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Win-Digipet - deutsche Foren => Stammtisch => Thema gestartet von: Gian Bott in 10. November 2004, 20:43:50

Titel: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Gian Bott in 10. November 2004, 20:43:50
Hallo WDP'ler

Im neu erschienenen Heft Eisenbahn Magazin Spezial II "Test" werden DCC und Multiformat Lok-Decoder (DCC mit MM oder Selectrix) beschrieben, verglichen und getestet (Typen von Fleischmann, Kühn, Rautenhaus, Tran, Uhlenbrock, Zimo).

Ebenfalls werden im Heft Loks, Wagen und Zubehör verglichen, gemessen und getestet. Ich finde, das Heft ist sehr gut gelungen und jedem H0-Modellbahner zu empfehlen.

Der Heft-Preis in Deutschland € 6.50 ist dem Inhalt angemessen. Warum das Heft in der Schweiz für CHF 12.50 verkauft wird, wissen die Götter . Mit dem aktuellen Kurs umgerechnet dürfte das Heft 10.65 (Auslandpreis gem. Heftaufdruck € 7.00) kosten. Leider erzwingt der Schweizer-Zeitschriften-Monopolist bei den deutschen Verlegern so überhöhte Preise. Nur wenn die Verlage mitmachen, werden diese Zeitschriften in der Schweiz an den Kiosken verkauft!    
Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Peter Jirka in 11. November 2004, 09:38:31
Hallo Gian,
Deiner Meinung muß ich mich anschliessen.
In Österreich sind auch alle Zeitschriften (speziell für mich: Computer und EB) rund 10 - 20 % teurer als in der BRD.
Dazu kommt noch erschwerend, daß manche Berichte und Test über z.B. Telefon - Internet, bei uns nicht nachzuvollziehen und nicht nutzbar sind.  
Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Gerd Boll in 12. November 2004, 07:46:43
Hallo Leute
Ja der Übersetzer vom Deutschen ins Schweizerische/Östereicherische muß ja auch bezahlt werden.

Sorry, ich konts mir nicht verkneifen. Die Kölner haben ja gestern die 5. Jahreszeit eingeleutet, da muß sowas erlaubt sein.  
Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Gian Bott in 12. November 2004, 09:49:21
Hallo Gerd,

Auch bei uns war gestern der 11.11, 11 Uhr 11 mit entspr. "Guggenmusik", nur interessiert es im zwinglianischen Zürich eigentlich niemanden, man hört nur den Lärm der "Kakophoniker"

In Antwort auf:
Ja der Übersetzer vom Deutschen ins Schweizerische/Östereicherische muß ja auch bezahlt werden.


Der Preistreiber ist nicht in Deutschland zu suchen sondern sitzt bei uns im besagten Monopol-Zeitschriftenhandel. So kostet auch eine 0,99 € Zeitschrift mind. CHF 4.00. Mit Porto-/Transportkosten und Kosten für den Vertrieb ist das nie und nimmer zu begründen. Gegen den heftigen Widerstand der Buchhändler kommt wenigstens die Preisbindungspflicht bei den Büchern langsam ins wanken.

Ich habe immer gedacht, dass die Differenzen bei einem Beitritt der Schweiz zur EU kleiner werden können, aber das Beispiel Oesterreich scheint das zu wiederlegen. Bis zu einem Beitritt haben wir ja noch einige Zeit, uns darüber Gedanken zu machen. Trotz allem gehöre ich zu den EU-Befürwortern, fühle mich auch als Europäer.  
Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Norbert Leuchtenmueller in 08. Januar 2008, 09:57:29
Grüß Gott,

ich kenn mich bald nicht mehr aus.

Welche Decoder soll ich denn nun einbauen?  :-[

Kurz zum Stand der Dinge:

Ich fahre Gleichstrom auf Roco-Gleisen, benutze eine IB, habe RM von Viessmann 5233, Magnetartikeldecoder von Uhlenbrock und etwa 10 digitalisierte Loks mit 10 verschiedenen Decodern  ;D

Letzhin ist mir in meiner E74 von Roco ein so hoch gelobter Uhlenbrock Decoder gassi gegangen. Mein Modellbahnhändler hier in München hat mir dann einen ZIMO MX 62 eingebaut.
Dauerte 1 Jahr  ::), dazu später mehr.

