Hallo
Ich habe schon ein paar Beiträge gelesen darüber, jedoch weiß ich noch immer nicht welche Loks man umbauen kann.
Den Decoder bringt man ja "gleich" mal unter. Aus einer Gleichstrom Lok eine Wechselstromlok zu machen wird auch nicht das große Problem sein, oder? Müßte man ja "nur" die Achsen wechseln.
Ich schätze das Problem ist der Motor. Bei meinen 2 digitalen Loks sind die Motoren in ein gegossenes Gehäuse gebaut.
Jetzt muss der Motor mit den Zahnrädern auf die bestehenden Antriebsräde passen, und da ist wohl das Problem.
Bei Lidl habe jetzt eine Gleichstromlokgarnitur von Piko gesehen. Da habe ich mich gefragt, ob man diese auf Märklin Digital umbauen kann.
Außerdem habe ich noch eine 15 Jahre alte kleine Dieselok herumstehen (Analog). Diese würde ich auch gerne in den aktiven Dienst holen.
Hat jemand einen guten Link um sich in das Thema einzulesen?
Vielen Dank
Hannes
Anhang: Inzwischen habe ich die Seite:
http://www.hamst.de/html/umbausatze.htmlangefunden und auch den wohl passenden Motor für meine alte Märklin Lok. Da ich ich nur das Zugspitzensignal brauche, ist der 10 Euro teure TAMS Decoder wohl passend? (Lokdecoder MM LD-G-3 / LD-W-3)
Jetzt bliebe nur noch die Frage offen, ob man jede Lok so "preiswert" umrüsten kann?
Danke
Hallo Hannes
Das
H I E R ist eine Seite, wie geschaffen dafür

Dann gibt es noch
Hannos Seiten ,
HGH's Seiten und noch viele mehr. Über die
Google - Suchmaschine kann man auch vieles dazu finden.
Motorteile kann man günstig
H I E R bei Bahnhöfle kaufen.
Ich habe noch keinen Händler gefunden, der bei diesen Teilen preiswerter wäre. Wenn es doch einen geben würde, dann gebt ihn bitte hier bekannt. Danke
Hallo Harry
Danke für den Link. Meine Lok ist vom Bj. 85 und würde wohl der Trommelmotor passen. Ich hoffe das die Zahnritzen passen.
Nette Grüße aus Österreich
Hannes
Hallo Hannes
Mit den erwähnten Decodern von TAMS lassen sich "fast" alle Loks digitalisieren, es kommt halt darauf an welche Anforderungen man an die Umgebaute Lok stellt.
Piko, Fleischmann, Roco, Brawa u.a. stellen alle auch Loks für das Märklin-Mittelleitergleis her.
Es sollte also über den Ersatzteilservice der Hersteller auch Wechselstromradsätze und Skischleifer für einige ihrer Loks geben.
An sonsten muß man eben Basteln!
Manche Drehgestelle sind einfach nicht für einen Skischleifer konstruiert, da wird ein Umbau sehr schwer. Einen ständigen Begleitwagen hinterherziehen, der den Schleifer hat ist nicht unbedingt schön.
Motortechnisch gibt es mittlerweile für jedes Digitalsystem mehrere Decoder, die einem die Entscheidung nicht leicht machen.
Ich sage immer, 30% des Modellbahnhobbys besteht aus Weiterbildung. Zeitschriften und Kataloge lesen und studieren hat schon vielen geholfen.
Jedes Jahr bringt die MIBA-Redaktion ein Digital-Spezial-Heft, da ist Herstellerunabhängig die am Markt verfügbare Wahre dargestellt. Nicht alles , aber doch vieles.
High Hannes
Um welche Loks handelt es sich denn überhaupt. Wenn man das nicht weiß, dann kann man auch nur pauschale Aussagen machen. Also sind es Märklinloks, die du hauptsächlich auf Digi umbauen willst. Wenn ja, dann nenne uns mal die Best.Nummern der Loks. Alternativ kannst du aber auch
H I E R in der Märklin-Ersatzteil-Datenbank selber nachschauen, was gebraucht wird.
Zweileiterloks auf Mittelleiter (Schleifer) umzubauen ist oftmals sehr kniffelig, wegen dem Schleifer. Achsentauschen ist im Prinzip nicht notwendig, denn man muß nur die Stromabnahmeschleifer an den Rädern mit Kabel verbinden und schon hast du die Masse der beiden (Märklin)-Schienen gemeinsam in der Lok. Nun noch das rote Kabel (Plus) des Decoders mit dem Schleifer verbinden - dann hab ich fertich.
Natürlich muß zuerst ein Schleifer angebaut werden.

