Hallo zusammen!
Ich habe im Verlauf meines Aufbaus der Eisenbahn und dem stetig damit verbundenen Erweitern von WinDigipet (hinzufügen neuer Streckenabschnitte und somit von Fahrstraßen) immer wieder die Erfahrung gemacht, daß die Weichen ein Schwachpunkt in der ganzen Logik des Progammes sind! Alles funktioniert 1A, solange die Weichen sauber schalten. WinDigipet verläßt sich darauf, daß die Weichen richtig stehen! Ist dies mal nicht der Fall, so kommt der Zug von der Fahrstraße ab und fährt im schlimmsten Falle "führungslos" bis zum Crash. Da einige Teile meiner Anlage schlecht einzusehen sind, stehen die Chancen schlecht eventuelle Fehlfahrten frühzeitig zu erkennen.
Was man eigentlich bräuchte, wäre eine Rückmeldung von den Weichen, ob diese sich sauber in der Endposition befinden! Im Prinzip liese sich diese sogar bei den Märklinantrieben einfach realisieren und problemlos an den S88 Bus anschließen. OK, damit könnte geprüft werden ob der Antrieb sich in der Endlage befindet, nicht aber ob auch die Weichenzunge richtig steht! Aber es ist schon einmal eine erste Rückmeldung! Meistens liegt es ja daran, daß der Antrieb nicht richtig durchzieht.
Dazu müßte es in der Software noch eine weiter Tabelle zum eintragen dieser Kontakte bei jeder Fahrstraße geben. Oder die Rückmeldekontakte der Weiche werden direkt im Gleisbildeditor bei der Adresseingabe mit angegeben. So hätte man sofort beim Auswählen einer Weiche in eine Weichenstraße, die entsprechenden Kontakte parat!
Die Fahrstraßen müßten dann wie folgt geschaltet werden:
1.
Prüfen ob alle Schienenkontakte der Fahrstraße frei sind! Wenn ja weiter, wenn nein wird wie gehabt die Fahrstraße nicht ausgeführt!
2.
Weichen schalten!
3.
Abfragen der Weichenkontakte! Wenn alle richtig geschaltet haben, Fahrstraße nun endgültig freigeben und Zug fahren lassen.
Wenn nein, Fahrstraße gelb markiert auf dem Bildschirm stehen lassen (damit Weichen blockiert sind) und den Zug nicht losfahren lassen. Fehlermeldung ausgeben und evtl. entsprechenden Weiche markieren, ist aber kein muß! Da der Zug ja stehen bleibt und die Weichen blockiert sind, sollte dem aufmerksamen Eisenbahner auffallen, daß sich ein Zug länger nicht bewegt! Bzw. es dazu kommt, daß auf Anlagenteilen kein Verkehr mehr besteht oder im Extremfall irgendwann alles steht! Dies wäre aus meiner Sicht kein Problem, besser das als ein Crash! Spätestens dann käme der Blick zum Monitor und die entsprechende Weiche könnte gesucht werden. Diese wäre dann zu prüfen und von Hand in die Endlage zu bringen. Die Fahrstraße könnte dann per Mausklick freigegeben werden, damit alles wieder läuft!
Nachteil wäre natürlich ein Mehraufwand in der Verkabelung, sowie für jeden Weichenantrieb 2 weitere Rückmeldekontakte!
Aber dies nehme ich gerne in Kauf um zu verhindern, daß zwei Züge zusammenfahren und evtl. von der Platte stürzen, auf die Fliesen (weija)!
Mir ist zur Zeit nicht bekannt, daß sich soetwas mit dem jetzigen Stand der Software realisieren läßt? Oder habe ich da etwas übersehen?
Wenn es bisher noch nicht geht, ist angedacht eine solche Logik in die Version 9.0 zu implementieren?
Würde mich freuen, wenn dieser Vorschlag als Anregung dienen kann!
MfG,
Volker Wößmann
P.s.:
Ich habe schon Netze (alte Gardinen) unter der Anlage aufgehangen, um das Abstürzen zu verhindern. Ist aber meiner Ansicht nach keine Ideallösung, da die Loks/Wagen mit den feinen Details in den Maschen hängen bleiben und diese abbrechen können! Werde wohl dazu übergehen noch an den kritischen Stellen, senkrecht dünne Holzplatten bzw. im sichtbaren Bereich dünne Plexisglasplatten anzubringen. Dadurch wird aber wieder alles schlechter zugänglich und sieht optisch im sichtbaren Bereich nicht dolle aus.