Nun lese ich immer wieder hier im Forum:

KEINEN DECODERMIX!

Glaube ich auch dass das nicht gut ist, aber welche Decoder soll ich denn nun nehmen? Wie gesagt, 10 Loks sind bereits umgerüstet (die Loks sind tlw. älterer Bauart und von Roco, Flm, Lima und Piko), mehr als 10 weitere warten auf die Umrüstung.
Ich brauch eigentlich nicht viele, bzw. keine Sonderfunktionen, da ich nicht dampfe und auch nicht "sounde".

Vom Preis her tendiere ich zu TAMS, habe aber meist nur schlechte Kritiken gelesen.
Gute bis sehr gute Kritiken lese ich von Kühn sind aber nicht billig.

Zu was könnt Ihr mir denn aus Eurer Erfahrung raten?

Bitte keinen Glaubenskrieg, einfach nur Eure Erfahrungen.

So und nun noch mal zum ZIMO MX62:

Meine E74 kriecht. Wirklich schön da zuzuschauen wie sie in Schrittgeschwindigkeit den Berg hochächzt. Beim programmieren des Decoders komme ich nicht weiter. Fahrstufen habe ich schon bis auf 128 erhöht, nutzt nichts. Kluge Leute sagen ich soll die CV 29 anpassen, aber wie und welches Bit?

Ach übrigens, kennt jemand eine Werksatt die Decoder-Umbauten zu günstigen Preisen vornimmt? Ich glaube ich könnte es auch selber nur wenn ich von Fräsarbeiten höre wird mir schlecht.

Freue mich auf hilfreiche Antworten

Norbert


Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Axel Exner in 08. Januar 2008, 10:42:20
Hallo Norbert,

auch ich habe unterschiedliche Decoder in meinen Loks, sogar noch FMZ – Decoder
und habe auch so meine Probleme mit den Fahreigenschaften.
Abgeraucht ist mir im Betrieb noch keiner, höchstens mal beim Testen.

Ich stelle zurzeit auf Kühn – Decoder um (N025), da ich mit diesen sehr gute Erfahrungen gemacht habe,
er ist sehr klein (kaum Fräsarbeiten erforderlich), läst sich gut einstellen,
hat hervorragende Fahreigenschaften und außerdem ist er meiner Meinung nach,
noch sehr Preisgünstig, ca. 21,00 Euro.

Eine Bezugs- und Einbauadresse sende ich Dir mit einer PN zu, jedoch erst heute Abend.
Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Gian Bott in 08. Januar 2008, 10:45:43
Hallo Norbert,

Da hast Du aber einen alten Thread hervorgeholt ;)

Zitat von: Norbert Leuchtenmueller in 08. Januar 2008, 09:57:29
ich kenn mich bald nicht mehr aus.

Welche Decoder soll ich denn nun einbauen?  :-[
Keinen Decodermix ;).

Im Ernst, Decoderempfehlungen sind so eine Sache.

Ich persönlich habe, nebst meinen SX-Decodern, mit den ESU-Lokpiloten Version 3 beste Erfahrungen gemacht. Auch lassen sie sich unter MM, DCC und SX ansprechen, so dass es auf keiner fremden Anlage Probleme geben wird. Bei diesen Decodern stimmt das Preis-Leistungsverhältnis ausgezeichnet. Decoder sind für mich eine zu wichtige Sache, als dass ich allein nur auf den Preis schauen würde. So sind und werden es auch in Zukunft mehr als 90% D&H/Rautenhaus-Decoder sein, obwohl das die teuersten sind. Wenn ich aber bedenke, dass immer noch einige 12 jährige D&H/Trix Decoder einwandfrei in Betrieb sind, ist der Preis eigentlich Nebensache, obwohl das bei mittlerweile 110 Loks nicht ganz unerheblich ist.

