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Win-Digipet - deutsche Foren => Stammtisch => Thema gestartet von: karl steiner in 02. August 2005, 23:06:12

Titel: Märklin k-Weichen
Beitrag von: karl steiner in 02. August 2005, 23:06:12
ich habe mit den Märklin K-Weichen das Problem, dass sie sehr oft nicht jedesmal schalten, weiß jemand was man da machen könnte?
Ich habe mir jetzt einige Conrad- Weichenantriebe gekauft, aber ich fand die Montage sehr umständlich. Eine dumme Frage, gibt es hier einen Trick oder geht es nach ein paar Montagen besser?
danke und freundliche Grüße Karl Steiner  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Kalle in 02. August 2005, 23:35:20
Hi Namensvetter,

gib mal als Suchbegriff "k-weichen" o. ä. ein. Hast dann viel zu lesen.  
 
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Jürgen Gräbner in 05. August 2005, 21:31:44
Hallo Karl,

die Antriebe der Märklin K-Weichen werden bereits kaputt gebaut. Ich habe die Endabschaltung ausgebaut, da diese durch die Ansteuerung über WDP überflüssig sind.
Bei den neueren Antrieben mit den Mikroschaltern braucht der Antrieb einen grossteil seiner Kraft um den Mikroschalter zu betätigen, also bleibt weniger für die Betätigung der Weiche übrig.
Bei älteren Antieben ist oft das Problem, dass die Kontakte verzundern, also auch bei geschlossenem Kontakt die Spule keinen Strom mehr bekommt.
Ich habe bei allen Antrieben die Endabschaltung elektrisch überbrückt und mechanisch ausgebaut. Seitdem schalten alle Antrieb (teilweise  fast 15 Jahre alt) wieder mit einem sattem "Klack".  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Peter Ploch in 06. August 2005, 00:07:44
Hallo Karl,

natürlich kann man wie Jürgen schrieb, die Endabschaltung überbrücken oder ausbauen. Davon rate ich aber dringend ab, erst durch die Endabschaltung soll ja u.a. auch verhindert werden, daß mit einem Dauerstrom die Spule durchbrennen kann. Entweder durch WDP die Schaltdauer erhöhen, das hat bei mir schon geholfen. Oder durch ein Powermodul, von z.B. Viessmann, die Schaltung verstärken. Kann auch durch ein RC-Glied erreicht werden.
 
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Kalle in 06. August 2005, 12:22:42
Hi Peter,

habe doch keine K-Gleise und K-Weichen - nur an meinem Vornamen haengt auch so´n komisches ASCII-Zeichen dran.  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Peter Ploch in 06. August 2005, 15:14:04
Hallo Karl - aus´m Ruhrpott,

natürlich weiß ich, daß Du kein ,,Pickelbahner", sondern ein eingefleischter N-Bahner bist. Meine Antwort war auch für den Karl aus Österreich gemünzt. Nun, da spielt halt das moderne Medium einem einen Streich, denn ich bekam nur den Beitrag von Jürgen als ungelesen geöffnet und da war halt von einem "normalen" (bitte nicht falsch verstehen) Karl die Rede. So kann es gehen.

Aber was meinst Du damit: ,,... nur an meinem Vornamen haengt auch so´n komisches ASCII-Zeichen dran"?
 
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Kalle in 06. August 2005, 17:02:56
Hi Peter,

dieses mit dem ASCII-Zeichen darfst nicht sooo eng sehen, - kein "k" im MoBa-Digi-System, kein "k" beim Gleismaterial, kein "k" im "Software-Namen" - nur ein "K" am Vornamen, na ja, auch im Ortsnamen, aber im Gebietsnamen auch kein "k", es sei denn, ich bin "aus´m Kohlenpott", dann haetten wir noch ein "k" mehr. Aber da wir hier mittlerweile die "Puett´s" suchen muessen, benutzte ich lieber "Ruhrpott", obwohl ich nur ein paar Meter, (ca. 200m !! - nicht nachgemessen), von der Emscher weg wohne.

Na gut, dann bin ich eben der "Karl aus dem Emscherbereich in Gelsenkirchen, nahe dem "Mond von Wanne-Eickel", mitten im Ruhrpott, ehemals Kohlenpott, noerdlich dem zeitlich sehr fruehen Kohlengebiet an dem Fluss Ruhr", mit viel "echter" Eisenbahn in der Umgebung, (war mal frueher mehr)".  

Man, wenn ich das immer schreiben muesste!  

Du kennst doch bestimmt die Sage von dem Hirtenjungen, der Kartoffeln "heissmachte" und dem die Glut nicht erlosch. Dieses soll angeblich in der Umgebung von Witten geschehen sein, habe ich aber nicht ueberpruefen koennen - ist auch egal.

   
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Jürgen Gräbner in 07. August 2005, 08:56:59
In Antwort auf:
Hallo Karl,

natürlich kann man wie Jürgen schrieb, die Endabschaltung überbrücken oder ausbauen. Davon rate ich aber dringend ab, erst durch die Endabschaltung soll ja u.a. auch verhindert werden, daß mit einem Dauerstrom die Spule durchbrennen kann. Entweder durch WDP die Schaltdauer erhöhen, das hat bei mir schon geholfen. Oder durch ein Powermodul, von z.B. Viessmann, die Schaltung verstärken. Kann auch durch ein RC-Glied erreicht werden.
 

 
Hallo Peter,

mir ist klar, wozu die Endabschaltung dienen soll. Nur die Frage ist, wo soll soll im PC gesteuerten Betrieb ein Dauerstrom herkommen? Höchstens aus einem defekten Schaltdecoder der, aus welchem Grund auch immer, einen Dauerstrom liefert.
Mein Fazit: Endabschaltung ist für mich Überflüssig..
Die Schaltzeit zu erhöhen, hat beí mir nichts gebracht.
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Harry Lorenz in 07. August 2005, 09:33:37
Hallo miteinander


Tja, daas leidige Thema schlechthin:  K-Weichenantriebe!!

