt in den SBH nicht die benachbarten Weichen auf Belegung ab.
Angenommen, die Einfahrtsweiche in dein Gleis 39 hat den RMK 1. Die Weiche, oberhalb der Weiche 1 zu den weiteren Gleisen, hat den RMK 2.
Um eine Falschfahrt zu stoppen, brauchst Du dann doch nur den RMK 2 auf Belegung abfragen.

Bei einer Einfahrt z.B. in Gleis 35 musst du an der davorliegenden Weiche in Gleis 36, das erste abgezweigte Gleisstück hinter dieser Weiche und den Weichen-RMK zu Gleis 34 und den darüberliegenden Gleisen abfragen.

Ich hoffe, ich habe das Problem bei Dir richtig erkannt.
Liebe Grüße vom Niederrhein
Willi Emmers

... und ich dachte, es kann nicht schlimmer kommen und es kam schlimmer.
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Offline Berthold Hohl

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Re: Stop der Lok bei Falschfahrt – erweiterte Logik möglich ?
« Antwort #9 am: 09. August 2022, 17:28:18 »
Hallo Willi,
nein, meine Weichen sind bisher nicht rückmeldefähig. Ich benutze deswegen den jeweiligen Sicherheitsabschnitt der abbiegenden Gleise.
Um eine Falschfahrt zu stoppen, brauchst Du dann doch nur den RMK 2 auf Belegung abfragen.
Ja, aber würde es nicht auch dann einen Unterschied machen, ob der RMK 2 bereits vor Einfahrt des Zuges belegt war oder ob er erst durch den falsch einfahrenden Zug besetzt wird ?

Gruß
Berthold
Viele Grüße
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Offline Willi Emmers

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Re: Stop der Lok bei Falschfahrt – erweiterte Logik möglich ?
« Antwort #10 am: 09. August 2022, 21:42:18 »
Hallo Berthold,

womit meldest Du denn zurück? Bei einer Rückmeldung über den s88-Bus, wird nur ein belegtes Gleis gemeldet. Die Belegtanzeige erlischt sofort, sobald der vorausfahrende Zug die Weiche verlassen hat.
Solange die folgende Weiche mit dem RMK 2 belegt ist, kann nichts passieren, weil die Fahrstraße für den Nachfolgezug noch nicht gestellt wird.

Eine K-Gleis Weiche rückmeldefähig zu machen, ist keine Raketentechnik. Es geht sich in Deinem Ansinnen doch nur darum, dass der Zug keinen anderen Weg nimmt. Also brauchst Du doch nur beim 1. Gleis der Gleisharfe die nachfolgende Weiche, bei einem höher liegenden Abzweig das abknickende Gleis und die folgende Weiche überwachen.
Liebe Grüße vom Niederrhein
Willi Emmers

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Offline Berthold Hohl

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Re: Stop der Lok bei Falschfahrt – erweiterte Logik möglich ?
« Antwort #11 am: 10. August 2022, 19:13:08 »
Hallo Willi,


Solange die folgende Weiche mit dem RMK 2 belegt ist, kann nichts passieren, weil die Fahrstraße für den Nachfolgezug noch nicht gestellt wird.

Ja, natürlich. Es passiert bei der von mir geschilderten Konstellation ja in aller Regel auch kein Unfall. Es kommt aber die Meldung "Falschfahrt nach Gl.xxx", obwohl der Zug allermeistens ja richtig gefahren ist. Die Logik glaubt, dass der einfahrende Zug falsch gefahren ist, weil auf dem "falschen" Weg irgendwo eine Belegtmeldung vorliegt. In Wirklichkeit stammt diese Rückmeldung aber von einem zu langen anderen Zug der bereits vorher eingefahren war.
Ich habe mit der Zeit gelernt, dass WDP einen wesentlich besseren Überblick über die Anlage hat als ich selbst, deshalb nehme ich die Warnmeldungen immer ernst und versuche Ursache zu finden, bevor ein Stop wieder aufgehoben wird.

Vielleicht wird das ganze denn doch zu aufwändig und ich lasse alles wie es ist, bis ich mal Gelegenheit habe, die Weichen rückmeldefähig zu machen.

Viele Grüße
Berthold
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Offline Willi Emmers

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Re: Stop der Lok bei Falschfahrt – erweiterte Logik möglich ?
« Antwort #12 am: 10. August 2022, 20:13:11 »
Hallo Berthold,

jetzt verstehe ich Dein Problem erstmal richtig.

Die einzige Lösung die ich da sehe ist, die Züge nur so lang zu machen, dass sie auch wirklich komplett in das Gleis oder den Gleisabschnitt passen.
Natürlich ist eine Gleisbesetztmeldung auch von einer Weiche nicht verkehrt, weil Du dann eine lückenlose Aufklärung darüber hast, wo sich dein Zug befindet und das nicht ein verloren gegangener Waggon auf der Weiche steht. Wobei die Möglichkeit naturgemäß sehr gering ist.
Liebe Grüße vom Niederrhein
Willi Emmers

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Offline vikr

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Re: Stop der Lok bei Falschfahrt – erweiterte Logik möglich ?
« Antwort #13 am: 11. August 2022, 00:06:44 »
Hallo Csaba
"Sichere Endlage" dürfte sehr aufwändig sein. Ich überwache "nur" die Ankerstellung des Stellmagneten mittels der Endschalter, das genügt vollständig, zumindest für C-Gleis, da ich nichts eingeschottert habe. Eine rein mechanische Behinderung der Weichenzungen, z.B. durch Schotterkörnchen, ginge aber durch die Latten.

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kann man die Kontakte der beiden Microschalter nicht galvanisch komplett von den Spulenanschlüssen trennen, wenn man auf die Endabschaltung verzichten kann und will?

MfG

vik
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Offline DvH

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Re: Stop der Lok bei Falschfahrt – erweiterte Logik möglich ?
« Antwort #14 am: 11. August 2022, 07:32:18 »
Hallo Berthold,

ich löse das, indem ich den STW der zur Überwachung der Falschfahrt dient, über einen weiteren STW ein- und ausschalte. Wenn der Sicherheitskontakt hinter der Weiche die richtige oder falsche Fahrt gemeldet hat, wird er nicht mehr gebraucht und beendet seine Arbeit.
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LG Detlef
Liebe Grüße aus Köln, Detlef

Anlagenthema: Betriebsabläufe des Museumsbahnhofs und Bw Bochum Dahlhausen mit Drehscheibe. Betriebsbahnhof mit Ausweich- und Abstellgleisen. Steuerung mit Fahrdienstleiter in Kombination mit Fahrplänen. Streckenerweiterung in Planung.
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