Hallo liebe WDP-Freunde,
mit viel Interesse habe ich gerade die Diskussion zum Thema "Probleme mit Win-Digipet 8.5" gelesen. Zum gleichen Thema möchte ich etwas aus meiner Sicht sagen, mache aber einen neuen "Re." auf, weil ich wie gesagt mit Lenz fahre. Vielleicht sagt da hier schon so mancher "Ach so...".
Zum anderen möchte ich das aus der Sicht eines Maschinenbauers mit nur rudimentären Kenntnissen in Elektronik und Informatik darstellen, weil ich glaube, es gibt noch mehrere mit diesem Wissensstand. Die vorige Diskussion wurde ja doch auf hohem Niveau und z.T. recht theoretisch geführt.
Ich habe auch meine Probleme mit dem Anhalten am Zielkontakt im FP- und AK-Betrieb. Beim "Stellen und Fahren" bzw. Testen von Fahrplanzeilen geht alles ganz prima. Nur wenn as dann komplex laufen soll geht das Theater los.
Also habe ich die CPU-Auslastung beobachtet (AMD 2000+, 528 MB). Die liegt um die 10 - 15% mit Spitzen von 100%. Die treten auf, wenn der Zielkontakt erreicht wird. Dabei wird die alte FS freigegeben, eine neue gestellt, Sounds abgespielt usw. Also habe ich zunächst die Sounds weggelassen - das Ergebnis war bescheiden schön. Die benötigen offenbar wenig CPU-Kapazität. Man sieht es auch, wenn Sounds unterwegs abgespielt werden - die CPU-Auslastung steigt nur unerheblich.
Also versuchte ich, das Beenden der alten FS von dem Stellen der neuen zeitlich zu trennen. Ich habe das Problem in dem Stellen der neuen FS gesehen. Wenn ich zum Beispiel "Grundstellung ausführen" drücke, beträgt die Auslastung die ganze Zeit 100%. Darum sagte ich mir, der Rechner soll mal schön ein Problem (das Anhalten) nach dem anderen (die neue FS) lösen.
IM AK-Editor habe ich nun angehakt: "Wartezeit 3 sec. vor Stellen der FS". Einige Sounds sind auch mit drin. Und siehe da - die Züge haben alle fein da angehalten, wo sie sollten. Es fahren so 4 - 5 gleichzeitig. Das Abfrageintervall hatte ich auf 0,3; 0,6 und 1 sec. eingestellt. Ich hatte keine Probleme mit dem Anhalten mehr.
Beim FP-Betrieb war es etwas schwieriger. Eine Variante war, den Fahrplan zeitlich so zu spreizen, daß keine FS in den Puffer läuft. Das hatte ich dann hingefummelt. Der Fahrplan lief ca 15 min. und es funktionierte auch fehlerfrei. Natürlich ist beim FP-Betrieb der Kick größer, wenn aus dem Puffer gezogen werden kann. Aber dann kommen wieder die Probleme mit dem Überfahren des Zielkontaktes. Eine Möglichkeit, die FS im FP-Betrieb mir Verzögerung zu stellen, habe ich nicht gefunden. Man kann zwar das Abfahren verzögern, aber nicht das Stellen. Eine Variante wäre, im FS-Editor zu sagen: FS freigeben ... sec. nach Erreichen des Zielkontakts. Da kann dann die Lok erst mal brav anhalten und anschließend geht es mit der FS weiter.
Eine andere Variante wäre, das Stellen der FS software-seitig zu verändern, so daß weniger Rechnerkapazität benötigt wird. Aber ich weiß nicht, ob so etwas überhaupt geht.
So, liebe Leute, nun sagt mir mal, ob ich mit meinen Überlegungen richtig liege, oder ob das wieder nur der Beweis für die Praxis-Definition ist: Es geht, und keiner weiß warum...
MfG
Rainer
Hallo Herr Renisch,
Ich setze vorraus, dass Sie WDP 8.5 aufgespielt haben, denn gerade bei den Lenz-Fahrern wurde hier einschneidend etwas geändert.