Außerdem passiert nach Murphy dann immer gerade an den Stellen etwas, wo keine Sicherung ist! ;-)
Hallo Volker,
aus den vergangenen Diskussionen schließe ich eigentlich, daß eine Lösung durch die Software für falsche Weichenstellung nicht angedacht ist, das Hardwareproblem ist nicht eindeutig eingrenzbar. Conrad bietet unter der Artikelnummer 217338-35 eine Elektronische Weichenrückmeldung an. Diese wertet die Spulenlage aus, sodaß auch mit einiger Sicherheit gewährleistet ist, daß die Weichenzungen ebenfalls umgelegt wurden. Ob diese mit in WDP integrieret werden kann, kann ich im Moment nicht beurteilen.
Um die Crashs bei Falschfahrten zu reduzieren, habe ich den ersten RMK einer evtl. falschen Fahrstraße mit einem Nothaltkontakt versehen. So habe ich das Risiko doch erheblich minimiert.
Hi,
wie waers, die Weichenantriebe mit erhoehter Spannung zu versorgen - z. B. 18 V AC - 20 V AC - um die unterschiedlichen mechanischen Hemmnisse in den Antrieben zu ueberwinden. Die Spannung nicht allzu hoch waehlen, um ein Zurueckprellen des Antriebes zu vermeiden. Es gibt preiswerte Trafos, an denen man Spannungen in 2 Volt-Schritten abgreifen kann.
Der Tipp ist Einer von mehreren aus der uralten Trix-Tricks-Kiste fuer Ansteuerung von Magnetartikel fuer automatisierte MoBa-Anlagen - diese geben als Tipp sogar bis zu 24 V AC an.
Als Beispiel nehme man den Beitrag ueber Viessmann-Signale, die bei 14 V nicht sauber schalten und bei 16 V dann sauberer arbeiten.
Meiner Meinung ist dies nur mit Weichenantriebe mit Endabschaltung zu verwenden - wenn bei Magnetartikel ohne Endabschaltung kein Rueckstellbefehl ankommt, raeucherts garantiert ( ist aber sonst bei 14V - 16V auch der Fall).
Ausserdem die Schaltzeit nicht zu kurz waehlen, damit der Weichenantrieb sicher in der Endlage zur Ruhe kommt.
Eine andere Moeglichkeit waere die Verwendung von sog. Magnetartikel-Boostern, die evtl. mt einer erhoehten Versorgungsspannung betrieben werden und ausserdem bei richtiger Schaltung ein Verschmoren der Antriebe verhindern, da nur ein kurzer kraeftiger Schaltimpuls abgegeben wird und dann die Spannung auf einen kleinen Wert zusammenbricht.
Mit vielen Gruessen aus Gelsenkirchen
Karl
Hallo Volker
Wir haben schon mehrfach darüber Diskutiert, eine Weichenlagenrückmeldung zu implementieren.
Allerdings überwiegen die Nachteile(Aufwand) dieser Funktion die Vorteile um ein vielfaches.
Es wird auch in Zukunft Voraussetzung sein, eine funktionierende Hardware zu haben.

Allerdings sind in V9.0 bereits zusätzliche Funktionen integriert, um "Falschfahrten" zu erkennen, und Folgeschäden zu vermeiden.(ohne zusätzlichen Hardware-Aufwand)
Hallo Herr Wössmann (das Doppel-S fehlt auf der Schweizer Tastatur)
Das Problem ist ja eher ein mechanisches Problem einzelner Weichenantrieb-Fabrikate. Meine bewährten Roco-Unterflurantriebe schalten meine Roco H0 und Peco H0m Weichen bisher einwandfrei und zuverlässig (mit einem kurzen, lauten Klack). So waren auch zu meiner langjährigen Spur N Zeit nur die Roco-N und Peco Antriebe zuverlässig, Minitrix und Arnold waren schlicht unbrauchbar.