Zitat von: Norbert LeuchtenmuellerLetzhin ist mir in meiner E74 von Roco ein so hoch gelobter Uhlenbrock Decoder gassi gegangen.
Mir ist nicht bekannt, wo die Uhlenbrock Decoder so hoch gelobt werden, meine UB-Decoder hatten seinerzeit mit der IB meinen Ansprüchen nicht genügt. Eigentlich waren damals nur die Tran-Decoder (von einem ehemaligen ZIMO-Ingenieur entwickelt) zur problemlosen Zusammenarbeit mit der IB und den SX-Decodern zu bewegen.

Ich bin Überzeugt, mit den Lopi3 Decodern wirst auch Du zufrieden sein, so wie es auch viele Kollegen von mir sind.

mit freundlichen Grüssen

Gian
Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Jürgen Gräbner in 08. Januar 2008, 10:47:19
Hallo Norbert,

ZitatMeine E74 kriecht. Wirklich schön da zuzuschauen wie sie in Schrittgeschwindigkeit den Berg hochächzt. Beim programmieren des Decoders komme ich nicht weiter. Fahrstufen habe ich schon bis auf 128 erhöht, nutzt nichts. Kluge Leute sagen ich soll die CV 29 anpassen, aber wie und welches Bit?

Du musst an den Parametern der Lastregelung drehen. Frage mich nicht an welchen, aber eigentlich ist das Problem mit einer zu geringen Geschwindigkeit in der Anleitung erklärt worden.
Im übrigen kann ich die Kühndecoder (T125/145) nur empfehlen. Die meisten Motore laufen damit ohne "Einstellorgie" wie bei Zimo ::). Und teuer sind die auch nicht, kommt nur darauf, wo man kauft. Schau halt mal im Shop von Karlheinz Battermann vorbei  ;)
Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Stefan Kirner in 08. Januar 2008, 12:39:31
Hallo Norbert,

bei mir sind LOPI 2, LOPI3, Kühn T145, original Märklin und ZIMO MX64 und MX64D im Einsatz.
Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass es keinen universalen super Decoder gibt. Die optimale Decoder/Motor Kombination ist ausschlaggebend.
Roco Loks z.B. laufen mit dem LOPI3 hervorragend, da kommt sogar der Kühn nicht ran und ein ZIMO bringt auch nicht mehr. Alte Märklin Loks sind da schwieriger, oft reicht ein LOPI2, meist ist aber der Kühn besser. Wobei auch ZIMO gute bis sehr gute Eigenschaften erzielt. Bei Brawa nehme ich auch häufiger den Kühn bzw den ZIMO.
Bei H0 Loks ist der Einbau platztechnisch (mit Ausnahmen) meist kein Problem. Bei älteren Roco Loks kann es aber vorkommen, dass der Anschluss der Lampen schwierig ist, da die eine speziele Platine verbaut haben.
Übrigens sind Kühn und LOPI (ESU) regelmäßig für knapp unter 20€ in diversen Sammelbestllungen zu haben. ZIMOs MX 64 und derivate liegen so um die 26-27€

Zum Einbau kann ich Dir nur raten es selbst zu machen. Nur in seltenen Fällen ist wirklich fräsen nötig, meistens gibt es einfachere Lösungen bzw. kleinere Decoder. Das Erfolgserlebins eine selbst Umgebaute fahren zu sehen und wenn möglich gleich noch mit ordentlichen Lichtfunktionen ist einfach toll.

Wenn Du noch Fragen hast oder Hilfe brauchst, dann melde Dich einfach über PN. Wir sind ja nicht allzuweit auseinander.

Grüße
Stefan

Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Dirk Kehl (juniordigital) in 08. Januar 2008, 12:42:52
Hallo Norbert,

ich kann mich z.Zt. nur meinem Freund Axel anschließen, und baue auch nur N025 ein, die haben auch einen sog. Pufferspeicher der bei evtl. Kontaktproblemen darüber hinweg hilft, und teuer sind die doch bei weitem nicht.