Zu den Einstellungen bei Lenz:
Verifizieren MUSS abgeschaltet sein !
Intervall zum Einlesen der RM-Module : 80 - 100 msec !
Pause zwischen den Sendebefehlen 10 (max 20-30) auf keine Fall mehr
Baudrate ist klar : 9600 oder beim LI100F - 19200
Es wir auch häufig der Fehler (nicht nur bei den Lenz-Fahrern ) gemacht, dass für JEDEN Magnetartikel noch individuelle Schaltzeiten im Gleisbild-Editor vergeben werden, denn das potenziert sich innerhalb des Programmablaufes. Das ist/war nur für schwergängie Weichen im Einzelfall und Entkupplungsgleisen gedacht.
Dass bei "Grundstellung ausführen" die CPU -Last ziemlich hochfährt ist normal. Es werden keine anderen Prozesse ausgeführt und alles in Magnetartikelstellungen "reingelegt".
Wenn bei Ihnen die eine oder andere Einstellung (s.o) abweicht, könnte Ihnen dies vielleicht weiterhelfen...
Hallo Herr Peterlin,
danke für die schnelle Antwort.
Es ist richtig - ich habe 8.5 und der Fortschritt für Lenz-Fahrer ist erheblich.
Die Einstellungen habe ich so, wie Sie angegeben haben. Das Einleseintervall habe ich nun von 150 auf 90 msec heruntergesetzt.
Baudrate ist 19200.
Aber was hat das mit den Schaltzeiten auf sich? Ich habe da Werte zwischen 30 und 50 msec. Was ist da ein empfohlener Wert? Ich habe die N-Weichenantriebe von Roco.
Was halten Sie von dem Vorschlag, die FS verzögert freizugeben. Ich habe damit zumindest erreicht, daß die CPU-Auslastung beim Stellen max. 95% beträgt. Ich sehe auch darin den Grund, daß die Loks genau halten.
MfG
Rainer Renisch
Hallo Herr Renisch,
In Antwort auf:
Aber was hat das mit den Schaltzeiten auf sich? Ich habe da Werte zwischen 30 und 50 msec. Was ist da ein empfohlener Wert? Ich habe die N-Weichenantriebe von Roco.
Schaltzeiten einzelner MA's immer auf 0 (Null). Wird im Gleisbild-Editor bei MA-Erfassung eingestellt.
Pause zwischen den Sendebefehlen global in den Systemeinstellungen 5-10 msec
In Antwort auf:
Eine Variante wäre, im FS-Editor zu sagen: FS freigeben ... sec. nach Erreichen des Zielkontakts. Da kann dann die Lok erst mal brav anhalten und anschließend geht es mit der FS weiter.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies viel bringen wird. Hmm..aber Sie haben es ja wohl getestet....!
Am 27.03. gibt es das nächste Betatester-Treffen, dann werden wir das diskutieren.
Hallo Rainer,
Ich nehme an, daß Du auch den RS- Rückmeldebus von Lenz einsetzt und auch LR von Lenz nimmst.
Kannst Du mal überprüfen, ob die Belgtmeldung verzögert kommt.
Also im vollen Betrieb einen Zug auf einen RMK fahren lassesn, den Du am Bildschirm im Auge behältst. Kommt die meldung am Bildschirm "zeitgleich" mit der Einfahrt in den Meldeabschnitt?
Gruß Bernd
Hallo Bernd,
Du hast Recht, ich habe neben Littfinski auch die Rückmelder von Lenz (mit Gleisbesetztmeldern und Spannungsmodul von Lenz).
Ich habe mal meine Augen so gestellt, daß eines auf die Anlage und eines auf den Monitor schaut. Habe dann im AK-Betrieb mit 3 - 4 Zügen ca. 40 - 50 Überfahrten an den Lenz-Kontakten beobachtet. So mit bloßem Auge konnte ich nur 1 x eine Verzögerung feststellen, aber von unter 1 sec. Was so bei 2 - 3 Zehntel liegt, kann man nicht feststellen. Das Abschalten geschieht etwas verzögert, aber das ist ja auch so gewollt.
