Seite drucken - Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)

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Win-Digipet - deutsche Foren => Stammtisch => Thema gestartet von: Oliver L. in 16. September 2004, 20:04:11

Titel: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Oliver L. in 16. September 2004, 20:04:11
Ich habe ein großes Problem mit meiner ersten Gleiswendel: Ich benutze sie, um die 25 cm zum Schattenbahnhof zu überbrücken. Jetzt habe ich sie mit glänzenden Augen ausprobiert, und die Züge fahren zwar runter, kommen aber nicht wieder hoch. Das dämpfte das Glücksgefühl dann etwas. Kurz einige Daten: Fleischmann-N-Bahn, Steigung der Gleiswendel inzwischen <= 3% (ich hab die Gleise so weit abgesenkt, daß sie fast die Schornsteine der Loks berühren), und Züge z.B. BR 01 mit Eilzugwagen. 3 Wagen zieht sie jetzt hoch, 4 nur mit Mühe. Ich habe die Wendel schon oval gemacht (2 x 22 cm Gerade), aber jetzt steh ich erst mal etwas unschlüssig da. Helfen mehr Haftreifen (die 01 hat 4 angetriebene Tender-Achsen, aber nur einen Satz Haftreifen)? Ist das Problem, daß die Wagen Licht haben? Was habt Ihr für Erfahrungen?

Oliver
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Kalle in 16. September 2004, 20:43:08
Hi Oliver,

Wie´s mir einfaellt, einfach und kurz ein paar Hinweise:

1. Wo liegt die Sromeinspeisung zu Gleiswendel - Spannungs(ab)fall - in den Zuleitungen oder Gleisen?
2. Drehen die Raeder durch, helfen Haftreifen, allerdings mit dem Nachteil, dass die Stromabnahme an den Loks sehr unzuverlaessig wird und evtl. auch die Gleisbesetzt-(frei-)Meldung.
3. Laufen die Loks leicht und haben auch etwas "Gewicht"?
4. Haben die Loks oder Triebfahrzeuge einen geregelten Dekoder, wenn nicht, kannste die Dekoder vergessen oder WDP muss (wie?) automatisch die Spannung "hochziehen"? ist aber auch nicht das Wahre.
5. Gleise evtl verschmiert?

Kann mir nicht vorstellen, dass die Loks usw., auch bei Spur N,  schon bei der leichten Steigung enorm "nachlassen".

Mit vielen Gruessen aus Gelsenkirchen

Karl

Schalke Spiel gerade zu ende, von der Spielqualitaet her, schade um die Zeit.





 
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Gian Bott in 16. September 2004, 23:53:02
Hallo Oliver,

Gleiswendeln haben leider so ihre Tücken, besonders bei Spur N. Es ist nicht allein die Steigung von 3% (bei meiner früheren N-Anlage hatte ich mich auf 1,5% beschränkt) das Problem, besonders stark fällt der Reibungswiederstand in der Wendelkurve ins Gewicht. Je enger der Radius desto grösser wird leider der Widerstand. Sind die Wagen dann noch beleuchtet wird es noch schlimmer. Die Kontaktfedern wirken wie angezogene Bremsen.

Wenn es geht, sollten Höhenunterschiede mit geraden Strecken (zum B. am hinteren Anlagenrand) überwunden werden. Dann können auch Züge mit mehreren Wagen hochgezogen werden, da der Kurvenreibungswiderstand entfällt. Ich habe wunderbare Brettchen für eine Wendel zuschneiden lassen, werde jedoch gerade wegen diesem Reibungsproblem darauf verzichten da ich für einen grosszügigen Radius leider keinen Platz habe. So werden meine Steigungsstrecken im nicht sichtbaren Bereich hinten an der Anlage mit geraden Strecken und max. 2% überwunden werden (Spur H0m), Länge habe ich genug.
 
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Michael Helbig in 17. September 2004, 07:31:22
Hallo Oliver,
das mit den Kurvenradien ist wirklich der Hauptbremser. Wenn es eine Doppelspur-Wendel ist, kannst Du vielleicht runter auf dem kleinen Radius fahren und rauf im grossen. Auch anwinkeln der Fahrbahn hilft. Ich habe da diesen Perlentrick. Schau doch einfach mal in meine Bilder. www.mh-brain.de
Gruss
Michael Helbig  
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Oliver L. in 17. September 2004, 09:21:53
Karl,

die Räder drehen durch - ist also nichts mit Strom oder Decoder.

