Liebe Win-Digipet Freunde, ich habs fast geschafft !
PC läuft, Win-Digipet Ver 8.5 läuft, Gleisbild installiert,
Lenz System Ver 3.0 läuft, 24 Weichen adressiert ...rund 19 Loks digitalisiert ..ich fahre 2 Leiter Gleichstrom. Nun will ich mich mit der Steuerung der Anlage via Rückmeldung beschäftigen. Hat jemand eine ähnliche Konfiguration wie ich und wenn ja .. welches System hat er installiert ?
Schönen Gruß aus Eislingen (Baden Württemberg)
Hartmut Schäfer
Hallo Hartmut
Herzlich Willkommen im Forum.
Da bist du ja gar nicht weit weg von uns. Wir haben gerade die erste unserer Anlagen auf Digital umgerüstet. Gerne kannst du uns am kommenden Sonntag in unserer "Werkstatt" besuchen kommen und dir unsere Lösungen anschauen.
Hallo Herr Schäfer,
vor einigen Wochen stand ich vor der gleichen Frage
( Lenz 3.0 und 2-Leiter-Gleichstrom ).
Inzwischen habe ich 3 Lenz LR101 mit jeweils 4 LB101
installiert. Bisher habe ich keine Probleme und die
Montage ist m.E. einfach und unkompliziert.
Die Melder arbeiten sehr zuverlässig.
Für welche Lösung Sie sich auch entscheiden, viel Spaß bei
der Realisierung.
Gruß aus dem Rheinland.
Bruno Hinze
Hallo Herr Hinze,
In Antwort auf:
Inzwischen habe ich 3 Lenz LR101 mit jeweils 4 LB101
installiert. Bisher habe ich keine Probleme
Was meine These, nicht alle Marken und Produkte zu mischen, bestätigt. Wenn Lenz, dann auch das Zubehör von Lenz, wenn UB IB dann auch möglichst wenige verschiedene Produkte mischen, auch wenn es theoretisch möglich wäre alles zu mischen, d.h. 1 Produkt/Format Lokdecoder (z.B. Rautenhaus SEL), 1 Produkt/Format Weichendecoder (z.B. Viessmann MM) und 1 Produkt/BUS Gleisbesetztmelder (z.B. Blücher am Loconet-BUS). Sollte zusätzlich ein anderes Format (z.B. DCC-Lokdecoder) trotzdem benutzt werden, ist der entsprechende Decoder unbedingt auf Verträglichkeit zu testen!!
Hält man sich strikte an diese "Beschränkungen" wird man mit einem problelosen Betrieb belohnt
.
Hallo Bruno,
herzlichen Dank für Deine Info. Ich habe mir gleich die ganze Doku dazu von Lenz ausgedruckt und sie durchgearbeitet. Kannst Du mir noch sagen, in welchen Abständen Du sie verlegt hast? Dank schonmal im Voraus
Hartmut
Hallo Gian, ich habe Ihren Hinweis genau studiert. Als EDV-Verantwortlicher kann ich mir gut vorstellen, was Kompatibilität bedeutet. Der Punkt ist aber auch, daß die Modellbahn-Industrie momentan ein Preis-Leistungs-Verhältnis fährt, wo es sich schon lohnt, nach Alternativen zu schaun. und so dachte ich mir, mal schaun, ob andere schon was probiert haben, was den gleichen Zweck erfüllt und dazu noch günstiger ist. Klar ist aber auch: es muß 100%-ig funktionieren. Denn nur unterm Tisch liegen und nach Fehlern zu suchen bringt auch keine Erfüllung.

Gruß
Hartmut
Hallo Hartmut,
wenn Du mit Abständen die Kabellängen zwischen LB101 und
der Gleisanlage meinst ( die Lenz mit "so kurz wie möglich"
beschreibt ) , so beträgt diese ca. 50 bis 150cm, je nach
Einbausituation.
Bei weiteren Fragen, bitte melden.
Mit freundlichen Grüßen
Bruno
Hallo Bruno,
danke für Deine rasche Nachricht. Ich meinte aber eher:
- wie lang sind auf freier Strecke Deine Gleisabschnitte ? (alle 40 cm ?)
- Wieviele Gleisbelegtmelder hast Du im Bahnhofsbereich zwischen den Weichen verlegt ? 3 oder 4
Hintergrund ist die Ermittlung der Anzahl LB101 und LR101
Hallo Hartmut,
ich empfehle, die FS immer von Signal zu Signal mit mindestens 4 Rückmeldeabschnitten auszustatten. Diese sind
1. Beschleunigungs- oder auch Überwachungsstrecke (Gesamtgleislänge der FS minus 144cm)
2. 1.Bremsabschnitt (54cm)
3. 2.Bremsabschnitt (54cm)
4. Signal-Haltabschnitt (36cm)
Die 144cm ergeben sich aus der Addition der Punkte 3-4.
Im Bahnhof sollte ebenso verfahren werden, wobei hier zu beachten ist, ob das Gleis in beiden Richtungen befahren werden soll.
In diesem Fall immer von den beiden Signalen mit den Haltabschnitten, Bremsabschnitten usw. die Gleislänge aufteilen.
Wenn Du noch weitere Angaben haben möchtest, so kannst Du auch auf meiner Website unter Win-Digipet nachschauen. Dort habe ich in den Workshops viele Informationen zusammengestellt.

