Autor Thema: WDP mit Railcom  (Gelesen 7449 mal)

Offline J.L.T. Stienstra

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Re: WDP mit Railcom
« Antwort #30 am: 24. Mai 2023, 19:39:20 »
Hallo Vik,

Ich verwende Spurweite H0 2 Leiter und das komplette System von Lodi. 
Nämlich: Lodi-Rektor, Lodi Commander LX, Lodi-Shift Commander.  Als besetzmelder module verwende ich Lodi GMB-8 (momentan 22 Stuck mit s88-Booster für DCC spannung optimieren, später wurde ungefähr ausbreiten nach 42 GMB-8 modules), einen 16-Kanal-besetzmelder mit den ersten 8 Kanälen für die physischen besetzmelder und den letzten 8 für die Kurzschlusserkennung.  Auf Kanal 1 erfolgt also eine fysieke besetzmeldung und auf Kanal 9 wird eine Kurzschlusserkennung angezeigt, wenn Kanal 1 einen Kurzschluss anzeigt.  Darüber hinaus ausgestattet mit Lodi-Servomodulen mit Herzstückpolarisierung für die Weichen. 
Außerdem Lodi-Operator für die magnetgesteuerten Weichen in der Schattenbahnhof, die mit WDP mit selbst erstelltem Überwachungssteuerungslayout überwacht werden. 
Ein wichtiger Faktor dabei ist für mich der Lodi-Booster. 
Alles ist innerhalb dieses Lodi Railcom-Systems erkennbar. 

Normalerweise gebe ich mein WDP-Projekt nicht ab, da sich dieses noch in der Bauphase befindet. 

Was ich tun kann, ist, ein paar Screenshots von WDP mit einer kurzen Erklärung zu zeigen. 
Das möchte ich in den kommenden Tagen tun.

Mit freundlichen Grüßen,

Jan Stienstra
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Offline vikr

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Re: WDP mit Railcom
« Antwort #31 am: 24. Mai 2023, 19:59:37 »
Hallo Michael Möller,
Hallo Vik,

das steht alles im Profil von Jan... ::)
leider ist mir eben doch nicht alles klar, aber vielleicht kannst Du ja aushelfen:

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Welche Spur hat Jans Anlage?
Welches 2-Leiter-Gleissystem setzt Jan ein?
Was ist die Zentrale zum Fahren und zum Schalten? Was macht Rautenhaus System?

MfG

vik


Es gibt keine richtige oder falsche Art und Weise dem Modellbahnhobby zu frönen 😊
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Offline vikr

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Re: WDP mit Railcom
« Antwort #32 am: 24. Mai 2023, 20:12:41 »
Hallo Jan,
Ich verwende Spurweite H0 2 Leiter und das komplette System von Lodi. 
Nämlich: Lodi-Rektor, Lodi Commander LX, Lodi-Shift Commander.  Als besetzmelder module verwende ich Lodi GMB-8 (momentan 22 Stuck mit s88-Booster für DCC spannung optimieren, später wurde ungefähr ausbreiten nach 42 GMB-8 modules), einen 16-Kanal-besetzmelder mit den ersten 8 Kanälen für die physischen besetzmelder und den letzten 8 für die Kurzschlusserkennung.  Auf Kanal 1 erfolgt also eine fysieke besetzmeldung und auf Kanal 9 wird eine Kurzschlusserkennung angezeigt, wenn Kanal 1 einen Kurzschluss anzeigt.  Darüber hinaus ausgestattet mit Lodi-Servomodulen mit Herzstückpolarisierung für die Weichen. 
Außerdem Lodi-Operator für die magnetgesteuerten Weichen in der Schattenbahnhof, die mit WDP mit selbst erstelltem Überwachungssteuerungslayout überwacht werden. 
Ein wichtiger Faktor dabei ist für mich der Lodi-Booster. 
Alles ist innerhalb dieses Lodi Railcom-Systems erkennbar. 

Normalerweise gebe ich mein WDP-Projekt nicht ab, da sich dieses noch in der Bauphase befindet. 