Aber ich werde in den nächsten Tagen gezwungener Maßen auch einen DCX74 von Tran ausprobieren, denn der ist in der Höhe gemessen nur halb so dick wie der Kühn. Ist aber nun mal erforderlich, da ich ein Schweizer Krokodil von Arnold umrüsten möchte, und da paßt der Kühn einfach nicht rein.

Am Anfang hatte ich ESU Lokpilot, Probleme bis zum Garantieumtausch, danach Uhlenbrock, das gleiche, und noch einen Original Fleischmann für einen ICE-T, der geht auch an Fleischmann zurück.

Nur mit Kühn hatte ich auf Anhieb keine Probleme.
Das sind nur Erfahrungen!
Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Gian Bott in 08. Januar 2008, 16:27:19
Hallo Dirk,

Zitat von: juniordigital in 08. Januar 2008, 12:42:52
Aber ich werde in den nächsten Tagen gezwungener Maßen auch einen DCX74 von Tran ausprobieren, denn der ist in der Höhe gemessen nur halb so dick wie der Kühn. Ist aber nun mal erforderlich, da ich ein Schweizer Krokodil von Arnold umrüsten möchte, und da paßt der Kühn einfach nicht rein.
Wichtig beim sehr guten Tran-Decoder DCX74 ist, dass dieser genug "Luft" hat, da die Trandecoder unter Last doch recht warm werden können und dann der Decoderschutz anspricht. Ich habe das bei einer kleinen Bemo-RhB Lok einmal erlebt, in gleicher Lok an gleicher Stelle machte ein DCC/SX Decoder von D&H keine Probleme.

mit freundlichen Grüssen

Gian
Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Rudolf Schachl in 08. Januar 2008, 17:26:17
Hallo Norbert,
ich habe 15 Loks (FLM und Roco ) mit Tams Decodern G8 und G 21 (lastgeregelt) ausgerüstet und bin mit den Fahreigenschaften sehr zufrieden. Bisher gab es noch keine Probleme. Ich wohne ja in der Nähe (Taufkirchen),  wenn Du Lust hast, kannst Du Dich ja einmal sebst überzeugen.

Gruß Rudolf
Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Thomas Ruschenbusch in 08. Januar 2008, 17:35:00
Hallo Norbert,

ich habe 12 Loks (FLM und Roco) umgerüstet. Am Anfang Lopi. Da hatte ich des öfteren Stotterprobleme. 8 Loks habe ich mit TAMS Decodern (LD-G-7 LD-G-8 und LD-G-21) ausgerüstet, und habe bisher nur positive Erfahrungen gemacht.

Gruß

Thomas
Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Gian Bott in 08. Januar 2008, 22:29:49
Hallo Thomas,

Zitat von: Thomas Ruschenbusch in 08. Januar 2008, 17:35:00
Am Anfang Lopi. Da hatte ich des öfteren Stotterprobleme.
Das war einmal beim Lopi1 ("Alzheimer") so. Dieser war für mich völlig unbrauchbar. Der Lopi3 usw. stottert nicht mehr und den setze ich als SX-Fahrer auch wieder ein! Jede Firma kann aus Fehlern lernen. Darum wäre ich mit solch allgemeinen Aussagen schon etwas vorsichtig.

mit freundlichen Grüssen

Gian
Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: xerxes in 10. Januar 2008, 00:09:50
Hallo Norbert,