Ein Schutznetz oder andere Massnahmen für "fliegende" Loks und Wagen ist auch bei gut funktionierenden Weichenantrieben zu empfehlen (es gibt ja noch andere Ursachen zum "fliegen"

.
Das Weichenantriebsproblem müssten eher gewisse grosse Modellbahnhersteller angehen, für den hohen Preis dieser Antriebe kann man das ja verlangen. Leider wurden die Weichenantriebe in den letzten 20 Jahren nicht im gleichen Stil wie Loks und Wagen verfeinert und verbessert, nur verteuert.
Ich finde den Vorschlag von Peter Ploch sehr gut, RM mit Nothaltauslösung einzuplanen. Das ist Softwaremässig ja auch kein Problem.
Hallo Peter!
Wahrscheinlich liegt es am Sommerwetter; denn ich habe eine profane Frage:
In Antwort auf:
Um die Crashs bei Falschfahrten zu reduzieren, habe ich den ersten RMK einer evtl. falschen Fahrstraße mit einem Nothaltkontakt versehen. So habe ich das Risiko doch erheblich minimiert
Wie programmiert man in einer Fahrstraße einen außerhalb dieser Straße liegenden RMK als Nothalt?
Hallo Herr Wößmann!
In Antwort auf:
OK, damit könnte geprüft werden ob der Antrieb sich in der Endlage befindet, nicht aber ob auch die Weichenzunge richtig steht! Aber es ist schon einmal eine erste Rückmeldung! Meistens liegt es ja daran, daß der Antrieb nicht richtig durchzieht.
Dies ist exakt auch meine Meinung. Und dies geht auch ohne s88-Rückmeldung. Über die Induktivität der Spule (mit oder ohne Eisenkern ist diese unterschiedlich) läßt sich die Stellung abfragen. Inwieweit dieses Feature in WDP einzubinden ist, kann ich nicht beurteilen. Es soll aber Software geben, die dies kann.
Eine Lösung könnte der "Nothalt" von Peter sein. Habe mal nachgefragt, wie das geht.
Selbstverständlich ist ein funktionierender Weichenantrieb immer die bessere Lösung, aber so sind nun mal die Spielzeugantriebe ...
Hallo Edgar,
die Programmierung ist eigentlich ganz einfach. Du mußt einmalig mit dem "Roten Button" einen Rückmeldekontakt für den Nothalt festlegen und einen Schalter mit einem K84 Kontakt ins Gleisbild setzten, um das Nothalt auch wieder auflösen zu können. Dann gibst Du in der Fahrstraße als Stellbedingung an: z.B. RKM 37 besetzt, Nothalt, über den Schalter auslösen. Wenn die Weiche nun nicht richtig umgelegt hat, wird durch den benachbarten RMK der Betrieb gestoppt. Siehe auch Anhang.
Hi,
bei Tams gibt´s eine Weichenrueckmelde-Baugruppe WRM-1, welche die Position des Ankers in der Weiche meldet. Hab solch ein Ding auch schon mal verarbeitet, funktioniert.
Nur bei Weichen mit Endabschaltung habe ich dies noch nicht angewendet.
Habe auch schon mal versucht, mit diesem WRM-1 und mit einer externen Spule die Zungenlage zu erfassen, bei Spur1 "ging" es - wenn nur das Temperaturproblem bei dieser einfachen Schaltung nicht waere. Mit HO habe ich es dann einfach nicht versucht. Waere ja eigentlich eine optimale Loesung, die Lage der Zunge, was eigentlich richtig ist, zurueckzumelden. So etwas ueberhaupt ist technisch moeglich, nur der Kostenfaktor pro Weiche ist dann hoch.
Der WRM-1 ist zwar direkt an s-88 anschliessbar und dann meinerseits die Frage - in WDP als Besetztmelder - Freimelder einstufen - oder wie ???
Mit vielen Gruessen aus Gelsenkirchen
Karl
Hallo Peter,
ich denke ich habe Grundidee verstanden! Sie funktioniert aber nur, wenn ich mir den Plan so anschauen, 100%ig für das erste und zweite Gleis. Bei allen anderen müssen mehr Kontakte abgefragt werden. Beispiel, ich möchte auf das 5te Gleis fahren. D.h. ich muß alle ersten Kontakte der Gleise 1,2,3 & 4 abfragen und den Kontakt nach der 4ten Weiche! Denn wenn einer dieser Kontakte beim durchfahren plötzlich "besetzt" wird, fährt der Zug falsch! D.h. ich müßte mir doch die Logik durch einen erheblichen Verdrahtungsaufwand und mehrerer K84 aufbauen, oder? Ich dachte immer nur man können nur einen Kontakt als Nothalt (Roten Button) definieren.
