Autor Thema: Booster-Manager Gedanken und Fragen  (Gelesen 1065 mal)

Offline BR96

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Booster-Manager Gedanken und Fragen
« am: 01. März 2021, 11:51:41 »
Hallo zusammen,

ich habe mal eine Frage, wie Ihr das Booster System nutzt.
Ich habe folgende Gedanken: (Die Zahlen sind mehr oder weniger frei Erfunden)

Ich habe Booster mit einer Leistung von 3A. Die möchte ich aber mit maximal 2,5 A belasten. Der Rest soll Resever sein, wenn dann doch mal mehr benötigt wird.

Nun läuft die Automatik und der Booster liegt an der Grenze, sagen wir 2,4 A. Laut Fahrplan oder Zufallsteuerung würde nun aber der Triebzug mit Sound und voller Beleuchtung starten, der 0,5A für die Rampe aus dem Schattbahof raus benötigt. Sowas möchte ich gerne verhindern. So das die Automatik dann nur den Zug mit maximal 0,1A startet oder wartet bis genügend Strom wieder bereit steht.

Ok, sicher schon etwas abgedreht aber ich habe leider eine recht heftige Rampe aus dem Schattenbahnhof raus.
Klar, eine andere Lösung wäre Booster nur für die Rampe, aber so eine Situation kann ja auch sonst wie entstehen. Das soll nur mal als Gedankenspiel stehen.

Ich habe bei den Fahrzeugen keine Eintragung gefunden die einen Strom erlaubt. In der Matrix habe ich Eigenschaften wie Epochen, Länge etc. Klar, ein schwerer Zug legt die Vermutung nahe er ist lang... Nun habe ich 4 Torpedopfannen Wagen...


Mir geht es mal um die Gedanken dazu wie ich den Strombedarf in meine Automatik mit einbauen könnte.
Wie löst Ihr das?
schöne Grüße

Thorsten
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Online Schubisurf

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Re: Booster-Manager Gedanken und Fragen
« Antwort #1 am: 01. März 2021, 13:20:38 »
Moin Thorsten,

wenn Du solche Einstellungen haben möchtest, kannst Du im Booster Management folgendes einstellen:

mit wieviel %-Last abschalten, nach x-msec!

Damit kannst Du Deine gewünschte Einstellung optimieren, ABER ACHTUNG: Wenn eine Überlast am Booster auftritt, sollte die Überwachung den Booster auch schnell abschalten, damit es nicht raucht und qualmt  :o.

Ich würde da eher folgendes vorschlagen, wenn Du eine so steile Rampe hast, wo die Loks auf einmal einen solch hohen Strom ziehen, entweder die Rampe mit einem einzelnen Booster versorgen oder für den Bereich einen 5 Ampere Booster spendieren.

Die Stromaufnahmen wundern mich schon ein wenig, mein Stromfresser ist ein alter ICE 8-teilig, der nimmt im Anlauf unter voller Beleuchtung auch 2,5 A auf, aber dann max. im Betrieb noch 1A. Vielleicht musst Du auch nur den einen oder anderen Zug umrüsten das die nicht soviel Energie aufnehmen. 

Also mehrere Stellschrauben zum Optimieren vorhanden, aber immer an die Sicherheit denken  :).

Grüße
Thomas
Schöne Grüße aus dem Norden
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Offline BR96

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Re: Booster-Manager Gedanken und Fragen
« Antwort #2 am: 01. März 2021, 21:15:28 »
Hallo Thomas,

Du hast  schlicht meinen Ansatz nicht verstanden. Die Zahlen waren, wie ich geschrieben hatte, nur als Beispiel gedacht.

Es geht mir darum eine Automatik in Abhängigkeit der Auslastung der Booster zu gestalten. Damit könnte man auch den Zufallsfaktor weiter ausbauen. Sonst habe ich einen starren ablauf. Ein Zug fährt rein der nächste fährt raus... Sorry das ist mir deutlich zu simpel. Der Ablauf muss sich an zufälligen Bedingungen auf der Anlage ergeben. Das hatte ich schon auf meiner Demoanlage so, da konnte ich selber nach Stunden nie sagen, wann was als nächstes passierte. Es giibt da ein Grundverkehr der aber durch Zufälligen Zugverkehr aufgehalten wird. Da gibt es bis zu 5 Ereignissen in deren Abhängigkeit der Zugverkehr sich entwickelt. Je nach dem wie diese auftreten passiert was anderes. Es wird eine Reinigungsfahrt gestartet, die dann Vorrang hat alles läuft drum rum.
Und genau da kommt dann der Strom ins Spiel. Das er eben ein weitere Punkt sein soll was passieren kann.

