Hallo Win-Digipet Gemeinde
seit einer Woche besitze ich die Märklin-Lok Ee 3/3 (Artikel-Nummer 36330).
Nun habe ich das Problem das meine Krokodil (Artikel-Nummer 39561) plötzlich zwischendurch ungewollt langsam einige zentimeter vorfährt und zwar dann wenn an der Ee 3/3 mit WDP die Geschwindigkeit verändert wird. Hat jemand von Euch auch schon dieses Problem gehabt.
Hallo Albert !
In Antwort auf:
das meine Krokodil (Artikel-Nummer 39561) plötzlich zwischendurch ungewollt langsam einige zentimeter vorfährt
Dieses Problem hatte ich allerdings schon mal. Mit dem alten ESU-Lokpilot - Decoder in einer meiner Roco-Maschinen liefen von Zeit zu Zeit die Sinusmaschinen (und nur die) langsam kriechend los.
Das ist offensichtlich mal wieder ein in derselben Richtung zielender Fehler des Decoders in der Ee3/3.
Der Austausch des Decoders in den erheblich günstigeren Kühn-Decoder behob den Fehler sofort. Nun ist das ja nicht gerade Sinn der Sache: von M in G eine "sauteure" Lok kaufen und als erstes mal den teueren Originaldecoder gegen einen selbst nachgekauften ersetzen......
Ich habe langsam das Gefühl, mit dem Märklin-Systems und dem dazu auserwählten Decoderlieferanten hat sich Märklin das Eigentor des Jahrzehntes geschossen. Mein Freundeskreis jedenfalls stellt langsam die Neuanschaffungen aus dem Hause Märklin zurück.
etwas traurige Grüsse
Bernd Michaelsen
Hallo Bernd,
ich erwähnte schon mal, ich kauf Euch gerne Eure Lopis - sofern sie DCC verstehen - ab, daß heißt es müssen die Multiprotokollfähigen sein und die in den Roco-Loks sind das soweit ich weiß.
Knecht Ruprecht
Hallo Bernd
In Antwort auf:
Dieses Problem hatte ich allerdings schon mal. Mit dem alten ESU-Lokpilot - Decoder in einer meiner Roco-Maschinen liefen von Zeit zu Zeit die Sinusmaschinen (und nur die) langsam kriechend los.
Dasselbe Phänomen tritt bei einer meiner Re 460 mit Sinusmotor ebenfalls auf, allerdings äusserst selten und nur dann, wenn ein Kurzschluss (Entgleisung mit anschliessendem Nothalt) irgendwo auf der Anlage stattgefunden hat.
Das Wegkriechen tritt nur bei der einen Sinuslok mit der Adresse 49 auf.
Villeicht sollte ich einmal die Adresse dieser Lok ändern und dann halt wieder lange Zeit abwarten um zu sehen, ob es geholfen hat.
Freundliche Grüsse aus Zürich
Hermann
Hallo zusammen,
bei meiner Sinus 01 mit Sound und der Adresse 01, habe ich das gleiche Problem. Sie läuft ab und zu (ganz selten ) von alleine los. Ich weiß bis heute noch nicht warum.
Was mir aber aufgefallen ist, dass die 01 das öffters macht wenn sie in einem FP läuft. Sie ist aber auch schon einmal aus den Lokschuppen rausgefahren obwohl sie da nur abgestellt war.
Hallo Matthias !
In Antwort auf:
Sie ist aber auch schon einmal aus den Lokschuppen rausgefahren obwohl sie da nur abgestellt war.
Das ist ja gut, wenn Du Deine "Sinüsse" alle abstellen kannst. Ich bin nun aber von den Fahreigenschaften dieser Maschinen so angetan, dass kaum ein FP diese Loks auslässt. Die sind eben alle unterwegs und da kann ich sowas nicht brauchen.
Wären die abgestellt, brauchte ich ja nur die Drehscheibe auf einen unbenutzten Anschluss zu drehen und die Schiebebühne auf den ersten Gleisanschluss (Durchfahrtgleis) schioeben lassen und schon wäre Ruhe !