Dabei würde ich aber gern noch ein anderes Problem mit den Lenz-Belegtmeldern ansprechen. Wenn so ein Kontakt der Zielkontakt ist, passiert es, daß er nicht stabil besetzt meldet. Insbesondere dann, wenn die Lok schon recht langsam ankommt und nun bloß noch den Stop-Befehl bekommt. Die Lok fährt auf die Kontaktstrecke, es wird "belegt" gemeldet und die Lok kommt zum Stehen. In dem Moment, wenn sie steht, geht die Belegtmeldung aus (die Loknummer bleibt aber im Feld) und das Programm erkennt den Kontakt wieder als frei. Wenn ich manuell langsam etwas vorfahre, wird besetzt gemeldet, solange ich fahre. Beim Stehenbleiben geht es wieder aus. Erst wenn alle Achsen der Lok auf der Kontaktstrecke stehen, bleibt die Meldung stabil. Die Meldungen am LH100 sind synchron mit WDP.
Hast Du da eine Idee?
MfG
Rainer
Hallo Herr Renisch,
bei dem Problem mit dem Stopbefehl ist ein konstanter
Bremsweg, z.B. beim LE 1035 , eine sehr schöne Sache.
Damit läuft es bisher Prima, ich bin aber auch erst bei
den ersten Versuchen.
Gruß
Bruno Hinze
Hallo Rainer,
mit dem Problem, des nicht mehr angezeigten RMK bei stehender Lok, würde ich als Märklinist auf Verschmutzungen tippen.
Denn der Stromfluß ist ja bei stehender Lok sehr gering. Wenn jetzt noch leichte Verschmutzungen dazukommen, tritt dieses Phänomen auf.
Nur so ein Tipp von einem Märklinisten.
Hallo Rainer,
In Antwort auf:
Wenn ich manuell langsam etwas vorfahre, wird besetzt gemeldet, solange ich fahre. Beim Stehenbleiben geht es wieder aus. Erst wenn alle Achsen der Lok auf der Kontaktstrecke stehen, bleibt die Meldung stabil. Die Meldungen am LH100 sind synchron mit WDP.
Da scheint die Empfindlichkeit der GBM einen Streich zu spielen. Ich konnte dasselbe auch schon an den zu wenig empfindlichen Uhlenbrock GBM feststellen. Da wurde eine Besetztmeldung von einer Roco 18k Widerstandsachse nicht gemeldet, 2 Achsen aber schon. Dieses Phänomen kennen die GBM von Blücher (alle am Loconet-Bus) nicht. Diese melden äusserst zuverlässig. Die zu wenig empfindlichen Uhlenbrock-GBM kann man zur Korrektur an Uhlenbrock senden. Die neuen Serien sollen i.O. sein.
Hallo WDP-Freunde,
ich fahre ja bei Lenz mit dem RS-Rückbus. Ich tippe bei dem Anzeigeproblem auch auf Empfindlichkeit.
Verschmutzung schließe ich aus, weil ich Räder, Schienen, Stromabnehmer sauber gemacht habe. Das Problem tritt auch bloß bei den Lenz-Kontakten auf. Die selbe Lok macht anschließend bei Littfinski alles richtig.
Läßt sich die Empfindlichkeit irgendwie justieren - habe als Maschinenbauer keine Ahnung...Oder Einlöten irgendwelcher Bauteile oder oder...
MfG
Rainer
Hallo Rainer,
Der erste Test war nur um zu sehen ob Du Störungen auf dem RS-Bus hast. Der scheint aber ok zu sein.