Ich habe bei einigen schwergängigen und unwilligen K-Weichenantrieben alter Bauart die Endabschaltung durch eine Lötbrücke ausser Kraft gesetzt und die ganze Mechanik dafür aus dem Gehäuse und von der Platine entfernt. Dann haben diese Antriebe so richtig Power gehabt. Betonung liegt auf " GEHABT "!!  Denn nach einiger Zeit sind mir bei diesem Glumpp die Spulen durchgebrannt und die jeweilige Endstufe der K83 dazu. Jetzt habe ich die Schn.... voll mit diesem Mist und bin beim Experimentieren mit motorischen Weichenantrieben.

Ein Bekannter von mir ist am Anfangsstadium einer MoBa und hat bis jetzt 4 Antriebe von  Hoffmann verbaut. Ich muss sagen, die schalten die Weichen "satt" in die jeweils benötigte Lage. Da gibt es keinen Widerstand mehr.

Mir persönlich ist diese "Knallerei" aber doch zu laut und deshalb habe ich mir einen Antrieb von  Kurt Hader bestellt, der zwar schon einige Tage da ist, aber ich hatte noch keine Zeit dafür .

Aber über diese Technik kann ganz sicher Martin Lutz viel mehr und kompetender berichten, denn der hat solche MB Tronik Servoantriebe im Einsatz und ist davon begeistert.

So wie er sagt, gab es seither keine falsch gestellte Weiche mehr und dadurch auch keinen Unfall. Und Krach machen die auch nicht.

Ist doch super oder ???  Aber alles hat eben seinen Preis!!

Wenn ich noch daran denke, wie mir mein achtteiliger Schürzenwagenzug mitsamt der E 19 von der Trasse auf den Boden abgestürzt ist und in Einzelteilen dalag,     dann  .....  ich sag's lieber nicht!  


         
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Tom Blikstad in 07. August 2005, 10:54:05
Hallo / Grüezi miteinand'

Ich bin dabei die Weichenantriebe WA4M-MINI von Kurt Harder zu bestellen.

Was mir unklar ist, ist eine Servo dabei? Ein Servo ist nur mit einem Startset abgebildet. Welcher Typ Servo wird verwendet und ist sie bei Conrad zu kaufen?

Lassen sich ein Servo nachher einbauen wenn die Weichen schon auf ein Resorb-Material geklebt ist.

Die Weichen in den Schattenbahnhöfern statte ich mit Mä 7549 aus. Neue Antriebe können wenn notwendig schnell eingesetzt werden.  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Martin Lutz in 07. August 2005, 11:07:59
Hallo Harry,

In Antwort auf:
So wie er sagt, gab es seither keine falsch gestellte Weiche mehr und dadurch auch keinen Unfall. Und Krach machen die auch nicht.




Genau so isses!

Wir haben zur Zeit etwa 30 Stück der Harders Antriebe verbaut und nur noch einige wenige Hoffmänner. Die Hofmänner befinden sich noch bei Weichen die ausschliesslich geschnitten werden. Sie werden aber auch noch ersetzt!

Gruss  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Harry Lorenz in 07. August 2005, 11:22:53
Hallo Tom


Ich habe bis jetzt auch nur das eine Starterset. Da war alles komplett. Aber ich glaube schon, dass die Servo bei der Elektronik dabei ist. Ich verstehe es zumindest so.

Siehe  H I E R  die A N L E I T U N G

Genaue und geduldige Auskünfte erteilt Herr Hader gerne. Habe das selber erfahren dürfen. Habe auch einiges auf seiner HP nicht so richtig "geblickt".

Hier nun seine e-mail Adresse:  harders@pin-gmbh.com

Wünsche dir(uns ) viel Spass und Freude mit diesen Antrieben. Werde mich schätze mal ab Ende September mit dieser Geschichte befassen können.  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Christof Z. in 07. August 2005, 11:33:14
Hallo Tom und Harry.

Ich habe selbst die Kombination Flüsterantriebe (Kurt Harders) und Resorb Schalldämmung und kann vielleicht etwas zur Beantwortung Euer Fragen beitragen:

Servos sind den Flüsterantrieben nicht beigelegt. Die muss man extra anschaffen - siehe auf Kurt's Preisliste. Ich selber verwende die FS100 von Robbe und habe sie für 8-9 Euro / Stck. kaufen können.

Die Servos kann man auch montieren, nachdem man die Schienen auf Resorb-Streifen geklebt hat. Es erleichtert die ganze Sache aber doch erheblich, wenn man das Langloch für den Stelldraht vor dem aufkleben der Weiche geschnitten hat.

Viel Spass -  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Kalle in 07. August 2005, 12:30:41
Hi,

beim Grossversender C. gibt´s auch geeignete Servos fuer €4,95 das Stueck, - grosse und  kleine zum gleichen Preis. Die grossen Servos laufen etwas "geschmeidiger". Selbst benutze ich aber die kleinen Servos, den Stelldraht naeher zum Drehpunkt des Servoarms, damit der Drehweg groesser wird, dann faellt das Ruckeln nicht auf - na ja, wer schaut schon sooo genau hin. Durch den groesseren Drehweg ist ja auch die Drehgeschwindigkeit hoeher. Ausserdem kann man die Positionen besser einstellen, da ja mehr Impulse zum Stellen noetig sind. So faellt das Ruckeln bei den kleinen Servos kaum auf.
Bin gerade dabei ueber 90 Servos mit Stelldraehten zu versehen.  
Und mit der Servoelektronik - da tanze ich wohl aus der Reihe.  

Ein Bild meiner am Servo angewandten Technik:
 
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Tom Blikstad in 07. August 2005, 16:20:09
Hallo und immer noch Guten Sonntag

Kurt Harder hat Zubehör zu verkaufen:

WA-SER Servo mit Spezial-Zubehör 13,90 €
WA-PROG Programmiergerät fertig 12,50 €
CRIMP Crimpzange für die Kontakte der StiftleistenStecker 20,90 €

Was ist notwendig. Was hat z.B. Herr Lutz dazu gekauft?  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Martin Lutz in 07. August 2005, 16:50:56
Hallo Tom,

In Antwort auf:
Kurt Harder hat Zubehör zu verkaufen:

WA-SER Servo mit Spezial-Zubehör 13,90 €
WA-PROG Programmiergerät fertig 12,50 €
CRIMP Crimpzange für die Kontakte der StiftleistenStecker 20,90 €

Was ist notwendig. Was hat z.B. Herr Lutz dazu gekauft?