ich fahre auch einen Mix, da ich ursprunglich zum Fahren FMZ einsetzte. Zur Zeit verbaue ich den Kühn 145 und N025.
Beide sind unproblematisch! Bei Deinen vorhandenen Loks, in denen bereits Dekoder eingebaut sind, solltest Du keine Probleme mit dem Tausch der Decoder haben, denn dort ist meistens genügend Platz für das Substitut Deiner Wahl. Diesen Umbau kannst Du ruhig selber ins Auge fassen.
Der hier favorisierte Lopi 3 ist ja neueren Datums und scheint auch, wenn man den Berichten glauben schenkt, gelungen zu sein. Bei den bisher am Markt befindlichen Decodern muß man bei einigen Motortypen mit viel Geduld ein bisschen die cv's variieren um die optimale Anpassung der Regelung an den Motor hinzubekommen. Es wird auch nicht immer gelingen, jedoch kann man dann für die Ausreißer immer noch einen Decoder der neuesten Generation zum Einsatz bringen. Um es mal so auszudrücken, Schlecht sind sie alle nicht, vielleicht manchmal nicht ganz optimal.
Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Dirk Kehl (juniordigital) in 10. Januar 2008, 13:39:58
Hallo zusammen

@Gian
ZitatWichtig beim sehr guten Tran-Decoder DCX74 ist, dass dieser genug "Luft" hat

Ich glaube da habe ich nicht viele Möglichkeiten, denn wenn ich den Decoder drinnen hab, hoffe ich jedenfalls bekomme ich das Gehäuse gerade zu. Mit einem Kühn N025 funktioniert es nicht einmal das Gehäuse komplett drauf zu bekommen.
Ich hatte den Tip von einem Bekannten bekommen, der hat aber diesbezüglich keine Probleme. Ich werde natürlich beim Einbau des Decoders auch zusätzlich darauf acht geben das ein evtl. vorhandenes Kollektorfeuern so weit als möglich beseitigt wird. Das wird es aber auch schon gewesen sein.
Zitatin gleicher Lok an gleicher Stelle machte ein DCC/SX Decoder von D&H keine Probleme.
Weißt du zufällig die Abmessungen von diesem Decoder?
Wichtig wäre diesbezüglich in erster Linie die Dicke des Decoders!

Trotzdem besten Dank für den bzw. die Tips
Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Detlef Ronski in 10. Januar 2008, 14:07:56
Hallo Gian,

ich habe versucht das Eisenbahn Magazin Spezial II "Test" zu kaufen. Laut Pressevertrieb erscheint
es jodoch erst am 15.02.2008

Ist in der Schweiz schon das "Neue Heft" ausgeliefert oder hast du die "Alte Ausgabe" vom letzten Jahr gekauft?

Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Erich in 10. Januar 2008, 14:27:43
Haaaallloooo Detlef,

ich bin auch darauf 'reingefallen: Die ursprüngliche Empfehlung des Test-Heftes durch Gian stammt aus 2004.

Trotzdem Klasse, wenn im Früjahr ein neues Heft erscheint.

Grüße und nette Wünsche

Erich
Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Norbert Leuchtenmueller in 10. Januar 2008, 15:42:09
Servus,

scheint ja mein Fehler zu sein mit dem Heft.

Ich habe nämlich diesen uralten Thread wieder ausgegraben. Scheint aber immer noch, bzw. wieder aktuell zu sein.

Danke jedenfalls dass wir jetzt alle wissen dass ein neues Test-Heft kommt.

Grüße aus München
Norbert
Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Detlef Ronski in 10. Januar 2008, 16:10:29
Hallo Gian,

ist in der Schweiz die "Närrische Zeit" oder schicken
die "Schweizer" im Januar schon die Mitmenschen wie bei uns am 1.April in "............? :) ;) :D

Wie Erich bin ich auch darauf 'reingefallen: Die ursprüngliche Empfehlung des Test-Heftes durch Gian stammt aus 2004.

Jetzt haben wir 2008, in der Schweiz nicht? :) ;) :D

Kein Wunder warum du CHF 12,50 dafür bezahlt hast. Nostalgie ist teuer.

