Hallo zusammen
So langsam kehrt der Winter ein und ich habe langsam wieder mehr Zeit mich mit der Modellbahn zu befassen. Eigentlich bin ich immernoch in der Restaurations/Umbauphase (Digitalisierung) des Gleis- und Rollmaterials. (letztes Jahr nach jahrzehntelangem Dornröschenschlaf auf dem Dachboden wieder geweckt)
Daneben beschäftige ich mich jedoch planerisch auch schon mit einer ersten Anlage und dabei stellen sich immer wieder die eine oder andere Frage.
Hier ist so eine:
Ich habe Märklin M-Gleis zur Verfügung und mittlerweile auch eine Intellibox. Verschiedene Threats hier verfolgend stellte ich aber fest, dass es wohl keine gute Idee ist, die Gleise direkt von der Intellibox zu speisen. Ich hörte verschiedentlich von teuren Reparaturen an der Intellibox.
- Habe ich dies so richtig interpretiert? Was ist Eure Meinung zum Thema.
Wenn ein Booster, dann ist die Frage was für einer?
Ich bin über folgenden gestolpert:
Selbstbau-Booster Hat jemand Erfahrung damit? Was haltet Ihr davon?
Die andere Frage ist:
Meine 1. Anlage wird vielleicht 1.5x2m gross ... ist ein Booster wirklich nötig oder ist das Risiko schlicht zu gross?
Und noch eine letzte Frage:
Wenn ich einen zu schwachen Booster habe, sind mir die Folgen einleuchtend ... was passiert aber, wenn ich einen zu starken Booster verwende?
Freue mich auf Eure Antworten.
Besten Dank und ein schönes Wochenende
Seppi
Hallo,
wir haben auch erst vor ca. 1 1/2 Jahren mit der Umstellung auf Digital mit WDP angefangen. Zum Anfang haben wir noch mit den alten Lichttrafos die Anlage mit Strom versorgt. Als Booster dient die Intellibox auch heute noch, ohne Probleme.
Erst als die Anlage wuchs, haben wir uns einen zweiten Boster (Power 3 Uhlenbrock)zugelegt, wobei die gesamte Anlage (12 qm)mit drei Ringleitungen versorgt wird.
Zur Zeit sind wir bei der Einrichtung des Systems(Fahrstraßen, Zugfahrten etc.), sobald unser BW mit in den Betrieb eingebunden wird, wird der 3.Booster erst angeschafft. Lediglich zur Erhöhung der Lesegeschwindigkeit der Rückmeldedecoder haben wir und ein HSI von Littfinski zugelegt, was den Ablauf auch beschleunigt hat, und somit die IB entlastet.
Wir glauben allerdings nicht, dass du bei einer Anlagengröße von 1,5 x 2 m mehrere Booster brauchst, es ist allerdings auch davon abhängig, wieviele Loks du einsetzen willst.
Auf unserer Anlage sind mit den beschriebenen Gegebenheiten ca. 30-35 Zuggarnituren unterwegs, und Einschränkungen sind uns bisher nicht aufgefallen.
Hallo Leo
Besten Dank für Deine Antwort.
Die Frage ist eigentlich weniger, ob ich einen 2. Booster brauche wegen dem Stromverbrauch ... sondern um die IB zu schützen.
Ich habe schon etliche Male von teuren IB-Reparaturen gelesen, weil die Verstärkerstufe durchgebrannt war.
Es geht mir darum, das Risiko (für die IB) abzuschätzen.
Einen schönen Tag noch
Seppi
Hallo Seppi,
ich habe 2 IB's und dazu 2 Power3 Boster von Uhlenbrock. Ich betreibe meine Moba seit Jahren mit diesen Geräten ohne einen CRASH seitens der IB. Allerdings auf Fremdstrom reagieren diese Geräte sofort. das heist eine Reparatur wird notwendig.
Hallo Franz
So langsam komme ich der Sache näher.
Wenn die IB Fremdspannung nicht verträgt, dann würde dies wie folgt interpretieren:
a) solange ich mit der Leistung einer IB auskomme, brauche ich mir keine Sorgen zu machen
b) wenn ich mehr Leistung brauche, besser gleich 2 Booster besorgen (welche durch Fremdspannung nicht gleich abrauchen) und den Booster in der IB nicht weiter verwenden ... oder dann sehr vorsichtig sein.
Würdet Ihr diesem Statement zustimmen?
Besten Dank
Seppi
Hallo Josef,
ich hatte zwar gedacht, dass noch mehr Leute ihre Erfahrung bezüglich deines Problems abgeben, aber dies scheint wohl nicht so zu sein.
Grundsätzlich ist die IB doch Kurzschlußsicher, d.h. man müßte schon grob fahrlässig mit dem Ding umgehen, um die IB reparaturbedürftig zu bekommen.
Ausserdem könnte deine Fehlerdeutung nur dann passieren, wenn die Trafos nicht in Ordnung sind, doch auch die sind doch gegen Kurzschluß gesichert, und müßten sofort abschalten.
