Seite drucken - Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!

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Win-Digipet - deutsche Foren => Stammtisch => Thema gestartet von: Friedel Weber in 02. Juli 2005, 16:38:04

Titel: Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!
Beitrag von: Friedel Weber in 02. Juli 2005, 16:38:04
Hallo Ihr hilfreichen WDP'ler

Über das Thema unzuverlässiger Rückmeldungen ist schon viel geschrieben worden. USB-serielle Schnittstellen sind offensichtlich eine häufige Ursache. Deshalb habe ich sie jetzt rausgeworfen und durch eine PCMCIA-Schnittstelle mit zwei Kabeln ersetzt. Das schien auch gut zu gehen. Aber:

Nach etwa 3 Minuten Vollastbetrieb spielen die Melder wieder verrückt, zeigen manche Besetzmeldungen gar nicht an oder melden frei Gleise als besetzt. Meine Absturzsicherung muss dann immer zeigen, dass sie die herunterfallenden Loks aufhalten kann.
Woran mag das liegen?

Gibt es bei jemandem Erfahrungen mit einem langen seriellen Kabel zum Littfinski HSI-88? Mein Steuerpult steht außerhalb der Bahn und das serielle Kabel zum HSI ist etwa 6 m lang und geht durch einen Kabelkanal zusammen mit der Digitalstromversorgung. Dass das Buskabel der RM-Module gefährdet ist gegen Einstrahlungen ist ja bekannt, aber gilt das womöglich auch für das serielle Kabel zum HSI?

Andererseits sieht es so aus, als wenn irgend ein Speicher überlaufen würde, denn am Anfang arbeitet alles korrekt. Wenn dann nach ein paar Minuten die Melder "verrückt" spielen und man den Notstopp drückt, müsste ja eigentlich - da die Digitalspannung abgeschaltet war - sich alles wieder richtig stellen. Tut es aber nicht. Also scheint "Einstrahlung" nicht die Ursache zu sein.

Das Phänomen passiert auch nicht immer an den gleichen Stellen; es wären alle RM-Module betroffen - oder das HSI wäre kaputt. Aber äussert sich das so?

Viele Fragen und ich stochere im Nebel herum. Hat einer eine Idee?

Viele Grüße aus Bielefeld

Friedel  
Titel: Re: Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!
Beitrag von: Michael Helbig in 02. Juli 2005, 18:12:07
Hallo Friedel,

das Kabel ist es (glaube ich) nicht, Ich habe ein Uraltkabel mit Adaptern dazwischen. Dürfte eigentlich gar nicht funktionieren   Eher glaube ich, dass Du die XP Treiber nutzt. Reingesteckt erkannt - und gut. Gibt es für die Karte neue Treiber? Und dann, sind das ja simulierte serielle Schnittstellen. Was wird wo gepuffert - Deine drei Minuten - und kann man das irgendwo einstellen? Vielleicht hilft Dir der Denkanstoss.
Schönes Wochenende
Michael  
Titel: Re: Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!
Beitrag von: Friedel Weber in 03. Juli 2005, 08:07:00
Hallo Michael

Nein, es gibt leider keine speziellen Treiber, sondern es wird ausdrücklich auf die von Windows verwiesen. Durch die PCMCIA-Karte sind die Schnittstellen ebenso "echt" wie die in einem großen Gehäuse.
Und einzustellen gibt es da - außer den üblichen FIFO-Puffern - auch nichts. Habe schon mit herumexperimentiert ohne Veränderung.
Die Gewindigkeit hatte sich automatisch auf 19200 für die I-Box und 9600 für das HSI eingestellt.

Hat noch jemand eine Idee?

