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Win-Digipet - deutsche Foren => Stammtisch => Thema gestartet von: Andreas Hofstetter in 07. Dezember 2004, 19:03:09

Titel: Viele Fragen
Beitrag von: Andreas Hofstetter in 07. Dezember 2004, 19:03:09
Hallo zusammen.
Auf meiner neuen Anlage werden M und K Gleise und das Faller Car System rückgemeldet. Zur Steuerung habe ich WDP 9 gedacht. (Noch nicht bestellt.) Für die M Gleise habe ich schon viele Tipps bekommen, aber bei allen musste ich Kleben, Schleifen u.s.w. Hat noch jemand gute Links zu diesem Thema? Mit Anschlussschema und solchen sachen.
über das K Gleis habe ich mir den Kopf noch nicht gross zerbrochen. Da dieses System so verbreitet ist wird das warscheindlich kein Problem sein.
Beim Carsystem sieht das ganz anders aus. Da habe ich getüftelt und geprobt, aber immer einen sehr hohen verdratungsaufwand bekommen. über RED Schalter müsste es aber geschalten sein.(Diese Frage habe ich schon in einem früheren Beitrag gestellt, ich hoffe ihr seit mir deswegen nicht böse).
Die Rückmeldung wird voraussichtlich über das Loconet von Uhlenbrock betrieben.
Eine HSI habe ich auch in erwägung gezogen aber mangelnds informationen weggelassen. (Möchte die IB so fest wie möglich entlasten). Villeicht gibt es auch hier einen guten Link

Viele grüsse und schon im voraus danke A. Hofstetter  
Titel: Re: Viele Fragen
Beitrag von: Volker Wößmann in 07. Dezember 2004, 20:24:03
Hallo!

Ich verwende ausschließlich K-Gleise auf meiner Anlage. Im sichtbaren Bereich verwende ich die vorgefertigten Formstücke von Noch. Diese lassen sich prima mit dem Cutter bearbeiten und dann einfach mit Spachtelkleber ankleben. Bei Problemen lassen sich die Gleise einfach aus der Bettung heben! Für den Schattenbahnhof habe ich zur Schallisolierung selbstklebendes Amaflex (Heizungrohr-Isolation) als Unterlage benutzt. Davon hatte ich noch ne Rolle im Keller, 10cm breit mehrer Meter lang. Ist zwar eigentlich zur Wärmisolierung beim Heizungsbau, ist aber bei mir zwecks guter Schallisolierung zweckentfremdet geworden. Das Amaflex läßt sich einfach auf die Holzplatte kleben. Darauf habe ich dann die Schienen verlegt und verschraubt. Ähnliches Material gibt es auch zur Schallisolierung zu kaufen, siehe Unterseite einer Spüle!

Ich würde die K-Gleise wegen der einfacheren Realisierung von Kontaktstellen (eine Schiene isolieren) generell bevorzugen. Meist löte ich gleich an die 900mm Flexgleise drei Kabel an, Mittelleiter Plus, eine Schiene Masse und die andere Schiene Kontakt. Somit habe ich immer eine guter Versorgung mit Fahrstrom, denn ich ziehe immer eine Ringleitung mit ca. 4mm² unter den Schienen her. An diese schließe ich dann die Kabel von der Schiene an.
Auf den freien Strecken und im Bahnhof sind somit meine Kontaktstrecken im Schnitt 60-90cm lange. Nur Abstellgleise im BW bzw. im Lokschuppen zur Besetztmeldung sind kürzer.

Zur Steuerung benutze ich ausschließlich die Intellibox, auch für die Rückmeldung (S88 Bus, 176 Kontakte). Fahre gut damit, auch wenn im Automatik-Betrieb mehrere Züge (4-5) gleichzeitig fahren. Ich erwarte eigentlich keine Probleme, auch wenn im späteren Endausbau 7-10 Züge automatisch fahren und ich ~250 Kontakte benutze.

Das Carsystem verwende ich nicht!

MfG,

Volker Wößmann  
Titel: Car System
Beitrag von: Edwin Schefold in 07. Dezember 2004, 23:48:00
Hallo Andreas

Du hast Recht!
Für das Car-System benötigt man Reedkontakte, und um diese kurzen Impulse in Daueranzeigen für Fahrstrassen nutzen zu können, müssen diese mit Hilfe eines Universalschaltes (z.B. Conrad) ungewandelt werden.