Oder ist es "Wertsteigerung"? :) ;) :D
Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Gian Bott in 10. Januar 2008, 16:18:17
Hallo Dirk,

Zitat von: juniordigital in 10. Januar 2008, 13:39:58
Weißt du zufällig die Abmessungen von diesem Decoder?
Wichtig wäre diesbezüglich in erster Linie die Dicke des Decoders!
Die Dicke ist 1,8 mm bei 1A Leistung http://www.mdvr.de/slx870.htm (http://www.mdvr.de/slx870.htm)
Das war damals einer der wichtigsten Punkte, warum ich mich für die Spur N für SX entschieden habe. Alle anderen Decoder waren damals grösser, dicker sind sie heute noch ;).

mit freundlichen Grüssen

Gian
Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Dirk Kehl (juniordigital) in 10. Januar 2008, 16:29:02
Hallo Gian,

danke für die Rückmeldung, habe mir die Adresse vorgemerkt, falls der DCX wieder erwarten Probleme bereitet.
Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Gian Bott in 10. Januar 2008, 16:32:10
Hallo Detlef,

Wie heisst es so schön, wer lesen kann ist klar im Vorteil.  :) ;) :D ;D >:( :( :o 8) ???

Mein nicht von mir hervorgeholter Beitrag stammt ganz aktuell vom 10 November 2004, 20:34:50 ;) ;), ja, und da war das damals von mir erwähnte Heft TOP-Aktuell. Da ich keine Hefte sammle, kann ich aber auch nichts mehr darüber sagen bzw. schreiben.

Zitat von: Detlef Ronskiist in der Schweiz die "Närrische Zeit" oder schicken
die "Schweizer" im Januar schon die Mitmenschen wie bei uns am 1.April in "............? :) ;) :D
Zürich kennt keine närrische Zeit weil Zürich eine von Huldrych Zwingli reformierte Stadt ist. Deshalb geniesse ich auch nur den Kölner-Karneval am WDR und unsere Basler am SF-DRS in der warmen Stube.

Zitat von: Detlef RonskiJetzt haben wir 2008, in der Schweiz nicht? :) ;) :D
Kein Wunder warum du CHF 12,50 dafür bezahlt hast. Nostalgie ist teuer.
Oder ist es "Wertsteigerung"? :) ;) :D
Weder noch, ich habe es scheinbar im November 2004 gekauft, sonst hätte ich es damals auch nicht geschrieben ;). Heute kosten solche Hefte jedoch >= 20.00 CHF, ohne Wertsteigerung aber dafür mit vielen Druckfehlern (MIBA Digital usw.).

mit freundlichen Grüssen

Gian
Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Norbert Leuchtenmueller in 11. Januar 2008, 08:01:50
Guten Morgen,

oh, oh, da scheine ich ja ganz schön was losgetreten zu haben mit dem alten Thread.

Gian, tut mir leid.

Ich wußte allerdings schon daß das ein altes Thema ist, wollte aber kein neues aufmachen.

Detlef hat geschrieben:
ich habe versucht das Eisenbahn Magazin Spezial II "Test" zu kaufen. Laut Pressevertrieb erscheint
es jedoch erst am 15.02.2008


Daraufhin habe ich mit diesem Betreff die em-Redaktion angeschrieben

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wann bitte erscheint dieses Heft?
Gibt es schon einen Überblick über den Inhalt?
Kann ich das Heft vorbestellen?
Viele Fragen auf einmal, Entschuldigung.
Ich freue mich auf die Antwort.
Viele Grüße / best regards


Hier die gestrige Antwort vom Alba-Vertrieb:

Wann haben Sie darüber gelesen, Herr Leuchtenmueller? Das Heft erschien
bereits im Herbst 2005. Danach keines mehr. Sollten Sie das aktuelle
Messeheft meinen: dieses erscheint am 15.2.2008, also drei Tage nach
Beendigung der Spielwarenmesse.
Beste Grüße
Peter Wieland
Red. em


Sehr schade!