Aber wie heist es so schön: Nichts ist unmöglich.
Hallo Harry
Es handelt sich um die Märklin Lok:
2085.01 (Aufdruck auf der Seite der Lok)
Sie ist Orange und fährt für die ÖBB
Eine Artikelnummer finde ich nicht (bis auf 0985. Aber die bringt bei der Suche nichts)
Die Loks bei Lidl von Piko kenne ich (noch) nicht. Eventuell ein Schnäppchen wenn man sie dann noch umbaut?
Grüße
Hannes
Hallo Hannes,
bei der von dir genannten Lok handelt es sich um eine kleine dreiachsige Diesellok aus der Zugpackung "Güterzug". Dieser Loktyp ist auch als DHG 500 in mittlerweile 17 Farbvarianten produziert worden.
Ob die Digitalisierung dieser Lok lohnt, ist eher eine emotionale Frage. Denn der Umbau wird den Wert der Lok bestimmt übersteigen.
Hallo Norbert
Der Umbau kostet mich für die Lok ca. 30-40 Euro.
Eine Digitale Güterlok werde ich um diesen Preis wohl nirgends bekommen, oder?
Gruß
Hannes
Einen schönen guten Abend,
auch ich bin dabei meine Loks umzurüsten. Hier stellt sich die Frage für meinen "Batterie-Schienenbus" 515 wo erhalte ich rote "digital-Birnchen"?
Die Halter für die digitalbirnchen 610080 sind "sehr" groß. Wie bekommt man diese in die alten Schraubbirnchenfassungen oder alten Steckbirnchenfassungen?
Ich habe jetzt schon die Kabel bei einem anderen Umbau direkt angelötet und mit einer Heißklebepistole festgeklebt.
Gibt es eine bessere Methode ?
Einen schönen Gruß aus Herborn am Fuße des Westerwaldes.
Ich freue mich schon auf V9.0 !
Hallo Herr Dr. Schmidt,
In Antwort auf:
Gibt es eine bessere Methode ?
Na, logo ! Sie besttellen sich z.B. bei Lokshop diese kleine Fassung:
Die drücken Sie einfach in die alte Schraubfassung ein, so dass die beiden Kabel herausragen. Und dann passt das Glühbirnchen auch gut.
Für den Akkuwagen bestellen Sie sich am Besten das Originallämpchen (rot = Best.Nr. 600010). Das kostet laut Märklin 1,52 €uro und ist lieferbar. Beim Händler fast sicher weniger !!! Das ist zwar kein Digitalbirnchen (sondern das Originale) aber es läuft in meinem Akkutriebwagen nach dessen Umbau schon ewig, ohne durchzubrennen.
Teilenummern und mehr dazu findet man auf der Serviceseite beim HAMST
leuchtende Grüsse
Bernd Michaelsen
Guten Morgen,
Danke, WDP-Forum gefragt, Lösung erhalten, so soll es sein.
Neblige (Wetter) Grüße aus Herborn.
Hallo Digipetler,
noch ein Wort zum Umbau von Gleichstromloks auf Wechselstrom. Der ungeübte Modellbauer stösst dabei schnell an Grenzen. Ich habe das schon mal an anderer Stelle
erläutert. Gleichstromloks haben häufig sehr tiefe Getriebekästen die den Anbau eines Schleifers nicht zulassen. Ganz besonders ärgerlich bei Handarbeitsloks

die meist sehr teuer sind. Die Ausnahme ist normalerweise eine Dampflok mit Schlepptender, denn unter dem ist fast immer Platz für den Schleifer

Gruss Kurt