Oliver
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Harry Lorenz in 17. September 2004, 10:33:17
Hallo Oliver

Ein Freund von mir hat auch eine Spur N Digi Anlage mit WDP gesteuert. Verlegt sind Fleischmann Gleise. Auch dort gab es Probleme den Wendel mit einem etwas längerem (schweren) Zug hinaufzukommen. Die Lokräder haben mächtig geschleudert. Da lag es aber eindeutig am Gleis und an den Rädern - beides war relativ stark mit einem Öl-Schmutzfilm verschmiert.
Nachdem wir einige male die Gleise mit Isopropylalkohol (= Isopropanol) aus der Apotheke
gereinigt ( müßte eigentlich g e w a s c h e n sagen ) hatten, wurde es zusehends besser. Dann noch die Loks auf den Rücken in eine Lokliege gelegt, und die laufenden Räder mit einen Alkoholgetränktem Wattestäbchen gereinigt.

Es sollten auch alle Wagenräder gereinigt werden, denn sonst wird der darauf haftende Schmierfilm wieder über die ganze Anlage verteilt. Ich weiß, das ist sehr mühsam, aber es rentiert sich.

Um die Gleise dann sauber zu halten, wäre es gut einen oder sogar mehrere Reinigungswagen in Zugverbänden mitlaufen zu lassen.

Dann sollte es - wenn es an der Sauberkeit liegen sollte - wieder funktionieren. Man glaubt gar nicht, wieviel Schmiere sich mit der Zeit ansammelt.

Vielleicht sind auch die Haftreifen - so es welche bei deinen Loks gibt - hart und somit nicht mehr griffig ??

Wenn in deinen Loks noch ein bisschen Platz vorhanden ist, dann kannst du da noch Gewicht einbauen. Dazu eignet sich z.B. Anglerblei oder dünnes Bleiband ganz hervorragend, da es sich leicht bearbeiten lässt. Ein paar Gramm wirken da manchmal Wunder.

Ich hoffe, ich konnte dir brauchbare Tips geben.            
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Oliver L. in 17. September 2004, 13:47:04
Harry,

die Gleise sind gerade erst verlegt und gut abgeschmirgelt worden. Deshalb vermute ich, daß es doch am Radius und an der Steigung liegt. Ich arbeite gerade mit WinTrack eine Lösung aus, bei der ich so auf 2% Steigung komme. Ist zwar ein kompletter Umbau - aber wie heißt es so schön: Der Weg ist das Ziel...

Oliver
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Oliver L. in 17. September 2004, 13:49:17
Michael,

nach innen oder aussen anwinkeln? Und auf welchem Bild sieht man einen Perlentrick?

Oliver
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Michael Helbig in 19. September 2004, 14:43:28
Hallo Oliver,

nach innen anwinkeln. Die Perlen bewirken, dass mann die Fahrbahn in jeden Winkel einstellen kann. Bilder 4 / Aufbau 035 und 037
Gruss
 Michael  
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Lutz Römer in 23. September 2004, 10:14:32
Hallo,
auch ich bin (Wendel-) leidgplagter N-Bahner. Mittlerweile habe ich einige Loks und Züge in der Vitrine die meine Wendeln nicht mehr heraufkommen. Habe schon die größten Radien verwendet. Ein paar Bilder dazu gibt es auf meiner Homepage. Bei meiner nächsten Anlage werde ich den Schattenbahnhof irgenwie hinter Bergen auf fast gleicher Ebene wie den Rest der Gleise verlegen.
Grüße, Lutz  
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: algado in 23. September 2004, 11:10:29
In Antwort auf:
. Ist das Problem, daß die Wagen Licht haben? Was habt Ihr für Erfahrungen?



Hallo Oliver

ein Tröpfchen Öl wirkt Wunder.

Die Stromabnahme für die Wagenbeleuchtung wird ja über die Achsen entnommen. Im Regelfall wird hierzu entweder eine Kontaktfeder verwendet (z.B.Arnold) oder ein Schleifer (z.B.Fleischmann). In beiden Fällen werden die Wagen sehr "schwer" sobald durch längere Laufzeiten an den Achsen bereits Schleifspuren erkennbar sind. Abhilfe schaffen kann man, indem der Bereich der Kontaktauflage leicht geölt wird.

Auch benötigen nicht nur N-Loks etwas Schmiermittel in den Lagern der Motoranker. Das wirkt oft Wunder.  
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Oliver L. in 23. September 2004, 11:19:07
Lutz,

ich hab die Wendel jetzt längsgestellt und um einen Meter pro Seite verlängert. Ausserdem habe ich den Gleisplan gespiegelt, so dass es rauf auf dem grossen Radius geht.

Hast Du Erfahrung, ob mehr Haftreifen helfen, oder welche Loks gut/nicht gut ziehen? Bei Digitalstrom müsste doch das Stromabnahme-Problem viel keiner sein, so dass man eigentlich zumindest 2 oder 3 Tender-Achsen mit Haftreifen machen könnte...