Viele Grüße
Friedel  
Titel: Re: Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!
Beitrag von: Kalle in 03. Juli 2005, 09:23:52
Hi Friedel,

habe seit ca. einem Monat auch einen Highspeed-Cardbus-2fach-RS-232-Adapter.
Komisch ist, dass ich Treiber installieren musste. Vielleicht wegen den vielfaeltigen Einstellmoeglichkeiten dieser Baugruppe ?? Habe diese aber, bis auf die Baudrate und Handshaking, wird nach Bedarf eingestellt, in der Grundstellung belassen.
Laeuft auf allen Laptops unter 98SE und XP sehr gut, bis jetzt noch keine "Haenger" - hoffe, es bleibt so.
Denke mal, dass die Karte auch einen entsprechenden Treiber braucht, denn die sonst in PC´s normalen, "eingebauten" RS-232 - Schnittstellen haben auch einen Windows-Treiber - die sog. "RSAPI.DLL" und Windows muss ja wissen, wie die Schnittstelle genau zu handhaben ist - evtl. haengt es auch vom Chipsatz ab.
Irgendwie blicke ich momentan auch nicht genau durch.
Meine Cardbus- oder PCMCIA-Karte ist die von Kabelmeister mit dem grossen dreireihigen Sub-D- Steckverbinder und an zwei kurzen Kabeln mit je einem 9pol. Sub-D- Stecker dran.


 
Titel: Re: Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!
Beitrag von: Wolfgang Elsholz in 03. Juli 2005, 10:11:35
Hi Karl,
das Installieren von Treibern hängt offenbar von den Laptops ab. Bei neuen Laptops (max. 2 Jahre alt) mit XP und SP1 braucht man keine Treiber, ältere Laptops verlangen aber Treiber. Da gibt es offenbar keine festen Regeln. Wir benutzen auch die PCMCIA-Karte von Kabelmeister und haben auf unserer grossen Märklin-Modul-Anlage mit HSI-88 seit dem Einbau der Karte keine Probleme mehr mit falschen Rückmeldungen wie vorher mit den USB-Seriell-Adaptern.  
Titel: Re: Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!
Beitrag von: Kalle in 03. Juli 2005, 10:55:43
Hi Wolfgang,

In Antwort auf:
Bei neuen Laptops (max. 2 Jahre alt) mit XP und SP1 braucht man keine Treiber, ältere Laptops verlangen aber Treiber. Da gibt es offenbar keine festen Regeln.  



Der eine Lappi mit XP - SP2 - keine letzten Updates ist etwas ueber 2 Jahre alt und der andere Lappi mit XP - SP2- alle Updates, ca. 4 Monate.
Beide sind von Toshiba und verlangten nach Treibern. Wahrscheinlich, weil beide "keinen Hauch" von seriellen Schnittstellen - (RS 232) - "in sich" haben.
Und ob es auch von den Chipsaetzen in den PCMCIA-Karten abhaengt ?  
Auf jeden Fall funktioniert´s zur Zeit alles bestens.

 
Titel: Re: Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!
Beitrag von: Achim Mühlhaus in 03. Juli 2005, 18:51:19
Hallo Karl Wolgang, Friedel und Michael!
In Antwort auf:
Wahrscheinlich, weil beide "keinen Hauch" von seriellen Schnittstellen - (RS 232) - "in sich" haben.



Mein Rechner ist gerade mal ein halbes Jahr alt und hat  eine  RS 232 Schnittstelle. Also ist er schon etwas "angehaucht". Dennoch musste ich unter XP mit SP2 den Treiber installieren. Bis jetzt gibt es keine Probleme. Ich hab eine Karte von "Digitus" mit 2 Anschlüssen dran drin.  

Gruß Achim  


     
Titel: Re: Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!
Beitrag von: Kalle in 03. Juli 2005, 20:02:01
Hi Achim,

Du hast ja einen "Rechner" - ich schreibe von "Lappi´s".
Was ich inzwischen auch festgestellt habe, haben  ein Teil der "billigen" Lappis, so um die 700 bis 800 Eros, teilweise mit Ph(F)antasienamen noch eine "eingehauchte" serielle Schnittstelle, inwieweit diese normenkonform!! sind, vermag ich nicht zu sagen, meine weibl. "Liiation" rueckt ihren fuer MoBa- und Hardware-Test´s nicht raus, kann machen was ich will. So muss ich mich mit Adaptern vielerlei Art behelfen.