Was ich tun kann, ist, ein paar Screenshots von WDP mit einer kurzen Erklärung zu zeigen. 
Das möchte ich in den kommenden Tagen tun.
Das hört sich sehr interessant an!
Welche von diesen Komponenten benötigt man zwingend, um eine H0-RailCom-Mini-Testanlage mit 8 bis 16 RailCom-Detektoren für Win-Digipet z.B. mit Trix-C-Gleisen für interessierte RailCom-Anfänger zu erstellen?

MfG

vik
« Letzte Änderung: 24. Mai 2023, 20:17:52 von vikr »
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Offline J.L.T. Stienstra

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Re: WDP mit Railcom
« Antwort #33 am: 24. Mai 2023, 21:15:03 »
Hallo Vik,

Wenn ich Sie wäre, würde ich Lokstore kontaktieren und den Kontakt zu Andreas Hornung herstellen. 
Er kann Sie hinsichtlich der Mindestkonfiguration für Einsteiger am besten beraten. 

Mit freundlichen Grüßen,

Jan Stienstra
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Offline Rupert van Swol

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Re: WDP mit Railcom
« Antwort #34 am: 24. Mai 2023, 21:21:33 »
Hallo Vikr, ich verfolge diese Diskussion und habe den Detektortest zusammen mit Jan Stienstra durchgeführt.

Jan Stienstra ist viel weiter gegangen und hat am Ende 10 Lokomotiven in den Gleisabschnitt gequetscht.
see bild Line Up

Der Lodi lokale railcom-Detektor stoppt bei acht, aber windigipet 2021PE kann bis zu 99 Loks in der FAZ anzeigen. Auch hier gibt es Grenzen, nämlich die Breite der drei Anzeigen.
Um Ihnen eine Lodi FX Vorstellung davon zu geben,  auf You tube;

 https://youtube.com/shorts/tKdFkJY5pbg?

Sitzung eingestellt, in der Lodi FX die acht railcom-Lokomotiven unterscheidet, und einen Bildschirmausschnitt mit den acht Lokomotiven in der FAZ.

Gruss Rupert


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Offline Burghard

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Re: WDP mit Railcom
« Antwort #35 am: 24. Mai 2023, 22:22:03 »
Hallo Vik

ich steuere meine Spur0 Anlage ebenfalls mit dem LoDi System und WDP.
Railcom funktioniert ganz gut.
Die Lokdecooder hat Lenz fest in die Loks verbaut.
Ich vermute das es Dietz Decoder sind.
Ich habe mir in WDP eine Vorlage gemacht, damit gibt es keine Probleme mit dem Programmieren.
Railcom ist im Deocder aktiv.

Vorher hatte ich das Z21 System mit 10808 Detectoren, auch hier gab es mit den Lenz Loks keine Railcom Probleme.

Mit unter kann es mal passieren das eine Lok direkt nach dem Einschalten sich nicht mit den Daten anmeldet.
Wenn ich dann die Lok kurz anfahre wird sie gemeldet.


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« Letzte Änderung: 25. Mai 2023, 07:30:37 von Burghard »
Grüße Burghard
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Offline Rupert van Swol

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Re: WDP mit Railcom
« Antwort #36 am: 25. Mai 2023, 09:45:15 »

Ich habe mich 2022 von der Lenz Spur 0 und dem System verabschiedet, da ich nach 40 Jahren bereit für etwas anderes war.
Ich bin dann bei Lokstore digital gelandet, von denen ich alles habe.
Spur-0-Lokomotiven aus Großbritannien sind defacto mit Zimo ausgestattet.