Oliver
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Oliver L. in 23. September 2004, 11:26:12
Günther,

Da die angetriebenen Räder durchdrehen, kann das das Problem nicht sein. Ich probiere es jetzt einfach flacher und auf dem Aussenradius - zum Glück ist Fa. Menninghaus sehr flexibel bei der Nachlieferung von Wendel-Verlängerungen...

Was das Öl an den Stromabnehmern betrifft - damit schaffe ich mir doch ein grösseres Schmier-Problem, als ich es heute habe, oder nicht? Öl an den Rädern kommt doch zwangsläufig irgendwann ans Gleis????

Oliver
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Gian Bott in 23. September 2004, 11:47:43
Hallo Olivier,

In Antwort auf:
Was das Öl an den Stromabnehmern betrifft - damit schaffe ich mir doch ein grösseres Schmier-Problem, als ich es heute habe, oder nicht? Öl an den Rädern kommt doch zwangsläufig irgendwann ans Gleis????


Das sehe ich genau so! Oel gehört nie an Stromabnehmer! Ideal wäre natürlich eine Besandungsanlage in den Loks, wie beim Vorbild, aber in unseren kleinen Spuren leider nicht zu machen .

Müssen Wagen unbedingt beleuchtet sein, ist in "Ganzzügen" eine Stromversorgung ab Lokomotive mit dünnen Kabeln oder stromführenden Kupplungen den einzelnen Stromabnehmern in den Wagen vorzuziehen.  
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: algado in 23. September 2004, 17:57:33
In Antwort auf:
Da die angetriebenen Räder durchdrehen, kann das das Problem nicht sein.

Was das Öl an den Stromabnehmern betrifft - damit schaffe ich mir doch ein grösseres Schmier-Problem, als ich es heute habe, oder nicht? Öl an den Rädern kommt doch zwangsläufig irgendwann ans Gleis



Die Räder des Triebfahrzeugs drehen dann auch durch, wenn die angehängte Last zu schwer ist.
Alternativ kannst du die Leichtgängigkeit eines Wagens auch prüfen, indem du ihn auf einer graden, ebenen Strecke von Hand mit etwas Schwung anschiebst. Bleibt er nach wenigen cm stehen stimmt halt was nicht mit den Achsen.
Ein Extrembeispiel:
Auf unserer H0 ANlage ist im Schattenbahnhof das längste Gleis ca 20 Meter lang. Schiebt man einen FL 6 Achser GW von Hand an, so läuft er die Strecke bis ans Ende durch. Nimmt man dagegen einen Steuerwagen mit Stromabnehmer auf den Achsen, bringt es der nur noch auf 5-8 Mtr.

Roco WAgen dagegen sind ausgesprochen schwergängig und bringen es gerade mal auf 2-4 Meter.

AUf unserer N-Anlage zieht eine Roco BR232 auf einem Oval ohne Steigung/Gefälle problemlos 80 bis 100 zweiachser GW. Meist sind es die klassischen Bierwagen .
Besteht der ganze Zug ausschließlich aus FL Wagen gibt es fast keine Probleme. Werden jedoch Roco Wagen mit eingestllt geht ziemlich schnell nichts mehr.

Was nun das Thema Schmierung betrifft, sollen die Achsen ja nicht in Öl gebadet werden. Lediglich dort wo der Schleifer auf der Achse aufliegt ein wenig schmieren, damit die Reibung Metall auf Metall zum einen nicht zerstörend wirkt sondern für weniger Reibung sorgt, andererseits jedoch der Kontakt verbessert wird.

Wer sich das einmal live bei uns ansehen will, unsere aktuellen Ausstellungstermine findet man unter dem Link in der Signatur.
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: algado in 23. September 2004, 18:04:42
In Antwort auf:
Das sehe ich genau so! Oel gehört nie an Stromabnehmer! Ideal wäre natürlich eine Besandungsanlage in den Loks, wie beim Vorbild



Hallo Gian

gute Idee besanden wir die Stromabnehmer besonders dort wo sie den Kontakt herstellen sollen, bei der Gelegeheit auch gleich die Ankerlager in den Motoren, nicht zu vergessen die Getriebe und Achslager.

Ach eigentlich egal - Sand überall dort wo sich Metall mit Metall reibt.

Das hilft immer - wie beim großen Vorbild. Dort rennen die ja auch mit dem Ölkännsche nur zur Schau herum.  
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Kalle in 23. September 2004, 18:52:56
Hi,

In Antwort auf:
    In Antwort auf:
   Das sehe ich genau so! Oel gehört nie an Stromabnehmer! Ideal wäre natürlich eine Besandungsanlage in den Loks, wie beim Vorbild  



glaube, Gian hat sich etwas ungluecklich ausgedrueckt. Sand gehoert wirklich nicht an die Metall-Metall- Gleitstellen, es sei denn, man will das MoBa-Hobby aufgeben.

