Hallo WDP-Freunde,
nun ist mein Schattenbahnhof doch sage und schreibe zum 6. Mal neu erstanden, ich liebe Schattenbahnhöfe! Hoffe aber doch sehr, daß es jetzt kontinuierlich weitergehen kann. Vorgesehen ist ein Grenzbahnhof (Schweiz/Deutschland) und ein BW. Mal sehen in der wievielten Version.
Meine Erfahrungen mit dem C-Gleis sind nicht ganz so positiv ausgefallen wie ich es mir vorgestellt habe. Die Gleis- und Stromtrennungen sind mit den Hütchen zwar einfach zu machen, aber man muß immer wieder daran denken am Gleismaterial die Massetrennung vorzunehmen. Schnell mal ein Gleis ausgewechselt und dann gewundert, ziemlich lange, warum das Gleis konstant belegt anzeigt. Ich weiß, das ist die eigene Dummheit. Die Trennstellen sollte man dann aber trotzdem mit der Trennscheibe erweitern, wegen z.B. Temperaturunterschiede können sich die Schienenstücke berühren. Nachträglich einen RMK einzufügen geht beim K-Gleis m.E. einfacher. Was mich besonders wunderte: Auf dem C-Gleis ist die Geräuschentwicklung größer als auf dem K-Gleis.
Aber mein größter Kummer sind die Weichen. Wenn ich die Weiche langsam befahre, egal mit welcher Lok, verursacht der Schleifer einen Kurzschluß, der dann sofort den Booster abschaltet. Hat denn diese Erfahrung auch schon jemand gemacht, oder was sagen unserer C-Fahrer dazu?
Die Steuerung habe ich völlig neu erstellt und zwar mit Fahr- und Zugfahrten. Das ist, verzeiht mir Bitte den Ausdruck, das ,,Geilste" was es bisher gab. Es ist einfach toll, natürlich nur wenn alle Einstellungen stimmen, wie die Abläufe durchlaufen. Als Nächstes möchte ich etwas mit den Profilen ,,spielen". Alles in Allem, es macht unheimlich Spaß mit WDP zu arbeiten.
Hallo Peter,
eigentlich bin ich mit dem C-Gleis recht zufrieden.
Sicher ist die Geräuschentwicklung beim C-Gleis etwas höher als beim K-Gleis, aber durch die Verlegung der C-Gleise auf 4mm dickem Nadelfilz (der gute alte Teppichboden) und einer Befestigung mit einem dünnen Streifen Silikon am Böschungsrand des Gleises ist die Dämmung doch recht gut und die Züge fahren sehr leise. Auf keinen Fall darf man das C-Gleis direkt auf der Sperrholztrasse verlegen und vielleicht sogar noch schrauben, dann ist "alles im Eimer".
Auch die Massetrennungen an der Unterseite der Gleise ist aufwendig und darf auf keinen Fall vergessen werden.
Mit den Isolierhütchen habe ich eigentlich nur positive Erfahrungen gemacht. Ich habe allerdings bei den Steigungs- und Gefällestrecken die Gleise immer entsprechend vorgebogen, damit ein weicher Übergang gewährleistet ist und es niemals einen "Knick" gibt, denn an der Stelle könnten die Schienen sich später berühren und die Trennung wäre nicht mehr gegeben.
Dein Problem mit den Weichen habe ich bei mir noch nicht bemerkt, allerdings achte ich immer darauf, dass die Schleifer in Ordnung und nicht verbogen sind.
Ich wünsche dir noch viel Spaß mit deinem neuen Schattenbahnhof.
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Wenn ich die Weiche langsam befahre, egal mit welcher Lok, verursacht der Schleifer einen Kurzschluß, der dann sofort den Booster abschaltet. Hat denn diese Erfahrung auch schon jemand gemacht, oder was sagen unserer C-Fahrer dazu?
Hallo,
also ich habe immer das Problem, wenn ich meinen alten Schienenbus (3016) über eine Kreuzung (24640) fahren lasse. Bei schneller Überfahrt funkt es wie irre; bei langsamer Überfahrt gibt es einen Kurzschluß und meine Zentrale schaltet ab. Ich dachte schon daran, mal einen kürzeren Schleifer zu benutzen. Die anderen Loks mit kurzem Schleifer kommen immer ohne Probleme durch...