Warum Zimo und nicht Lenz
ZIMO Decoder aller Typen (sowie Digitalzentralen und Gleis-Rückmelder als Empfangsgeräte) waren schon seit den 1990er Jahren (lange vor RailCom) mit einer proprietären Form der „bi-directional communication“ ausgestattet - der „ZIMO Zugnummernerkennung“. Dies war damals ein wesentlicher Unterschied zu Produkten des Mitbewerbs.
In Anlagen mit den bis 2010 gebauten MX9 Gleisabschnitts-Modulen wird weiterhin die ZIMO Zugnummernerkennung verwendet, da MX9-Module NICHT mit „RailCom“ arbeiten (die nachfolgenden „StEin“-Module hingegen schon).
Seit dem Jahr 2005 (kurz nach der Einführung durch die Fa. Lenz) sind alle ZIMO Decoder ausgestattet
für das in der Zwischenzeit genormte Rückmeldeprotokoll „RailCom“ (RCN-217 bei RailCommunity -
VHDM - und S-9.3.2 bei NMRA).
RailCom ersetzt auch die oben erwähnte ZIMO Zugnummernkennung.
Die grundsätzliche Funktionsweise von RailCom beruht darauf, dass der ansonsten kontinuierliche Energie- und Datenstrom, also das DCC - Schienensignal, welches von der Digitalzentrale auf die Schiene gelegt wird, von kurzen potenzial-freien Lücken (die “RailCom-Cutouts”, max. 500 microsec) unterbrochen wird; in diesen Lücken können die Decoder weitgehend ungestört Rückmelde-Informationen (als „RailCom-Nachrichten“, insgesamt - beide Channels
zusammen - bis zu 48 bit lang) aussenden, welche von „lokalen Detektoren“ (einzelnen isolierten Gleisabschnitten zugeordnet) oder vom globalen Detektor in der Digitalzentrale selbst empfangen und ausgewertet werden.

n ZIMO Decodern (mittlerweile auch in den meisten Fremdprodukten) sind die RailCom-Funktionen
standardmäßig eingeschaltet; wenn dies nicht der Fall sein sollte, werden sie aktiviert durch:
 CV #29, Bit 3 = 1 UND CV #28 = 3 (oder = 67, wenn Großbahn-Decoder),
 falls die Geschwindigkeits-Rückmeldung (Tacho) nicht funktionieren sollte: CV #158, Bit 2 = 1 oder ausnahmsweise (falls MX31ZL als Zentrale): = 0
In den ersten Jahren nach Einführung von RailCom wurde dessen Potenzial nur für zwei Möglichkeiten
intensiv genutzt: zur Adress-Meldung für isolierte Gleisabschnitte (das, was zuvor die ZIMO Zugnummernerkennung geleistet hat), sowie zum CV-Programmieren und -Lesen im Operational Mode (auch
„Programming-on-the-Main“ oder „PoM“ genannt). Dies hat sich - etwa seit dem Jahr 2015 - geändert:
Kurz zusammengefasst können die RailCom-Aufgaben so gegliedert werden:
Durch sämtliche RailCom-Antworten (zunächst unabhängig vom Inhalt der Nachricht selbst) wird
der Empfang der jeweils vorangehenden DCC-Befehle bestätigt, was die Betriebssicherheit und
die Bandbreite der gesamten DCC-Steuerung erhöht. Letzteres ist der Fall, weil quittierte DCCBefehle nicht wiederholt werden müssen.

 „RailCom Channel 2“ (der jeweils zweite - mit 36 Bit größere Teil - jeder RailComGesamtnachricht): Darüber werden, jeweils als Antwort auf einen DCC-Befehl an die eigene Decoder-Adresse, aktuelle Daten aus dem Fahrzeug zum globalen Detektor der Digitalzentrale gemeldet; dazu gehören beispielsweise (je nach Auslegung) die “echte” (gemessene) Geschwindigkeit,
Routing- und Positions-Codes, simulierte “Treibstoffvorräte”, aktuelle Werte der CVs auf Anfrage
(CV-Programmieren und -Lesen im Operational Mode, PoM)