Habe selbst die besten Erfahrungen mit feinster "dickfluessigster" Grafitpaste gemacht. Eine winzige Menge zwischen Stromabnehmer und Radscheibe - nichts laeuft auf die Gleise und die Gleitflaeche wird "geschmiert".
Hergestellt habe ich diese aus weichen Bleistiftminen und "Ballistol-Oel", welches auch nicht verharzt. Etwas viel Muehe und "Grafitti-Finger", nicht gerade leicht zu reinigen, die Minen auf feinem Schmirgel "abzuschmirgeln", lohnt sich, da fuer die MoBa ja keine riesege Menge von dieser Paste gebraucht wird. Auch die Spitzenlager und Zapfenlager habe ich mit dem "selbstgemachten" Schmiermittel versehen - wie gesagt, nur eine ganz winzige Menge reicht pro Lagerstelle - und die Schmierung haelt lange vor. Laeuft dann alles wie "geschmiert" ueber laengere Zeit - Stromabnahmeprobleme habe ich dadurch auch keine. Nur gelegentlich muss man die Paste mit einem haerteren Pinsel!!!  wieder zwischen die Gleitstellen schieben bzw. die Radinnenseite etwas saeubern und neu schmieren.
Grafit-Paste gibt´s auch zu kaufen, hat aber meist zu grobe Grafit-Teilchen oder ist noch zu duenn.
Habe dieses Verfahren auch schon auf Spur1 - Automatik- Ausstellungsanlagen (ohne Aufsicht) angewendet, bei 14-stuendigen Betrieb taeglich und ueber vier Monate. Die Spur1 - Karren laufen ja alle nicht besonders leicht, besonders, wenn man alle Wagenachsen mit Stromabnehmern und Widerstaenden versehen hat - zwecks Stromabnahme und Gleisbesetzt (frei-) meldung. Die Stromabnahme der Wagen und der Lok waren untereinander auch verbunden. War´ne besch... Arbeit, aber es lief problemlos.
Nur die Loks wurden konsequent woechentlich gewartet, die Wagen nur, wenn ein Zug "quietschte".
 
Mit vielen Gruessen aus Gelsenkirchen

Karl
 
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Achim Mühlhaus in 23. September 2004, 20:04:29
Hallo zusammen!

Hat schon jemand mal versucht, bei den N-Loks kleine Gleis-Haftmagnete ( siehe Märklin H0 KÖF ) an zu bringen? Die Loks werden dadurch ja "schwerer".Die Idee hatte ich damals noch nicht, daher bin ich wieder H0-rückfällig geworden. Kunststoffräder an den Wagen sind die beste Handbremse überhaupt.
Ich habe außer Spur N auch Z ausprobiert. Wie kommt das eigentlich, dass die kleinen Z-Loks OHNE Haftreifen in der Regel mehr Wagen ziehen können, als eine N-Lok gleicher Baureihe MIT Haftreifen? N-Gleise von Trix sind die reinste Rutschbahn gewesen. Wenn dann noch Gegenwind kam, weil gerade gelüftet wurde....Mit Arnold-Gleisen bin ich da schon besser gefahren, wenn man auch alle 2 Meter Stromanschlüsse machen musste, weil die Leitfähigkeit sehr zu wünschen übrig ließ.
Jetzt, da ich wieder H0-er bin, habe ich wieder das Problem mit Platzmangel. So hat halt jeder sein Päckchen zu tragen.  

MfG Achim
( war ja nur so ne Idee mit den Magneten....)
       
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Kalle in 23. September 2004, 20:24:09
Hi,

In Antwort auf:
Hat schon jemand mal versucht, bei den N-Loks kleine Gleis-Haftmagnete  



und wo gibt´s die "eisernen" Schienen bzw. Gleise fuer Spur N??
Oder gibt es schon spezielle Magnete fuer Messing und Neusilber ??

Na ja, frage mal - kann ja sein, dass ich einen Informations-Rueckstand habe.

Gruesse aus Gelsenkirchen

Karl
 
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Achim Mühlhaus in 23. September 2004, 21:30:43
In Antwort auf:
Hi,

In Antwort auf:
Hat schon jemand mal versucht, bei den N-Loks kleine Gleis-Haftmagnete  



und wo gibt´s die "eisernen" Schienen bzw. Gleise fuer Spur N??
Oder gibt es schon spezielle Magnete fuer Messing und Neusilber ??

Na ja, frage mal - kann ja sein, dass ich einen Informations-Rueckstand habe.

Gruesse aus Gelsenkirchen

Karl
   



Hallo Karl!