Das Phänomen mit der Kontaktgabe ist bekannt. Liegt aber daran, daß der Strom, der fließt um den LB auszulösen nicht ausreicht.Ich umgehe das indem ich die Loks weiter in den Stopbereich hereinfahren lasse. Dadurch stehen mehr Achsen auf dem RMK. Meistens tritt dieses bei Loks auf, die Vorlaufachsen haben. Hast Du mal die Stromabnahmekontakte auf der Radinnenseite (oder oben auf dem Radkranz) gereinigt. Es ist ganz klar ein Kontaktproblem. Sind die Leitungen zwischen LB und Schiene zu lang? Genügender Querschnitt wenn sehr lang?
Leider kann man bei Lenz, im Gegensatz zu Blücher, die Empfindlichkeit nicht verändern.
Wenn Du die LR101 einsetzt solltest Du die Abfallverzögerung auf 100 setzen. (Default 50)(Siehe Gebrauchsanleitung) Das führt wenigstens dazu, daß die nicht so flackern.
Last not least, es ist kein Lenz- oder WDP- Problem.
Wenn die Spezifikationen eingehalten werden funktioniert es.
Hallo Bernd,
vielen Dank für Deine Tipps.
Ich habe nun nochmals 3 Loks gereinigt und die Schienen geputzt. Bei den Littfinski-Meldern RS-8 ist das okay und es funktioniert eindeutig. Bei Lenz habe ich immer diese Zwischenstellung, wenn die Lok zum Stehen kommt und noch nicht ganz auf der Kontaktstrecke steht. Solange sie fährt, wird besetzt gemeldet. Aber sowie sie zum Stehen kommt und noch nicht mit allen Achsen auf dem RMK steht, wird wieder frei gemeldet. Das ist aber bei allen Lenz-RMK und allen Loks so.
Nun kann man das ja im FP-Betrieb leicht justieren. Mit eingestellten kleinen Verzögerungszeiten steht die Lok bombig auf dem RMK. Aber im AK-Betrieb? Wenn in der Lok-DB die Beschleunigung auf 1 herabgestzt wird, dann rollen sie noch weit genug in die Kontaktstrecke hinein. Aber dieser Wert ist auch nicht immer das Gelbe vom Ei...
Ich glaube nicht so recht, daß das ein Kontaktproblem ist. Die Entfernungen zum LB betragen ca. 80 - 100 cm, verdrahtet mit der normalen Schaltlitze 0,14 mm². LB zum LR zwischen 30 und 150 cm. Von dort direkt in den geschirmten RS-Bus.
Ich habe die LR101, aber noch mit der ursprünglchen Verzögerung von 50. Ich werde sie erhöhen, aber das Problem wird davon nicht berührt, weil es ja beim Einfahren in die Kontaktstrecke von Einfluß ist.
Hat die Höhe der Spannung einen Einfluß? Ich habe die Werte noch nicht verändert, es ist noch wie im Lieferzustand. Ich habe am Gleis eine Spannung von ca. 13 V anliegen. Für den Fahrbetrieb reicht das völlig. Ich habe fast alle Loks noch in der Höchstgeschwindigkeit begrenzt. Aber vielleicht brauchen andere Elemente eine höhere Spannung.
MfG
Rainer
Hallo Rainer
Bei Gleisbesetztmeldern ist die Spannungshöhe am Gleis nur indirekt an einer Belegtmeldung beteiligt.
Zuerst ist der Stromfluß über den GBM maßgebend.
Strom kommt natürlich nur durch Spannung und Widerstand zu stande.
Da eine fahrende Lok natürlich mehr Strom zieht, als eine stehende, wird diese auch besser erkannt.
Zu dem geht der Strom den Weg des geringsten Widerstandes.
Dies bedeutet, wenn eine Lok zwischen 2 Gleisabschnitten unterwegs ist, oder auf der Trennstelle steht, teilt sich der Strom auf beide GBM-Kanäle auf, und reicht evtl. nicht, um beide als belegt zu melden.
Schlimmer noch wenn der eine Streckenabschnitt nicht über einen GBM versorgt wird, dann fließt der Strom so lange er kann hierüber.
Dies bedeutet, das eine Lok, oder ein elektrisch durchverbundener Zug, erst komplett im GBM Abschnitt stehen muß bis er erkannt wird.
