Guten Abend allerseits,
zur Rückmeldung benutze ich die Lokonet Rückmeldemodule von Uhlenbrock. Da die Rückmeldemodule alle zentral nebeneinander montiert sind, verursachen die von Uhlenbrock mitgelieferten relativ langen Kabel einen ziemlichen Kabelhaufen. Mir würden ca. 15 cm lange Verbindungskabel reichen.
Hat jemand von Euch schon einmal entsprechende Kabel selbst hergestellt? Wo bekommt man ggf. die Einzelteile wie Stecker und Kabel und entsprechendes Werkzeug?
Welche Fallstricke lauern ggf. bei der Selbstmontage?
Hallo Matthias !
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Mir würden ca. 15 cm lange Verbindungskabel reichen.
Wieviele willst Du denn haben ?
Und bitte sende Deine Adresse an bernd@hamst.de
Herzlichen Gruss
Bernd Michaelsen
Hallo !
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Hat jemand von Euch schon einmal entsprechende Kabel selbst hergestellt?
Ja, problemlos, wenn man weiss, wie es funktioniert. Man muss ggf. ein paar Stecker falsch anbauen und schauen, was daraus wird. Beliebte Fehler sind Flachkabel zu lang abisolieren, Flachkabel zu kurz abisolieren, nicht fest genug zudrücken (Messerkontakte nicht tief in der Ader) und zu guter Letzt natürlich die Adern verdreht in die Stecker bringen.
Lässt man einfach alle Fehler aus (
), geht das recht gut !
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Wo bekommt man ggf. die Einzelteile wie Stecker und Kabel und entsprechendes Werkzeug?
Ich würde dafür Reichelt in Sande bei Wilhelmshaven empfehlen ( http://www.reichelt.de ).
Die Zange hat bei denen die Bestellnummer KN 97 49 70 ( 75,40 €) und die Stecker heissen dort MP 6-6 (0,07 € ). Kabel habe ich nicht gefunden, aber sie haben es wohl sicher auch....
Man kann ja einfach unter "Westernstecker" suchen....
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Welche Fallstricke lauern ggf. bei der Selbstmontage?
Da sagen Bilder mehr als Worte:
Das Kabel sollte ca. 5-6mm abisoliert sein, und natürlich sollten die Adern gleichlang sein (gerade abschneiden). So kann auch die Zugentlastung des Kabels richtig greifen.
Legt man das fertige Kabel aus, dann sollte die gleiche Farbe (z.B. grün) auf der gleichen Seite des Kabels bleiben. Die anderen Adern dürfen in ihrer Reihenfolge nicht verdreht sein !
Bei einer professionellen Zange lässt sich gleichzeitig zum Abschneiden das Abisolieren des Kabels in der richtigen Länge einstellen. Die hier gezeigte Zange entspricht leider nicht der o.a. Zange. Sie ist wohl leider noch etwas teuerer. Dafür kann man mit ihr auch gut 8polige Stecker (für Netzwerke) oder 4polige (für Telefon/Fax) verarbeiten.
Alle Unklarheiten beseitigt oder
?
Allerbeste Grüsse
Bernd Michaelsen
Hallo Bernd
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Alle Unklarheiten beseitigt oder
Eine Unklarheit habe ich noch.
Du stellst hier so gestochen scharfe Bilder ein, dass ich einmal gerne wüsste, was Du für diesen Zweck für eine Kamera verwendest.
Ich bin Laie in der Digitalfotographie, desshalb diese Frage. Sicher interessiert dies auch andere Forumsteilnehmer.
Freundliche Grüsse aus Zürich
Hermann
Hi Bernd,
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Alle Unklarheiten beseitigt oder ?
bezieht sich die Lage der Adern so, wie Du es aufgefuehrt hast ? Dann haetten diese aber verschiedene Positionen in den Steckern. Denke mal, wenn ich beide Stecker in gleicher Position nebeneinander betrachte, sollte die "Farbfolge" gleich sein. So kontrolliere ich die Netzwerkkabel - gedreht oder nicht.
Liege ich falsch oder ist dies beim Loconet so gewollt ?
Schoene "scharfe" Bilder machste ja, hat Deine Kamera eine sog. Makrofunktion ? - oder wie es auch immer heissen mag.
Hallo Karl,
bei den Original Uhlenbrockkabeln ist die Farbreihenfolge beider Stecker, wenn ich von vorne draufschaue, auch "verdreht":
Stecker 1: weiß grau gelb grün braun weiß
Stecker 2: weiß braun grün gelb grau weiß
Wie die einzelnen Adern belegt sind, weiß ich nicht, aber ich denke, die Info von Bernd läßt nich lange auf sich warten.