Die Schienen vom C-Gleis sind aus Edelstahl. Normalerweise ist das auch nicht magnetisch. Auf die Legierung kommt es wohl an. Die Arnold Schienen waren auch aus Edelstahl. Wie gesagt, habe ich es bei den N-Schienen nicht probiert. Vielleicht geht es ja da nicht. Ich bin nur Maler und habe keine Metallausbildung gemacht. Dennoch weiß ich, dass Messing gute Notlaufeigenschaften besitzt, wehalb man gerne Gleitlager daraus baut. Soll heißen, es gleitet und rutscht auch noch gut, wenn das Öl mal schlapp macht....
Aber wie ich zwischen Deinen Zeilen lese, sollte ich besser den Mund, bzw. die Tastatur halten, wenn es um Dinge geht, von denen ich keine Ahnung habe. In Sachen N-Schienen kommt auch bestimmt nix mehr.
Achso, meine Frau kommt auch aus Gelsenkirchen. Schöne Grüße von ihr in Richtung Heimat.

Gruß Achim  
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Gian Bott in 24. September 2004, 07:01:24
Hallo,

In Antwort auf:
glaube, Gian hat sich etwas ungluecklich ausgedrueckt. Sand gehoert wirklich nicht an die Metall-Metall- Gleitstellen, es sei denn, man will das MoBa-Hobby aufgeben.


Ich habe mich "glücklich" ausgedrückt, habe es aber natürlich schon ironisch gemeint (ein Ironisch-Graemlin fehlt noch). Sand verwende ich natürlich höchstens als Gleisschotter.

Von der "Ölerei" hingegen halte ich weiterhin rein nichts. Das "geschmiere" gehört nun einfach nicht in den Schienen - Rad Bereich und verschlechtert jede Stromabnahme erheblich (z.B. Schienentraktor Bemo Tm 2/2 der RhB). Frisch gereinigt, ohne jegliche Spur von Oel/Fett im Achsbereich läuft das Ding einigermassen, ansonsten nur als Rollschemmel-Modell zu gebrauchen  . Auch ohne Oel laufen meine Bemo-Wagen wie geschmiert!  
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Kalle in 24. September 2004, 09:03:13
Hi Achim,

In Antwort auf:
Aber wie ich zwischen Deinen Zeilen lese, sollte ich besser den Mund, bzw. die Tastatur halten, wenn es um Dinge geht, von denen ich keine Ahnung habe. In Sachen N-Schienen kommt auch bestimmt nix mehr.



so war es wirklich nicht gemeint. Es kann jeder seine Meinung kundtun und Fragen darf man auch. Es koennte ja sein, dass es gewisse Tricks ermoeglichen auch bei N mit Magneten zu arbeiten !!, die die Fahrzeuge nach unten ziehen. Bin ja selbst auch nicht ueber alles informiert und es koennte ja auch sein, dass es mittlerweile irgendwo Gleise aus einer Eisen-Metalllegierung gibt. Ausserdem kann man ja daraus auch mal nuetzliche Ideen ableiten. Wenn die Magnete nur dazu dienen, die Loks schwerer zu machen - im Modellbau gibt es auch flache Bleiplaettchen, (Blei soll ja "angeblich schwerer" als "Eisen" sein und man kann es bei Bedarf kalt platter kloppen), die man mit "abziehbaren Haftstreifen ??" eines bekannten Klebe-Herstellers !! unter den Loks befestigen koennte - wenn noch irgendwo Platz ist.

Wenn jetzt einer meint, Blei sei ihm zu giftig - soll er das auch sein lassen und was anderes darunter kleben. In Gardinen-Beschwerungsschnueren sind, so glaube ich, immer noch Bleikugeln drin - und wenn sie nicht gerade verzehrt werden, tun sie ja keinem weh - es sei denn, -zig Meter sind ihm auf einmal auf dem Fuss gefallen.
Nur die Blei-Mennige ??, die frueher die Anstreicher auf Eisen als Schutz-Grundierung verpinselten, die wuerde ich heute auch nicht mehr nehmen.

mit vielen Gruessen aus Gelsenkirchen

Karl




 
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Kalle in 24. September 2004, 09:14:11
Hi Gian,

hatte das Graemlin wohl schon gedanklich dahintergesetzt, aaaber der Text war eindeutig.
Wenn Gleitflaechen lange Zeit ohne Schmierung keine groessere Reibung erzeugen - nehme ich an, dass diese auch bleihaltig ?? sind, - Blei schmiert auch gut, Kohle auch.
Nimm es diesmal nicht gaaanz so ernst.

Viele Gruesse aus dem Ruhrpott-Zentrum

Karl

Uebrigens - habe nicht von reinem Oelen geschrieben, sondern die Verwendung von "dickfluessiger" Grafit-Paste. Wenn damit z. B. alle Zapfenlager der Maerklin-Wagen - Spitzenlager anderer Fabrikate vertragen es auch - mit einer gaaanz kleinen Menge geschmiert werden - die Rolleigenschaften eines Zuges ist kaum wieder zu erkennen - und auf die Gleise laeuft davon auch nichts - sonst hat man nicht geschmiert, sondern "rumgeschmiert".

schmierige Gruesse aus Gelsnekirchen

Karl
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Achim Mühlhaus in 24. September 2004, 14:49:08
In Antwort auf:
Hi Achim,

In Antwort auf:
Aber wie ich zwischen Deinen Zeilen lese, sollte ich besser den Mund, bzw. die Tastatur halten, wenn es um Dinge geht, von denen ich keine Ahnung habe. In Sachen N-Schienen kommt auch bestimmt nix mehr.



