Hallo Freunde,
nun melde ich mich auch mal wieder zu Wort. Ich dachte mir, ich schalte meine Hauptsignale (nur Rot und Grün) mit einem Schaltdecoder von LDT, da dieser ja billiger ist als der Signaldecoder. Spricht da eigentlich was dagegen? Schliesslich ist der Signaldecoder 10 Euro teurer und kann auch nur 4 Hauptsignale, wenn ich das richtig verstehe.
Die Signale haben rein optische Funktion bzw. Digipet-Abfrage-Funktion (keine stromlosen Abschnitte).
Nun klappt das mit dem Viessmann Signal ganz gut, Grün und Rot an die Schaltausgänge, Schwarz an WechselV und Com des Decoders an die andere WechselV.
Nun habe ich mir mal ein Märklin Hobbysignal zugelegt, um auch das mal zu testen. An diesem Signal ist ein Stecker wohl für ein Schaltmodul. Den habe ich abgemacht. Dann ging eine rote Leitung vom Stecker zu einer Klemme die nachdem der Stecker ab war, auch mit weg war. Bleibt eine blaue und eine dunkelblaue Leitung. Nun egal wie ich das Signal anschliesse, es leuchtet immer rot und grün. Kann mir Hobbyelektroniker von euch geholfen werden??
Grüße Dieter
Hallo Dieter,
um Deine Frage richtig zu beantworten, müßte ich wissen, welches Märklin-Signal Du als Hobby-Signal bezeichnest. (Artikel-Nummer).
Grundsätzlich hatten alle 2-begriffigen Märklin-Signale mindestens 3 Anschlüsse. (Außer den ganz neuen Märklin-Signalen). Die Farben der Anschlußdrähte waren meistens 1x blau für Licht-grün, 1x blau für Licht-rot und gelb für den Lichtanschluß. Dazu kommen dann noch 2 rote Drähte, wenn das Signal Zugbeeinflussung hat, d.h. den Bahnstrom abschalten kann.
Das Signal, mit den Anschlüssen so wie Du es beschrieben hast, kann ich bei Märklin niergends finden, auch nicht bei den Hobby-Signalen.
Wenn möglich, gib die Artikelnummer durch, dann sehen wir weiter.
E-Mail: <
socom.gallus@t-online.de >
Homepage: <
www.modellbahn-gallus.de >
Grüße
Lothar Gallus
Hallo Lothar,
die Artikelnummer ist 74391 (Lichtblocksignal). Wie gesagt, es war der neue Stecker dran.
Von dem Stecker gingen 3 Kabel weg, ein rotes an eine Steckhülse (wohl zum Anschluss an den roten Digitalstrom), sowie ein hellblaues und ein dunkelblaues ins Signal.
Grüße Dieter
Hallo Dieter !
In Antwort auf:
Märklin Hobbysignal
Meines Wissens ist das beim Hobbysignal anders wie es bei Viessmann-Signalen ist.
Da wird die Polarität der Spannung gewechselt, und dann wechselt die angesprochene LED.
Nimm die Dinger von Viessmann, da ist alles klar und einfach !
Herzlichen Gruss
Bernd Michaelsen
Hallo Dieter,
das Problem hatte ich auch. Märklin baut mal wieder etwas günstiges, das man nur schlecht andersweitig einbauen kann als mit dem original Schaltpult.
Das Signal läuft auf Gleichstrom (wahrscheinlich ist irgendein Gleichrichter in dem Schaltpult eingebaut).
Vertauscht man die Polarität, so schaltet das Signalbild um.
Das dritte Kabel mit dem Stecker ist für den Digitalstrom; wird auch über das Schaltpult geschaltet.
Also für einen normalen Schaltdecoder ungeeignet. Oder man müßte noch irgendein Relais einbauen, welches beim Schaltimpuls des Decoders die Polarität ändert.
Ich finde es schade, daß es Signale gibt, die so leicht an das C-Gleis anzuklipsen sind und dann aber die Ansteuerung so kompliziert ist !!!
MfG
Jörg
Hallo Bernd und Jörg,
wenn Märklin so weitermacht, mit ihren eigenen Standards, brauchen die sich nicht wundern wenn man Konkurenzprodukte kauft.
Also bei den Signalen habe ich mit damit für die Konkurenz entschieden.
Auch eine Roco-Lok nenne ich seit kurzem mein Eigen und bin begeistert (ohne den mfx Müll, der nur teuer ist...)

Grüße Dieter
Hallo Dieter !
In Antwort auf:
...wenn Märklin so weitermacht, mit ihren eigenen Standards, brauchen die sich nicht wundern wenn man Konkurenzprodukte kauft.
Eine gute Entwicklungsabteilung entwickelt eben solange, bis kein Kunde mehr da ist !
Die Konkurenz hat´s einfacher. Die schauen eben nur, was macht der Marktführer falsch und das machen sie besser !
Herzlichen Gruss
Bernd Michaelsen
Hallo Dieter,
ich habe mich auch anderweitig umgeschaut. Von Märklin hatte ich mir den Schotterzwerg (74371) gekauft. Den hatte mein Händler für 9,95 €. Der Schotterzwerg von Viessmann kostet zwar ca. 13 €, ist aber besser anzusteuern !!!
Bei den Hauptsignalen habe ich mich jetzt mit den günstigen Bausätzen von Conrad beschäftigt.
Und die kriege sogar ich mit meinen Wurstfingern zusammengelötet !!!

MfG
Jörg
Hallo,
das Problem ist ja weniger der Preis für die Signale, sondern der für die Decoder.
Wenn ich mit einem Decoder nur 4 zwei- bzw. dreibegriffige Signale bzw. nur 2 vierbegriffige ansteuern kann, dann sind hier eher die Decoder die Kostenfaktoren

Grüße Dieter