Wir haben zuerst auch das Demo Set für Motorola Digital gekauft. Das Set beinhaltet die Elektronik, einen Servo und das Programmiergerät. Damit haben wir uns erst mal überzeugt von der Qualität des Antriebs.

Danach besorgten wir uns einfach die benötigte Anzahl der Decoder und Servos. Die Servos haben wir auch bei Harders bestellt.

Da ich in der Firma die nötige Crimpzange habe, musste ich diese nicht seperat bestellen.

Für die Kabel Anschlüsse an die Molex Stecker würde ich aber auf jeden Fall der Einsatz einer solchen Crimpzange empfehlen, denn so ist eine professionelle Verbindung gewährleistet.

Die Verkabelung sieht etwa so aus:

Gruss  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Kalle in 07. August 2005, 16:52:11
Hi Tom,

In Antwort auf:
WA-SER Servo mit Spezial-Zubehör 13,90 €
        WA-PROG Programmiergerät fertig 12,50 €
        CRIMP Crimpzange für die Kontakte der
        StiftleistenStecker 20,90 €




WA-SER ist das Servo mit einem speziellen Servoarm - auch im Startset mit einer Elektronik.
WA-PROG ist das Programmiergeraet, welches auch in einem Startset enthalten ist - brauchst nur einmal
CRIMP ist eine Zange, welche auch nur einmal brauchst oder nicht!! - dient dazu, die Steckbuchsen-Einsaetze auf den Anschlussdraehten festzucrimpen. Er hat verpolungssichere Steckverbindungen mit einer kleinen Rastnase gegen "Herausfallen" auf seinen Platinen (empfehlenswert).
Entsprechende Servoelektroniken und Servos - Anzahl nach Bedarf - evtl. -1 bei Kauf eines Startsets.
Die Crimpzange ist nicht im Startset enthalten.
   
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Kalle in 07. August 2005, 17:19:53
Hi,

hatte zuerst auch daran gedacht, Harders-Baugruppen - SX-Elektronik in Bausatz und Servos - einzusetzen, dann haette mir der ganze Spass fuer SX fuer 96 Antriebe fast 2600,-- Euronen gekostet. So, komme ich mit den in frueheren Beitraegen genannten Bauteilen mit ca. 1600,-- Euronen aus. Loeten muss ich sowieso, bei Harders haette den Bausatz und jetzt die "eigenen" Bauteile, da die SX-Servoelektronik fuer 8 Servos schon fertig aufgebaut ist.
Leider nur fuer SX und manuellem Tastbetrieb erhaeltlich.
 
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Tom Blikstad in 07. August 2005, 17:39:25
Hi Martin und Karl

Eine Crimpelzange für 3 Grössen habe ich schon.

Ich benutze dann WA4M-MINI für meine 45 St. K-Weichen im sichtbaren Bereich, nicht wahr?

Hier lohnt es sich das richtige am Anfang zu kaufen! (45-1) St. x (8,90 + 13,90) =   und noch ein Startset WA4M-MINI-START 32 Euro = total 1.003 Euro. Gut, so ist es, das teuerste Anteil beim digitalisieren.
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Martin Lutz in 07. August 2005, 17:45:46
Hallo Karl,

Vergiss bitte die zusätzliche Speisung nicht.

Der Ruhestrom eines Harders Antriebs beträgt so ungefähr 200mA! Bei 96 Antrieben ergibt das fast 20A!

Also hier bitte diese Leistung auf mehrere Stromkreise verteilen und diese entsprechend auslegen, so dass bei Kurzschlüssen (die ja nicht geschehen sollten, nicht so wie beim Fahrbetrieb)

Ich habe das mit einem zusätzlichen Ringkerntrafo gelöst. Dieser hat eine totale Leistung von 225VA die ich in 4 Gruppen bändige, die jeweils mit 5A abgesichert sind. Da in diesen Stromkreisen, im Gegensatz zum Fahrbetrieb, keine Kurzschlüsse zu erwarten sind, verwendete ich normale Glassicherungen (Feinsicherungen) 5AT.Zusammen ergibt sich so zwar eine höhere Leistung. Dochdas darf man auch so machen, da nie alle Weichen zur gleichen Zeit geschaltet werden.

Bemerkt haben wir das, als ich die 10te Weiche an einen 32VA Märklin 32VA Trafo (Wir haben einfach nicht an dieses Problem gedacht) angeschlossen hatte und dieser bei der 10ten Weiche seinen Dienst quittierte und ausschaltete.

"Ooohhaaa, do bruuchts glaub meh Pfus"    

Da sGanze hat aber den Vorteil, dass die Weichenzungen auch aktiv (durch die Servoregelung) an der Position gehalten werden.

Der Ringkerntrafo sitzt in dieser grauen Box.

Gruss  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Kalle in 07. August 2005, 17:48:48
Hi Tom,

ist ja manchmal auch von Vorteil, "Pickelbahner" zu sein, brauchst wenigstens keine Herzstuecke "polarisieren".

Viel Spass beim Bauen.

 
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Martin Lutz in 07. August 2005, 17:51:34
Hallo Karl

In Antwort auf:
Hi Tom,

ist ja manchmal auch von Vorteil, "Pickelbahner" zu sein, brauchst wenigstens keine Herzstuecke "polarisieren".

Viel Spass beim Bauen.

 



Würde aber gehen, da zwei Relais drauf sind mit Umschaltkontakten.

Meine nachträgliche Korrektur:
Sorry, ich habe das Wort Mini überlesen. Die unsrigen haben Relais drauf. Diese kann man eventuell auch für eine Rückmeldung nutzen.

Gruss  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Tom Blikstad in 07. August 2005, 18:03:08
Hi Martin

Wozu brauchst du eine Rückmeldung der Weichenlstellung?
Für einen Gleichbildstellwerk?

Sonst hat der Rechner die Übersicht über die Weichen?