Nee, nee ! Die müssen arbeiten! E03 Preiserlein fahren, E94 lange Güterzüge (das macht soviel Spass mit dem langsamen Bremsen und dem tollen langsamen Anfahren. Auch die FrancoCrosti mit 17 Kohlewägelchen dahinter fährt immer genüsslich langsam durch die Modellbahnlande....
Leider habe ich den letzten Lopi gerade auf EBay verscherbelt...... und nun ist Ruhe auf der Anlage. Kein Sinuskriechen, kein Alzheimer, dafür Doppel-A- Licht beim Rangieren und Geld in der Kasse (
)
Herzliche Grüsse
Bernd Michaelsen
Hallo Bernd,
bei mir laufen die Loks natürlich auch, ich habe weder Sammlerstücke bzw. Exoten, dass ich sie nich laufen lasse.
Nur wenn ich einen anderen FP laufen lasse, wechsle ich auch die Lok. Natürlich nicht alle, denn so viele habe ich nicht als Familienvater.
Hallo miteinander,
Dies trat bei uns auch schon auf. Soweit ich mich erinnern kann auch bei Sinus. Aber so genau weiss ich das nicht. Die letzten Geisterfahrten hatten wir erst vor kurzem und es betraf beidesmal Sinusloks. Ich glaube auch, dass es keinen Zusammenhang gibt, obwohl ich leider beim letzten Mal auf diese Art und Weise den nagelneuen S-Bahnzug von Arno vom Wendel versekt hatte weil eben eine Sinus Re460 von hinten geisterhaft draufknallte.Klar, zu diesem Zeitpunkt saass tatsächlich ein ESU Decoder im HAG S-Bahnzug. Dennoch hatten wir solche Geisterfahrten auch nachweislich ohne einen ESU Decoder.
Was mir aber in den Sinn kommt: ich glaube, bei der Ae 6/6 Göschenen, die von Märklion ebenfalls einen C-Sinus hat, gibt es eine Drosselspule zwischen Schleifer und Decoder. Bin mir aber nicht ganz sicher, habe im Moment die Lok nicht zur Hand (Sie ist im Hobbykeller). Vielleicht gibt es da einen Zusammenhang? Denn manche C-Sinüsser haben diese Drossel nicht. Bitte um Bestätigung.
Gruss
Hallo beisammen,
ein ähnliches Phänomen tritt bei mir auch auf.
Es betrifft allerdings nur eine LOk, eine 03 mit 5 Sterne Motor. Es tritt nur in einem Stromkreis von einem - TAMS Booster - auf. Die Lok kommt im Schattenbahnhof an, hält und fährt dann ganz langsam Millimeter für Millimeter weiter. Der Regler steht auf null. Wenn ich nun die Fahrtrichtung wechsle, rückwärts und wieder vorwärts, dann bleibt sie stehen.
In den anderen Stromkreisen, von Märklin Booster, oder IB, tritt das Phänomen nicht auf.
Hallo Klemens
Hast du stromlose Abschnitte im Schattenbahnhof, und diese evtl. mit den 1,5kOhm Widerständen überbrückt?
An manchen Loks blinken dann die Stirnlampen, evtl könnte auch eine Lok genug Energie sammeln, um sich laaaangsam aus dem Staub zu machen.
Hallo Gerd,
nein, ich habe die stromlosen Abschnitte alle überbrückt.
Es passiert auch, wenn ich diese eine Lok im Bereich des TAMS BOOSTERS einfach mal anhalte. Dann fängt sie auch an weiter zu kriechen.
komische Sache
Besten Dank für die rege teilnahme.
Ich habe heute festgestellt das nach Änderung der Höchstgeschwindigkeit am Decoder von der Lok Ee 3/3 (36330)
sich die Krokodil nicht mehr bewegt hat. Ich habe zwischenzeitlich auch ein E-Mail an den Märklin-Kundendienst mit der beschreibung des Fehlverhaltens gesendet. Sobald ich eine vernünftige Antwort erhalte werde ich diese auch in diesem Tread verbreiten.