Ich möchte aber noch ein Beispiel aus meiner Fahrpraxis bringen! Ich habe einen Durchgangsbahnhof mit 5 Gleisen. Somit werden die Gleise von beiden Seiten befahren, jedes Gleis 4 Kontakte. Der erst Kontakt nach der Weiche ist bei mir immer entweder der erste Bremskontakt bzw. der Endkontakt je nach Fahrtrichtung.
Als Beispiel möchte ich mit einem Zug auf Gleis 3 einfahren und alle anderen Gleise sind besetzt mit Zügen in die entgegengesetzte Fahrtrichtung.
Die Weichen werden nun beispielsweise falsch gestellt und er würde auf Gleis 4 fahren. Da dort der Kontakt direkt nach der Weiche schon durch den stehenden Zug besetzt ist, würde dies bis zum Crash gar nicht auffallen! Es gäbe keine Chance dies zu entdecken.
Daher meine Idee mit der Abfrage der Weichenstellung! Ich entnehme aber der Diskussion, daß so etwas wohl (noch) nicht implementiert ist.
Ich besitze schon einen extra Stromkreis nur für das Schalten der Weichen. Momentan überlege ich mittels einer Diode und einem dicken Elko mir einen Art Booster zu basteln und an jeden Magnetartikeldecoder anzubringen. (Ähnlich dem Powermodul von Viessmann) Hat jemand damit Erfahrung? Oder ist es doch besser einfach für die Schaltspannung generell einen Trafo mit höherer Spannung zu nehmen? Dies wäre nämlich meine zweite Idee, den Weichen das Schalten beizubringen.
Ansonsten vielen Dank für die reichhaltige Diskussion! Ich scheine damit ein Thema angeschnitten zu haben, welches viele betrifft!
MfG,
Volker Wößmann
Hallo Volker,
ich habe mich da wohl nicht deutlich ausgedrückt. Selbstverständlich muß man für das Auslösen vom Nothalt nur einen RMK reservieren; der kann dann ja auch extern benutzt werden. Ein dazugehöriger Schalter (K84 mit entsprechender Magnetartikelnummer) stellt dann bei Anforderung den Masseschluß her. In den Stellbedingungen legt man nun fest, welcher irrtümlich besetzte RKM diesen Magnetartikel schalten soll und der nachfolgend ein Nothalt auslöst. So brauche ich auch für die weiteren Fahrstraßen immer nur den ersten RMK von der Fahrstraße die nicht befahren werden darf. So habe ich damit den gesamten Schattenbahnhof abgesichert. Bei Deinem von Dir beschrieben Fall der gegenseitig zu befahrenden Fahrstraßen, kann man das wohl nicht so einfach übernehmen.
In meinen Augen besteht aber ein Nachteil darin, daß die Auslösung, je nach Rechnerleistung, länger dauert als das Auslösen z.B. an der IB. Das bedeutet, es kann doch einen kleinen ,,Rumm's" geben.
NB: Hier im Forum wurde schon einmal über einen Schaltverstärker für die Magnetartikel diskutiert und meine Gerd Boll hat auch einen einfachen Schaltplan veröffentlicht. Müßtest einfach mal die Suchfunktion ausprobieren.
Vielleicht ist das die
Lösung ?
Hallo an Alle,
ich habe bei der Beschreibung nicht aufgepaßt und von "Stellbedingungen" gesprochen. Natürlich muß das Auslösen eines Nothalts in den Folgeschaltungen eingetragen werden. Im Anhang habe ich das gekennzeichnet.
Hallo!
Ich glaub jetzt hab ichs verstanden, ein wirklich clevere Lösung! Es muß halt nur eine kleine Kontaktstrecke direkt nach der Weiche angelegt werden. Sollte auch für Gleise funktionieren welche in beide Richtungen befahren werden. Da meine Schattenbahhöf auch in dieser Form ausgelegt sind, würde ich mich glatt nochmal dran wagen und kurze Kontaktstrecken einbauen um diese Lösung zu implementieren!