Seit ich voriges Jahr mit Digital und WDP angefangen habe fährt meine Anlage nun mit zwei Boostern, der IB und einem Power 3. Das Einzigste was bei mir Probleme gemacht hatte, sind zwei 70 VA Trafos von Conrad, die allerdings anstandslos umgetauscht worden sind.
Wenn du allerdings ganz auf Nummer Sicher gehen willst, so mußt du eben deine Stromversorgung ohne die IB planen, was ich allerdings nicht machen würde.
Hallo Josef,
nach einer Fremdspannung am Gleis, wo immer die auch herkam

, verweigerte meine IB ihren Dienst und musste zur Reparatur. Die IB ist jetzt nur noch mit dem Programmiergleis verbunden und hat sonst keine direkte Verbindung zur Anlage. Die Anlage wird über 4 Booster versorgt und die Steuerung der Magnetartikel erfolgt über die Kombination 6021/6050.
Bei Deiner Anlagengröße solltest Du zumindest 2 Stromkreise vorsehen und erst einmal über einen Booster versorgen. Mein Tipp wäre der 5 Ampere Booster von Gerd Boll. Mache doch gleich Nägel mit Köpfen und gönne Dir ein Stromanzeigemodul. Du kannst den Strombedarf überwachen und falls erforderlich, einen 2. Booster (mit Stromanzeige) einsetzen. Ich habe 6 Module installiert und kann sie nur empfehlen.
Fremdspannung am Gleis kannst Du Dir übrigens auch mit C- oder K-Gleise einfangen.
In Antwort auf:
was passiert aber, wenn ich einen zu starken Booster verwende?
Schmorstellen an den Schienen bei einem Kurzschluß, wenn der Booster zu spät abschaltet.
Hi,
koennt ihr mir mal sagen, wo die Fremdspannung herkommt oder ihr die hernehmt?
Bei einer ordnungsgemaessen Verdrahtung und ordnungsgemaessen Digitalbetrieb muesste die schon sehr hoch sein, um die Digital-Geraete "kleinzukriegen".
Habt ihr euer "Hausstromnetz" oder aehnliches auch ueber die Gleise "geleitet"?
Mir stehen schon die Haare zu Berge.
Wenn die Geraetchen versuchen, eine Dampflok nachzubilden - qualmen - deutet dieses auf einer Ueberlast hin, wobei auch Kurzschlusssicherungen aufgrund hoeherer Lastwiderstaende nicht sauber ansprechen, oder falsch gepolte Nachbar-Gleis-Stromkreise oder durch Unachtsamkeit, bzw. Unkenntnis, "gebrueckte" Boosterendstufen.
Aber diese sind keine Fremdspannungen.
Es wird immer mehr, Gleichstrom, Wechselstrom, Digitalstrom und jetzt eigentlich noch der "Fremdstrom", auwei !!
Hallo, Probleme werden da herbeigeredet, man fasst es nicht. Ich betreibe meine 30 qm Anlage mit IB + 2 x Power 3, d.h., IB für einen Fahrstrombereich, 1 Power3 für 2 Fahrstrombereich und 1 Power3 für die Magnetartikel. Auf der Anlage befinden sich 30 Loks. Da raucht nichts ab, da geht auch keine IB kaputt.
Hallo Karl,
In Antwort auf:
wo die Fremdspannung herkommt oder ihr die hernehmt?
Ein Zug entgleist, die IB schaltet ab und läßt sich nach der Fehlerbeseitigung nicht mehr auf GO schalten. Also IB aus- und wieder einschalten und in der Anzeige steht "Fremdspannung am Gleis". Ich wußte das keine Fremdspannung anliegt/lag, aber leider die IB nicht und da half nur noch der Versand in die Klinik 
Tja Karl, auch wenn Du es nicht glauben wirst, Elektrik und schwarze Kunst haben sehr viel gemeinsam 
Hi Juergen,
In Antwort auf:
und in der Anzeige steht "Fremdspannung am Gleis".
schaemte sich wohl zu sagen: "War ein Kurzschluss oder Ueberlast und ich bin jetzt platt".
Traurig, dass die Geraetchen bei gewoehnlichen MoBa-Stoerungen gleich alle "Viere" von sich strecken. Zeugt im allgemeinen von zu "schwachen" Bauteilen und miserabler Schaltung nur um ein paar Euronen zu sparen. Dabei waere es doch eigentlich wursch ob die IB 430 oder 445 Euronen kosten wuerde, die Preise habe ich als Beispiele an den Haaren herbeigezogen.
In Antwort auf:
.....Elektrik und schwarze Kunst haben sehr viel gemeinsam
fuer mich leider nicht.
Au, wenn ich daran denke, dass die jetzige DCC und MM-Technik unsymmetrische Stromversorgungen am Gleis besitzen und das neue M-Systems symmetrische Stromversorgung am Gleis hat, da werden wohl noch viele Baugruppen auch ohne "Fremdspannungen" den Weg in den "Elektro-Himmel" bzw. in die "Elektro-Klinik" gehen.