Danke an alle
Albert
Hallo an alle die hier mitlesen oder mitschreiben,
ich habe ähnliche feststellungen gemacht, das mir Loks auf geisterfahrt gehen, am schlimmsten war es bei einer Märklin 3054 welche den Hochleisungsantrieb 60904 hat und der Adresse 16, danach habe ich die 86er aus der Packung 26508 auf diese Adresse gesetzt und es war das gleiche Phänomen?!
Das gleiche habe ich noch mit mehreren Loks ausprobiert und es kam immer das selbe dabei raus. Zu deiser Zeit hatte ich noch keinen einzigen ESU-Decoder auf der Bahn und noch nicht mal im Besitz. Das komische ist nur das wenn Win-Digipet nicht aktiv ist und ich eine Lok die anscheinend das Problem auslöst manuell über die 6021 fahre tritt dieses Problem nicht auf.

Viele Grüße
Bernd Ruckaberle
-------------------------------------------------------
Win-Digipet 8.5.1, Notebook mit AMD Athlon 2200+, WinXP Prof., Märklin 6021, 6036, 6051, S88 3 Module, C-Gleise
Hallo zusammen,
Im Win-Digipet Forum unter " Lok macht sich selbstständig" wurden auch schon ein paar Antworten gegeben. Für mich ist das Problem leider immer noch nicht gelöst. Bei mir fahren nach wie vor Sinus Lok´s mit Geräuschelektronik wie von Geisterhand langsam, und das manchmal mit fatalen Folgen, an. Es handelt sich dabei um die 39103,39350 und die 39355.
Die 39190 ohne Ge. bleibt stehen wie ein Stein. Die Vorschläge von Uhlenbruck die ich schon einmal mitgeteilt habe helfen nicht. Der Vorschlag von Arno leider auch nicht.
@ Bernd, Drosseln mit den von Dir genannten Werten führen auch zu keinem positivem Ergebnis. Ich benutze auf meiner Anlage die Sinus Lok´s und ansonsten nur Lok´s mit Kühn Decodern. Ich habe, um das Problem einzugrenzen die Lok´s mit K-Decodern einzeln fahren lassen um die möglicherweise störende Lok heraus zu filtern. Auch dort Ergebnis gleich null. Bei jeder eingesetzten Lok mit K-Decodern bewegten sich die Sinus Lok´s mit Ge. irgendwann in Bewegung. Kann es sein das dieser Fehler doch in den Sinus Lok´s mit Ge.steckt ? Wäre klasse, wenn wir gemeinsam eine Lösung finden würden. Denn auf noch mehr Crash´s habe ich keinen Nerv.
In Hoffnung auf viele Gedankenanstösse
Hallo Manfred,
Es scheint so, dass vor allem Decoder von der Firma ESU und auch die neuen von Märklin (wovon nur die mfx Decoder wirklich von ESU stammen) Hauptverursacher sind.
Ganz nebenbei wurde ich vor kurzem auch schon per Mail "kritisiert" dass ich als extremer Verfechter der Motorentstörer eben halt doch nicht Recht hätte mit dem Einbau dieser Entstörmittel.
Nun habe ich entsprechend zurückgeschrieben, dass die Drosseln und Kondensatoren dann natürlich nichts bringen, wenn der Decoder selber der Störer ist. Dabei halte ich nochmals ausdrücklich fest, dass die Entstörmittel am Motorschild nur fähig sind den Motor als elektromechanisches Bauteil zu entstören, nicht den Decoder selber.
Oder anders gesagt:
Es ist definitiv der falsche Weg, an diesen Entstörteilen rumzubasteln wenn man verhindern will, dass der ESU Decoder als Störer verhindern soll, dass andere Loks einfach losfahren.