 „RailCom Channel 1“ (der jeweils erste - kleinere Teil mit 12 Bit): Darüber wird (mit Ausnahmen,
z. B. in Anmeldeverfahren) ausschließlich die eigene Decoder-Adresse gemeldet, und zwar als
Antwort auf sämtliche DCC-Befehle (also vor allem auf diejenigen, die NICHT das eigene Fahrzeug
adressieren, daher bis zu 100 Mal/sec). Da somit alle Decoder gleichzeitig Channel 1-Daten aussenden, sind diese nur auf isolierten Gleisabschnitten durch lokale Detektoren lesbar, wenn sich
dort gerade nur ein einziges Fahrzeug mit RailCom-aktiviertem Decoder befindet.
Im globalen Detektor des Basisgerätes überlagern sich hingegen die gleichzeitigen Channel 1-Daten der verschiedenen Decoder und sind daher nicht lesbar, was aber sowieso keinen Sinn hätte, da die Adressen nur lokal
(auf den einzelnen isolierten Gleisabschnitten) von Interesse sind.
Die obige „Kurzbeschreibung“ der RailCom-Technik bezieht sich nur auf die „normalen“ Vorgänge; es gibt in der
Praxis (auch in den Normen selbst) zahlreiche Abweichungen und Ausnahmen in den Channel-Zuteilungen, u.a.

 Weiterentwicklung der RailCom-Nutzung:
Da laufend neue RailCom-Anwendungen geschaffen und in Decodern und Digitalgeräten implementiert werden, wobei ZIMO häufig eine Vorreiter-Rolle einnimmt, können Betriebsanleitungen diesbezüglich nicht immer aktuell gehalten werden.
Daher gibt es hier nur eine kurze Auflistung von Anwendungen und ins Auge gefassten Anwendungen,
die entweder schon realisiert wurden (je nachdem, wann dieser Text gelesen wird), gerade in Arbeit
sind, oder vielleicht in näherer Zukunft realisiert werden (in ZIMO Decodern und Systemen):
Klassische Anwendungen
Diese werden von vielen modernen Digitalzentralen verwendet (Geschwindigkeitsanzeige noch selten).
- Adress-Meldung (zur Anzeige auf Ziffernanzeigen oder Computer-Stellwerk),
- CV-Programmieren und -Lesen, Geschwindigkeits-Meldung (zur Tacho-Anzeige am Bediengerät),.
Erweitere Meldungen aus den Fahrzeugen
Diese werden derzeit hauptsächlich von ZIMO Digitalzentralen und Bediengeräten ausgewertet.
Stand SW-Version 4.210:
- Richtungszustands-Meldung (zur Anzeige Vor-/Rückwärts sowie Ost-West-Richtung am Bediengerät
 und automatische Steuerungseingriffe); gemäß RailCommunity-Norm: ID7, Sub-ID 27,
- ZIMO Aufgleissuche; gemäß RailCommunity-Norm: ID1, ID2, ID14 (nach Aufforderung auf Adresse 0),
- Quality-of-Service-Meldung, gemäß RailCommunity-Norm: ID7, Sub-ID 7,
- Gleisspannung am Ort des Decoders; gemäß RailCommunity-Norm: ID7, Sub-ID 46.

Geplant:
HLU&ABC-Meldungen (zur Anzeige am Bediengerät und automatische Steuerungseingriffe), Zielentfernung und Zielgeschwindigkeit (zur Anzeige auf „Echt“-Führerständen), zurückgelegte Wegstrecken,
Steigungen, Gefälle, Kurven (Decoder mit Sensoren), Höhendifferenzen, Drehwinkel, Streckenprofile,
aktuelle Position, Decoder-bezogene Daten (Motorstrom, Temperatur, …).
Geplante betriebliche Anwendungen
Diese sind bis auf weiteres nur innerhalb von ZIMO Systemen verfügbar.
Übermittlung größerer Datenmengen aus den Fahrzeugen und Zügen, beispielsweise GUI (GraphicalUser-Interface) aus dem Fahrzeug zu den Bediengeräten), Streckenprofil oder Vorbild-Gewichte und -
Masse der Wagen eines Zuges, Textnachrichten aus dem Zug zur Anzeige am Bediengerät.


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Offline vikr

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Re: WDP mit Railcom
« Antwort #37 am: 25. Mai 2023, 22:34:45 »
Hallo Jan,
Wenn ich Sie wäre, würde ich Lokstore kontaktieren und den Kontakt zu Andreas Hornung herstellen. 
Er kann Sie hinsichtlich der Mindestkonfiguration für Einsteiger am besten beraten. 
Danke für den Tip! Ich werde das wohl mal in Angriff nehmen. Es ist so ziemlich die einzige verbreitetere RailCom-Infrastruktur auf dem Markt - außer vielleicht den Zimo StEins, mit der wir bisher noch keine eigenen Erfahrungen gesammelt haben...