Viele Dank für die Aufklärung!
Volker Wößmann
Hallo Volker, hallo Peter,
also ich habs immer noch nicht kapiert......
In Antwort auf:
Es muß halt nur eine kleine Kontaktstrecke direkt nach der Weiche angelegt werden....
Das wären ja dann die RMKs 37/39/41 etc. also die RMKs nach jeder Weiche. Dann würde man diese ganzen RMKs ja doch brauchen.... wie du bereits in deinem vorigen Beitrag gemeint hast.
Doch sind die überhaupt notwendig? Ich könnte doch stattdessen auch die jeweiligen ersten RMKs der weiteren Gleise eintragen, also bei Fahrt ins Gleis 1 darf nicht RMK 4,7,10,13 etc. belegt werden....
Aber soviele RMK-Abfragen kann man ja gar nicht machen bei den Folgeschaltungen.
Also ich bin total verwirrt. Vielleicht sollte man es mal auf einem einfacheren Gleisbild mit wenigen RMKs darstellen 
Grüße Dieter
Hallo Dieter,
ich versuche einmal Dich von Deiner Verwirrung zu erlösen. Durch die Massierung der RMK's wird das ganze natürlich nicht einfacher, ich kam auch nur Schritt für Schritt zu dieser Lösung. Hat schon eine Menge Zeit gekostet und ich habe dabei ca. 250 Meter Kabel installiert. Aber es ist auch schön, wenn man dann sieht wie es funktioniert.
Bei mir sind ja auch die Weichen mit RMK's belegt und diese haben die Nummern 35,37,39,41,43,45,47,49 und 51. anschließend an die Weiche habe ich ½ Gleis getrennt und auch mit einem RKM belegt, die dann die Nummern 36,38,40,42,44,46,48,50 und 52 erhielten. Diesen kurzen RMK benötigst Du schon, denn, wenn Du eine normale Länge vorsiehst, dann löst ja ein darauf stehender Zug bei Stellen, z.B. der Nachbarfahrstraße, schon einen Nothalt aus. Bei ausgeprägtem Schattenbahnhof reichen die 10 Folgeschaltungen wahrscheinlich nicht mehr aus, aber vielleicht wird ja in der Version 9 diese Anzahl erhöht.
Die Darstellung der Rückmeldekontakte ist sehr verwirrend, kann es sein, daß durch die schrägen Lage ein Gleis mit zwei Nummern erscheint? Praktisch pro Gleis zwei Kontakte. Deshalb steht neben dem RMK 36 auf gleicher Höhe RMK 1, das macht's natürlich nicht übersichtlichter.
Die Belegung der Folgeschaltungen sieht dann folgendermaßen aus:
Einfahrt in Gleis 1 genügt nur RMK 37
Einfahrt in Gleis 2 RMK 36 und 39
Einfahrt in Gleis 3 RMK 36,38 und 41
Einfahrt in Gleis 4 RMK 36,38,40 und 43
- - -
- - -
Einfahrt in Gleis 9 36,38,40,42,46,48,50 und 53
Habe gerade festgestellt, daß ich einen Fehler im Abstellgleis habe, der RMK 52 ist falsch. Schon gut das Forum, man findet durch solche Diskussionen sogar eigene Fehler.

Hoffentlich konnte ich das jetzt plausibel erklären. Nebenbei baue ich eine kleine Teststrecke um auch mit dem Fahrplan üben zukönnen, aber das Projekt ist noch in den Anfängen.
Hallo Peter,
ah jetzt ja, jetzt ist es klar. Das Problem lag tatsächlich daran, das ich auf dem Gleisbild die RMKs nicht richtig zuordnen konnte, da manche wie du auch schon schreibst, nebeneinander dargestellt werden.
Jetzt aber, da du es aufgelistet hast, welcher RMK zu was gehört, ist es klar.
Echt gut die Vorgehensweise.
Man könnte auch mit den Folgeschaltungen checken, ob ein Zug während des fahrens auf einer Fahrstraße Wagen verliert, was auch mal ab und zu vorkommt. Man prüft einfach an einem RMK, ob ein oder 2 RMKs die mindestens eine Zuglänge dahinter liegen, besetzt werden.