Hier wieder einmal eine herbe Kritik an unsere lieben Hardwarehersteller:
Es ist in meinen Augen absolut unsinnig, wennn wieder ein Hersteller kommt und uns Kunden wieder ein neues (ein weiteres mehr) Digftalformat aufzwingen will, wenn man nicht einmal imstande ist, das bisherige System einwandfrei zum Laufen zu bringen!
Um nocheinmal darauf hintzuweisen:
Märklin Systems arbeitet mit Sicherheit mit höheren Frequenzen. Das Gleissystem ist eine vorzügliche Antenne für hochfrequente Störungen jeglicher Art.Der Kontakt Gleis/Rad ist die schlechteste elektrische Verbindung die man sich denken kann.
Glaubt ihr jetzt wirklich, dass das neue System zuverlässiger arbeiten kann? Ich nicht.
Deshalb ist es in meinen Augen einfach blödsinnig, mit diesen Decoder, welche jetzt schon andere Loks stören, weiter zu arbeiten. Es ist auch unsinnig, da wenig Erfolg versprechend, selber nach dem Grund zu forschen, weshalb solche Geisterfahrten vorkommen. ES IST UND BLEIBT DIE AUFGABE DER HERSTELLER, DIESE PROBLEME ZU FINDEN UND IHRE KOMPATIBILITÄTSVERSPRECHUNGEN EINZUHALTEN!
Ansonsten diese Hersteller meiden!
Nicht ohne Grund habe ich noch keine ESUs im Einsatz und auch keine mfx. Die Ee 3/3 habe ich auch. Ist bei mir (noch) nicht gross im Einsatz. Aber wenn ich das so lese, dann überlege ich mir auch da einen Decoderwechsel.
Solange Märklin aber mit dem mfx so "rumwurstelt" (Verzeiht mir den Ausdruck) meide ich auch diese Decoder!
Gruss
Hallo zusammen,
Das ungewollte Anfahren konnte ich nun unterbinden in dem ich an der Ee 3/3 den mfx-Decoder durch einen Kühn T145-Decoder ersetzt habe (Läuft Super mit diesem Decoder).
Hallo, ihr von Geisterloks geplagten Mobahner!
Auf meiner Anlage laufen Loks mit mfx-(mit und ohne Sound), 60901-,60904-, 60903- und die Sinüsse alle ohne irgendwelche Probleme. Alles fährt zurzeit noch ausschließlich über WDP und 6021/6051, es sind also keine weiteren Booster im Einstatz. Damit die 6021 nicht total überlastet ist, laufen die Rückmeldungen über HSI. Die Weichen und K83 werden über ein Delta-Control, natürlich mit einem extra Trafo, mit Strom versorgt.
Vielleicht hilft mein Beitrag ja bei der Eingrenzung des Fehlers. Ich jedenfalls halte die mfx-Decoder für unschuldig. Die Probleme, die ich hier gelesen habe, halten mich davon ab, Fremdfabrikate bei mir einzusetzen. Das zuweilen eigensinnige HSI, welches manchmal 32!!? Rückmeldedecoder (es sind 7) initialisiert, reicht mir grade schon.
Die schon erwähnte Sinuslok 39103 (ich habe die 39104, iss ja das gleiche) hat bestimmt auch keine Schuld. Meine 39104 ist nämlich schon die 3. . Sie wurde 2 mal wegen Mängeln von Märklin getauscht, aber von selber ist keine der drei los gefahren.
Vielleicht sollte man mal einen Testkreis aufbauen, um z.B. IB gegen die 6021, Booster von Märklin und anderen Herstellern und deren Kombinationen und Loks mit Nicht-Märklin-Decodern schnell austauschen zu können und somit den Fehler wirklich gezielt zu suchen. So lange kein System in der Fehlersuche ist, wird es noch lange dauern.......
Leider (oder zum Glück?

)kann ich dabei nicht helfen, da ich keine Teile zum Austauschen habe.