Mal ganz ehrlich, welcher MoBahner, der kein Fachmann auf elektrischem, bzw. elektronischem Gebiet ist, blickt so ohne weiteres durch? Einfach alte M.-Technik und neue M.-Technik stur nach Anleitung verkabeln, evtl. auch diverse Hinweise beachten, eine kleine Unachtsamkeit und schon .... ist´s geschehen.
Na ja, vielleicht gibt´s dann auch Unterstuetzung durch " Tante M.´s-Service-Point´s", gegen Bezahlung natuerlich, oder "Heisslinien" mit 0900er Nummer und computermaessiger Weiterleitung, bei denen man nach endlosen Ansagen und vielen Ziffernselektionen nach langer Zeit man am Ziel ist.
Ist ja schon bei den "Mobiltelefonen so", gottseidank haben die noch keine 0900er Nummer, nur 180er. Hatte vor kurzem mein Handy versetzt - sprich verloren - dann die Nummer sperren lassen, eine geschlagene halbe Stunde hat es gedauert - (natuerlich nicht via Handy, wie auch, sondern schlicht und einfach vom normalen telekom´schen Hausnetzt aus.
Hallo alle miteinander
Besten Dank für all Eure Antworten.
Was ich für mich daraus ziehe, ist folgendes:
Meine 1. Anlage (noch nicht existent) wird mit M-Gleis (zum teil im schlechtem Zustand) aufgebaut.
Ich kann mich erinnern, dass es früher regelmässig zu Entgleisungen kam (mit entsprechenden Kurzschlüssen)
Ich werde deshalb die Schienen mit einem getrennten Booster speisen (um die IB zu schützen und nicht weil ich die Leistung bräuchte).
Überlege mir noch, später allfällige Magnetartikel via IB zu speisen. Da überlege ich aber auch mittels zusatzmodulen zusätzlich Strom zu liefern.
Grüsse
Seppi
Hallo Karl,
In Antwort auf:
Traurig, dass die Geraetchen bei gewoehnlichen MoBa-Stoerungen gleich alle "Viere" von sich strecken.
Meine Anlage wurde von Analog auf Digital umgestellt, da hatte die IB einige Kurzschlüsse zu verkraften und tat das auch ohne murren. Irgendwann hatte sie mal die Schn... voll! Na ja, ich betätigte hin und wieder häufiger mal die Go-Taste und lauschte, aus welcher Ecke der Anlage das Knistern denn kam. Das hat sie höchsten mit einer Temperaturwarnung quittiert. Nachdem eigentlich alle Mängel behoben waren, meldete sie sich nach so einem läppischen Kurzschluß ab!
In Antwort auf:
Zeugt im allgemeinen von zu "schwachen" Bauteilen und miserabler Schaltung nur um ein paar Euronen zu sparen.
Das kann ich nicht bestätigen, denn wenn ich daran denke, was sich bei einem Kurzschluß so alles in der Verdrahtung austoben kann, vermute ich, das ein paar Elektronen zu übermütig waren und diese Überspannung hat wohl die Endstufe überfordert 
Die IB versorgt jetzt nur noch die Booster und das Programmiergleis. In den letzen anderthalb Jahren hatte ich keine Probleme mehr mit der Stromversorgung, die ich ja dank der Stromanzeige immer unter Kontrolle habe! Sollte es einmal die Endstufe eines Boosters erwischen, so kostet die Reparatur nur ein paar Euronen.
Hallo Seppi,
In Antwort auf:
Meine 1. Anlage (noch nicht existent) wird mit M-Gleis (zum teil im schlechtem Zustand) aufgebaut.
Ich kann mich erinnern, dass es früher regelmässig zu Entgleisungen kam (mit entsprechenden Kurzschlüssen)
meine Anlage war über 20 Jahre in Kartons verpackt und hat 2 Umzüge überstanden. Die alten M-Schienen wurden entstaubt und die Weichen richtig gangbar gemacht. Die Lokomotiven fuhren ohne Probleme nur einige Wagen nicht. Es war etwas aufwendig, den Entgleisungen auf die Schliche zu kommen, doch es ist mir gelungen einen Fahrbetrieb ohne Entgleisungen zu realisieren.
Die M-Schienen sind natürlich anfälliger für Kurzschlüsse, die IB verkraftet diese eigentlich auch und es gibt sicher viele Anlagen mit direkter Verbindung zur IB, wo es noch zu keinem Ausfall gekommen ist. Für mich ist es ein zusätzlicher Schutz, denn 4 Wochen ohne Moba, das war eine grausame Zeit 
Ich wünsche Dir eine aufregende Zeit und viel Freude mit der Moba!
Hallo Jürgen,
wie funktionieren Deine Rückmeldungen, die alten M-Trennschienen (oder wie nennt man sie) gibt es doch gar nicht mehr,oder? Drum bin ich gleich auf C-Gleis umgestiegen
Grüsse
Andreas