Hallo Karl!

Da habe ich das wohl in den falschen Hals bekommen....
Dein Kommentar war halt sehr kurz und bündig gehalten. Habe es vielleicht dadurch falsch verstanden. Sorry!


Dann also weiter....
Du hast recht, Blei macht Die Loks auch schwerer. Aber ein kleiner,starker Magnet ist viel leichter als Blei, das die Haftung zwar erhöht, aber auch den Berg hinauf geschleppt werden muss. Wie schon erwähnt, sind die Schienen vom C-Gleis magnetisch und leiten dennoch sehr gut den Strom. Ich habe am Anfang nur einen Anschluss für 40 Meter Gleis gehabt. Die Loks (alle mit Hochleistungsantrieb)wurden auch bei Steigungen, die weit vom Anschluss entfernt sind, nicht langsamer. Selbst wenn die Leitfähigkeit in Spur N dadurch, dass die Gleise magnetisch wären, etwas herabgesetzt würde, so kann man doch hier und da einen Anschluss mehr machen. Am Besten in die Steigungen, damit ordentlich Power da ist. Wenn´s bergab geht, halt eben keinen zusätzlich Anschluss, dann wird automatisch durch den geringeren Strom gebremst. Hab ich bei den schlecht leitenden Arnold-Gleisen so gemacht.


Bei Autorennbahnen werden schon lange Haftmagnete eingesetzt, warum nicht bei der Eisenbahn? Vielleicht weil das magnetische Material für Flexgleise nicht geeignet ist?


Ich nehme nicht immer alles für gegeben hin und neige dazu solche Dinge zu hinterfragen. Und darum werde ich den Herstellern mal ne Mail schicken. Die können mir das bestimmt erklären.


Also nix für ungut, Karl! Trinken wir mal bei Gelegenheit ne "Tass Kaff"?

Gruß Achim  

     
 
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Kalle in 25. September 2004, 01:08:52
Hi Achim,

auf Deinem Hinweis mit einem kleinen Magneten unter einer Lok - egal ob N oder HO kommt mir die Idee, in Steigungsstrecken einen Blechstreifen oder entsprechenden Eisendraht laengs in der Mitte des Gleises in Steigungsstrecken anzubringen oder kleine Blechplaettchen auf die Schwellen kleben, wenn man mehrere Magnete anbringen kann, sodass ein Magnet sich immer ueber ein Blechplaettchen befindet, ansonsten befuerchte ich ein "pulsierendes" Fahren. Auch waere ein Versuch mit den Mader-Magnetstreifen mal moeglich. Starke, kleine Magnete gibts ja haufenweise bei Epay. Die Modelltreue der Gleisoptik wird darunter etwas leiden - der Eisen- oder Stahldraht koennte als Alibi die "Steigungs" -Zugbeeinflussung darstellen. Nur bei Weichen in Steigungsstrecken gibts wahrscheinlich einige Probleme, die, wenn Weichen in Steigungsstrecken vorhanden sind, noch geloest werden muessen.
Hoffentlich endet das Ganze nicht noch in "Dreileiter-Spur-N".
Somit kaemen wir den Auto-Rennbahnen schon mal etwas naeher.
Wenn alles nicht hilft, Zuege mit leichten Loks den Berg hochzukriegen, hilft vielleicht noch Mehrfachtraktion mit Zug- oder Schubloks oder ein automatisierter Seilzug. So etwas soll ja irgendwo in irgendeiner Form schon  im Original mehrmals gegeben haben - evtl kommt mal die alte Dampfmaschine wieder auf der MoBa zu Ehren.

Mit vielen Gruessen aus Gelsenkirchen

Karl
     
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Achim Mühlhaus in 25. September 2004, 02:49:29
Hallo Karl,