Desweiteren benötigt man für die Weichen eine Impulssteuerung.
(Ich habe mir dazu nach meinen Vorstellungen, zwei verschiedene Schaltungen von   Gerd Boll entwickeln und bauen lassen).

Diese dienen dazu Weichendecoderimpulse zu verzögern (lange Anfahrten von einem Haltepunkt zu den Weichen), und zu verlängern (Weichen bleiben für eine bestimmte Zeit aktiviert, damit die Fahrzeuge auch bestimmt abbiegen).

Als Haltestellen sollte man in diesem Fall nicht die Stoppstellen, sondern die Freimachspulen, mit dazugehörigen Magneten, der "Rollenden Strasse" (als Ersatzteil zu bekommen) bzw. die Parkplätze von Faller verwenden. Dies hat den Vorteil, dass man bei der Spannungsabschaltung der Anlage nicht als Autofänger agieren muß.  

Die Reedkontakte sind bei mir die von Faller gelieferten "Kanaldeckel".

Bei den Abzeigern werden noch Dioden benötigt um falsche Rückmeldungen zu vermeiden.

Die Rückmelder sind dann wieder normale S88-Bus Melder (Ich verwende die mit Optokopplern von LDT).

Falls noch genauere Infos benötigt werden, so bin ich gerne bereit dies hier kund' zu tuen.

Ein Workshop diesbezüglich ist von mir schon in der Planung, wenn meine Anlage richtig läuft. (Falls der "Chef" diesen für würdig befindet   )
Bis jetzt funktioniert alles bestens!!!            
Titel: Re: Viele Fragen
Beitrag von: Gerd Boll in 08. Dezember 2004, 08:02:16
Hallo Andreas
Als rückmeldung bei M-Gleisen ist es am einfachsten Gleisbesetztmelder zu verwenden, da muß man nichts Schleifen oder Kleben. Nur den Mittelleiter an den Trannstellen der einzelnen Rückmeldeabschnitte isolieren, und über einen GBM versorgen. Diese gibt es sowohl für den s88-Bus als auch fürs LocoNet.
Das Loconet entlastet die IB allerdings nicht!
Beim s88-Bus wird die IB nur entlastet, wenn man das HSI einsetzt.
Aber auch die IB kommt sehr wohl mit allerlei Rückmeldungen zurecht, bis dann die Schnittstelle zum "Nadelöhr" wird.  
Titel: Re: Viele Fragen
Beitrag von: S.Dankwardt in 08. Dezember 2004, 23:11:55
Hallo Edwin

Dein Workshop interessiert ich auch.
Wir benutzen kaum Faller-Material für das Car-System.
Von daher ist der Workshop eine Alternative.

Für die Verlängerung des Spulenbetätigungen verwenden wir Magnetartikeldecoder von LDT.
Die stehen so nicht im Katalog.
Man muß bei der Bestellung extra die 1 oder 2 Sekunden  Version bestellen.
Vorhandene Decoder können durch Austausch eines Chips selber geändert werden.
Ich habe immer ein paar vorrätig.

Hoher Verkabelungsaufwand:
Ich sehe dabei auch nicht mehr Aufwand, wie bei einer Eisenbahn.
Der Eindruck entsteht nur, weil die Abstände zwischen Blöcken kürzer sind.
Würde man eine Modelleisenbahn alle 30 cm mit einem Rückmelder ausstatten, werden es auch sehr viel Kabel.
 
Titel: Re: Car System
Beitrag von: Peterlin in 08. Dezember 2004, 23:16:53
Hallo Herr Schefold,

In Antwort auf:
Ein Workshop diesbezüglich ist von mir schon in der Planung, wenn meine Anlage richtig läuft. (Falls der "Chef" diesen für würdig befindet  



Klar, immer her damit !  
Titel: Re: Viele Fragen
Beitrag von: Edwin Schefold in 09. Dezember 2004, 02:35:15
Hallo Siegmund
Es ist mir bekannt, dass du in dieser Hinsicht eine super Steuerung in Betrieb hast, doch die ist auch mit einer Menge Aufwand verbunden. (Umbau der Fahrzeuge usw.)

Ich hingegen möchte es für den Otto-Normal-Anwender so leicht, einfach und günstig wie möglich machen. (Relativ gesehen, denn was ist bei unserem Hoppy schon günstig, oder billig?   )
Aus diesem Grunde verwende ich möglichst viele Dinge von den dementsprechenden Herstellern. (Faller, LDT, Viessmann, Boll usw.)