Haette noch zwei Tip(p)s fuer Friedel:
Die 6 m serielle Leitung mal testweise ausserhalb der Digital-Stromleitungen zu legen, evtl. auch eine neue Leitung.
Die Stromversorgung des HSI aus einem seperaten Trafo vorzunehmen, sodass das HASI genuegend Spannung bekommt.
Auch ein kurzzeitiger Spannungseinbruch am HASI bringt es  aus dem Tritt - es muesste eigentlich durch die "Brown-Out-Detection" neu starten, was aber, wenn die Verbindung zu WDP zwischenzeitlich, wenn auch nur kurz, abgerissen ist und beide nicht mehr "zueinander" finden ??  

 
Titel: Re: Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!
Beitrag von: Achim Mühlhaus in 03. Juli 2005, 21:27:46
Hi Karl!
In Antwort auf:
Du hast ja einen "Rechner" - ich schreibe von "Lappi´s".



Ich schrub das ja, damit man daraus lesen kann, dass es auch bei "richtigen Rechnern" unter XP mit SP2 trotz schon vorhandener Schnittstelle auch erforderlich sein kann, einen Treiber zu installieren.

In Antwort auf:
....so um die 700 bis 800 Eros



Wusste gar nicht, dass man Lappi´s auch mit Liebesgöttern bezahlen kann!   Wo nimmste die Erösse denn eigentlich alle her?  

Gruß Achim  

     
Titel: Re: Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!
Beitrag von: Kalle in 03. Juli 2005, 21:49:24
Hi Achim,

na ja, so alle zwei bis drei Jahre ´nen neuen Lappi, geht schon. Wenn man bedenkt, dass ein "vernuenftiger Rechner" mit TFT-Glotzoscreen" auch schon einiges kostet, ist der Preisunterschied nicht mehr soooo gross und die Lappis brauchen auch weniger Platz und sind besser zu schleppen - deshalb "Schlepptops". Und was die grossen Rechner alles noch zusaetzlich bieten, darauf kann ich verzichten.
Betreffend der "Eros", habe einfach auf das "u" verzichtet, versteht doch jeder - bezahle deshalb auch nicht mit "Liebesgoettern".

Nun suche ich schon ueber eine Stunde meine Hall-IC´s, weiss der Affe, wo die hingekrabbelt sind, denn die sollen in den Servoarm-Endlagen mit Hilfe eines Magneten das Herzstueck der Weichen ueber Relais schalten und die nichtaktive Weichenzunge abschalten sowie die aktive Weichenzunge einschalten. Dann kann in normalen Faellen auch bei verschieden Radsatzabstaenden niemals ein "Schliess-Strom-Winzig-Kurz" entstehen.
 
Titel: Re: Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!
Beitrag von: Friedel Weber in 03. Juli 2005, 22:22:43
Hallo Karl

Die Leitung des HSI separat zu verlegen, geht schlecht. Habe sie "sehr gründlich" mit der ganzen Kabelwurst verbunden.

Einen separaten Trafo für das HSI dürfte ich auch nicht benötigen, denn ich habe einen Kasten von 245 VA für momentan nur 10 Züge ohne Beleuchtung. Den Ausgang des Trums habe ich gleich mehrfach aufgeteilt und mit je 5 A abgesichert, sonst gibt es noch irgendwo auf der Anlage ein Feuerwerk, zumal die Leitung 2,5 mm2 hat. Also Spannungseinbrüche kann es eigentlich nicht bei mir geben.

Vorhin hat mir Wolfgang Elsholz seine Telefonnummer gemailt und ich habe ihn angerufen. Wir haben dann zusammen meine Schnittstellen konfiguriert, aber ich bin danach noch nicht zum Ausprobieren gekommen.
Ein toller Service ist das bei WDP - sowas habe ich noch nie erlebt!

Auf jeden Fall scheint es, dass ein 6m Serielles Kabel kein Problem darstellen sollte, oder?

In einem anderen Zusammenhang habe ich gelesen, man könne über "Hyperterminal" das HSI mit dem speziellen Befehlssatz starten und dann den Datenstrom nach Fehlern auswerten.
Ich habe nur "Bahnhof" verstanden. Kann mir jemand wohl erklären, wie das geht? Denn dann müsste sich ja alles an Fehlern zeigen....