MfG

vik
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Offline vikr

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Re: WDP mit Railcom
« Antwort #38 am: 25. Mai 2023, 22:50:12 »
Hallo Rupert, Danke für Dein Engagement. Aber hast Du schon mal gemessen, mit welchem Jitter die Antworten der Zentrale auf die ACKs im Kanal II bei 99 Loks im Zyklusspeicher der Zentrale für eine bestimmte Lok kommen?
Der Lodi lokale railcom-Detektor stoppt bei acht, aber windigipet 2021PE kann bis zu 99 Loks in der FAZ anzeigen. Auch hier gibt es Grenzen, nämlich die Breite der drei Anzeigen.
da scheint mir die Breite der Anzeigen im WDP-FAZ, ein vergleichsweise sehr geringes Problem. Windows 10 wirkt da im Vergleich tatsächlich wie ein Echtzeitbetriebssystem.

MfG

vik
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Offline vikr

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Re: WDP mit Railcom
« Antwort #39 am: 25. Mai 2023, 23:15:54 »
Hallo Burghard,
ich steuere meine Spur0 Anlage ebenfalls mit dem LoDi System und WDP.
Railcom funktioniert ganz gut.
Die Lokdecooder hat Lenz fest in die Loks verbaut.
Danke für den Bericht über Deine Erfahrungen. Nutzt Du Kanal 2 ausschließlich zum PoM-Lesen und sonst hauptsächlich Kanal 1?
Vorher hatte ich das Z21 System mit 10808 Detectoren, auch hier gab es mit den Lenz Loks keine Railcom Probleme.

Mit unter kann es mal passieren das eine Lok direkt nach dem Einschalten sich nicht mit den Daten anmeldet.
Wenn ich dann die Lok kurz anfahre wird sie gemeldet.
dass man hier doch immer nach dem Einschalten kontrollieren und ggf. auch manuell eingreifen muss ist allerdings höchst ärgerlich. Passiert das mit allen Decodern? Ich erhoffe mir ja eigentlich gerade, dass Windigipet mir zusammen mit RailCom das korrekte Aufgleisen im Schattenbahnhof etc. abnimmt, insbesondere bei einem Neustart mit ausgewechseltem Fahrzeugmaterial, z.B. nach einem unerwünschten Zwischenfall...

MfG

vik
« Letzte Änderung: 25. Mai 2023, 23:17:27 von vikr »
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Offline Rupert van Swol

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Re: WDP mit Railcom
« Antwort #40 am: 26. Mai 2023, 07:50:02 »
Hallo ViKr

Hallo Rupert, Danke für Dein Engagement. Aber hast Du schon mal gemessen, mit welchem Jitter die Antworten der Zentrale auf die ACKs im Kanal II bei 99 Loks im Zyklusspeicher der Zentrale für eine bestimmte Lok kommen?



Jedes digitale Signal ist zumindest mit einem gewissen Jitter behaftet. Dafür ist zunächst einmal der Taktoszillator verantwortlich.
Der Grund, warum ich mich für das Lodi-System entschieden habe und nicht für eine All-in-One-Box wie die Roco Z, Lenz LZV200 e.c.t.

Zusätzlicher Jitter kann auch durch benachbarte Quellen mit eigenem Takt entstehen, die an oder in der Nähe sind, aber vor allem, wenn das PCB-Design unglücklich gemacht ist, kann zusätzlicher Jitter entstehen. Unzureichende Entkopplung von und Rauschen auf Versorgungsspannungen verursachen ebenfalls Jitter. Außerdem stößt man mit einer s,g,n " One Box Flisophie sehr schnell an die physikalischen Grenzen des Systems.

Beim Lodi-System ist der Lodi S88-Commander LX die Zentraleinheit, die neben dem üblichen S88-Besetztmelder auch für die Abwicklung von Railcom zuständig ist.
Das ist der Grund, warum ein lokaler Railcom-Detektor eine Unterscheidungsfähigkeit von 8 Decodern hat, während andere maximal 4 haben, sogar das BIDIB-System.