MfG
Jörg Sauerland
Hallo Peter
Eine gute Geräuschdämmung erreicht mann durch verwendung von 3mm Korkplatten (vom Baumarkt)und darauf eine Grasmatte. Die Grasmatte hat den Vorteil,das die porröse Oberfläche zusätzlich den Schall schluckt.
Für meine neue Anlage suche ich auch noch eine andere Lösung.
Mein Zugbetrieb betreibe ich schon seit 1o Jahren auf dem
C-Gleis. Negative Erfahrung habe ich bei gebogenen Weichen,
wenn eine E19 auf dem inneren Radius fährt bleibt sie an der Weichenlaterne hängen.Einen Kurzschluss verursachte mir ein dreiachsiger Personenwagen (Märklin 4318). Bei diesem Wagen hat der Schleifer unten, links und rechts ein vorstehendes Kunststoffteil am Schleifer entlang, die verhindern, das der Schleifer mit
der Schiene in Kontakt kommt. Bei mir war es ein Kunsstoffteil, welches zu stark nachgab.
Mit einem neuen Schleifer war der Fall erledigt.
In deinem Fall würde ich es auch zuerst mit einem neuen Schleifer probieren.
Eine Frage habe ich noch:
Wie sieht es mit den Personenwagen aus?
Hallo Klaus,
ich habe schon 3mm Korkplatten darunter gelegt, trotzdem aber das subjektive Gefühl, die Züge rauschen auf dem C-Gleis mehr als auf dem K-Gleis. Denke mal, ich werde künftig die Vorteile beider Gleise kombinieren.
Bis jetzt habe ich noch keine Wagen mit Beleuchtung laufen, außer den Triebzügen mit ihrer Innenbeleuchtung. Bei den Loks handelt es sich meist um die neueren Typen, deshalb macht es mich so stutzig, daß die einen Kurzschluß fabrizieren. Justiert müßten die auch noch richtig sein, das werde ich aber mal nachprüfen. Evtl. versuche ich auch mal mit den Flüsterschleifern von ROCO. Ich habe fast den Eindruck, daß die Pukos in der Mitte der Weichen niedriger sind als die der K-Gleisen.
@ Jörg, bei normaler Fahrt blitzt es manchmal und die Lampe am Booster flackert ein bißchen, ansonsten läuft der Betrieb aber störungsfrei.
Hallo Klaus,
In Antwort auf:
Eine gute Geräuschdämmung erreicht mann durch verwendung von 3mm Korkplatten (vom Baumarkt)und darauf eine Grasmatte. Die Grasmatte hat den Vorteil,das die porröse Oberfläche zusätzlich den Schall schluckt.
Für meine neue Anlage suche ich auch noch eine andere Lösung.
Für meine Anlage benutze ich das Gleisdämmmaterial von IMT-Lenzen ( http://www.imt-lenzen.de/glma.html#schalldaemm ). Ich bin mit dem Material sehr zufrieden - bei Fahrt der Züge auf K-Gleisen hört man so gut wie nichts Anderes als das Abrollgeräusch der Räder und Motorengeräusche der Loks.
Ich muss noch schnell hinzufügen, dass ich ausser meines Kundenverhältnisses mit der Firma keine - auch finanzielle - Verbindung mit der Firma habe. 
Hi Peter,
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ich habe schon 3mm Korkplatten darunter gelegt, trotzdem aber das subjektive Gefühl, die Züge rauschen auf dem C-Gleis mehr als auf dem K-Gleis. Denke mal, ich werde künftig die Vorteile beider Gleise kombinieren.
hast Du die Gleise durch die Kork- (Daemm-)Platten mit dem Untergrund verschraubt oder "vernagelt"? Dann waere die Geraeuschdaemmung nicht gut wirksam, nur der Frequenzbereich wuerde sich verschieben - entsprechend dem C-Gleis mit "Hohlkoerper" und dem K-Gleis "nur mit Schwellenband". Hoffe, beide Gleissysteme nicht vertauscht zu haben.
Besser ist es die Gleise mit einem elastischen Kleber auf das Daemmaterial zu fixieren.
Auch habe ich bei meinen jetzigem Anlagenbau die Erfahrung gemacht, dass der Leim durch den 3mm Kork "zieht" und eine "harte" Bruecke bildet. Entweder muss die Korkschicht sehr sehr dicht sein, ich habe den Leim erstmal etwas abbinden lassen und dann den Kork "drauf gedrueckt".