Auf alle Fälle sollten lieber etwas mehr Rückmeldeabschnitte als zu wenig eingerichtet werden, denn später wird man für die Mühe und den etwas höheren Materialaufwand belohnt.

Ich wünsche viel Spaß mit dr Moba.
Hallo Hartmut,
wie Karlheinz es beschreibt, ist sicher perfekt, ich habe
es etwas vereinfacht.
Bei einer Anlagengröße von ca. 4m x 4m ergibt sich bei mir
eine max. Zuglänge von ca. 150cm.
( mehr wirkt m.E. unrealistisch )
Ein Blockabschnitt besteht aus min. 2 Meldeabschnitten,
eine Fahrstraße aus min. 3 Meldeabschnitten.
Im "Schattenbereich" sind die Abschnitte eines Blocks
ca. 2m + 1m lang ( 1 Block = ca. 3m ).
Im sichtbaren Bereich "experimentiere" ich noch mit den
Längen, diese werden sicher deutlich kürzer.
Die Bremsung erfolgt im 2. Blockabschnitt mittels konst-
antem Bremsweg, z.Zt. ca. 45cm ( Lenz LE 1035 , CV 61 ).
Ausgelöst wird die Bremsung durch die eingestellte Fahr-
stufe 0 in WDP.
Im Schattenbahnhof funktioniert dies wunderbar, die Test-
lok hält auf den cm genau.
Durch die Diskussion der letzten Tage bin ich aber etwas
verunsichert, unter "Reaktionszeit Bremsweg" werde ich
meine Frage in das Forum stellen.
Mit freundlichen Grüßen
Bruno
Hallo Günter, dir nochmal einen herzlichen Dank, daß ich mir Eure Anlage anschauen durfte und Du mir auch viele interessante Hinweise und Tipps gegeben hast. Es ist einfach etwas anderes, sowas mal in natura zu sehen. Ich habe letzten Sonntag noch eine Produkt-Analyse gemacht und mich dann für ein System entschieden. Werde es am Wochenende testen und dann darüber hier berichten.
Dir nochmals vielen Dank
Gruß
Hartmut
Hallo Karlheinz, danke für Deine Hinweise. Ich hab mich jetzt zum Test für ein System entschieden und werde am WE eine Teststrecke aufbauen und Deine Empfehlungen durchspielen. Melde mich dann gleich mit Status.
Gruß
Hartmut
Hallo Bruno,
jaa .. danke. Deine Tipps sind "Gold" wert. Ich werde es jetzt mal anhand einer Teststrecke simulieren. Melde mich wieder.
Gruß
Hartmut
Liebe WIN-DIGIPET Freunde,
nach sehr intensiven Produktstudium und natürlich auch den vielen Hinweisen der WIN-DIGIPET Freunde habe ich mich für das Rückmeldemodul von Littfinski Daten Technik entschieden:
Es ist das RS-8 mit der Artikel-Nummer 300212.
- Es überwacht 8 Gleisabschnitte
- Hat einen integrierten Spannungsmonitor
- Hat Optpkopplertrennung
- Ist kompatibel zum RS-Rückmeldebus und somit voll geeignet zum DIGITAL PLUS Standard von Lenz.
Kosten: pro Modul: 62,90. Das gleiche System von Lenz kostet
mit den dazugehörigen Belegtmeldern und Spannungsmeldern 123,70 !!! Also fast das Doppelte.
Ich hätte auch mit S88 arbeiten können; aber dazu hätte ich ein Interface benötigt, um wieder auf den RS Bus zu kommen.
Ein System habe ich jetzt seit 3 Wochen intensiv getestet und es funktioniert suuuuper.
Soweit erstmal. Kann ich nur empfehlen
Herzliche Grüße
Hartmut