Dein System mit Kabeln und Trafo sieht sehr sauber aus!

mfG
Tom  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Kalle in 07. August 2005, 18:06:28
Hi Martin,

Problem ist schon geloest, ca 25 A mit Reserve - 5V fuer die Servos, da die Baugruppen selbst ueber den SX-Bus versorgt werden. Die Stromkreise sind aufgeteilt und abgesichert. Auch bei meiner Geraetschaft fliesst nicht wenig Strom, da bei SX ja alles auf einem Schlag schalten koennte - wird in der Praxis wohl kaum auftreten - beruecksichtige bei allem moeglichst den "schlimmsten annehmbaren Fall". Auch lieber einen Booster mehr als zwei zuwenig.
Wenn´s qualmt, aufleuchtet oder blitzt, war halt der "Draht" zu duenne.
Verwendung von Litze mit entsprechenden Querschnitten und Aderendhuelsen sind fuer mich selbstverstaendlich, auch bei "Probeaufbauten". Damit werden schon mal neunundneunzig Prozent der Fehler vermieden.



 
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Martin Lutz in 07. August 2005, 19:02:19
Hallo Tom,

In Antwort auf:
Hi Martin

Wozu brauchst du eine Rückmeldung der Weichenlstellung?
Für einen Gleichbildstellwerk?



Wir haben diese Rückmeldungen ebenfalls nicht verwendet. Ich hab nur geschrieben, dass man diese noch nutzen könnte.

In Antwort auf:
Sonst hat der Rechner die Übersicht über die Weichen?




Im Grunde genommen ja. Windigipet hat aber auch keine Kontrolle darüber, ob die Weiche tatsächlich gestellt wurde. Die Software nimmt einfach die korrekte Stellung an. Was ja in der Praxis auch funktioniert, wenn eben die Weichen auch zuverlässig funktionieren.

Über die Rückmeldung der Endlagenstellung wurde hier ja auch schon ausgibig diskutiert.

Gruss  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Michael Helbig in 08. August 2005, 08:40:14
Hallo Tom,

ich habe 40 Conrad Servos im Einsatz und bin zufrieden. Für die Montage benutze ich "Mechanik für Universalantrieb" 240617-90. Das erleichtert die Montage und Ausrichtung des Servos erheblich. Und bei einem Servodefekt ist der Austausch in wenigen Minuten erledigt.  [Bild]http://mh-brain.de/helbig/galerie6/pages/b630.html[/Bild]
Gruss
Michael Helbig  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: ThKaS in 08. August 2005, 09:10:57
Hallo Michael,

so klappts auch mit dem Bild ...

 
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Tom Blikstad in 08. August 2005, 11:03:47
Hallo Martin, Thomas und Michael

Gute Fotos zeigen viel, vielen Dank!

Was mache wenn:
1) Die Weiche ist auf Ebene 2
2) Bauhöhe bis Ebene 1 ist 10 cm.
  Hier sind Gleise vorhanden.

mfG
Tom Blikstad  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Harry Lorenz in 08. August 2005, 11:18:24
Hallo Tom

Ich denke mal, dass man diese Antriebe selber etwas seitlich versetzt einbauen und die Weiche dann über einen Bowdenzug gestellt werden kann.

So steht es zumindest bei  K u r t  H a d e r auf der Fragen und Antwortseite.


Hier ein Auszug davon:

Wie erfolgt der Einbau des Servos und der Steuerplatine?

Das Servo wird direkt unter der Stellschwelle mit Doppelklebeband fixiert und dann mit einem Haltebügel befestigt. Der Stelldraht (0,8mm Stahl) geht dann senkrecht nach oben durch eine Bohrung (ca. 10mm) oder ein Langloch.  Eine Umlenkung ist natürlich auch machbar, wobei die hohe Kraftreserve des Servos auch den Einsatz von Bowdenzügen erlaubt . Das Servokabel sollte möglichst nicht verlängert werden. Mit geeigneten Entstörmaßnahmen kann die Steuerplatine bis zu ca. 2 Meter entfernt eingebaut werden.
   
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: ThKaS in 08. August 2005, 12:24:09
Hallo Tom,

ich experimentiere zur Zeit mit den kleinen Servos von Conrad.
Die Bauhöhe ist bei mir auch an manchen Stellen ein Thema.

Die ersten Infos stehen hier:  Servoansteuerung von Weichen

Der Decoder von  modelleisenbahn-claus ist mittlerweile da, aber noch nicht im Einsatz.

Ich habe vor an manchen Stellen den Servoantrieb nachträglich einzubauen. Voraussichtlich werde ich ihn an diesen Stellen "einigermassen gut ausgerichtet" von unten ankleben.  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Harry Lorenz in 08. August 2005, 17:14:00
Hallo Martin (Lutz)  @ all


Heute Nachmittag hatte ich etwas Zeit (konnte infolge eines Hexenschusses nix anderes machen ) .

Darum habe ich nun ein wenig mit dem Servo Weichenantrieb von Kurt Hader experimentiert. Allerdings zuerst nur auf der Werkbank. Anschließend habe ich das Teil auch noch "lose" an der Anlage angeschlossen - ohne den Servo mit einer Weiche zu verbinden. Der Servo läuft sehr leise und präzise in jede programmierte Stellung. Das Programmieren ist ein Kinderspiel und fast Sekundensache. Also einfacher geht es wirklich nicht mehr. Wenn das Einbauen in die Anlage auch so easy ist, dann gibt es meiner Meinung nach keine vernünftige Alternative dazu. Bin aber überzeugt, dass das auch gut klappt!

Was soll ich lange drumrum reden:
Ich bin begeistert und höchst angenehm überrascht    




DAS IST BEI MIR DIE ZUKUNFT !!!!!!!


Nun ist es beschlossen, der Märklin - Krampf fliegt nach und nach raus. Habe genug von Unfällen und Entgleisungen durch falsch-bzw nicht gestellte Weichen.