Gruß Achim, mit ohne Jo und rumgeisternden Loks
Hallo an alle hier, ich bin auch nicht der Meinung das dies an mfx-Loks oder Loks mit ESU-Decodern alleine ausgelöst wird, ich denke eher hier wird wieder etwas neues verteufelt. Was ich aber jetzt festgestellt habe ist das wenn ich an meinem Notebook der ja die Anlage steuert die PCMICA-W-LAN Karte rausnehme passieren solche Geisterfahrten weniger!?

Viele Grüße
Bernd Ruckaberle
Hallo Manfred !
In Antwort auf:
Ich benutze auf meiner Anlage die Sinus Lok´s und ansonsten nur Lok´s mit Kühn Decodern. Ich habe, um das Problem einzugrenzen die Lok´s mit K-Decodern einzeln fahren lassen um die möglicherweise störende Lok heraus zu filtern. Auch dort Ergebnis gleich null. Bei jeder eingesetzten Lok mit K-Decodern bewegten sich die Sinus Lok´s mit Ge. irgendwann in Bewegung. Kann es sein das dieser Fehler doch in den Sinus Lok´s mit Ge.steckt ?
Ich nehme jetzt diesen Faden nochmals auf, weil ich gemeinsam mit Markus Heinz immer noch am experimentieren bin.
Fest steht, wenn die Sinusloks am Anfang aufgerufen werden und FS 0 gesendet bekommen, laufen sie nicht los. Voraussetzung für diese Tests war aber daß die Sonderoption SO 27 auf 0 gestellt wurde. Dann wirft die IB nämlich die Loks nicht nach z.B. 2 Minuten wieder aus dem Refresh-Zyklus heraus (SO 27 = 2 heisst ja 2 Minuten kein Befehl -> Lok streichen) Steht die So 27 auf 0, bekommt sie stets FS 0 nach einer Weile wieder gesendet.
Hintergrund des Falschverhaltens der Sinusdecoder ist eindeutig die hochfrequente Ansteuerung der Motoren. Für mich ist klar, wenn die Motoren mit Rechteckimpulsen angesteuert werden (und das ist normal) steigt mit der Frequenz die Erzeugung von Oberwellen.
Wer sich da informieren möchte, lese mal etwas über Fourier - Analyse nach !
Nun verhält es sich so, daß aus Gründen der Geräuschentwicklung und der Effizienz der Motoren nur die hochfrequente Ansteuerung gewählt wird.
Setzt man nämlich die Kühn-Decoder auf niederfrequente Ansteuerung mit der Frequenz von 120 Hz um ( CV 9 = 1 ), dann treten keine Probleme mehr auf !!!
Und nun wird mir auch klar, warum bei mir der Austausch von Lopis neuerer Bauart durch Kühn T145 sofort weniger Ärger zeigte. Der Kühn steuert mit 16 kHz an, der Lopi mit 40 kHz.
Leider empfiehlt ESU bei Umbauten, auf den Einbau von Drosseln und Kondensatoren zu verzichten. Das ist deswegen nachvollziehbar, weil diese Entstörmassnahmen bei 40 kHz durchaus eine Belastung für den Decoder darstellen, die es zu überwinden gilt. Nur leider wird der "Störnebel" der von einem 5poligen Hochleistungsmotor ausgeht, eben unbedämpft auf den Decoder und die Kabel dorthin wirksam. Es ist nicht auszuschliessen, daß es dabei auch ein Übersprechen auf die Gleise und damit auf andere (z.B. Sinus-) Decoder gibt.
Ich habe auch das Gefühl, daß es eben nicht ganz egal ist, welche Werte die Drosseln in den Motoranschlüssen haben. Je nach Lok und Lieferung schwanken die Werte bei Märklin nämlich zwischen 1,9 und 3,9 µH, was eben auch eine Schwankung um 100% ist. Für die entstörende Wirkung ist aber die Wirkung auf bestimmte Frequenzen wichtig. Die Kombination aus dem Kondensator von 1nF und der Drossel von z.B. 1,9 µH stellt nämlich einen Tiefpass dar. Und je nach Wert der Komponenten wird ein ganz anderer Bereich von Störfrequenzen bedämpft.....