Gut's Nächtle
Friedel  
Titel: Re: Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!
Beitrag von: Achim Mühlhaus in 03. Juli 2005, 22:43:09
Hallo Karl!

In Antwort auf:
...bezahle deshalb auch nicht mit "Liebesgoettern"



Ich hatte noch vergessen zu fragen, ob bei den Göttern jetzt auch die Inflation Einzug gehalten hat. Früher reichte nämlich EINER.

Dann wünsche ich Dir noch viel Spaß mit Deinen Weichen. Bei meiner Pickelbahn hab ich diese Probleme nicht. Hall- IC´s baue nicht ein, die Weichen haben schon von alleine einen schönen , knackigen Klang...  

Sorry, liebe Forumer!
Aber mit dem Karl muss ich immer irgendwie .....hmm weiß auch nicht, aber das gehört so!  

Bin jetz wieder lieb,

Gruß Achim    
Titel: Re: Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!
Beitrag von: Kalle in 03. Juli 2005, 23:04:58
Hi Achim,

In Antwort auf:
Hall- IC´s baue nicht ein, die Weichen haben schon von alleine einen schönen , knackigen Klang...




na ja, "HALLEN" wie in einer Halle tun die Dinger leider auch nicht. Glaube, muss fuer jede Endposition noch eine Glocke an die Servoantriebe anbauen, damit man beim Weichenschalten auch "etwas akustisches" dabei hat. Fragt sich nur, welchen "Klang" man nehmen soll ?

In Antwort auf:
Früher reichte nämlich EINER.




Heute eigentlich auch noch, trotz allgemein inflationaerer Entwicklung !!!!

Um das Thema mit den "Liebesgoettern" und "Eroessen" nicht noch weiter zu treiben, verspreche ich Besserung und werde das "u" versuchen anzuwenden. Man, was ein alph(f)anurmerisches-Zeichen hier im Forum ausmacht.

 
Titel: Re: Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!
Beitrag von: Dirk Streuber in 04. Juli 2005, 09:30:37
Hallo Friedel,

der HSI sollte nach Möglichkeit am selben Trafo angeschlossen sein wie die IB.
Das 6 m lange serielle Kabel dürfte kein Problem sein, es sei denn es ist als "Spule "
zusammengerollt weil es zu lang ist.

Zum Hyperterminal habe ich eine kleine Anleitung (siehe Anhang ) erstellt.
Im Terminalbetrieb des HSI darf WDP nicht gestartet sein und nach Beenden des Terminalbetriebes den HSI kurz spannungslos schalten, damit er wieder in WDP
ordnungsgemäß erkannt wird.


Mit freundlichen Grüßen
Dirk
   
Titel: Re: Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!
Beitrag von: Achim Mühlhaus in 04. Juli 2005, 11:49:50
Hallo Dirk!

In Antwort auf:
der HSI sollte nach Möglichkeit am selben Trafo angeschlossen sein wie die IB



Mir wurde nahegelegt, das HSI nach Möglichkeit an eine eigene Stromversorgung zu hängen und eine Masseverbindung zwischen dem Trafo der Zentrale und dem des HSI her zu stellen. Hab ich auch dann so gemacht und bis jetzt keine Probleme bekommen.
Was ist denn nun aus welchem Grund besser?

Gruß Achim  

 
Titel: Re: Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!
Beitrag von: Dirk Streuber in 04. Juli 2005, 13:02:35
Hallo Achim,