Durch dein Beispiel wird mir jetzt erst bewusst, was man alles mit Folgeschaltungen machen kann.
Grüße Dieter
Hallo Peter,
nachdem ich es jetzt kapiert habe, habe ich Probleme das mit dem k84-Schalter und dem Nothalt hinzubekommen.
Also auf dein Beispiel bezogen:
Ich habe nun einen k84-Symbol im Gleisbild und diesem die Adresse 20 gegeben.
Bei der Fahrstraße auf das erste Gleis habe ich bei den Folgeschaltungen eingetragen, dass wenn RMK 37 bestetzt ist, der K84 auf rot springt.
Nur wie weiße ich dem k84 nun den Nothalt zu? Du hast irgendwas vom 'Roten Button' reinschieben geschrieben?
Kannst du das bitte nochmals genauer erläutern?
Danke und Grüße Dieter
Hallo Dieter,
da man nur EINEN Rückmeldekontakt als externen Not-Halt definieren kann, wird durch ein K84 Symbol und natürlich mit einem ECHETN (keine Pseudo Siganl) Schaltausgang dieser Rückmeldekontakt betätigt.
Also ein K84 Schaltausgang schaltet einen S88 Eingang.
Dieser K84 Schaltausgang kann bei jeder beliebigen Fahrstraße über verschiedene Rückmeldekontakte ausgelöst werden.
Aber noch mal zu Erinnerung!! Diese Falschfahrtüberwachung ist nur Symptombekämfpung. Das eigentliche Übel sind
nicht schaltende Weichen!!!!
Der Spielbetrieb ist auf jedenfall unterbrochen und es muß nach einer Falschfahrt manuell eingegriffen werden.
So viele Tipps wie es für die Falschfahrterkennung gibt, gibt es auch für funktionierende Weichenantriebe.
Wie z.B. Schaltvertstärker, C-Gleis Weichen, motorische Antriebe, Weicheneinbau überprüfen, etc. etc.
Ich empfehle das Übel an der Wurzel zu packen, denn dann hat man etwas gekonnt. (wie wir Rheinländer zu sagen pflegen

)
Hallo Norbert,
Vielen Dank für Dein Votum! Das Problem muss wirklich an der Wurzel angepackt werden.
Es gibt auch einwandfrei funktionierende Weichenantriebe nur sind sie scheinbar nicht von Märklin

.
Noch ein Müsterchen von der neuesten Werbung für den öffentlichen Verkehr in Zürich, welche wie immer beim Publikum sehr gut an kommt und einen gewissen Kult-Status geniesst. Abgebildet sind hier Bussenzettel schreibende Politessen, d.h. für den Ausgang benutzt man(n) besser den öffentlichen Verkehr.
Hallo Norbert,
das die Lösung einen manuellen Eingriff erfordert ist mir schon klar, und daß eine Weichenendlagenmessung oder Verstärkung besser ist auch.
Aber darum gings in meiner Frage nicht. Ich will, wie oben beschrieben, nur verstehen, wie ich den Nothalt dem k84 zuordne.
Grüße Dieter
Hallo Norbert,
ist doch ganz einfach!
Als erstes brauchst du einen K84 Ausgang und einen RMK, der Nothaltkontakt wird über den K84 Ausgang geschaltet und zwar nur wenn ein RMK besetzt gemeldet wird, wo der Zug nicht lang fahren sollte!
Hallo ottochen,
das habe ich ja auch alles kapiert, nur wie setze ich es im Gleisplaneditor um?
Ich plaziere einen k-84 symbol auf meinem gleisplan. Diesem symbol kann ich ja jetzt nur eine Magnetartikeladresse geben (Bsp: 20).
Beim entsprechenden RMK trage ich nun als Folgeschaltung diesen k-84 ein und setze ihn auf ROT, wenn der RMK befahren wird.
Nur woher weiß jetzt das k-84 symbol, daß wenn es auf ROT ist es einen Nothalt machen soll?????
Also die Frage nochmals: Wo trage ich den Nothalt ein?
Muß ich da das Nothalt- oder Stop-Symbol irgendwo reinziehen??
