Seite drucken - Frage zur Märklin E44 (37440)

windigipet.de

Win-Digipet - deutsche Foren => Stammtisch => Thema gestartet von: Hans-Joachim Hörner in 04. Januar 2006, 19:12:08

Titel: Frage zur Märklin E44 (37440)
Beitrag von: Hans-Joachim Hörner in 04. Januar 2006, 19:12:08
Guten Abend zusammen!

Bei 3,2,1.. habe ich eine E44 von Märklin ersteigert und beim Ausprobieren ist mir aufgefallen, daß die Lokomotive nur sehr langsam läuft. Kein Problem, habe ich mir gedacht und die Lok aufgemacht, um den Poti für die Höchstgeschwindigkeit höher zu drehen. Dieser war aber bereits am Anschlag.
Um genauere Angaben machen zu können habe ich die absolute Höchstgeschwindigkeit gemessen. Sie beträgt 4,5s für 1,6m.
Das ist zwar durchaus vorbildgerecht, aber ich bin mir nicht sicher, ob das bei diesem Modell normal ist.

Ist die von mir festgestellte Höchstgeschwindigkeit des o.g. Modells normal oder habe ich mir ein faules Ei eingefangen ?

Wie immer bin ich sehr gespannt auf eure Antworten !  
Titel: Re: Frage zur Märklin E44 (37440)
Beitrag von: ottochen (Thomas) in 04. Januar 2006, 19:44:54
Hallo Hans-Joachim,

weiß zwar nicht ob es das gleiche Modell ist aber hier mal ein Testbericht der Miba!  MIBA  
Titel: Re: Frage zur Märklin E44 (37440)
Beitrag von: Uwe Meybom in 04. Januar 2006, 22:34:55
Guten Abend Hans-Joachim,
ich vermutet, dass Du den Motor komplett reinigen mußt.
Ich hoffe nicht, dass Du ein Modell mit zig Betriebsstunden ersteigert hast. So ist es mir bei einer andere Lok mal ergangen. Versuchsweise könntest Du auch mal den kompletten Motor tauschen.  
Titel: Re: Frage zur Märklin E44 (37440)
Beitrag von: Norbert Burkert in 05. Januar 2006, 08:30:20
Hallo Achim,
keine Panik! Das ist keine klassiche Märklinkonstruktion sondern ein Trix-Lok für Wechselstrom. Was aber keinesfall bedeutet soll, dass die Lok schlechter ist!

Die "komplett" Neukonstruktionen aus dem Hause Trix und Märklin rasen nicht mehr so wie die alten Modelle.

Ich hatte den gleichen AHA Effekt beim ET87 Triebzug (37265) der auch ursprünglich aus dem Hause Trix stammt. Als ich den Zug damals auspackte, hatte ich aus Gewohnehit auch ohne vorher zu schauen wie er läuft, das Gehäuse abgenommen und den Poti für die Geschwindigkeit auf minimal gedreht, weil ich das von den Märklin-Modellen so gewohnt war.

Danach betrug die Höchstgeschwindigkeit nur noch umgerechnet 30 km/h! Also das Poti wieder auf Volldampf gedreht und siehe da er fährt mit dieser Einstellung seine vorbildgerechet Maximalgeschwindigkeit.

Ist ja auch eigentlich richtig so, denn so haben wir Märklinisten wenigsten ALLE 14 Fahrstufen zur Verfügung.

Also siehe es als Vorteil, dass dein Modell so feinfüllig steuerbar ist!