ich habe auch bei dem Auktionshaus mal nach Magneten geschaut. Da war sogar eine Warung, dass es einem die Finger klemmen könnte, wenn die "zuschnappen". Sollte die Kraft nur halb so groß sein, wie die damit prahlen, könnte man einen Blechstreifen unter den Schienen verlegen. Dann sieht es keiner. Eine Platte in gleicher Stärke könnte auch unter die Weichen gehen. Von Fleischmann gibt es Schienen mit Schotterbett, da könnte man die Blechstreifen einkleben. Vorausgesetzt, das Gleis ist hohl. Weiß ich aber nicht.
Leider habe ich nichts mehr in Spur N, ich würde das gerne ausprobieren.
Mir fällt da aber gerade noch was ein: Unter den Drehgestellen schauen doch die kleinen Zähnrädchen raus. Ebenso bei Dampfloks, wenn ich mich recht erinnere. Dort dürfte es Probleme mit der Anbringung der Magnete geben. Wäre vielleicht auch wegen der Weichen zu tief. Befestigt man nun so ein Teil zwischen den Drehgestellen, könnte das Magnetfeld Auswirkungen auf den Motor haben.
Was aber, wenn man eine so präparierte Lok vom Gleis nehmen will und es reißt gleich die Schienen mit .......  
Wenn doch Haftcreme nur ein bisschen besser Strom leiten würde...

Ich überlege, ob ich mir heute eine kleine Startpackung kaufen soll.............

Ich habe eben auch eine Mail an Trix geschrieben. Mal sehen, was die dazu sagen.

Gruß Achim

     
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Gian Bott in 25. September 2004, 11:07:18
Hallo Achim,

Es gab einmal und gibt es wieder, eine Schmalspurbahn Namens FAMA, später Utz und noch weitere Namen (Roco war auch kurz dabei). Im Moment wird auf dem Markt wieder ein Versuch gestartet. Spurweite 0m. Diese Loks hatten die besagten Magnete an den Drehgestellen damit sie an steilen Zahnradstrecken genug Halt hatten. Die Magnetidee hat schon etwas, nur müssen die Schienen dann aus Stahl sein (z.B. Arnold N).  
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Kalle in 25. September 2004, 11:53:16
Hi Achim,

leider sind die Schotterbett-Gleise in N und evtl. HO von FLM nicht hohl. Und mit der besagten Magnetkraft der sog. Neodym-Magnete - da brauchste noch keine Angst haben, dass die Finger geklemmt werden - es gibt schlimmere, welche z. B. in Festplatten als Teil im Positionier-Antrieb eingebaut sind. Diese haben tatsaechlich eine "Wahnsinnskraft" sind aber fuer N zu gross.
Ausserdem koennte man statt der Blechstreifen einen Stahldraht - weniger auffaellig - nehmen. Dann kann der Magnet ruhig etwas stark sein ohne beim Herunternehmen von Fahrzeugen das Gleis mit anzuheben.
Solltest Du Versuche anstellen - wuensche ich viel Erfolg und Ergebnismitteilung im Forum. Mir ist es zur Zeit wegen Renovierung, Umzugsvorbereitungen usw. nicht moeglich - wahrscheinlich erst, wenn WDP 9.x herausgekommen ist.
Hatte auch schon dran gedacht, so eine Art "Zahnradbahn", die Idee aber fallen lassen, da die leichten Loks bei einfacher Ausfuehrung wahrscheinlich ja sowieso die Zaehne hochklettern wuerden.
Sonst muesste man evtl ein entsprechendes Zahnradbahn-System nehmen - bei den Originalen gabs doch schon einige evtl. brauchbare Systeme - von Riggenbach angefangen.
Doch wer mag die Fahrzeuge schon umbauen.
Die Idee mit der Haftcreme - - selbst brauch noch keene - muss jetzt erst mal ne Tasse Kaffee darauf trinken.

Mit vielen Gruessen aus Gelsenkirchen

Karl


   
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Kalle in 25. September 2004, 11:58:09
Hi Gian,

betreffs der Firma Arnold - stimmt es, dass die in Zusammenhang mit Lima usw. auf wackeligem Firmenuntergrund stehen ?? Irgendwie werde ich nicht schlau daraus.

Viele Gruesse aus Gelsenkirchen

Karl


 
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Gian Bott in 25. September 2004, 12:26:42
Hallo Karl,

Wenn ich richtig orientiert bin, gibt es die Firma LIMA inkl. Rivarossi und Arnold nicht mehr.

 
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: algado in 25. September 2004, 12:46:58
In Antwort auf:
... Firma Arnold - stimmt es, dass die in Zusammenhang mit Lima usw. auf wackeligem Firmenuntergrund stehen...



HAllo

beide gehören zur ATLAS Firmengruppe. Diese hat bereits im letzten Jahr das angemeldet, welches bei uns Insolvenz heißt. Trotzdem wird geliefert, zwar manchmal schleppend, aber es wird produziert also geht der Betrieb wohl weiter.  
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Kalle in 25. September 2004, 16:19:58
Hi Gian, hi Guenther,

erstmal Dank fuer Eure Antworten.