Ich hoffe die Frage ist klar

Grüße Dieter
Hallo Dieter,
folgende Vorgehensweise:
-du hast das K84-Symbol ins Gleisbild gezeichnet und ihm z.B. die Adresse 20 gegeben.
-du musst nun auch wirklich einen realen K84 mit der Adresse 20 an deiner Anlage anbringen, bei diesem K84 (Schaltdecoder) Ausgang mit der Adresse 20 verbindest den mittleren Anschluss mit der Anlagenmasse und den Schaltausgang per Kabel mit einem S88-Eingang z.B. mit der Adresse 90
-dann gehts du in WDP ins Menü "Extras" zum Punkt "Externer Nothalt mit RM-Kontakt", dort trägst du dann die RMK-Adresse 90 ein
Grüße
Markus
Hallo Dieter,
ganz einfache Logik!
Der K84 Kontakt steht normalerweise auf grün Nothalt nicht ausgelöst!
Bei Falschfahrt löst jetzt der RMK eines Gleies den Nothalt aus, dh das K84 Modul schaltet von grün auf rot! Wenn der Zug die Fahrstraße ganz normal abgearbeitet wird, wird die Folgeschaltung nicht ausgeführt und die Moba Welt ist in Ordnung :-) Hoffe es ist verständlich!
Hallo Markus,
danke, das ist genau das was ich wollte, ich suchte den Menüeintrag 'Extras-Externer Nothalt mit RM..'.
Das wollte ich wissen, wo man den S88 Eingang einträgt.
Die anderen wollten mir alle die Funktionsweise erklären, aber das hab ich kapiert, mir gings nur um diesen Eintrag

Danke an alle die Geduld mit mir hatten

Grüße Dieter
P.S: Eine Frage hätte ich noch. Ginge anstatt einem k84 Schaltdecoder auch der k83 Magnetartikeldecoder? Oder gibt es dann Probleme beim Wiedereinschalten, sprich Aufheben des Nothalts?
Hallo Dieter,
ein Magnetartikeldecoder gibt nur einen kurzen Impuls heraus. Dieser könnte unter Umständen zu kurz sein um sicher vom System erkannt zu werden. Besser ist ein Dauerkontakt den der K84 Decoder ja bietet.
Hallo Dieter,
nur noch mal kurz auch von meiner Seite, ich kam recht spät von Frondiensten bei meinem Sohnemann zurück. Ich hätte natürlich es so beschreiben sollen, wie es Markus tat. Da ich aber von Hause faul bin, benutze ich meist die Menueleisten. Wenn Du Dir die mal anschaust, da ist ziemlich rechts einen roten Punkt, nach Anklicken kann man dort auch den RKM eintragen. In der Nähe ist auch sinnigerweise der Weichenrüttler. Du siehst es gibt viele Wege die nach Rom führen.
Die Empfehlung von Norbert, andere und bessere Antriebe zu benutzen, ist schon richtig. Wir haben halt das Problem mit den ,,dusseligen" Weichenantrieben von Märklin. Da ich aber eine ganze Menge davon im Betrieb habe, versuche ich eben das Risiko möglichst zu minimieren und das auch mit dem hervorragenden WDP. Muß auch mal wieder gesagt werden.

Übrigens, wenn sich mal ein Waggon abkuppelt, dann zeigt Dir ja, vorausgesetzt Du hast eine lückenlose RKM-Überwachung, der entsprechende RMK an, daß das Gleis noch besetzt ist und gibt die Fahrstraße nicht frei. Hier erübrigt sich eine Folgeschaltung. Und das schöne dabei ist, auf dem Bildschirm kannst Du alles kontrollieren.
Hallo Norbert und Peter,
daß der Schaltimpuls des Magnetartikeldecoders zu kurz sein könnte, denke ich auch, aber ich wollte doch mal nachfragen.
Danke Norbert.
In Antwort auf:
Übrigens, wenn sich mal ein Waggon abkuppelt, dann zeigt Dir ja, vorausgesetzt Du hast eine lückenlose RKM-Überwachung, der entsprechende RMK an, daß das Gleis noch besetzt ...
Tja Peter, da hast du Recht, manchmal denkt man einfach zu kompliziert bei den vielen Möglichkeiten die Digipet bietet 
Danke und Grüße
Dieter