Liebe Freunde,
kann mir bitte einer sagen, warum bei vielen Anlagen die Stromabnehmer der E-Loks, trotz Oberleitung, unten bleiben.
Eigentlich unlogisch??
Viele Grüße
Rupert
Hallo Rupert,
die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Man hat Angst, daß sich der Stromabnehmer in der Oberleitung verhakt. Das passiert bei einem etwas unsauber verlegten Fahrdraht schneller als man denkt. Gerade Weichenstraßen sind hier sehr problemanfällig. Und viele "sparen" sich im verdeckten Bereich eine Tunneloberleitung oder haben nicht genug lichten Raum, um mit voll aufgebügelten Pantografen fahren zu können. Und im Schattenbahnhof ist eine Oberleitung bei Problemem eher hinderlich.
Abhilfe kann die Verwendung von dünner Angelschnur schaffen. Damit wird der Stromabnehmer etwa 2-3mm unter dem Fahrdraht fixiert. Dem normalen Betrachter fallen weder die Schnur noch der Abstand auf.
Hallo Rupert,
ist ja eigentlich schon alles geschrieben worden von Gian und Thomas.
Ich wollte dies nur nochmal bestätigen. Oberleitung nur im sichbaren Bereich und Pantographen mit Nylonschnur oder Sekundenkleber knapp darunter fixieren und schon sieht es gut aus.
Ich nehme an die Fixierung der Pantographen sparen sich die meisten O-Leitungsfahrer.
Ich bin auch der Meinung, wenn schon Oberleitung dann auch die Pantos hoch bzw. fast hoch.
Hallo Norbert,
bei Loks mit absenkbarem Pantographen, ist es halt auch schöner am Draht zu fahren. Bei meiner Anlage werde ich mich bemühen die Oberleitung sorgfältig zu verlegen, damit ich möglichst vorbildgetreu fahren kann. Birgt natürlcih auch Gefahren. Das ist auch der Hauptgrund bei öffentlichen Anlagen und Vorführungen.
Hallo miteinander,
Auch wir wollen eigentlich die Pantographen am Draht fahren. Das aus einigen Gründen:
- Es sieht einfach besser aus. Besonders wenn sich die Lok dem Tunnelportal nähert und der Draht etwas absinkt.
- Das Runterbinden sieht doch eher schlecht aus. Besonders auch weil die Fahrdrahthöhe nicht über die ganze Anlage konstant sein soll (Unterführungen, Tunnels usw.)
Deshalb beabsichtigen wir ebenfalls, den Fahrdraht so zu verlegen, dass es geht. Wir haben allerdings keine Erfahrungdamit. Aber das lernen wir auch noch. Wir haben schon da und dort etwas Lehrgeld zahlen müssen (Weichenantriebe) so sehe ich die Fahrdrahtverlegung optimistisch entgegen.
Im unsichtbaren Bereich gibt es keinen Fahrdrraht sondern nur entsprechende Fänger.
Gruss
Guten Morgen Digipet-Freunde,
im Großen und Ganzen darf ich mich den Vorrednern anschließen. Was vielleicht noch zu ergänzen wäre ist, dass einige Loks wirklich mit absolut "ungeeigneten" Panthographen ausgerüstet sind!
Ich installiere bei meiner Anlage eine Sommerfeldt-Oberleitung und kann Euch nur sagen, dass es wirklich eine zeitaufwendige und nervenaufreibende Frickelei ist, wenn man mit ausgefahrenen und nicht festgebundenen Panthographen fahren möchte! Bei Sommerfeldt wird ja alles gelötet und wenn man denkt, man hätte einen "SUPER" Übergang zwischen den Fahrdrähten gelötet, dann fährt man mit einer anderen Lok in die andere Richtung, dann wird die Lok jäh abgebremst, wenn der Panthograph hängt

!!!
Gute Dienste liefert der Märklin Oberleitungsmesswagen, auch wenn die Oberleitung,

der Strom kommt ja von unten

, stromlos ist!
In den Schattenbahnhöfen habe ich in nötigen Bereichen, dort wo die Durchfahrthöhe für "ausgeflippte" Panthographen nicht ausreicht, eine billige Tunneloberleitung.
Die Ausrüstung der Märklin-Schiebebühne mit Oberleitung war bisher das schwierigste Unterfangen! Der offene Übergang zwischen Bühnenfahrdraht und Streckenfahrdraht ist ein Problemus Grandiosus! Stundenlange Frickelei bis es passt, danach wird man aber wirklich durch einen optischen Leckerbissen belohnt. Gleiches gilt für die Oberleitung auf der freien Strecke. Es ist wirklich ein Leckerbissen, wenn die Panthographen an der Oberleitung entlangziehen und, nicht wie bei der festgebunden Variante , wirklich jeden auch noch so kleinen Höhenunterschied mitfahren!
Da die größte Strafe für einen Modelleisenbahner ja die "FERTIGE BAHN" ist, kann ich nur jedem empfehlen seine Bahn mit einer "realen" Oberleitung zu versehen, ohne Tricks und Fallstricke, dann wird er bestimmt "NIE" fertig

!
Viel Spaß beim Oberleitungsbau!
Gruß
Peter

P.S.: Bei meiner Schiebebühne habe ich die Märklin-Oberleitung benutzt, ansonsten Sommerfeldt.