               
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Kalle in 08. August 2005, 17:31:03
Hi Thomas,

deshalb habe ich die senkrechte Anordnung gewaehlt, um, wenn mal ein Servo "den Zug" kreuzt, den beim Servo beiligenden Stern-Arm zu nehmen, unten irgendwie befestigen und einen Stelldraht oder noch besser Bowdenzug als Uebertragungselement zum Servo zu nehmen. dann wird´s auch "flach". Moeglichkeiten gib´s viele.
Hatte erst auch daran gedacht, die Servos so zu positionieren wie Du es auf dem Bild darstellst. Mich stoerten nur die wenigen Impulse die das Servo dann braucht um die Positionen zu wechseln - langer Hebelarm gleich kurzer Drehwinkel. Der Stellweg ist bei Weichen, - gerade N -,  nicht besonders gross. Das Ruckeln war dann deutlich zu sehen und gefiel mir nicht. Nur bei hoher Stellgeschwindigkeit hatte ich eine praktisch "ruckelarme" Bewegung - liegt aber wohl an der Traegheit des Auges. Trotzdem jedem das "Seine".


 
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Gian Bott in 08. August 2005, 21:29:35
Hallo Harry,

Schön, dass Du auch auf den Geschmack gekommen bist. Siehe auch den Thread vom Januar 2004.

mit freundlichen Grüssen

Gian  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Harry Lorenz in 09. August 2005, 04:00:19
Hallo Gian


Tja, was lange währt, .... !

Was habe ich alles bei und mit den Märklin Antrieben experimentiert und rumprobiert. Hat alles nix gebracht - ausser dass viel Zeit vergeudet und Geld kaputtgemacht wurde.

Diese Märklinantriebe sind von Grund auf krottenschlecht !!! Die reinste Fehlkonstruktion !!!!


Habe auch versucht, mit Minimotoren und Relais selber Weichenantriebe zu bauen - war aber ebenfalls nur ein Zeitfresser - denn auch da blieb ein durchschlagender Erfolg aus.

Deshalb gibt es ab sofort nix anderes mehr als Kurt Haders Antriebe.

 
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Tom Blikstad in 09. August 2005, 09:24:31
Hallo Harry

Was bedeutet krottenschlecht ?
Ein neugieriger Mensch muss auch das wissen.

mfG
Tom  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: xerxes in 09. August 2005, 11:59:10
Hallo Tom,

es heißt eigentlich "grottenschlecht" und bedeutet soviel wie "absoluter Schrott", einfach fies.  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Harry Lorenz in 09. August 2005, 14:22:30
Hallo Tom und Hallo Lothar


Ja so kann's gehen. Habe ich doch da glatt einen Schreibfehler produziert. Aber bei dem Frust über diese blöden Märklin-Antriebe, vergisst man sogar die Rechtschreibung. Natürlich hast du recht - es heisst: Grottenschlecht.

Das Wort bedeutet ganz einfach ausgedrückt: Es ist etwas noch schlechter als schlecht.

Ist quasi die "Steigerung" von schlecht.

Man ist mit etwas total unzufrieden und ärgert sich nur darüber.

Bei uns in der Gegend sagt man auch: Das ist ein richtiges Glumpp (im Sinne von Schrott - funktioniert nicht usw.).



Als kleines Beispiel zu Eisenbahnen passend habe ich einen  S p i e g e l b e r i c h t von Febr. 2003 parad.


PANNENZUG ICE 3

"Unser Angebot ist grottenschlecht"

Als Prestigeobjekt war er geplant, stattdessen entwickelte er sich zum Pannen-Vehikel: Der ICE 3, der modernste Zug der Bahn, beschert dem Konzern Imageprobleme zuhauf und den Kunden Verspätungen. Bei manchen Expresszügen treten pro Tag 700 kleine und größere Störungen auf.





     
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Peter Wohlfeil in 10. August 2005, 23:52:21
Hallo Harry,
nachdem ich meine Anlage komplett abgebaut habe, will ich nun von vorn wieder anfangen.
Von meinen vorhandenen ca. 40 7549 Antrieben wurden schon ca. 10- 15 Stück wegen Defekt ausgetauscht .
Fasse nun evtl. auch den Einsatz der Harder-Antriebe ins Auge und habe dazu jedoch noch einige Fragen.
Ist der Einsatz der Antriebe ohne Decoder möglich ???
Habe die 7549 bisher mit den Magnetartikeldecodern von Litfinski (4 Antriebe mit einem Decoder)angesteuert.
Sind an der Weiche selbst auch Umbauarbeiten nötig ???
Welche Stärke sollte der Stelldraht haben ???
Kann ich die bisherigen Antriebe mit den Litfinski-Decodern und die Harder-Antriebe gleichzeitig auf einer Anlage einsetzen (scheue mich davor ca. 40 "noch" funktionierende Antriebe mit Decodern zu verschrotten )???
Danke Dir vorab schon für Deine Antwort
und verbleibe mit besten Grüßen
aus dem schönen Einbeck
Peter  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Harry Lorenz in 11. August 2005, 06:02:20
Hallo Peter

Nun zur Beantwortung deiner Fragen - nach bestem Wissen:

In Antwort auf:
Ist der Einsatz der Antriebe ohne Decoder möglich ???



Ja, da braucht man diese K 83 Decoder und alternative Fremddecoder nicht mehr. Der Empfänger ist in der Steuerelektronic von  Kurt Hader -für eine Weiche- integriert.


In Antwort auf:
 Sind an der Weiche selbst auch Umbauarbeiten nötig ???



Ausser einer kleinen Bohrung für den Stelldraht muss man nichts verändern.

Auf Kurt Haders Site gibt es Einbaubeispiele aber auch hier bei  Thomas Kainz kann man sich sehr gut informieren.


In Antwort auf:
Welche Stärke sollte der Stelldraht haben ???




Tja, das habe ich noch nicht nachgemessen. Aber wenn du das Startset von MBtronic kaufst, dann ist da alles dabei, was man dafür benötigt. Servo, Elektronik, Einbaumaterial, Beschreibung (ich hoffe, ich habe nichts vergessen) Auf jeden Fall ist alles dabei, was man zum Start braucht.

Habe ich doch nun tatsächlich das Programmiergerät vergessen.

In Antwort auf:
Kann ich die bisherigen Antriebe mit den Litfinski-Decodern und die Harder-Antriebe gleichzeitig auf einer Anlage einsetzen  



Ich habe meinen Antrieb nur solo ( Ohne Verbindung zur Anlage ) getestet. Ich bin mir aber sicher, dass man diese "Alten" Decoder mit den MBTronik Bausteinen zusammen betreiben kann. Werde es aber am Wochenende testen.