Ich selbst habe 2 Lodi S88 Rektor für 2 besetzte Meldergruppen eingesetzt und somit auch 2 die den BiDIB Verkehr verarbeiten .
Der Lodi Rektor der nichts anderes macht als die DCC Kommunikation an die Booster zu senden .
So sind die hohen Konzentrationen von Lok-Adressen auf dem Lodi Rektor in Bezug auf Jitter auf den Railcom-Verkehr kein Thema .
Für den Weichen- und Signalbetrieb wird noch ein weiteres separates Interface, der Lodi Shift commnader, eingesetzt.

Durch den Einsatz von mehreren Lodi S88 Commandern LX und auch Lodi Boostern habe ich keine Unregelmäßigkeiten in der Zeitbasis eines digitalen Signals beobachtet. 
Dies ist der Grund, warum ich mich für das Lodi-System entschieden habe.  :)



Gruss Rupert







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Offline Rupert van Swol

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Re: WDP mit Railcom
« Antwort #41 am: 26. Mai 2023, 08:13:00 »

Mit unter kann es mal passieren das eine Lok direkt nach dem Einschalten sich nicht mit den Daten anmeldet.
Wenn ich dann die Lok kurz anfahre wird sie gemeldet.
dass man hier doch immer nach dem Einschalten kontrollieren und ggf. auch manuell eingreifen muss ist allerdings höchst ärgerlich. Passiert das mit allen Decodern? Ich erhoffe mir ja eigentlich gerade, dass Windigipet mir zusammen mit RailCom das korrekte Aufgleisen im Schattenbahnhof etc. abnimmt, insbesondere bei einem Neustart mit ausgewechseltem Fahrzeugmaterial, z.B. nach einem unerwünschten Zwischenfall...

[/quote]


Hallo Vikr,
ich denke, die Antwort auf deinen Wunsch ist, dass alle Wagen, auch die Güterwagen, mit einem Funktionsdecoder mit railcom ausgestattet werden sollten.
Und dann hat man nur einen Standort und eine Richtung.
Allerdings Informationen über die Zugzusammenstellung, also wo Wagen XX im Zug sitzt, das ist in WDP festgelegt.
Ich habe eine englische Modellbahnanlage , also noch mit dem Bremswagen. das gibt einen intensiven Rangierbetrieb , der sehr logisch aufgebaut ist.

WDP hilft mir mit dem sogenannten Multiplan den Überblick zu behalten.
Zwei Bildschirmbilder , Mit dem Multiplan kann man sehen, wie viele Wagen beteiligt sind, wie lang der Zug ist und auch wie die Zuordnung ist.

gruss Rupert




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Offline J.L.T. Stienstra

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Re: WDP mit Railcom
« Antwort #42 am: 26. Mai 2023, 12:00:51 »
Hallo Vik,

Ich wünsche dir viel informativen Kontakt mit Andreas Hornung. 

Der Markt der Lokdecoder erfordert Fachwissen, was für Einsteiger am Ende „Weit von meiner bett Seite“ liegt. 
Dennoch ist dieses Thema ohnehin ein Thema, das einer Orientierung bedarf. 

Rupert hast die Informationen erklärt.

Viel Erfolg. 

Mit freundlichen Grüßen,

Jan Stienstra.
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Offline vikr

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Re: WDP mit Railcom
« Antwort #43 am: 26. Mai 2023, 20:21:35 »
Hallo Rupert.
... stößt man mit einer s,g,n " One Box Flisophie sehr schnell an die physikalischen Grenzen des Systems.
das verstehe ich noch nicht, das hat sich etwa an  wie" wer RailCom will, muss viel Geld in die Hand nehmen und sollte mit einem ganz neuem Digital-Equipment am besten nochmal neu anfangen"?
So ähnlich argumentieren auch seit ca. 2010 die Techniker um Wolfgang Kufer bei OpenDCC und Fichtelbahn mit ihrer BiDiB-Infrastruktur. Welche Vorteile bieten die LoDi-Komonenten gegenüber den BiDiB-Geräten einem RailCom-Einsteiger?