Die von dir erwähnten LDT Decoder sind zwar nicht schlecht, erfüllen aber bei meiner Anordnung nicht ganz den Zweck.
Aus diesem Grunde die entwickelten Schaltungen von Gerd Boll.

Auf den Workshop müsst ihr aber noch ein wenig warten, denn ich bin gerade bei der Erstellung der Grafiken und Texte. Ausserdem ist mein Versuchsaufbau noch nicht ganz fertig, und damit auch noch nicht ausgetestet.
Und ich möchte hier keinen auf's Pferd setzen, bevor ich es nicht selbst zugeritten habe.          
Titel: Re: Car-system- und Rückmeldeverkabelung
Beitrag von: Wolfgang A. in 09. Dezember 2004, 21:04:16
Hallo Autofahrer,

Ich fahre Faller mit Infracar, funktioniert bestens. Kontakte wie oben beschrieben über Reedrelais, die ihrerseits bistabile Relais schalten.
Die Relais (reed und bistabil) sind von Conrad, relativ preisgünstig.
Die Reedelais werden vom Lenkmagnet geschaltet. Einbau längs; d.h. ich schneide ein Stück Fahrdraht aus, fräse eine Vertiefung für das relais, 2 Löcher nach unten für die Anschlüsse, Relais einkleben und zuspachteln (letzteres erst, wenn alles funktioniert, im Anfang tut es auch Kreppklebeband). Die Reedrelais funktionieren prima als Ersatz-Fahrdraht.
Die Verkabelung ist deutlich aufwendiger als bei 3 Leitergleis-Rückmeldung, eben wegen der zusätzlichen Relais und Schutzdioden, sowie Oder-Dioden bei Weichen. Deshalb habe ich die Bistabilen-Relais auf ein Brett geklebt, Füsse nach oben und dann verkabelt. Immer schön 8 auf ein Brett. Das Ganze mit Steck-lüsterklemmen versehen; so kann man sehr schön am Arbeitstisch löten. Die KAbel müssen natürlich noch immer von Ort zu Stelle verlegt werden, aber das geht schnell.
Ein Elektronikprofi würde natürlich eine Platine nehmen, aber ich finde meine Methode schnell und übersichtlich.  
Titel: Re: Car-system- und Rückmeldeverkabelung
Beitrag von: Andreas Hofstetter in 12. Dezember 2004, 10:48:51
Hallo zusammen.

Als erstes möchte ich mich für die guten Antworten bedanken.

Weiss jemand, ob Infracar Fahrzeuge so ausgerüstet werden können das sie im Stillstand überhaubt kein Strom verbrauchen?
Wenn ich mit WDP fahren möchte, hatt es da überhaupt sin, wenn ich mir das Uhlenbrock Loconet für die Rückmelder anschafe? oder könnte ich über normale S88 Bus die selbe Leistung herausholen? (Anzahl Kontakte, übertragungsgeschwindigkeit, übertragungssicherheit)
Und zu guter letzt, gibt es Rückmeldemodule die die Realis Steuerung fürs Car System übernehmen?

Schöner dritter Advent und ein erfolgreicher Fahrplan wechsel
A. Hofstetter  
Titel: Re: Car-system- und Rückmeldeverkabelung
Beitrag von: Gian Bott in 12. Dezember 2004, 12:05:42
Hallo Andreas,


In Antwort auf:
Wenn ich mit WDP fahren möchte, hatt es da überhaupt sin, wenn ich mir das Uhlenbrock Loconet für die Rückmelder anschafe? oder könnte ich über normale S88 Bus die selbe Leistung herausholen? (Anzahl Kontakte, übertragungsgeschwindigkeit, übertragungssicherheit)


Zuerst möchte ich festhalten, dass der Loconet-Bus nicht von Uhlenbrock ist sondern in den USA entwickelt wurde und dort weitverbreitet ist. Uhlenbrock bietet den Loconet-BUS glücklicherweise an der IB an, so dass alle Loconet-BUS Geräte auch an der IB angeschlossen werden können.