In Antwort auf:
scheue mich davor ca. 40 "noch" funktionierende Antriebe mit Decodern zu verschrotten  




Ja, genau das ist auch bei mir der Grund gewesen, dass ich so lange mit dem Umrüsten gewartet habe. Denn es kostet doch schon eine ganze Stange Geld, wenn man über 30 Einfahrt-Weichen damit ausstatten möchte. Die Ausfahrt-Weichen bleiben auch bei mir mit den 7549 Antrieben bestückt.

Aber nachdem ich in letzter Zeit immer öfters Unfälle zu verzeichnen hatte und auch schon mal einen Zug vom Boden zusammengeklaubt habe, bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass das Umrüsten zwar im Moment etwas teuer ist, aber auf lange Sicht gesehen, doch kostensparend. Denn immer wieder K83 oder Alternativen und diese verdammten 7549 auszutauschen und Loks und Wagen zu reparieren, kostet auch nicht gerade wenig.


Die ausgebauten Antriebe kann man sich ja als Ersatz für die auf der Anlage verbleibenden zurücklegen. Mit den K83 Decodern kann man unter anderem auch z.B. Formsignale usw antreiben.

Theoretisch (habe es selber noch nicht probiert) kann man mit diesen K83 Relais (je nach Bedarf entweder monostabil oder auch bistabil) schalten, die dann von einem separaten Trafo irgendwelche Antriebe in Bewegung setzen können. Bei WDP kann ma ja die Schaltzeit der K83 sehr gut einstellen.
Theoretisch hat man dann (mit bistabilem Relais) einen K84 Schaltdecoder. z.B. kann man damit Beleuchtungen ein und ausschalten usw


Ich hoffe, dass ich dir ein paar brauchbare Tips geben konnte und wünsche dir noch viel Freude am gemeinsamen Hobby.    
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Gerd Boll in 11. August 2005, 08:00:32
Hallo Peter
Klar kann man verschiedene Magnetartikeldecoder und Servodecoder zusammen in einem System betreiben.
Jeder Decoder hat seine eigene Adresse, und fühlt sich auch nur damit angesprochen.
Selbst wenn 2 Decoder die gleiche Adresse haben, dann schalten sie eben auch gleichzeitig.
Beispiel: Bahnübergang mit je einem Setvo für die beiden/vier Schrankenbäume. Man kann jedem Antrieb eine eigene Stellgeschwindigkeit einstellen, das sieht klasse aus.

Ich bewege mit den Harder-Antrieben die Schuppentore und den Bahnübergang, mit k83 schalte ich die C-Gleis-Weichen und Viessmann-Formsignale.

 
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Peter Wohlfeil in 11. August 2005, 08:28:59
Hallo Gerd,
Hallo Harry,
danke für die schnellen Antworten.
Werde dann wohl ebenfalls das Start-Set bei Harder bestellen.
Wünsche Euch noch einen schönen Tag.
Gruß
Peter  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Martin Lutz in 11. August 2005, 09:55:14
Hallo Harry,

In Antwort auf:
Theoretisch (habe es selber noch nicht probiert) kann man mit diesen K83 Relais (je nach Bedarf entweder monostabil oder auch bistabil) schalten, die dann von einem separaten Trafo irgendwelche Antriebe in Bewegung setzen können. Bei WDP kann ma ja die Schaltzeit der K83 sehr gut einstellen.
Theoretisch hat man dann (mit bistabilem Relais) einen K84 Schaltdecoder. z.B. kann man damit Beleuchtungen ein und ausschalten usw  



Das funktioniert sogar praktisch:
Wir standen ebenfalls vor dem Problem, dass wir unsere Decoder für die Hoffmann Weichenantriebe nicht mehr benötigen. Nun könnte man diese durch Ebay verscherbeln, aber es gibt noch die folgende Möglichkeit: Ergänzung mit bistabilen Relais.

Das geht so:
In unserer Firma fallen immer wieder solche bistabilen Relais an, weil wir in unseren Geräten so extrem hohe Anforderungen an die Übergangswiderstände dieser Relais haben, dass sie laufend ausfallen. Statt wegzuwerfen verwende ich sie jetzt als eine Art Tuning eines Motorweichendecoders zu einem Lichtschaltdecoder. Die Littfinski Motorweichendecoder funktionieren so, dass sie abwechslungsweise eine Gleichspannung ausgeben. Diese ist in der Polarität immer entgegengesetzt. Ausserdem ist nur begrenzt Spannung am Ausgang (10sek nach der Stellung der Weiche schaltet die Spannung ab)

Nimmt man jetzt ein bistabiles Relais mit 2 Spulen, so kann man diese Spulen in der Polarität entgegengesetzt in Reihe schalten, dann wird mit jeder Schaltung das Relais geschaltet. Die Position bleibt dann auch nach diesen 10 sek erhalten. Auf diese Art und Weise kann man die Hausbeleuchtungen ganz normal von Windigipet aus schalten.

Da diese Relais, die ich verwende, nur 3V Spulen haben die in Reihe 6V ergeben, muss ich noch Vorwiderstände einbauen, damit ich sie mit 15V (Aus der allgemeinen Wechselstromversorgung, betreiben kann. Wie das aussieht wie folgt auf dem Bild:

Gruss    
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Tom Blikstad in 11. August 2005, 10:18:59
In Antwort auf:
Hallo Karl,

Vergiss bitte die zusätzliche Speisung nicht.
Der Ruhestrom eines Harders Antriebs beträgt so ungefähr 200mA! Bei 96 Antrieben ergibt das fast 20A!



Hallo Martin

Ich glaube das stimmt nicht!

Der Ruhestrom beträgt 60 mA (20 mA für die mini-Antriebe).
Der Stellstrom beträgt 200 mA! Alles laut
"Downloadseite für die Anleitungen" von Kurt Harder.

mfG
Tom Blikstad  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Martin Lutz in 11. August 2005, 10:37:53
Hallo Tom,

Kann sein, dass es etwas tiefer ist. Jedenfalls hatten wir am Anfang nicht daran gedacht. Nachdem ich den 10 Antrieb angeschlossen hatte, bemerkte ich, dass unser 32VA Trafo in die Knie ging. Das heisst, dass seine Überstromsicherung auslöste. Sobald ich einen Antrieb entfernte von der Speisung, hielt der Trafo. Das, ohne, dass ich eine Weiche geschaltet habe.