Ich weiß nicht wie ich das anders beschreiben soll sorry.
schöne Grüße

Thorsten
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Offline Thomas Hirsch

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Re: Booster-Manager Gedanken und Fragen
« Antwort #3 am: 02. März 2021, 10:08:12 »
Hallo Thorsten,

für dein Vorhaben müsste der Stellwerkswärter, oder der Fahrdienstleiter Zugdichte, die Stromanzeigen als Bedingung auswerten können !
Leider ist bislang im Bedingungsbaum nur die Abfrage ob ein bestimmter Booster ein oder ausgeschaltet ist vorhanden!
Aber vielleicht kann Markus das ja mal möglich machen!
Mit freundlichen Grüßen

  Thomas Hirsch

________________________

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Offline Thorsten Haller

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Re: Booster-Manager Gedanken und Fragen
« Antwort #4 am: 02. März 2021, 11:51:21 »
Hallo,

ich halte dies für den völlig falschen Ansatz. Die "Physik" der Anlage - hier also die Anzahl und Verteilung der Booster - sollte nie ein limitierender Faktor für den Fahrbetrieb bzw. die Software sein.
D.h. du solltest eher die Anzahl und Zuordnung der Booster zu einzelnen Anlagenabschnitten überprüfen und optimieren. Wenn du Limits setzen möchtest, greife doch zu den FDL-ZD und/oder FDL-FA.
Viele Grüße
Thorsten

--
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Online Schubisurf

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Re: Booster-Manager Gedanken und Fragen
« Antwort #5 am: 02. März 2021, 12:21:51 »
Hallo Thorsten,

jo da habe ich Deinen Ansatz wohl nicht richtig verstanden, denn die Booster-Versorgung als limitierenden Faktor für die Aktionen auf einer Moba zu verwenden finde ich schon ein wenig schräg.

WDP hat so viele Möglichkeiten richtig Abwechslung auf die Anlage zu bringen, da ist es bestimmt nicht langweilig und fährt nur rein und raus.  ;)

Aber jeder hat da seine eigenen Ideen, wie er den Betrieb gestallten möchte!  :o
Ich kann nur für mich sprechen, und ich versuche alles um die Energieversorgung für die einzelnen Abschnitte ausreichend zu versorgen um damit die ganzen WDP Varianten zuverlässig zu nutzen.

Viel Spaß beim probieren,
Grüße
Thomas
Schöne Grüße aus dem Norden
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Offline BR96

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Re: Booster-Manager Gedanken und Fragen
« Antwort #6 am: 05. März 2021, 10:08:05 »
Hallo an alle,

also Markus damit Arbeit machen hatte ich mit den Gedanken nun überhaupt nicht vor!
Ich vermute auch mal, das es viele nicht im Ansatz mit rein nehmen, weil man ja auch diese Betriebsinfomation in WDP erst einmal haben muss. Das ganze ist auch erst einmal nur ein Gedankenspiel, die Steuerung auf der Anlage mit realen Ereignisse auf der Anlage zu verbinden. Mit dem Fahrdienstleiter muss ich mich noch mal detalierter beschäftigen. Aber das ist mir beinahe zu statisch. Klar sitzt beim Vorbild immer jemand der den Verkehr leitet. Aber auf der Modellbahn führt das dazu, das sich die Abläufe erkennbar wiederholen... Ich finde es schon spannend, wenn man vor einer kleinen Anlage steht und rätzeln muss, wass passiert als nächstes. Ok, einer der 10 Züge wird es sein aber die Folge ist nicht zu sehen.
Na ja als ehemaliger Automastisierungstechniker, darf man da vielleicht auch etwas doller abspinnen ;)
schöne Grüße

Thorsten
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Offline Thorsten Haller

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Re: Booster-Manager Gedanken und Fragen
« Antwort #7 am: 05. März 2021, 13:19:23 »
Hallo,

[...]
Mit dem Fahrdienstleiter muss ich mich noch mal detalierter beschäftigen. Aber das ist mir beinahe zu statisch. [...]