Ich habe mich für den Loconet-BUS entschieden weil:
- er sehr zuverlässig und unempfindlich gegen Einstreuungen ist
- Verkabelung einfach selberherzustellen ist (6-pol.Kabel, Westernstecker, Presszange genügt)
- man in der Verkabelungsart völlig frei ist (sternförmig, in Reihe oder beides durcheinander)
- auch Handregler während dem Betrieb an den Loconet-BUS angeschlossen werden können (z.B. Fred, Daisy)
- die GBM/RMK nicht nur von Uhlenbrock angeboten werden (z.B. Blücher Berlin)
- der BUS bis 100 m' lang sein kann (was für meine Anlage völlig reicht)
- der BUS schneller ist als der s88 BUS
- der BUS moderner ist als der s88 BUS
- die Reihenfolge der GBM und die GBM-RMK-Kontakte frei programmiert werden können (Adressen, Nummern, Eigenschaften)
- der kleine Mehrpreis der GBM Module in Bezug auf die Vorteile des Loconet-BUS mehr als abgegolten wird
- ab WinDigipet 9.0 für den Loconet-BUS bis zu 992 Adressen zur Verfügung stehen werden, was auch für grosse Anlagen mehr als genügen sollte (das Doppelte vom s88 BUS)!

Ich hoffe dass ich nichts vergessen habe.

Wenn ich mich für den s88 BUS entschieden hätte, kämen für mich heute nur die s88 Bausteine von Gerd Boll in Frage da konkurrenzlos günstig und direkt aneinander anreihbar, was beim s88 BUS meiner Meinung nach wichtig ist.

Festzuhalten ist, die meisten s88 BUS Anlagen funktionieren einwandfrei (wie auch Loconet-BUS Anlagen) und man sollte sich nicht durch Problemfälle im Forum verunsichern lassen! Ich würde einfach nicht alle System miteinander mischen, denn dann können Probleme entstehen die nicht so auf die Schnelle zu lösen sind!

Zu Infracar kann ich nichts sagen, da ich mich noch nicht damit befasst habe und ich in erster Linie Eisenbahner (MOBA und Original) und nicht "Autobahner" (Modell und Original) bin. Solange Modellautos von Stop zu Stop über die Anlage hüpfen und nicht sanft anhalten und beschleunigen können, spricht es mich nicht an.        
Titel: Re: Car-system- und Rückmeldeverkabelung
Beitrag von: Andreas Hofstetter in 12. Dezember 2004, 14:11:01
Hallo Herr Bott

Spielt es beim Loconet eine rolle ob ich die Rückmeldemodule zentral oder dezentral anortne? HAbe auch schon vor ihrem Beitrag auf dieses System dendiert, aber nach diesen Vorteilen die sie genant haben ist der Fall nun zimlich klar.
Danke für die Aufklärung.

Bei den Autos werde ich genau dieses Stop zu Stop printzip versuchen zu vermeiden. Weil ich leider nicht so viel Platz für die MoBa habe, kann das Carsystem ein hoher Betrieb bieten.

Grüsse an alle
A. Hofstetter  
Titel: Re: Car-system- und Rückmeldeverkabelung
Beitrag von: Arno in 12. Dezember 2004, 14:34:55
Hallo
In Antwort auf:

Weiss jemand, ob Infracar Fahrzeuge so ausgerüstet werden können das sie im Stillstand überhaubt kein Strom verbrauchen?



Ich besfasse mich zur Zeit ziemlich intensiv mit der Theotie Infra Car. Praktisch jedoch bin ich noch nicht sehr erfahren.
Zu deiner Frage
Ganz Stromlos schalten kann man die nur sehr umständlich mit Magnetschalter, ich würde das auch nicht machen es ist der Aufwand nicht wert. Man kommt sowiso nicht drum rum an jedem Fahrzeug vor und nach dem Betrieb einen Hauptschalter ein, b.z.w aus zu schalten. Wenn man das mit den Magnetspulen realisieren würde, so würden die Autos die Elektronik in dem Moment wo man den Hauptschalter der Anlage ausschaltet, wieder einschalten, den die Magnetspule wird ja dann entladen und somit schaltet der Reedschalter des Autos wieder durch. Etwas kompliziert ich weiss!

P.S Für Gian: Infra Car hat bereits 31 Fahrstufen, also mehr als MM Format! in den Fahrstrassen sollte also ein langsames anfahren und abbremsen durchaus möglich sein. Da ich erst die Theorie kenne wäre froh wenn da noch ein Echo von erfahrenen Automobilisten käme.  
Titel: Re: Car-system- und Rückmeldeverkabelung
Beitrag von: Gian Bott in 12. Dezember 2004, 14:51:36
Hallo,

In Antwort auf:
Spielt es beim Loconet eine rolle ob ich die Rückmeldemodule zentral oder dezentral anortne?


Loconet Module können dezentral angeordnet werden, dort wo sie gebraucht werden (einfach innerhalb der 100m' Leitungslänge).

