Hallo,
man lese diesen Artikel
hier.
...wohl doch nicht.
Hier eine ap-Meldung von 13:21 Uhr:
Märklin dementiert Verkaufsgerüchte
Utl: Ausgeglichenes Betriebsergebnis für 2005 angekündigt =
Göppingen (AP) Der Göppinger Modellbahnhersteller Märklin steht
zurzeit nicht zum Verkauf. Mit dieser Aussage dementierte das
Unternehmen am Freitag Gerüchte, die am Vortag in den Medien
kursierten. Allerdings gebe es «Kontakt zu potenziellen
Investoren», erklärte Geschäftsführer Paul Adams. Das
Traditionsunternehmen werde in diesem Jahr ein ausgeglichenes
Ergebnis vorlegen.
Adams sagte, Märklin befinde sich in einer Restrukturierung. «Wir
sind damit gut im Plan, wir sind solide finanziert, haben keine
Probleme mit Banken und werden 2005 ein ausgeglichenes
Betriebsergebnis vorlegen». Es würden aber alle Optionen geprüft,
sagte der Geschäftsführer. «Dazu gehört auch der Kontakt zu
potenziellen Investoren.»
Als Gründe für die Restrukturierung, in deren Rahmen bereits die
Belegschaft von gut 2.000 auf 1.400 Mitarbeiter verringert wurde,
nannte Adams den weltweit schrumpfenden Markt für traditionelle
Spielwaren, eine sinkende Zahl von Fachhändlern im Kernmarkt
Deutschland sowie notwendige Produktions- und Kostenoptimierungen
im Unternehmen selbst. «Wir haben viel erreicht, produzieren bei
gleicher Fertigungstiefe erheblich günstiger als früher und geben
mit technischen Innovationen den Takt in der Branche an, und zwar
global. Fakt ist, Märklin bewegt sich gut im Wettbewerb», sagte
Adams. Meldungen, nach denen das Unternehmen derzeit Schulden von
60 Millionen habe, nannte er falsch. Das entspreche in etwa der
Kreditlinie, aber bei weitem nicht den Verbindlichkeiten.
Die Restrukturierung bei Märklin falle in eine Phase sinkender
Umsätze. Im Geschäftsjahr 2004 lag der Erlös der Märklin-Gruppe, zu
der auch der Nürnberger Hersteller Trix gehört, bei 143 Millionen
Euro. «2005 planen wir erneut mit einem geringeren Umsatz», sagte
Adams. Aber Märklin erwirtschafte «nach wie vor einen leicht
positiven Ertrag». Das zeige den Erfolg der Restrukturierung. Das
Unternehmen stelle sich auf die schwierige Marktsituation ein und
habe daher auch die Investitionen über die Jahre nicht gedrosselt.
In den vergangenen zwei Jahren habe der 1859 gegründete
Traditionshersteller insbesondere die Schwierigkeiten der deutschen
Fachgeschäfte zu spüren bekommen. Auf Grund fehlender Liquidität
würden die Händler konsequent ihre Lager verringern. «Wir wissen,
dass die Modellbahn als Spielzeug beständig gut läuft und ein
wichtiger, solider Umsatzbringer ist. Daher sind und bleiben wir
auch der verlässliche Partner des Fachhandels», erklärte Paul
Adams.