Seite drucken - C-Märklin-Antriebe

windigipet.de

Win-Digipet - deutsche Foren => Stammtisch => Thema gestartet von: Peter Ploch in 10. April 2005, 00:51:58

Titel: C-Märklin-Antriebe
Beitrag von: Peter Ploch in 10. April 2005, 00:51:58
Hallo WDP-Freunde,

ich bin gerade dabei den C-Weichen einen Antrieb zu spendieren und hatte unter den Antrieb ein Stück Isolierband geklebt, damit kein Kurzschluß mehr entstehen kann. Daraufhin ging der Antrieb ganz schwergängig, vielleicht ist das Isolierband zu dick.

Dann fiel mir aber noch etwas anderes auf. Kann es sein, daß das Gehäuse des Antriebes (vor kurzem erst gekauft) nicht mehr aus Metall ist?  Oder ist es noch aus Metall und hat einen Kunststoffüberzug? Jedenfalls konnte ich keinen Durchgang mehr messen.

Wenn wirklich das Gehäuse geändert wurde, dann weiß ich nicht, warum ich Märklin-Insider bin. Dort wäre sicherlich ein entsprechender Hinweis angebracht gewesen.

 
Titel: Re: C-Märklin-Antriebe
Beitrag von: Hermann Hafner in 10. April 2005, 06:36:46
Hallo Peter

Eine interessante Feststellung hast Du da gemacht.

In Antwort auf:
... daß das Gehäuse des Antriebes (vor kurzem erst gekauft) nicht mehr aus Metall ist? Oder ist es noch aus Metall und hat einen Kunststoffüberzug?  


Kratze doch mit einer Reissnadel daran oder versuch einmal mit einem Magnet, dann merkst Du sofort, ob noch wie bei den bisherigen Antrieben, eisenhaltiges Blech vorhanden ist.


In Antwort auf:
Wenn wirklich das Gehäuse geändert wurde, dann weiß ich nicht, warum ich Märklin-Insider bin. Dort wäre sicherlich ein entsprechender Hinweis angebracht gewesen.



Stell doch diesen Beitrag im MIF ein. Du weist ja, dort gibt es einen Edelinsider der auf jede Frage eine Antwort weis.

Auch ich wäre in diesem Fall auf die Antworten gespannt.


Freundliche Grüsse aus Zürich

Hermann  
Titel: Re: C-Märklin-Antriebe
Beitrag von: Kurt Prosch in 10. April 2005, 10:14:23
Hallo Peter,

ich bin auch gerade dabei C-Weichenantriebe zu installieren und habe mal einen alten mit einem neuen Antrieb verglichen:
Das Gehäuse ist nach wie vor, wie Hermann ja schon sagt, aus Metall, jedoch beschichtet od. lakiert, während das alte nur brüniert und somit leitend ist. Anders sind sonst nur die Drähte, die sind ewas dicker und fester geworden.
Dein Antrieb mit Isolierband hat sich vermutlich durch diese Beilage etwas verzogen und ging deshalb schwer. Der Antrieb liegt ausser an den Schraublöchern ja nur auf 3 Kunststoff-Pinns auf, deshalb verstehe ich auch nicht ganz, wiso da Kurzschlußgefahr besteht. Hattest Du solch einen Fall schon, oder ist das reine Vorsorge?

Gruß Kurt  
Titel: Re: C-Märklin-Antriebe
Beitrag von: Peter Ploch in 10. April 2005, 13:09:44
Hallo Kurt,

ja, ich habe eine kleine Testanlage mit C-Gleise für Demonstrationen in unserem Club oder bei Usertreffen und hier hatte ich das Phänomen, daß ich einen Kurzschluß zwischen Antrieb und Mittelleiter hatte. Dies trat auf, wenn ich das Gleis bezw. die Weiche zu fest angeschraubt hatte. Durch das Klebeband war der Antrieb etwas verkantet, dadurch die Schwergängigkeit.

Hallo Herman,

auf die Idee mit dem Magnet hätte ich natürlich auch kommen können. Später hatte ich mir den Aufbau nochmals genauer angesehen und bemerkt, daß das Gehäuse mit kleinen Laschen verschlossen war und kam zum Schluß, das kann nur Metall sein. Gekratzt hab ich dann auch, es wurde blank, sodaß es eigentlich nur Metallsein kann. Und die Magnetprobe brachte es eben an den Tag, es ist so.

Ist jetzt nur die Frage, reicht die Beschichtung aus oder soll ich trotzdem ein dünnes Isoliermaterial darunter kleben.

Die Frage werde ich auch noch ins MIF stellen, war ne gute Idee.