Danach mass ich von diesen 10 angeschlossenen Antrieben den Ruhestrom. Er betrug etwa 1.9A soweit ich mich erinnern kann.

Man muss nicht vergessen, dass die Servomotoren immer ein wenig nachregeln. Man müsste mal nachmessen, in wie weit die 60mA stimmen. Ich vermute, dass dieser Strom dann fliesst, wenn man den Servo frei in der Hand hält und er keine Kraft ausüben muss. Im eingebauten Zustand übt der Servo immer eine bestimmte Kraft aus (je nachdem wie man ihn für die Weiche programmiert hat) Irgend jemand behauptete mal in diesem Forum, dass man dies auch ausschalten könne, ich habe aber nie was gefunden in der Anleitung. Ich weiss nicht mehr wer das war. Es war aber in diesem Forum.
Vielleicht kann sich derjenige mal melden und vielleicht auf die Stelle wo das steht hinweisen?

Ich habe meinen Trafo jetzt für diese 200mA pro Weiche ausgelegt.  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Tom Blikstad in 11. August 2005, 10:51:43
Hallo Martin

Ich werde auch für mehr Strom als teoretisch auslegen.

Aber zum Glück habe ich das gesehen, 50 Weichen mit 20 mA (mini) statt 200 mA macht schon viel aus. Jetzt reicht z.B. 3 A gut aus.

mfG
Tom Blikstad  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Tom Blikstad in 11. August 2005, 11:03:59
In Antwort auf:
Hallo Peter
Ich bewege mit den Harder-Antrieben die Schuppentore und den Bahnübergang, mit k83 schalte ich die C-Gleis-Weichen und Viessmann-Formsignale.



Ich nehme an, dass du auch die Harder-Antrieben der Schuppentore und der Signale mit k83-Decoder schalte ??
Dazu werde ich Viessmann 5211 einsetzen.

mfG
Tom Blikstad
Hallo Gerd

 
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Martin Lutz in 11. August 2005, 11:08:33
Hallo Tom

In Antwort auf:
In Antwort auf:
Hallo Peter
Ich bewege mit den Harder-Antrieben die Schuppentore und den Bahnübergang, mit k83 schalte ich die C-Gleis-Weichen und Viessmann-Formsignale.



Ich nehme an, dass du auch die Harder-Antrieben der Schuppentore und der Signale mit k83-Decoder schalte ??
Dazu werde ich Viessmann 5211 einsetzen.

mfG
Tom Blikstad
Hallo Gerd

 



Naochmals: für die Harders Antriebe brauchst du keinen Decoder. Dieser befindet sich bereits auf der Elektronik des Antriebs.

Gruss  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Christof Z. in 11. August 2005, 11:35:03
Hallo an Alle

In Antwort auf:
Irgend jemand behauptete mal in diesem Forum, dass man dies auch ausschalten könne, ich habe aber nie was gefunden in der Anleitung. Ich weiss nicht mehr wer das war. Es war aber in diesem Forum.
Vielleicht kann sich derjenige mal melden und vielleicht auf die Stelle wo das steht hinweisen?



Dieser "jemand" bin zwar nicht ich, aber ich kann bestätigen, dass man den Steuerimpuls für den Servo abschalten kann. Hierzu steht in Punkt 17 in der Anleitung für den WA4AM/D (Stand 7.2.2005):

"17: Sollte der Antrieb in einer Endlage brummen, ohne dass er belastet ist, besteht die Möglichkeit, nach Erreichen der Endlage den Steuerimpuls für das Servo abzuschalten."

Um diese "Funktion" zu aktivieren, muss man beim Einschalten des Antriebs die grüne Porgrammiertaste des Programmiergerätes gedrückt halten. War die Funktion eingeschaltet und hält man die grüne Taste beim Einschalten des Antriebs gedrückt, wird die Funktion deaktiviert.

Allerdings sollte man beim Auslegen des Stromes bedenken, dass beim Einschalten der Anlage alle Antriebe ein- bis zwei mal schalten - und das alles auf einmal.

Ich glaube deshalb nicht, dass mit der oben skizierten Abschaltfunktion sich Trafos einsparen lassen    
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Tom Blikstad in 11. August 2005, 11:57:45
Hallo Martin

Gut. Können diese Antriebe an der Leine mit Viessmann 5211 aufgesetzt werden? Die 5211 haben je 8 St. Codierschalter um ein 4-Gruppe anzuordnen. Wird die Nummer für die Antriebe mit dem Programmierer gemacht?
Können im Prinzip z.B. 6 St. 5211 - 3 St. Antriebe - 4 St. 5211 - 6 St. Antriebe an der Leine folgen?

mfG
Tom Blikstad  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Martin Lutz in 11. August 2005, 12:06:03
Hallo Tom,

Sicher geht das. Man muss wahrscheinlich nur darauf achten, dass man nicht mit den Adressen in Konflikt kommt.

Im Grunde genommen sind insgesammt 80 Adressen (Bei Märklin Motorola) für die Magnetartikel verfügbar, die jeweils mit 4 Funktionen belegt sind.

Man darf jetzt mit dem Harders Antrieb nicht eine dieser 4 Funktionen belegen, die bereits an einen Viessmann Decoder verrgeben sind. Auch wenn man si da nicht nutzt.

Auf diese Weise sind 320 Magnetartikel ansteuerbar (80 Adressen mal 4 Funktionen). Das sind meiner Meinung nach genug Adressen um eine saubere Trennung zu realisieren.  