Sonnigen Sonntag
Hallo Karl !
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Dann haetten diese aber verschiedene Positionen in den Steckern.
Ja, da hast Du recht und genau so ist das auch. Ein Bild:
KLarer wird das alles vielleicht, wenn man weiss, daß innerhalb des Loconets alle Buchsen parallel verdrahtet sind.
Ich verwende als Verteiler den Loconetverteiler 62250, dem ich, wenn er auf der Anlage plaziert wird, das kurze Kabelstück abnehme. Dann kommt links das ankommende Kabel von der Zentrale rein und rechts geht´s dann weiter zum nächsten Verteiler...
Das Photo ist nur dazu da, um die Lage der Stecker (Haken nach oben) zu demonstrieren. Wenn man ein Kabel so einstecken würde, wie es auf dem Bild liegt, gäbe es natürlich einen satten Kurzschluss im Loconet !
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hat Deine Kamera eine sog. Makrofunktion ?
Ja, das hat sie. Da man ohne diese ca. 45 cm vom Objekt wegbleiben müsste, wäre es ohne auch nicht gut möglich, scharfe, aussagekräftige Bilder zu machen...
Herzlichen Gruss
Bernd Michaelsen
Hallo Herrmann !
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...für diesen Zweck für eine Kamera verwendest.
Für diese Aufnahmen wird eine Fuji S 304 verwendet. Sie hat eine Auflösung von 3,2 Megapixel. Die Kamera wurde speziell für diesen Einsatz (Internetphotos) ausgesucht und ist bei meinen Exkursionen stets bei mir.
Kriterien waren :
1. Auflösung auch für Papierbilder gerade noch gut ausreichend.
2. 6fach Zoom (optisch). Der elektronische Zoom ist ja nur ein Werbegag.
3. Makroaufnahme, weil man auch mal ein Bild von einer Platine machen will...
4. Stinknormale Akkus (4 x Format AA), da die Akkus schnell altern.
5. Die Kamera muss groß genug sein, um sie vernünftig zu halten. Kleinstkameras neigen zum Verwackeln beim Auslösen.
6. Gute Abstufungen in den einstellbaren Auflösungen. In der jetzt eingestellten kann ich über 500 Bilder auf die 128er Karte speichern. Filme sind (in dieser Auflösung) bis zu einer Minute speicherbar.... und belegen dann im Internet ca 4-5 MByte.
So und nun zum Schluss der Preis. Wirklich erschwinglich. Wenn Du sie jetzt noch bekommst, dürfte sie deutlich unter 200 €uronen zu erstehen sein. Vom neuen grösseren Nachfolger rate ich Dir dingend ab. Ein Kollege hat die beim HAMST immer mit. Von 25 Aufnahmen produziert er 5 richtig scharfe und prächtige Bilder.
Fazit: Nicht die Pixelzahl macht es, sondern das Weglassen von Schnick-Schnack, die schnelle Bedienbarkeit und natürlich das richtige Auge für die Motive.....
Herzlichen Gruss
Bernd Michaelsen
Hi Bernd,
danke fuer die Antworten und ... die Bilder.
Danke Bernd
In Antwort auf:
Fazit: Nicht die Pixelzahl macht es, sondern das Weglassen von Schnick-Schnack, die schnelle Bedienbarkeit ...
Die Kriterien, die Du aufgeführt hast, helfen mir als Laie weiter.
Der 6-fache optische Zoom ist wohl das A & O, ein handliches Format des Apparates, welches man auch mit etwas grösseren Pratzen halten bzw. bedienen kann und eben kein Schnick-Schnack.
Nun werde ich einmal nach einem solchen Modell ausschau halten.
Freundliche Grüsse aus Zürich
Hermann
Hallo Bernd,
natürlich ist der Fotoapparat das A und O. Selbstverständlich muß dann aber auch die Beleuchtung stimmen, damit habe ich immer mal wieder Schwierigkeiten, gerade bei den Makroaufnahmen.
Weiterhin gut Licht.
Hallo Herr Schäfer,
ich verwende hierfür eine Crimp-Zange von Conrad (
www.conrad.de ), Artikel Nr. 261955 für 25,95€. Mit dieser Zange kann man 4-, 6- und 8-polige Westernstecker crimpen, die Zange ist für Hobby-Anwender völlig ausreichend.
Beim Abisolieren muss man etwas aufpassen (an einem Kabelreststück üben), sonst geht es ganz einfach. Ich verwende hierfür die mitgelieferten Kabel von Uhlenbrock, Kabelkauf somit unnötig. Bezüglich der Kabelbelegung verwende ich ein Originalkabel als Muster.
Viele Grüße
Reiner Weber