Viele Grüße

Norbert
Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Fohrenberg in 16. Januar 2008, 13:07:39
Hallo Norbert,
zu Deiner Frage für die Geschwindigkeit der Lok: hast Du schon eine Antwort zu Deinem Thema? andernfalls hier kurz die Einstellung der Decoder ( bei mir in Verwendung: Uhlenbrock, Fleischmann und DCX, alle im selben System ohne Probleme)

CV 67 bis CV 94 sind die Fahrstufen und werden mit Werten von je nachdem 5 bis 9 als untersten Wert (CV67) und je nach gewünschter Endgeschwindigkeit für CV94 mit 110 bis max 250 eingestellt. Die Werte dazwischen sind die Fahrkennlinie linear oder progressiv (kann fast beliebig in aufsteigender Folge einstellt werden). Hier eine Anmerkung zu den verschiedenen Decodern:
     Fleischmann DCC hat 136, TWIN 173, Uhlenbrock hat 110 und DCX hat 252 als max Wert als Empfehlung angegeben.
CV66 ist der Vorwärts Trimm bei Fleischmann HO z.B. 248 bei N-Spur 140, ausprobieren hilft hier weiter. Ich habe alle Decoder für meine N-Spur CV66 auf 140 gesetzt.

der wichtigste CV ist 29:
Bit 0:  für umgekehrte Fahrtrichtung setzte mit 1 sonst 0
Bit 1:  Wert 0 für 14 Fahrstufen, Wert 1 für 28 bzw 128 Fahrstufen
Bit 2:  Analogkennung ein = 1, Analogkennung aus = 0
Bit 4:   Wert = 0 für Motorkennlinie 3 Punkte nach CV 2 (min) und CV 5 (max) und CV 6 (Mittelwert oder bei CV=0
                       für linear)
         Wert = 1: dann gilt Tabelle nach CV67 bis 94
Bit 5:  gilt für lange Adressen: 0= aus, d.h. Adresse nach CV1, 1=ein, d.h. Adressen nach CV17 und 18

Abhängig von der Programmier-Möglichkeit für CV29 ist ob Bitweise oder nur Byte-weise eingestellt werden kann. in letzteren Fall sind die Werte der Bits zu addieren z.B.: 28 Fahrstufen (Bit1) plus variable Motorkennlinie (Bit4) ergibt einen Bytewert von 18 2 + 16), mit langer Adresse (Bit5) dann 50 (2+16+32)

Nicht übersehen werden darf natürlich in der Einstellung der Fahreigenschaften Loks im WDP für Maximalgeschwindigkeit den Wert im Schieberegler auf 127/28 zu stellen.

Aber vielleicht hat sich ja alles bereits geklärt, dann bitte nichts für ungut.

herzliche Grüße vom Bodensee

Klaus
Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Dietmar Winkler in 17. Januar 2008, 21:56:57
Hallo alle miteinander
Wie sieht es eigentlich damit aus, wenn der Motor in der Drehung blockiert?
Weil z. B. das Fahrwerk in den Schienen verklemmt oder änliches, da kann doch sehr schnell der Strom deutlich höher
sein und damit über die maximale Belastung des Decoders. Dann müßten doch all die Decoder von Vorteil sein, welche
einen Überlastungsschutz besitzen. Das wäre mir, wenn ich es richtig sehe, eine wichtige Kaufsentscheidung.
Auch bei den Funktionsausgängen kann man sich so vor Schäden bewaren, denke ich.
Ist die Belastung z.B. durch nur geringe Überschreitung des max. Stroms, durch falsche Einschätzung der Fahrlampen
beim Einbau vorhanden, würde ein normaler Decoder Schaden nehmen.
Ist der Decoder dagegen mit einer Überlastsicherung (vorübergehende Abschaltung) ausgerüstet, schaltet er zwar den
Funktionsausgang ab, wenn man dann die Ürsache festgestellt hat und diese beseitigt, ist der Decoder weiter betriebs-
bereit. So sehe ich es, oder hat jemand andere Erfahrungen diesbezüglich gemacht?
Mit freundlichem Grüß
Dietmar   
Titel: Re: Lokdecoder Vergleich/Test
Beitrag von: Gian Bott in 17. Januar 2008, 22:18:16
Hallo Dietmar,

Decoder ohne Überlastungsschutz würde ich nie kaufen. Dass eine Lok kompl. blockiert hätte, habe ich aber noch nie erlebt.

mit freundlichen Grüssen

Gian