die Aussage verstehe ich nicht. Was soll denn an den von mir aufgeführten FDL statisch sein? Diese regeln ja nicht die gefahrenen Strecken, sondern limitieren nur die Anzahl der Züge auf der Anlage oder in einzelnen Bereichen.
Dein Ziel ist es ja, die Booster nicht zu überlasten. Und das bekommt man am besten hin, wenn man die Menge der Verbraucher im Griff hat.
Viele Grüße
Thorsten

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Offline BR96

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Re: Booster-Manager Gedanken und Fragen
« Antwort #8 am: 06. März 2021, 11:44:20 »
Hallo Thorsten,

auch Du hast, so liest es sich für mich die Gedanken dazu, nicht so verstanden wie ich es gemeint habe.

Klar sollen zu einem die Booster nicht überlastet werden, aber darum geht es mir erst an zweiter Stelle.
Vielleicht hab eich das Beispiel am Anfang falsch aufgebaut.

Man kann ja mit der Matrix einiges machen. Kurzer Zug, langer Zug etc. So in der Richtung hatte ich an etwas zum Strom der Fahrzeige gedacht. Nur etwas komplexer. Ein Zug in der Eben braucht weniger Strom als in der Steigung. Kurz / lang sind wie ja nein. Nimmt man den Strom ist das ja/nein nicht statisch, sondern von weiteren Bedingungen abhängig. Schöner Sonderfall, Zug fährt im SFB an und beschleunigt aus dme Stand oder er kann durch fahren.

So nun werde ich mal ganz Verrückt bei diesem Beispiel und spinne es noch weiter:
Denn hier könnte man dann sogar soweit gehen und die entstehende Datenmenge mit in den Bezug zur Steuerung nehmen.
Zum Beispiel dürfen nicht mehr als 5 Einheiten zur selben Zeit bremsen oder beschleunigen, um die Bremspunkte anspruchsvoll anfahren zu können....

Aber das denke ich geht den meisten viel zu weit aber spannend würde ich das schon finden.
Denn das würde ständig zeitliche Verzögerungen erfordern und auch mal auf der Paradestrecke dazu führen, das nur langsame Fahrt erlaubt ist, weil sonst der Datentrafik bei Einfahrt in den Bahnhof nicht stimmen würde. So würde ein und der selbe Zug ganz unterschiedliche Fahrdaynamiken erhalten aber in Abhängigkeiten von Ereignissen auf der Anlage. Somit wäre es extrem Zufällig was passiert, was keine Zufallssteuerung bewirken kann. Die wählt nur die Zugfolge und hat keinen Einfluss auf das Fahren auf der Strecke.

Aber wie gesagt, das sind Gedankenspiele, wie man den Zugablauf möglichst aufwendig/abwechslungsreich gestalten kann.
schöne Grüße

Thorsten
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Offline Thorsten Haller

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Re: Booster-Manager Gedanken und Fragen
« Antwort #9 am: 08. März 2021, 17:20:40 »
Hallo Namensvetter,

Hallo Thorsten,

auch Du hast, so liest es sich für mich die Gedanken dazu, nicht so verstanden wie ich es gemeint habe.
[...]

ich glaube schon, dass ich es verstanden habe. Und nachwievor halte ich von der Idee nichts.
Nehmen wir mal an, die Züge würden alle ohne Strom fahrend, d. h. dein Problem überlasteter Booster würde nicht bestehen. Dann bietet dir WDP genug Möglichkeiten eine vielseitigen und abwechslungsreichen Betrieb zu gestalten. Nachvollziehen und prüfen könntest du das durch die Simulation.

Booster gehören für mich zum "Layer 0" einer Modellbahn. Sie sollen einfach da sein und ihren Dienst verrichten, nämlich jederzeit an allen Anlagenteil genügend Strom bereitzustellen. Die Booster auf entsprechende Gleisabschnitte zu verteilen, um möglichst viel Gleis mit möglichst wenig Boostern zu versorgen, ist jetzt kein Hexenwerk. Und wenn du wirklich Züge hast, die 2,5A Anfahrstrom ziehen, würde ich das Problem an der Wurzel packen und den Motor austauschen.

