Seite drucken - Signalrückstellung bei Zugfahrtenautomatikbetrieb

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Win-Digipet - deutsche Foren => Win-Digipet allgemein => Thema gestartet von: ezada in 28. Oktober 2005, 10:41:36

Titel: Signalrückstellung bei Zugfahrtenautomatikbetrieb
Beitrag von: ezada in 28. Oktober 2005, 10:41:36
Hallo WDP-Team!

Mit der Version 8.... stelle ich in der Fahrstraßenautomatik das Blocksignal bzw. Ausfahrtsignal mittels Folgeschaltung auf "rot". Dies bewirkt, daß wenn der letzte Wagen (komisches deutsch) die Stoppstelle verläßt, das Signal Hp0 gestellt wird.
Ein echter Eisenbahner hat hier mal geschrieben, daß dies bei langen Zügen in der DB-Wirklichkeit sogar schon zeitlich früher geschieht. Feine Sache.

Hier habe ich gelesen, daß dies so (mittels Folgeschaltung) in der Zugfahrtenautomatik (Version 9 ...) nicht empfehlenswert sei bzw. zum Zugstopp führen kann. Als Vorschlag wurde genannt, das Signal in der nächsten Fahrstraße rückstellen zu lassen. Dies wäre dann also noch später. Außerdem kann es (nach Weichen) mehrere Fahrstraßen geben. Der Zug ist dann ggf. "über alle Berge", bevor die Rückstellung geschieht.

Ich habe drei RMs je Signal. In Fahrtrichtung a) Strecke, b) Bremsen und c) Stopp. NACH dem Signal folgt dann wieder in der nächsten Fahrstraße a) Strecke usw. Zur Zeit haben die Signale noch Fahrstromabschaltung. Die soll aber entfallen, weil WDP den Zug bei Hp0 zum Halten bringt.

Sicherlich gibt es eine gute Lösung in V 9. Verraten Sie die mir?
     
Titel: Re: Signalrückstellung bei Zugfahrtenautomatikbetrieb
Beitrag von: Dr. J. Schmidt in 28. Oktober 2005, 11:23:10
Guten Tag,
das Problem ist nur durch eine Profilfahrstrasse mit Zeitverzögerung bei der Rotstellung möglich. Ich habe dieses Problem auch in meinen Schattenbahnhofsgleisen, welche durch eine Folgeschaltung stromlos geschaltet werden. Leider gibt es in der Standardfahrstrassenfolgeschaltung keinen "Timer".

 
Titel: Re: Signalrückstellung bei Zugfahrtenautomatikbetrieb
Beitrag von: Achim Mühlhaus in 28. Oktober 2005, 12:26:55
Hallo,

ich verstehe das Problem jetzt nicht so ganz. Ich nehme immer einen Kontakt aus der Fahrstraße, die der Zug befahren soll, in die Folgeschaltung und fertig. Das kann doch schon der nächste Kontakt nach dem Startkontakt sein. Egal wie lange die Verzögerungszeit beim Anfahren in den Profilen auch eingestellt ist, das Signal wird erst auf Rot gestellt, wenn dieser Kontakt erreicht ist. Ich "arbeite" allerdings nicht mit stromlosen Abschnitten, ist es da anders??

Gruß Achim  
Titel: Re: Signalrückstellung bei Zugfahrtenautomatikbetrieb
Beitrag von: Karlheinz Battermann in 28. Oktober 2005, 12:32:20
Hallo Herr Zapp,
bei der großen Bahn werden die Signale immer nach der Vorbeifahrt des Zuges etwa 55 m hinter dem Signal auf Halt gestellt.
Bei WDP sollten und können Sie dies über die Folgeschaltung der FS an nächsten über, wenn Sie viele RMK hinter dem Signal haben, auch am übernächsten RMk auf Halt stellen lassen. Ich mache das bei mir immer so, dass das Signal frühestens nach der Vorbeifahrt der Lok und 4 Wagen über einen RMK in der Folgeschaltung auf Halt gestellt wird. Dies passt auch, wenn Sie noch stromlose Abschnitte haben, denn dann ist die Lok doch schon über den stromlosen Abschnitt hinausgefahren.

In Antwort auf:
Hier habe ich gelesen, daß dies so (mittels Folgeschaltung) in der Zugfahrtenautomatik (Version 9 ...) nicht empfehlenswert sei bzw. zum Zugstopp führen kann. Als Vorschlag wurde genannt, das Signal in der nächsten Fahrstraße rückstellen zu lassen.  


Dies kann ich nicht bestätigen und empfehle es auch niemals, denn es könnte auch zu massiven Problemen führen, denn es würde unter Umständen andere zu stellende FS zu diesem Signal behindern.  
Titel: Re: Signalrückstellung bei Zugfahrtenautomatikbetrieb
Beitrag von: Dr. J. Schmidt in 28. Oktober 2005, 15:15:42
Hallo,
Diese Folgeschaltung funktioniert aber nicht, wenn der Steuerwagen vorne und die Lok ganz hinten ist,denn dann wird der Lok der Strom abgeschaltet.
Es besteht weiterhin der Wunsch in der Folgeschaltung der Standardfahrstrasse einen "Timer" einzubauen.  
Titel: Re: Signalrückstellung bei Zugfahrtenautomatikbetrieb
Beitrag von: Jürgen Gräbner in 28. Oktober 2005, 21:29:28
Hallo zusammen,

habe ich nicht schon hier gelesen, dass die Version 9.1 das Problem lösen wird? Es war doch die Rede davon, dass Teilfreigaben und Folgeschalten die auf einen freien Kontakt reagieren sollen, erst dann reagieren, wenn sie frei nach einer Bestztmeldung werden??? Täusche ich mich?  
Titel: Re: Signalrückstellung bei Zugfahrtenautomatikbetrieb
Beitrag von: Markus Herzog in 29. Oktober 2005, 00:38:42
Hallo Jürgen,

ja das hast du vollkommen richtig verstanden. So wird es in 9.1 kommen.

Grüße
Markus
Titel: Re: Signalrückstellung bei Zugfahrtenautomatikbetrieb
Beitrag von: ezada in 30. Oktober 2005, 12:09:34
Hallo Herr Battermann,

gelesen habe ich das in der Antwort von Herrn Peterlin  hier in diesem Beitrag.

Vielleicht habe ich das auch falsch verstanden. Ich kann also jetzt (in V 8) die Folgeschaltungen der Signale so lassen und diese dann in der von Markus Herzog angekündigten V 9.1 ohne Änderung beibehalten. Die Rotstellung erfolgt dann bei den Zugfahrten wie bei den Fahrstraßen nach verlassen des Startkontaktes weil die Folgeschaltung nach einmaligem "besetzt" erfolgt.

Wann kommt V 9.1 ?



   
Titel: Re: Signalrückstellung bei Zugfahrtenautomatikbetrieb
Beitrag von: Markus Herzog in 30. Oktober 2005, 12:20:16
Hallo Herr Zapp,

lesen sie  hier   .

Grüße
Markus  
Titel: Re: Signalrückstellung bei Zugfahrtenautomatikbetrieb
Beitrag von: Kalle in 30. Oktober 2005, 12:23:09
Hi Herr Zapp,

In Antwort auf:
Wann kommt V 9.1 ?


leider nicht als Weihnachtsgeschenk vom "Cheffe".  
Schaetze mal gegen Ende des ersten Quartals 2006. Die "do dazu" und "Bugbeseitigungs" -Liste ist sehr lang und getestet werden muessen die neuen Funktionen auch.
Die V9.1 wird der "Hammer".