Als Hinweis: Habe die Korkschicht zum Schutz des Laminatbodens auf der Unterseite der "HDF-Platten-Fahrbahn" fuer meine verschiebbare Anlage angebracht und dabei die genannte Erfahrung gemacht. Auf dieser "HDF-Platten-Fahrbahn" wickelt sich der Umfang der 120mm Polyamid-Raeder, (rollen die Rollen), des MoBa-Fahrgestells ab. Und daemmen tut die Korkschicht auch noch.
Hallo Peter
Das K-Gleis habe ich im Bereich vom Bahnbetriebswerk im Einsatz. Beim Vergleich der Pukos von K mit C-Gleis kann
ich kein Höhenunterschied erkennen. Die Geräuschentwicklung
ist beim C-Gleis schon grösser.
Interresant ist der Tipp IMT Lenz. Werde dies auf jeden Fall
ausprobieren.
An Christoff ein Dank für den Tipp.
Hallo WDP-Freunde,
habe noch mal ein bißchen wegen des Kurzschlusses probiert. Im Anhang habe ich ein Bild einer Weiche angefügt. Zwischen den beiden Pfeilen entsteht der Kurzschluß. Bei Fahrtrichtung z.B. von links, fällt der Schleifer nach Passieren des linken Pukos kurz auf die Schiene und schon haben wir den ,,Kurzen". Bei zügiger Fahrt reicht die Trägheit des Schleifers aus, um dann auf den nächsten Puko zu fallen, ohne einen Kurzschluß auszulösen. Der Schleifer muß noch korrekt eingestellt sein, denn ich habe diese Lok erst heute neu erworben.
@ Karl: Die Schienen habe ich nicht angenagelt oder angeschraubt, sie liegen noch lose auf dem Kork. Das mit dem Befestigen hatten wir ja schon mal ausgiebig diskutiert. Habe es mir gemerkt die Schiene mit einem elastischen Kleber zu befestigen.
Hallo Peter,
wenn bei mir (mit K-Gleisen) sowas vorkommt, dann nehme ich eine Spitzzange, packe die betroffenen PuKos und ziehe sie etwas nach oben. Manchmal reicht ja 1/10 mm mehr Höhe schon um die Trägheit des Schleifers zu unterstützen.
Hallo Peter
In Antwort auf:
Der Schleifer muß noch korrekt eingestellt sein, denn ich habe diese Lok erst heute neu erworben.
Auch wenn Du nagelneue Lok's verwendest, würde ich Dir empfehlen, mit einem Metall-Lineal den Schleifer auf eine eventuelle leichte Verbiegung zu kontrollieren.
Unter dem heutigen Zeitdruck bei der Montage der Lok's wird mit den anzubauenden Bestandteilen oft nicht zimperlich umgegangen.
Eine konkave oder konvexe Verbiegung von 1-2 Zehntel reichen breits für den Minikurzschluss.
Prüfe auch die Weichen, ob diese über die entspechende Überhöhung der Pukos verfügt. Es könnte ja sein, dass durch einen eventuellen, leichten Verzug der Weiche, es zu einer Verminderung des Überstandes der Pukos gekommen ist.
Ich bin sicher, dass Du dieses Problem in den Griff bekommst.
Freundliche Grüsse aus Zürich
Hermann
Hallo Peter,
ich stehe etwas auf dem Schlauch. Ich habe nur eine einzige C-Weiche (aus einer Anfangspackung) die liegt bei mir auf dem Basteltisch. Mir ist es nicht gelungen auch nur den geringsten Kurzschluß auf der Weiche zu erzeugen. Was wohl daran liegt, dass der Teil des Schienenprofils über das der Schleifer fährt überhaupt nicht an Masse angeschlossen ist. Hast Du andere Weichen oder hast Du die Weiche verändert?
Hallo WDP Freunde,
hier mal eine Auflistung der C-Gleis Weichen und Kreuzungen.
Bei nachfolgenden Weichen sind die Kontaktbleche von den Zwischenschienen getrennt oder die Zwischenschienen in Kunststoff ausgeführt. Da sollte es keinen Kurzschluss geben.
24611 und 24612 normale Weichen
24620 und 24624 Kreuzungsweichen
24630 Dreiwegeweiche
24671 und 24672 Bogenweichen
Falls es doch zu einem Kurzschluss kommt wäre denkbar, dass die Kontaktbleche verbogen sind oder in der Nahtstelle zwischen Kontaktblech und Zwischenschiene eine leitende Verschmutzung vorliegt, z.B. durch Metallspäne.