Mit vielen Gruessen

Karl
 
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Kalle in 25. September 2004, 20:57:50
Hi,

hab gerade mal einen von den sog. Fingerquetsch-Magneten und ´ne Rolle Blumendraht gefunden. Konnte nicht widerstehen und die Teile (Blumendraht gestreckt) mal in ca. 3mm Abstand zueinander gehalten. Der Magnet sucht tatsaechlich in dieser Entfernung den "eisernen" Blumendraht mit merklicher Kraft an sich zu ziehen. Allerdings hat mein Findling von Magnet einen Durchmesser von 8 mm und 5 mm Hoehe. Es gibt auch kleinere von dieser Art und muessten auch funktionieren - meine sind in irgendeiner Kiste schon eingepackt und "kleben" an irgendeinem Blechteil.Die Kraft der sog. Neodym-Magnete wird wahrscheinlich bei dem Abstand auch gebraucht werden. Finger o. ä. weisen ausserdem noch keine Quetschungen auf.
Ausserdem sollte, wenn man die Magnete unter der Lok anbringt, die Achslager der Lok auch schmieren, denn die Lok wird "schwerer" - nicht nur durch das Gewicht der Magnete.
Damit duerfte das "Schwerermachen" der Loks mit geringem Materialaufwand und mit mehr oder weniger Arbeit eigentlich geloest sein. "Festmachen" des Blumendrahtes auf den Schwellen nicht vergessen - dann geht es auch munter bergauf  - mit geregeltem Lokdekoder, stell ich mir mal vor.

Mit magnetbehafteten Gruessen aus Gelsenkirchen

Karl

     
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Achim Mühlhaus in 25. September 2004, 23:12:11
Jo, Karl!

Bei einem Gleiswendel, der sich ja eh irgendwo versteckt, ist auch die Optik egal. Man muss noch nicht einmal die Schienen runter nehmen. Den Blechstreifen meinte ich eher UNTER das Gleis und die Schwellen zu legen. Schotter drüber und wech isser. Nur wird dann das Verschrauben der Schienen problematisch und der Magnet müsste etwas stärker sein.
Klar, die Achsen der Lok würden stärker belastet. Ist aber bei Bleigewichten auch nicht zu vermeiden.
Ich hole mir aber nun doch keine Startpackung zum Testen. Eine Schiene und ein alter, zerdengelter Anhänger tut es auch. Von der Autorennbahn meiner Frau leihe ich mir nen Magneten. Den Wagen wiege ich mit ner Briefwaage, stelle ihn dann aufs Gleis und schaue, ob sich das "Gewicht" verändert hat. So habe ich auch den direkten Vergleich zum Bleigewicht. Das kostet fast nichts und ich kann mir dafür lieber noch nen s88 kaufen   . Von welchem Hersteller sind denn Deine Gleise?

Stört mir meine Gleise nicht! (Achimedes)

Gruß Achim    
Titel: Re: Gleiswendel-Problem: Runter gehts, aber nicht mehr rauf (Frust!)
Beitrag von: Kalle in 26. September 2004, 07:40:18
Hi Achim,

erstmal zu meinen Gleisen - habe so von einigen etwas - Roco-Line, Roco- alte Gleise - FLM-N, M-K-Gleis. Fuer eine grossartige Anlage werde ich keinen Platz haben - evtl. nur fuer eine kleine Spur N. Aus diesem Grunde habe ich vor, Funktionsbetrieb auf ein- bis drei kleinen Modulen zu machen, teilweise mit Selbstbau von Einrichtungen - bevorzuge HO mit Roco-Line, N in zweiter Linie und Selectrix als Haupt-Digital-System. Ansonsten experimentiere ich viel rum - mit Analog, Digital-Selectrix, DCC, Motorola, SPS, Mikrokontrollern, eigene Schaltungen ...und mit WDP (z. Zt. nur virtuell auf dem Glotzoscreen). Mein zweites "Technical-Hobby" ist Fischertechnik und diverse technische Software - spinne, die Fischertechnik-Story auch mit WDP zu steuern. Doch zur Zeit ist die ganze Hardware erstmal in "Ruhestellung".
Zu Deinem Hinweis - die Blechstreifen unter das Gleis - befuerchte, dass die kleinen Magnete nicht so stark sind, mit ihrer Magnetkraft die Entfernung zu bewaeltigen, denn die Magnete muessen ja in der Hoehe mit ihrer Unterseite ueber die Schienenoberkante angebracht werden und da kann schon leicht ein Abstand von 6-8mm entstehen. - aber ein Versuch, u. a. mit den "Leihgaben" von "Frau´s Hobby", kann trotzdem nicht schaden. Denke mal, dass der Blumendraht als "Hilfsmittel" zwischen den Gleisen bei N ausreicht und auch eine preiswerte Loesung darstellt.
Waere vieles evtl. einfacher, wenn man den "Magnetismus" sehen koennte - aber den hat bis jetzt noch niemand gesehen - nur die Wirkung.

Mit vielen Gruessen aus Gelsenkirchen

Karl