Die empfindlichkeit der einzelnen GBM spielt natürlich auch eine Rolle, hier kocht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen.
Verschiedene Hersteller mischen kann sehr nachteilig sein.
Hallo Gerd,
danke für die Erläuterungen.
Es ist bei mir genauso, wie Du schreibst: Ich habe Gleisabschnitte, die nicht über GBM versorgt werden. Dazwischen liegen dann die RMK, die die beschriebenen Symptome zeigen.
Also habe ich verstanden: Ich muß die Lok ganz auf den RMK bekommen, sonst klappt es nicht zuverlässig.
Danke und freundliche Grüße
Rainer
Hallo Gerd,
In Antwort auf:
Verschiedene Hersteller mischen kann sehr nachteilig sein.
Da bin ich ganz Deiner Meinung! Aufgrund meiner Erfahrungen lohnt es sich letztendlich nie, immer nur die billigsten Häppchen bunt in einer Anlage zu mischen (gilt für alle Decoder-, GBM- und andere Bausteine). Am Schluss bezahlt man viel Lehrgeld und man sitzt auf Elektronikschrott.
Wenn die Empfindlichkeit des GBM zu klein ist (z.B. Uhlenbrock-GBM) wird eine Roco-Widerstandsachse mit 18k nur sehr unzuverlässig angezeigt. Mind. 2 Achsen sind da für eine zuverlässige RM nötig. Auch der berühmte feuchte Finger auf den Gleisen bewirkt bei UB keine RM. Ebenfalls habe ich mit diesen Bausteinen schon beobachtet, dass eine Lok im Stande nicht angezeigt wurde, hingegen sobald Fahrstufe 1 eingeschaltet wurde, die Lok wieder angezeigt wird. Solche "unempfindlichen" Bausteine sollten an Uhlenbrock eingesandt werden zur Behebung des Problems. Uhlenbrock kennt das Problem.
Meine Blücher-GBM ebenfalls am Loconet kennen das Problem nicht! Bei Bedarf kann die Empfindlichkeit jedes einzelnen Einganges einzeln programmiert werden, inkl. Verzögerungszeiten usw.. Trotz diesen und weiteren Vorteilen ist der Blücher-GBM eine günstigere Lösung als der Uhlenbrock-GBM. Darum werden bei meiner Anlage die beiden UB-GBM gemäss eingangs zitiertem Satz ebenfalls noch durch Blücher ersetzt!
Für den AK- oder FP Betrieb der Anlage mittels WinDigipet ist eine 100% Rückmeldung unabdingbar!
Hallo WDP-Freunde,
bezüglich des "Mischens unterschiedlicher Hersteller" kann ich mich Herrn Bott nur anschließen.
Auch bei 100% Lenz und WDP klappt alles bisher prima und
bereitet viel Spaß.
Das Problem mit dem Stopkontakt habe ich, wie bereits erwäht, mit dem konst. Bremsweg des Lokdekoders gelöst.
Damit wir der Stopkontakt zum Bremskontakt, das sieht nicht
nur sehr naturgetreu aus, es bringt auch alle Fahrzeuge
"cm-genau" an die Stelle die man einstellt.
Gruß
Bruno Hinze
Hallo Gian,
Deine Erfahrungen kann ich nur bestätigen.
Ich habe Lenz und Blücher gemischt.
Lenz eigentlich nur da, wo zuviele verschiedene Booster gemischt werden oder wo Wendebausteine eingesetzt werden müssen.
Beide, Lenz wie Blücher funktionieren einwandfrei, wobei Blücher, wie von Dir beschrieben, die intelligentere Lösung ist.
Hallo,
da kommen ja wieder ein paar Dinge hoch, von denen ich noch nichts gehört habe.
Wie ist das mit der Einstellung des Bremsweges, was Bruno schreibt. Ich habe für TT die Dekoder LE0521, also die kleine Version. Läßt sich da auch so etwas machen?