Gruss  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Kalle in 11. August 2005, 16:56:50
Hi,

habe festgestellt, dass die Stromaufnahme auch von den Servotypen abhaengt. Meine "Kleinen" fressen fast 250 mA  waehrend des Umschaltens. Ist zwar nur kurzzeitig, aber der Strom muss bei mir fuer das gleichzeitige Umschalten mehr oder weniger vieler Servos bereitgestellt werden. Und ob ich nun ein Netzteil mit 10 A oder 25 A bereitstelle, da ist der Preisunterschied nicht mehr sooo gross.
Noch ein Tipp: Macht die Stelldraehte nicht so dick, 0,6 mm reichen fuer HO dicke und noch mehr dicke fuer N (besser 0,5,mm). Sonst liegen die Zungen schnell "hart" an und man muss die Positionen sehr genau einstellen, damit die Servos in den Endlagen nicht schnell wieder knurren, aus welchem Grunde auch immer. Und wenn die Servos nicht knurren, fliesst ja nur der Ruhestrom der Steuerelektronik. Ansonsten, alles was die Bewegung der Stellschwelle hemmt, rausschmeissen - ausser die Weichenzungen.
 
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Christof Z. in 15. Oktober 2005, 11:38:53
Hallo Martin.

Ist zwar schon einige Wochen her, seitdem wir hier die Ruhestromaufnahme der Flüsterantriebe von Kurt Harders behandelt haben. Wollte Dich aber mal trotzdem fragen, ob Du die Abschaltung des Servos in der Ruhestellung schon einmal ausprobiert hast.

Ich habe bei meinen bis jetzt 49 verbauten Flüsterantrieben (25 WA4M und 24 WA4MINI), bei denen die Versorgungsspannung alle an einem Uhlenbrock 70VA Trafo hängen, bei allen den Servo in der Ruhestellung ausgeschaltet. Trotzdem habe ich beim Anschalten der Anlage das Problem, dass ca. die Hälfte der Verbauten Antriebe, die am Weitesten weg vom Trafo angeschlossen sind, so zu sagen im Takt marschieren, ohne eine Weichenstellung einzunehmen. Manchmal hört dieses "Marschieren" gar nicht auf, manchmal hört das hin- un herschalten nach 5-10 Mal nacheinander auf.

Ich bin mir Klar darüber, dass mir wohl die Versorgungsspannung einbricht. Bloss: Auf welche Stromaufnahme sollte der Trafo ausgelegt sein?  

Sollte ich mit ca 200mA (Schaltstrom) rechen, weil alle Antriebe beim Einschalten der Anlage wohl alle auf einmal hin- und herschalten, oder ist die Auslegung mit 60mA (Ruhestrom) wohl genug?    

Da die Antriebe eine bedeutend kleinere Stromaufnahme in Ruhestellung haben, und im Betrieb sowieso nicht alle auf einmal schalten wäre es vielleicht eine Idee, den Arbeitsstromkreis in mehrere Teile einzuteilen und mit einer Automatik erst z.B. 15 Antriebe unter Strom zu stellen. Wenn diese dann in Ruhestellung sind und somit den kleinen Ruhestellungsstrom ziehen, werden die nächsten eingeschaltet usw. bis die die obere Grenze des Trafos annähern erreicht wird. Eine Reserve von ca 1A müsste dann reichen, um die Schaltvorgänge dann noch realisieren zu können. Mehr als 5 Antriebe werden sowieso kaum auf einmal gestellt.

Ist diese Idee etwas wert? Wie sieht so eine Automatik wohl aus? Müsste dann ggf. analog funktionieren, da alles während des Einschaltvorgange automatisch funktionieren sollte. Gibt's die etwa schon - z.B. Gerd Boll's Relais-Timer?
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: xerxes in 15. Oktober 2005, 12:39:19
Hallo Christof,

Du solltest Dich mit Deinen Überlegungen einmal mit Karl Berrischen auseinandersetzen, denn der hat für seine Selektrixanlage auch die Servolösung gewählt und somit auch die Versorgungsproblematik, wie Du sie hier beschreibst. Sende ihm doch eine PN, er wird das Thema sicher mit Dir erörtern und Lösungsvorschläge machen können.  
Titel: Re: Märklin k-Weichen
Beitrag von: Martin Lutz in 15. Oktober 2005, 15:47:52
Hallo Christof,

Als wir damit begannen, die Flüsterantriebe in Betrieb zu nehmen, hatten wir noch einen 16VA Trafo von Märklin dran. Dieser liefert nach Adam Riese (32VA / 16V = 2A) 2A Dauerstrom. Als ich die 11te Wweiche anschloss, so schaltete der 32VA Trafo nach einiger Zeit von selber aus. Entfernte ich eine Weiche wieder vom Betrieb, so hielt die Speisung wieder. Dies obwohl wir zu diesem Zeitpunkt die Weichen nicht bewegten.

Also ging ich dann auch in der Auslegung der endgültigen Versorgung von diesen 200mA aus. Das heisst für unsere geplante Anzahl von 46 Weichenantrieben ergibt sich ein Gesamtstrom von mehr als 9A. Da wir die Weichen nie ausschalten fliesst halt immer ein gewisser Strom. Ich wüsste eigentlich auch nicht wie man sie ausschaltet.

Ich habe dann einen 225VA (15V) Ringkerntrafo besorgt. Diesen Trafo in weine Box eingebaut und die Ausgänge in 5 Gruppen aufgeteilt und so gruppenweise alle Weichen versorgt.

So haben wir auch beim Einschalten der Anlage kein Problem, wenn viele Weichen gleichzeitig gestellt werden, beim Aufstarten von Windigipet.

Ausserdem werde ich mit diesem starken Trafo auch noch anderes versorgen auf der Anlage. Ziemlich sicher die Steuerung der Strasse.

Klar ist zwar, dass die Weichen hintereinander geschaltet werden. Doch werden sie überlappend Strom ziehen, da vielleicht die eine noch den Stellstrom bezieht, wenn die nächste angesteuert wird. Sie stellen langsamer als die Reihenfolge der Schaltbefehle. Aber das wärer vielleicht mal eine Idee, den Spitzenstrom mal zu messen während des Aufstartens der Anlage.

Ich würd die Speisung nicht zu knapp machen, da ja der Betrieb davon abhängt.


Um vielleicht auch noch zu erklären:
ich habe zwar einen sehr starken Trafo gewählt. Habe aber die einzelnen Gruppen schon abgesichert, dass da nix passieren kann. Diesmal habe ich Schmelzsicherungen eingebaut. Da ja nicht zu erwarten ist, dass es hier ständig Kurzschlüsse gibt (Im Gegensatz zum Fahrbetrieb).

Gruss