In Antwort auf:
Bei den Autos werde ich genau dieses Stop zu Stop printzip versuchen zu vermeiden.


Da scheint gemäss Aussage von Arno Infracar auf dem richtigen Weg zu sein. Am Seminar in Hürth im Mai 2004 ruckelte es jedenfalls noch, obwohl schon ein Betrieb mit 2 Fahrzeugen gezeigt wurde. Ich bin mir sicher, dass auf diesem Gebiet noch einiges an Verbesserungen kommen wird.    
Titel: Re: Car-system- und Rückmeldeverkabelung
Beitrag von: Andreas Hofstetter in 12. Dezember 2004, 16:02:06
Hallo
Müssen die Loconet Leitungen auch von den Digitalen Fahrstromleitungen abgeschirmt sein?

A. Hofstetter  
Titel: Re: Car-system- und Rückmeldeverkabelung
Beitrag von: Gian Bott in 12. Dezember 2004, 16:47:01
Hallo,

In Antwort auf:
Müssen die Loconet Leitungen auch von den Digitalen Fahrstromleitungen abgeschirmt sein?


Nein, trotzdem achte ich natürlich auf eine saubere Verlegung!  
Titel: Re: Car-system- und Rückmeldeverkabelung
Beitrag von: Wolfgang A. in 14. Dezember 2004, 19:25:24
Hallo zusammen,

also die Infracar-Autos lassen sich hervorragend anfahren und anhalten. Eine echte Aufwertung werden die Fahrstrecken in WDP 9.0 bringen - für den Automatikbetrieb versteht sich. Die Fahrstrassen, sind doch ziemlich kurz und zur Zeit ist es oft Stop and Go, obwohl der Verkehr nicht sooo dicht ist.

Es gibt von Faller jetzt einzeln zu kaufen die Stopmagnete, die per Spannung "unmagnetisch" gemacht werden. Die gab es schon früher im Pack für die Bahnverladung. Davon habe ich gerade einen bestellt. Theoretisch muss man so das Fahrzeug per eingebautem Reedschalter abschalten können (im Schattenbahnhof ). Werde es testen und das Ergebnis später hier kundtun.  
Titel: Re: Car-system- und Rückmeldeverkabelung
Beitrag von: Arno in 14. Dezember 2004, 21:44:29
Hallo Wolfgang
Ja genau Deine "Abschalttheorie" habe ich ja in meinem vorigen beitrag gemeint.
Nun mit Deiner Idee dem umgekehrten Magnet wäre das möglich, ich bin auf die Praktischen tests gespannt. Aber da in den Autos Akkus sind bleibt man einfach nicht davon verschont hi und da die Fahrzeuge zu laden! Auser man macht das System Haburg! Oder man könnte ja auch im Strassenbereich eine Oberleitung machen
Titel: Re: Car-system- und Rückmeldeverkabelung
Beitrag von: Andreas Hofstetter in 14. Dezember 2004, 22:21:25
Hallo
Ich habe für meine Autos eine Ladestrasse gebaut. Im moment habe ich 8 Autos damit ausgestatet. Jedes Läuft ohnen Probleme.
Schönen Abend  
Titel: Re: Car-system- und Rückmeldeverkabelung
Beitrag von: Edwin Schefold in 15. Dezember 2004, 00:55:50
Hallo Wolfgang,
ich benutze von Anfang an schon die Freimachspulen der Rollenden Strasse, und das funktioniert einfach prima!

Und nun die Frage an Andreas:
Ist es dir möglich, einmal ein paar Bilder deiner Ladestrasse hier ins Forum zu stellen, denn auch ich habe vor, später eine automatische Strom-Tankstelle zu bauen.
Derzeit gibt es so etwas ja schon von Mader-Modellbau.  

Titel: Re: Viele Fragen
Beitrag von: S.Dankwardt in 15. Dezember 2004, 11:37:17
Hallo zusammen

Edwin:
Gerade weil Du mit den Serienbaugruppen arbeitest wird Dein Workshop interessant.
Ich habe nur das Prinzip aufgezeigen wollen.
Möglichkeiten in der Ausführung gibt es viele.
Wie ich vor über ca. 14 Jahren mit den Car-System begann gab es nicht viele vernütiges auf dem Markt.
Nun hat sich das zum Glück gewandelt.
Aber ein Car-System von A-Z kann es nicht geben.
Die Wünsche der Anwender sind zu unterschiedlich, demzufolge auch die Kosten.
Dem einem reicht ein gebrauchtes Faller-Auto für 30 Euro, andere haben selbst für einem voll ausgerüstetem Feuerwehrwagen mit Computersteuerung noch weitere Wünsche.
Ähnlich ist es dann auch mit der Straße.
Die einenm brauchen eine Rückmeldeung mit 3 m Abstand, andere brauchen alle 10 cm einen Kontakt.