Die GBM von Blücher scheinen ja eine Favoritenstellung zu haben. Ich kenne sie (noch) nicht. Aber vielleicht habt Ihr eine e-mail Adresse, daß ich mich dort mal etwas umsehen kann?
Der fett geschriebene Satz von Gian mit der 100-%igen-Rückmeldung ist ja okay. Da will ich ja eigentlich auch nur hin...
MfG
Rainer
Hallo Rainer,
Hier die "Homepäge" von Herrn Blücher:
www.bluecher-elektronik.de/Herr Blücher ist sehr Kulant, Hilfreich und Zuverlässig.
Ich habe bereits 8 GBM's teils auch als Bausatz. (beim Bausatz sollte man schon etwas Löterfahrung mitbringen)
100% Rückmeldung ist 100% tig zu empfehlen. "Je Öfter je Besser".
Gruß Bernd
Hallo Rainer,
der Kontakt zu Blücher ist ja schon hergestellt.
Bei Lenz habe ich unter LE 0521 in der Spezifikation nichts
über konst. Bremsweg gefunden. Ich denke aber, das sich auch
bei diesem Dekoder das Bremsverhalten beeinflussen läßt.
Wenn ich die Diskussion über den Stopkontakt in WDP richtig
verstanden habe, sendet WDP am Ziel(Stop)kontakt den
Befehl F = 0 . Was aber nicht bei allen Dekodern ein sofortiges Stop bedeutet, sondern die eingestellte Brems-
verzögerung auslöst. Ich würde die Werte der Bremsverzögerung mal verändern und beobachten, ob die Lok
weiter in den Zielkontakt " einrollt " und damit die Rück-
meldung verbessert wird.
Viel Erfolg.
Gruß
Bruno
Hallo Bernd und Bruno,
danke für die Info.
Was das Anhalten im Fahrplanbetrieb betrifft, so sehe ich da 2 Möglichkeiten:
- über den Stop-Befehl, was zum abrupten Anhalten mit der max. Verzögerung von 18 führt
- über v=0 mit definierter Verzögerung, was besser aussieht und damit kann man die Lok auch gut auf den Zielkontakt rollen lassen.
Im AK-Betrieb ist mir nur bekannt, daß man das über die Verzögerung der Lok-DB einstellen kann.
Wenn es da noch andere Varianten gibt, bin ich für Hinweise dankbar.
MfG
Rainer
Hallo Elektroniker,
(insbesondere Bernd, Gerd, Gian),
ich habe mir jetzt einen GBM von Blücher zugelegt - sehr schön.
Aber leider löst er nicht mein Problem, auch nicht bei größter Empfindlichkeit (Problem: konstante Anzeige erst, wenn alle Achsen auf RMK stehen).
Es ist so, wie Gerd schreibt: insbesondere die direkt eingespeisten Abschnitte haben eine etwas höhere Spannung als die daneben liegenden RMK. Um jetzt das Spannungsniveau anzugleichen, habe ich in die Zuleitung der direkt eingespeisten Abschnitte je 2 Dioden N 4001 (gegenläufig) eingebaut. Dieser Spannungsabfall reicht aus, um nun eine konstante Anzeige zu erzielen, sowohl bei Lenz als auch bei Blücher.
Nun aber meine Frage nicht an den Arzt oder Apotheker sondern an die Elektroniker: Es funktioniert offenbar, aber habe ich mir damit irgendein anderes Ei ins Nest gelegt? Muß ich dabei etwas besonderes beachten?
Beste Grüße
Rainer
Hallo Rainer
Das ist kein Problem, das hast du richtig gelöst.
Hallo Rainer und Gerd,
Das ist ja das tolle an diesem Forum, man lernt immer wieder neues. Da ich bis jetzt keine Gleise ohne Rückmelder habe, ist das Problem bei mir auch nicht aufgetaucht. Die Problemlösung mit den beiden Dioden werde ich mir aber merken und diese in allenfalls später einzubauende Gleise ohne Rückmelder in die Zuleitung einbauen.