Schade, daß ich keine Lösung der Probleme habe, Manfred, aber diese Denkanstösse wollte ich einfach einmal geben.
Mir jedenfalls gibt es zu denken, daß bei mir das Problem nicht mehr auftritt. Und ich steuere übrigens mit 16kHz die eingebauten Kühn-Decoder an....
Allerbeste Grüsse
Bernd Michaelsen
Hallo Namensvetter !
In Antwort auf:
Was ich aber jetzt festgestellt habe ist das wenn ich an meinem Notebook der ja die Anlage steuert die PCMICA-W-LAN Karte rausnehme passieren solche Geisterfahrten weniger!?
Das ist aber dann eben ein Steuerungsproblem von WinDigipet. Wenn Dein Rechner sich für einen kurzen Moment dem Netzwerk zuwenden muss, steuert er eben in dieser Zeit Deine Loks nicht.
Ich hatte vor einer Weile ebenfalls derartige Probleme und jetzt ist der MoBarechner nur im Netz, wenn ich mir gerade ein WD Update aus dem Netz ziehe....
Und alles läuft.
Mit Verteufeln neuer Technik hat übrigens die gesamte in dieser Diskussion gelaufene Meinungsäusserung garnichts zu tun. Es geht hier um die Feststellung, daß es Fehlerzustände gibt und sich eben die Hersteller nicht damit befassen. Also tun wir das....
Beste Grüsse
Bernd Michaelsen
Hallo Marcus !
In Antwort auf:
... ich kauf Euch gerne Eure Lopis - sofern sie DCC verstehen - ab, daß heißt es müssen die Multiprotokollfähigen sein und die in den Roco-Loks sind das soweit ich weiß.
Da kannst Du wohl nicht mehr lange drauf warten, dass das so läuft. Interessanterweise treten die Fehler mit den Schleichfahrten der Sinusloks nicht auf, wenn die mit Kühn ausgerüsteten Loks (obwohl hochfrequent angesteuert) im DCC - Modus gesteuert werden.
Und da die Welt ja bereits wieder im Umbruch ist, weiss man ja garnicht, wie lange Motorola noch in der heutigen Form lebt. Ich zitiere hier mal einen echten Insider mit ausgezeichneten Kontakten:
Es ist ja schon seit einiger Zeit im Umlauf, dass die Zusammenarbeit zw. M. und ESU holpert. Mein Händler, der gestern in GP war erzählt mir gerade, dass es nun entschieden ist, dass die weitere Zusammenarbeit zw. den beiden Firmen eingestellt ist. Da dies nicht heissen muss, dass es KEINE Ware mehr gibt, aber sicherlich keine Neu- oder Weiterentwicklung (dich denke da an die seit einigen "Monaten" zugesagte CS).
Da kann man Dir doch die Decoder nicht mehr verkaufen..... Gott sei dank bietet WD ja die Möglichkeit beide Welten miteinander zu kombinieren und sich aus ihnen jeweils die "Sahneschnitten" zu gönnen. Kontaktfreudige C-Gleise zum Beispiel und DCC -DEcoder auch...
Herzlichen Gruss
Bernd Michaelsen
!
Interessanterweise treten die Fehler mit den Schleichfahrten der Sinusloks nicht auf, wenn die mit Kühn ausgerüsteten Loks (obwohl hochfrequent angesteuert) im DCC - Modus gesteuert werden.
Hallo Bernd ! und an alle anderen Geisterfahrten geplagten.
Ich glaub ich habe es, zumindest bei mir, hinbekommen. Ich habe das ganze System auf DCC umgestellt, die Loks mit Kühn Decoder nochmals komplett neu auf DCC programmiert. Die vorhandenen Sinüsse widerum einzeln auf MM programmiert. Siehe da, auch nach ca 3 Std. Testfahrt, keine Geisterfahrt mehr.Ich hoffe natürlich es bleibt auch so.
Vielen Dank an alle, die mich bei der Lösungssuche unterstüzt haben.