Aber gehen wir die Frage doch mal andersherum an: Was wären die Konsequenzen, wenn du den Stromverbrauch in die Steuerung einbeziehen könntest?
Dann brauchst du erstmal jede Menge Daten: potentieller maximaler Anfahrstrom und Fahrstrom (könnte man in der Lok-DB ablegen), sowie den momentaten Verbrauch. Letzteres müsste dann jeweils pro Booster aufaddiert werden. Sicherlich gibt es technische Möglichkeiten den Stromverbrauch zu messen, diesen an WDP zu melden würde allerdings eine bidirektionale Kommunikation zwischen Lok/Dekoder und WDP/Zentrale bedingen. Also müssen wir wohl Stand heute mit mehr oder validen (statischen) Annahmen zum Verbrauch operieren. Gleiches würde auch für +/- - Verbräuche z.B. an Gefälle- oder Steigungsstrecken bedeuten. Diese Deltawerte könnte man z. B. in den Fahrstraßen hinterlegen.
Was ich mir vorstellen könnte, wäre pro Booster einen Zähler einzurichten, der in 100mA-Schritten den theoretischen Stromverbrauch zu erfassen. Fahrstraßen würden dann nur unter einer bestimmten Schwelle gestellt werden.

Du möchstest das Ganze jetzt auch noch dynamisch haben. Quasi über einen Stellwerkswärter abfragen, ob "zu viel" Strom verbraucht wird, und dann bei bestimmten Zügen in die laufende Zugfahrt die Bremse "reinhauen" oder auch wieder "Gas geben". Aber wieviel Strom sparst du denn durch einen langsameren Zug wirklich? Höchstens doch 100-200mA. Und das ist, wenn man bei einem 3A-Booster ca. 3-5 Züge steuern kann, ein Witz.
Also wirst du hier nichts gewinnen, außer Komplexität in der Steuerung und ggf. sehr merkwürdige Betriebsabläufe.

Ich kenne deine konkrete Anlage nicht. Daher wäre es vielleicht besser gemeinsam zu eruieren, warum dir der Betrieb mit den vorhandenen WDP-Mitteln (noch) nicht zufällig und abwechslungsreich genug ist.


Viele Grüße
Thorsten

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Re: Booster-Manager Gedanken und Fragen
« Antwort #10 am: 10. März 2021, 13:07:50 »
Hallo Thorsten,

also die aktuellen Lastdaten einer Lok an WDP für einen Abschnitt zu übermitteln ist bereist für mich Stand der Technik.  Natürlich setzt das entsprechende Hardware auf der Anlage vorraus, zum Beispiel den StromSniffer XL. Aber das ist lange  kein Hexenwerk mehr.
Theroretisch könnten die Melder sogar den erzeugten Strom an WDP melden. Nur kenne ich keinen 4Qudranten Lokdecoder der das kann.

Was ein Zug an Strom benötigt hängt nicht alleine vom Motor ab, dann würde ich sicher immer den kleinsten einbauen den es gibt. Nur stelle dir mal einen schwedischen Erzug mit einer Länge von 7m aus Metallwagen vor...
Oder versuche mal 4 Torpedopfannenwagen anzufahren. Der Zug bringt spielend 5kg, wenn nicht 6kg auf die Wage.
Da hilft es schlicht nichts den Motor zu tauschen, denn der würde den Zug nicht in Bewegung bekommen. Es gibt Züge bei mir, die mussen in DT gefahren werden oder gar geschoben werden, weil sie die Rampen nicht schaffen.
Klar kann man alles anders bauen und eine Spielwelt schaffen, wo alles grün ist aber wo belibt da die Herausforderung.
Jeder spielt aus seinen Gründen mit der Modellbahn, mir bringt es eben Spaß, mal verrückte Ideen zu verfolgen, die ich aus dem Vorbildbetrieb ableite. Denn da gibt es das auch.
Ich weiß nicht, ob es heute noch so ist aber die Erzzüge Hamburg Salzgitter mit 2x 151 dürfen nur an bestimmten Stellen stopen, weil sie sonst schlicht nicht genügend Saft im Draht haben, um wieder anzufahren. Die müssen/musten dann mit Diesel angeschoben werden.
Ich möchte eben nicht nur die Züge im Kreisfahren sehen... aber jedr soll es so machen wie er möchte. Es war ja auch nur mal ein Gedankenspiel und die Frage wie andere es nutzen.



schöne Grüße

Thorsten
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