Hallo.
an Alle, die Loks umbauen und damit die Zeit bis WDP V9.0 überbrücken.
Ich habe jetzt angefangen meine Oldies mit Hochleistungsmotor und Kühn T145 umzurüsten. Bei der RET 800 sind vorne und hinten je drei Lampen, welche man von außen auswechseln kann. Beim Einschalten der Beleuchtung quittiert der Decoder seine Arbeit; das Flackern deutet darauf hin, dass die Birnen zu viel Strom benötigen.Der Decoder funktioniert ohne Beleuchtung einwandfrei, eine "Dimmvariante" der Beleuchtung wurde ausprobiert.(ohne Verbesserung).
Die Steckfassungen mit den Digitalbirnen können nicht eingebaut werden (s.o.).
Ich brauche jetzt Birnen mit Rand am Ende, welche wenig Strom benötigen und deutlich dunkler sein sollten. Am besten so 20-24 V .
Wie haben Sie diese Beleuchtung bei Ihren Umbauten gelöst?
Wo bekomme ich solche Birnen?
Erleuchtende Grüße aus dem kalten Herborn
Hallo Hr.Dr. Schmidt !
In Antwort auf:
Beim Einschalten der Beleuchtung quittiert der Decoder seine Arbeit;
Das ist ganz richtig erkannt, einfach zu viel Last für den Decoder. Der liefert max. 0,3 A an den Lichtausgängen.
Man löst das am Besten durch Verwendung eines Relais, das die Lampen in beiden Richtungen dann direkt vom Schleifer versorgt. Einer der beiden Ausgänge (z.B. der weisse Draht schaltet dann das Relais. Es schaltet in diesem Falle dann, wenn die Lok vorwärts fährt, die Gleisspannung an die vorderen Lampen. Fährt die Lok rückwärts, ist an weiss keine Spannung und das Relais schaltet die anderen Lampen ein.
Will man die Funktion "Licht an" durch die Taste "function" gerne beibehalten, benötigt man dazu ein zweites Relais...
Der Vorteil der Bastelei ist aber, daß das wertvolle Stück die kultigen grossen Lampen der Märklin-Oldies beibehält.
Herzlichen Gruß
Bernd Michaelsen
Hallo Herr Michaelsen,
Vielen Dank für den Ratschlag. Auf die Idee hätte ich eigentlich auch kommen können, ich wußte aber nicht, dass es so ein kleines Relais gibt. Ich habe jetzt bei C Nr.504718-55 bestellt und hoffe ich kann es vom Platz her unterbringen.
Erleuchtete Grüße