MfG

vik
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Offline Rupert van Swol

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Re: WDP mit Railcom
« Antwort #44 am: 26. Mai 2023, 21:37:15 »
Sehr geehrter Herr Viktor Kron , ich habe gehört, dass Sie Beiträge in der Zeitschrift Dimo schreiben.
Ich möchte Sie nur darauf hinweisen, dass Deutsch nicht meine Muttersprache ist und ich eher eine britische Philosophie darüber habe, wie eine Modellanlage sein sollte und was digitalisiert werden muss.
Dabn was der Deutsche verfolgen will
Ich kenne die Produkte von Fichtelbahn und ja, ich weiß auch, wer Wolgang Kufer ist.
Von BidiB habe ich mich verabschiedet, weil es sich mit anderen Schleimprodukten, wie z.B. denen von "TamVallysdepot, dem Froschentsafter, kaum vertragen kann.
BidiB ist nett, aber man braucht viel Gefühl für Elektronik und Erfahrung in rudimentärer Programmierung. Ob Sie einen Arduino programmieren müssen.
Railcom ist für mich vor allem ein Werkzeug um CV zu mutieren, Frimware zu aktualisieren, Sounddateien zu mutieren und eine Identitätsbestätigung. Für die Ortung, wo es sich im Gleisabschnitt befindet, ist eine Verkaufsbullshit-Geschichte, genau wie die Geschichte mit den schmutzigen Schienen. Es wird nicht angegeben, wie viele cm vom Anfang des Gleisabschnitts entfernt sich das Stück Schmutz befindet.
Meine Lokomotiven fahren 80 cm über das Klebeband, das auf den Schienen liegt. Was ist dann der Mehrwert.
Es gibt andere und nützliche Dinge. Die Briten haben jetzt Blue Thoot auf den Decodern. Ich verfolge ein britisches Projekt zur Triangulationsmessung über Blue Thoot im 9-Gigahetz-Band. Dann hat man eine X,Y,Z-Position seiner Lokomotive.
Wenn ich auf das Lodi-System zurückkomme, ist es wichtig, ob es leicht, zuverlässig und einfach ist und ob es das tut, was es tun soll, dann ist die Antwort Ja. Ist es teuer, nein, denn es ist billiger als das Lenz-Rückmeldesystem. Ich nehme das LR1o1 mit dem LB050 und den 4 LB101. Viele Drähte und kein Railcom .  Wenn das Lenz Rückmeldesystem ca. 18 Euro pro Gleisanschluß kostet, dann kommt das Lodi GBM 8 1x Cat6 Kabel , 1 x Netzteil ( dcc ) und 8 Gleisumsetzer auf 12,50 Euro Aber dann ist man fertig. man muß nur das System einschalten, Lodi FX startup registrieren , dem Ding einen Namen geben , fertig . G ein Ärger mit BiDI Unique ID nr VFBPCA001F00 , meist unleserlich , zi klein gedruckt , kein Ärger mit Frimware , keine schwierigen Kehrschleifen basierend auf Rückmeldungen , etc , etc , Was mich stört ist , dass die Kurzschlusserkennung nur 0 oder 15 Millisekunden beträgt , im Lodi System habe ich es auf langsam gestellt , das Kehrschleifenmodul schaltet und kein einziges Licht blinkt an der Lok .  Einfach halten 
BidiB kostet etwa 10 Euro pro Anschluss, aber dann hat man 16 Anschlüsse.

kind regards
Rupert
 

  • Win-Digipet-Version:
    Win-Digipet-Version: 2021.1.13
  • Anlagenkonfiguration:
    2-Leiter, Lodi Rektor; 3x Lodi Booster; Lodi LX  S882.+ 8x Lodi GBM8v2, Lodi S88 CM + 2x Lodi RM16+; Lodi Shift +8x DW-DC+4x 16-SD-DFL, Lodi Con
  • Rechnerkonfiguration:
    IntelNUC8i7HVK /32GB Ram /Radeon™ RX Vega M GH /Windows 11 Profi edition