Hallo Modellbahner,
wer weiß, welche Spannung einer Märklin 6020 anliegt, bzw ob folgendes ein Fehler ist?
Folgendes Problem: Wie aus meiner Signatur zu erkennen ist, betreibe ich meine alte 6020 mit einem 6051 als zweite Zentrale für die MAs. Nun habe ich mir einen LDT Lichtsignaldecoder gekauft und bin dabei auf folgendes gestossen: Wird der Decoder korrekt angeschlossen, funktioniert er nicht. Erst wenn die Eingangsspannung verpolt wird, funktioniert er. Das ist aber nur an der 6020 so, an der IB und der 6021 funktioniert er einwandfrei. Nach einer Weile tauchte in meiner Erinnerung ein verschwommender Gedanke auf, wenn man an der 6020 ein beliebige Lokandresse aufruft, funktiniert der Decoder ebenfalls wenn er korekt angeschlossen wird.
Daher die Frage, welche Ausgangsspannung(form) liegt an der 6020 und warum ändert sich diese beim Aufruf einer Lokadresse?
Sieht jemand ein Problem, wenn ich den Decoder verpolt angeschlossen betreibe? Ich habe keine Lust, jedesmal an der 6020 eine Adresse einzugeben, damit meine Lichtsignale leuchten

Wie gesagt, ich habe mal irgendwo was gelesen, was das Verhalten erklären könnte, aber das ist Jahre her und im Dunkeln der Synapsen verschwunden. Wer weiß Bescheid?
Nachtrag: Man kann den Decoder doch nicht verpolt betreiben, da er sich dann nicht schalten lässt. Ich habe den Decoder nun mit einger eigenen Stromzuführung versehen, nun leuchten die Signale auch wenn keine Adresse an der Zentrale eingetippt wurde. Bleibt also nur die Urspungsfrage nach der Spannung..
Hallo,
ich hatte das gleiche Problem. Das hat nichts mit der Ausgangsspannung oder der Form zutun, sondern mit der veralteten Technik der 6020. Auch die neuen Lichtsignale von Märklin Serie 76 ... mit Decoder arbeiten nicht korrekt an der 6020 - wohl aber mit 6021.
Um das Problem zu lösen, blieb mir nur eins: die Magnetartikel an einer (zweiten) 6021 betreiben. Da ich keine IB habe, ist dies meine zweite 6021.
Hallo zusammen,
So aus dem Stehgreif kann ich mich dunkel erinnern, das die 6020, wenn noch kein Loksignal geschickt wurde, eine Spg. von -5V aufs Gleis legt, um die Lokdecoder zu puffern, den Bremsmodus einzuschalten oder so ähnlich. Ich könnte mal die alten Unterlagen raus suchen falls es jemand interresiert. ich betreibe auch ne alte 6020 als 2. Interface für Magnetartikel. Ich habe ebenfalls LDT Lichtsignaldecoder dran und es "funzt" alles bestens.
MfG Ralf
Hallo
Es könnte auch ein timing-Problem sein, denn die LDT Decoder arbeiten ja mit einem Prozessor. Hr. Litfinski hat also irgend wann mal das Timing für die Datenauswertung programmiert. Wenn nun die alte 6020 von der vorgegebenen Norm minimal abweicht, kann es sein, das der Proz die Daten nicht mehr erkennt. Wenn nun die 6020 aber durch die Lokadresse einiges zu tun bekommt, rutscht das Timing wieder in den erlaubten Bereich und es funktioniert.
Leider kann man in solch einem Fall wenig tun.
Bei Dekodern mit "Mäuseklavier" und nem MC145027 als Intelligenz kann man an den Widerständen rumbasteln bis es wieder geht.
Hallo zusammen,
es ging mir nur ums Prinzip. Letzlich laufen die Decoder bei mir nun auch. Eingangsseitig findet im Decoder wohl nur eine Einweggleichrichtung statt. Offensichlich kommt nur die "Halbwelle" durch, die wohl bei der 6020 fehlt, solange keine Lok angesprochen werden muß. Was sich Märklin wohl dabei gedacht hat??