Der HSI braucht nicht so viel Strom und wenn es an der Zentrale zu einen Spannungszusammenbruch kommt, dann ist etwas faul am System. UB schreibt für die IB
einen Trafo von 16 Volt und 52 Watt vor (besser sind 70 Watt ). Da darf es normal nicht
zu einen Spannungszusammenbruch am Trafo kommen. Der HSI kann auch an einen separaten Trafo angeschlossen werden, aber dann muss auch die Masse korrekt angeschlossen sein, sonst funktioniert er nicht richtig. Es ist auch die größte Fehlerursache, welche bei mir am Anfang auch aufgetreten ist. Der HSI funktioniert zwar, aber es kommt zeitweise zum Überrutschen oder Durchfahren von Halt-Abschnitten und es kam auch zum "Reset" der IB oder zur Meldung " IB nicht bereit! " . Aus diesen Grund habe ich meinen HSI an die Spannungsversorgung der IB (da diese bei mir nur Steuerungsaufgaben hat) angeschlossen  und es gibt bezüglich der richtigen Masseverbindung kein Problem. Deshalb habe ich auch nach Möglichkeit ... geschrieben.
Da bei Dir die Masse zwischen  Trafo , HSI und Zentrale vorhanden ist, wirst Du auch keine Probleme mit dem HSI haben.

Mit freundlichen Grüßen
Dirk
 
Titel: Re: Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!
Beitrag von: Jörg Sauerland in 05. Juli 2005, 13:50:30
Hallo Dirk,

wieviel Watt sollte denn der Trafo haben für die seperate Einspeisung des HSI ???

MfG
Jörg  
Titel: Re: Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!
Beitrag von: B.Michaelsen in 05. Juli 2005, 15:25:07
Moin Jörg !

In Antwort auf:
...wieviel Watt sollte denn der Trafo haben für die seperate Einspeisung des HSI ???



Lasst Euch nicht nerven. Nirgendwo bei Litfinski wirst Du lesen können, daß ein separater Trafo für das HSI eingesetzt werden soll.

Im Gegenteil ! Auch in seinen Schaltzeichnungen geht L* immer davon aus, daß man einen bereits im Betrieb laufenden Trafo (z.B. den der die Control Unit treibt) zur Versorgung heranziehen kann.
Nimmt man jedoch einen separaten Trafo, so kann der recht klein sein von der Leistung. Das HSI nimmt sehr wenig Strom auf... Wenn man einen "normalen" Trafo (52 VA) verwendet, wäre das also rausgeschmissenes Geld, wenn der Trafo nicht noch weiteres versorgt. Der separate Trafo muss allerdings mit auf die normale Masseschiene der Anlage gelegt werden. Nur so erhält das HSI seine "Massereferenz".

Wie man dies am Besten macht....   nachlesen  ?

Herzlichen Gruß von einem ohne Lichtorgel

Bernd Michaelsen  
Titel: Re: Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!
Beitrag von: Maiky911 in 05. Juli 2005, 19:10:03
Hallo Friedel,

welches Betriebssystem verwendest Du denn, XP-Home oder XP-Prof.? Desweiteren gibt es bei einigen XP Versionen Probleme mit den Schnittstellen und den angeschlossenen Geräten wenn SP2 oder wenigstens SP1 nicht instaliert ist:  
Titel: Re: Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!
Beitrag von: Friedel Weber in 07. Juli 2005, 14:46:30
Hallo WDP Gemeinde

Ein paar Infos, was inzwischen passiert ist:

Die Umstellung der Konfiguration der seriellen Schnittstellen hat sich anscheinend nicht ausgewirkt. Der Fehler muss woanders stecken.

Das HSI hängt an meinem zentralen Trafo - einem Trumm von 245 VA. Mit der Masse dürfte es also kein Problem geben.

Ich verwende Windows XP mit SP 2 in neuestem Update-Stand.

Interessant war eine Mail von Dirk Streuber, der mir erklärte, was ein Hyperterminal ist und wie man das HSI auslesen kann. Ich musste eine zeitlang knobeln, bis ich rausgekriegt habe, wie man die hexadecimal gesendeten Daten in binär verwandelt und so die Belegtmeldungen kontrollieren kann. Da stellte ich dann auch fest, dass drei meiner Melder sehr "originelle Anzeigen" bringen. Die werden jetzt ausgetauscht!

Ob dass die Ursache des Problems war, kann ich aber noch nicht abschließend sagen, da die Probleme mit falschen Reaktionen auch bei anderen Kontakten auftraten.

