Hallo Zusammen,
Wie im Betreff zu sehen arbeite ich mit Littfinski Rückmeldedekodern RM -DEC-88 Opto, zur Zeit 7 Stück, zentral angeordnet.
Allerdings habe ich die Optokoppler-Versorgung anders angeschlossen als beschrieben: Anstelle die rote Anschlussleitung von der Steuereinheit (IB) zu holen, habe ich eine negative Gleichspannung von einem Viessmann-Powermodul 5215 genommen. Braun vom Powermodul ist mit Braun Gleisspannung verbunden. Das aus folgendem Grund: um Parallelschalten von 2 Boostern auf alle Fälle auszuschliessen (ich hatte da mal was gelesen). Und ich dachte, Gleichspannung ist sicherer bzgl. Übersprechen.
1. Frage: Kann ich zur Versorgung der Optokoppler dieselbe Gleisspannung (rot) von einem Booster für alle RM benutzen, ohne Rücksicht auf Booster-Kreise?
Meine Schaltung funktioniert (seit mehreren Jahre), aber manchmal gibt es dennoch falsche Rückmeldungen, sicherlich durch Übersprechen von anderen Eingängen. Ich führe jeweils 8 Leitungen in einem Kabel (3-7m lang). Wenn ich die Entstördiode einbaue, wie in Blatt 042 von LDT beschrieben, funktioniert die Rückmeldung nicht. Wenn ich die Diode in Gegenrichtung einbaue, funktioniert die Rückmeldung.
2. Frage: Wie sind die Spannungspotentiale, die den Optokoppler auslösen. Auf welchen Teil der Digitalspannung reagiert der Optokoppler, den positiven oder den negativen?
Wenn ich die RM's laut Anleitung anschliesse (rot vom Gleis), habe ich konstante Falschmeldung duch Überkoppeln (siehe 8 Leitungen in einem Kabel). Mit Entstördiode laut LDT Blatt 042 ist die Falschmeldung weg und die Rückmeldung funktioniert. Das habe ich aber eben nur an einer Rückmeldung getestet.
3. Frage: Soll ich alles entsprechend umrüsten (rot vom Gleis mit 7x16 Dioden) und habe ich dann im Gegensatz zu heute einen wirklich robusten Betrieb? Diese Antwort sollte fast mit Garantie versehen sein.
Ich bedanke mich schonmal vorab für Eure kompetenten Ratschläge.