Haltespulen:
Normale Autos sind stromlos, wenn sie auf Haltestellen stehen. Anders ist es mit beleuchten Autos oder Fahrzeugen mit Bremslicht.
Hier kann man Zeitschaltern im Fahrzeug das Problem beseitigen.

InfraCar stromlos:
Man kann einen Reedschalter als Stromhauptschalter im Modell installieren.
Es kann auch der serienmäßige Faller-Reedschalter dafür genutzt werden, wenn auf der Strecke keine Haltspulen eingesetzt werden.
Auf solchen Haltestellen gehen sonst die Funktionen wie Blinker, Licht usw. verloren.

Mit einem Dauermagnet wird das Fahrzeug angehalten und die Elektronik ausgeschaltet.
Es wird so keine Strom verbraucht.
Zum Anfahren muss der Magnet mit einer Spule  (Parkplatzhaltespule) wieder aufgehoben werden.
Man kann es auch mit verschiebaren Magneten machen.

Tankstelle von Mader-Magnet-Truck:
Hierfür müssen die Autos an der Hinterachse 2 Ladekontakte bekommen. Da die Autos einen unterschiedlichen Radstand haben, ist die Nutzbarkeit genau zu prüfen.
Man wird für PKW , Busse, und LKW 3 Ladestraßen brauchen.

weitere Infos auf www.modellautobahnen.de Technik
 
Titel: Re: Car-system- und Rückmeldeverkabelung
Beitrag von: Wolfgang A. in 16. Dezember 2004, 21:33:13
Hallo Edwin,
Lässt Du die Fahrzeuge dann auf dem Freimachmagnet "übernachten", oder schaltest Du noch per Schiebeschalter ab?  
Titel: Re: Car-system- und Rückmeldeverkabelung
Beitrag von: Andreas Hofstetter in 16. Dezember 2004, 21:45:56
Hallo

Ich werde mal ein paar Bilder machen und die hier zur verfügung stellen.
ich werde meine Anlage so aufbauen, das ich die Fahrzeuge nicht mehr ab der Anlage nehmen muss. Aber bis ich so weit bin habe ich noch viel zu tun (Anlageplanung, Verdrahrten)
Bin natürlch weiterhin für jeden Tipp dankbar.

Schönen Abend  
Titel: Re: Car-system- und Rückmeldeverkabelung
Beitrag von: Edwin Schefold in 17. Dezember 2004, 00:12:35
Hallo Wolfgang
die Fahrzeuge übernachten bei mir  immer  ohne abgeschaltet zu werden.
Selbst harte Schläge, durch Aufsetzen der Anlage auf die Böcke, oder Schaukeln der Anlage im Schwebezustand, führen nicht zu unkontrolliertem Abfahren der Fahrzeuge.
Bis jetzt hatte das noch keine negativen Auswirkungen auf die Autos.

Jetzt die Frage:
"Was macht der mit der Anlage?"

Nun, meine 4,10m x 2,00m Anlage kann durch einen Elektroaufzug unter die Kellerdecke gezogen werden.
Kein lästiges werkeln im liegen unter der Anlage , immer die richtige Arbeitshöhe.  

 
Titel: Re: Car-system- und Rückmeldeverkabelung
Beitrag von: Willi Korf in 17. Dezember 2004, 12:50:45
Hallo Edwin,
da bist du tatsächlich zu beneiden. Meine Anlage befindet sich auf dem Dachboden. Es wäre Platz genug vorhanden, wenn!!! Leide gibt es wenig senkrechte Wände auf dem Estrich, wie der Schweizer zu sagen pflegt. So mussten die Bahnebenen soweit abgesenkt werden, das der Raum seine Größte Nutzung erfahren kann. Unter den Beinen der Anlage befinden sich Rollen. Wenn es auf einer Seite mal ein bisschen eng ist, kann die Anlage verschoben werden an die gegenüber liegende Schräge. Die Höhe des Schattenbahnhofs vom Boden beträgt sage und schreibe 43 cm, ganz schön eng!!!