Da scheint möglicherweise ein neues Problem sich aufzutun:
Wenn ein Melder "spinnt" und daraufhin ein Stoppkontakt nicht übermittelt wird, muss das bei Zugfahrten nicht unbedingt zu einem Problem führen, wenn die nächste Strecke frei ist. Fährt die Lok aber mit Profilen, scheint es mir so, also wenn sie dann sofort und endgültig durcheinander kommt und auch bei dem nächsten Kontakt nicht mehr reagiert weil sie immer noch auf den letzten wartet. Kann das sein?

Natürlich muss ich es hinkriegen, dass es gar nicht erst zu Melderfehlern kommt, aber so etwas ist ja nicht absolut auszuschließen - z. Bsp. aufgrund einer kurufristigen PC-Überlastung, der bei 100% herum arbeitet, solange wie ein (kurzer) Zug über den Stoppkontakt fährt. Und dann funktionieren alle nachfolgenden Profile nicht mehr - kann das sein?

Also: ich probiere weiter und wer noch eine Idee hat, ist herzlich eingeladen, sich zu äußern.

Schöne Grüße - diesmal - vom Steinhuder Meer
Friedel  
Titel: Re: Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!
Beitrag von: H.Horak in 08. Juli 2005, 07:31:46
Hallo zusammen,

hatte früher auch das Problem mit der "Lichtorgel".
Habe damals folgendes geändert.

1.) Ich habe das Buskabel der Rückmeldemodule gegen abgeschirmtes Kabel getauscht.
Meine RMM sind nicht zentral angelegt. Also auf der ganzen Anlage zerstreut.
Da ich eine Festanlage und Module habe, sind die RMM teilweise zwei Meter von einander entfernt.
2.) COM/USB Adapter gegen PCI Karte 2xCom getauscht.

Seither habe ich Ruhe.

Das HSI und die IB haben jeder einen eigenen Trafo.

Vielleicht hilft es den einen oder anderen weiter.

 
Titel: Re: Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!
Beitrag von: Friedel Weber in 27. Juli 2005, 08:13:11
Hallo zusammen

Interessiert noch jemanden, wie die Geschichte zuende ging?:

Durch Dirk Streubers Anregung habe ich also die Melder getestet und drei Stück ausgesondert. Der Hersteller meinte, ich sei selbst Schuld, denn ich hatte sie - da keinerlei Befestigungsmöglichkeit gegeben war - mit Pattex auf ein Stück Schaum geklebt, und der Kleber soll angeblich nicht vollständig elektrisch isolieren. Nun ja, wer's glaubt.

Auf jeden Fall: Das war die Ursache, denn mit neuen Meldern geht es.
Und plötzlich, nach 8 Monaten Frustration, läuft meine Bahn perfekt und läuft und läuft und läuft.....

..und läuft wahrscheinlich immer noch.

Tschüss und vielen Dank für Eure Hinweise
Friedel  
Titel: Re: Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!
Beitrag von: Uwe Lietzow in 27. Juli 2005, 09:42:09
Hallo zusammen.
Auch ich hatte Schwierigkeiten mit den Rückmeldungen. Bei mir waren die Verbindungskabel die Ursache. Nachdem ich sie alle gelötet habe läuft es wieder.
Gruß Uwe.  
Titel: Re: Rückmelder-"Lichtorgeln" - immer wieder ein Thema!
Beitrag von: Peter Ploch in 27. Juli 2005, 10:27:51
Hallo Friedel,

das ist schön, daß nun wieder alles läuft und läuft. Was ich mir in diesem Zusammenhang wünschen würde, ist: Eine erweiterte Prüffunktion für die Hardware, denn wie oft ist ein Bauteil defekt und es dauert Jahre bis man dahinter kommt, so wie es jetzt bei Dir passiert ist. So ging es mir übrigens mit meiner IB. Die Fehlfunktionen die im Programmablauf auftraten, wurden zuerst auf das Programm bezw. eine falsche Einstellung geschoben, bis ich festgestellt habe, daß die IB defekt war. Und dieser Frust braucht eigentlich nicht zu sein.

Auf alle Fälle wünsche ich Dir weiterhin viel Spaß und ungestörten Ablauf mit WDP und der MoBa.