Bei den nächsten Kreuzungen und Weichen ist allerdings die Möglichkeit eines Kurzschlusses, z.B. durch einen verbogenen Schleifer, schon vorprogrammiert, da die Zwischenschienen bauseits mit der Masse elektrisch leitend verbunden sind.
24640 und 24649 Kreuzung
24740 schlanke Kreuzung
24711 und 24712 schlanke Weichen
Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen bei seiner Problemlösung
Hallo Namensvetter, hallo Jürgen,
jetzt ist mir aber ein Licht aufgegangen, strahlend hell wie Osram, aber es ist ja selten zu spät! Was ich verschwiegen habe zu berichten, ist, ich habe alle meine Weichen rückmeldefähig gemacht. Hierbei mußte ich nicht nur die Masseverbindungen trennen, sondern auch das Einlageblech bei den Zwischenschienen entfernen. Dadurch ging natürlich die Masse bei den Zwischenschienen verloren. Diese sind m.E. nicht aus Kunststoff, sondern aus Metall. Was ich dabei nicht bedacht habe, diese Zwischenschienen sind, wie ich eben festgestellt habe, isoliert und nur durch das Einlageblech oder Kontaktblech wird die Masse (im Bereich der beiden Pfeile auf dem Foto) hergestellt. Nachdem ich die präparierten Weichen eingebaut hatte, sind Loks mit kurzem Achsstand, z.B. Köf oder Glaskasten, bei Langsamfahrt stehen geblieben. Um das zu beheben, habe ich kleine Blechteile, zurechtgeschnittene Lötfahnen, eingeklemmt, sodaß die Zwischenschienen von den Außenschienen eine Verbindung bekamen. Und jetzt tritt natürlich der Effekt auf, daß der auf die masseführende Zwischenschiene fallende Schleifer den ,,Kurzen" auslöst. Werde jetzt noch ein bißchen herumbasteln und evtl. das Blech wieder entfernen, die Köf wird sich ja wohl nicht so oft in den Schattenbahnhof verirren. Ob die Pukos die nötige Höhe haben, wie Hermann schrieb, hatte ich auch schon geprüft und keine Unregelmäßigkeiten feststellen können. Das Hochziehen der Pukos, wie es Thomas macht, habe ich beim C-Gleis bis jetzt noch nicht gemacht, bei dem K-Gleis ist mir diese Methode wohl bekannt.
So, aber die Lösung ist, Dank Euerer Hilfe und Unterstützung gefunden worden und das Problem kann beseitigt werden.
Hallo Karl-Heinz
Wie werden die C-Gleise auf der Sperrholzplatte befestigt?
Wird der Filz breiter als das Gleis unterlegt und dann das
Ganze angeschraubt?
Grüße aus dem Schwarzwald
Ulrich
Hallo Ulrich,
wenn Du das Gleis, egal welches System, mit einer Schraube befestigst, dann wird das Geräusch übertragen, wie ein Resonanzboden. Am besten das Dämmaterial breiter verlegen als das Gleis und mit einem elastischen Kleber verkleben. Dann evtl. das Gleis Einschottern, aber aufpassen, daß der Schotter nicht auf das Sperrholz kommt, sonst ist die Dämmung wieder hin.
Hallo Peter,
ich hatte die gleichen Probleme wie Du. An´den Weichen gab es regelmäßig Kurzschlüsse, die ich dem Schleifer zugeschrieben habe. Ein intensive Beschäftigung mit dem Problem, welches bevorzugt bei älteren Modellen auftrat hat folgendes ergeben. Es sind die Räder die bei der Durchfahrt durch die Weichen neben der Schiene gleichzeitig einen Puko erwischen. Die Ursache sind Toleranzen bei den Radabständen. Neuere Loks haben gut einen 3 zehntel größeren Radabstand als die alten. D.h. Du musst nur mal mit einer Schiebelehre den Radstand Deiner Loks messen und falls das auch bei Dir das Problem ist den Rabstand vorsichtig anpassen. Da die Räder auf die Achsen gepresst sind funktioniert das via Hebelwirkung mit einem kleinen Schraubenzieher ohne größere arbeiten in weigen Minuten.
Bei mir sind die Kurzschlussprobleme seither Vergangenheit und alle Loks rauschen ungestört über die Weichen.
Viel Spaß
Stefan