Ich möchte im Schattenbahnhof den Strom für die beleuteten Personenwagen abschalten,wen der STOPKONTAKT (rmk)ereicht ist.Wo kann ich das Nachlesen?
mfg josef
Hallo Josef,
dazu benötigst Du einen Schaltdecoder, welchen Du per Folgeschaltung sagst am Stopkontakt schalte stromlos... also ganz einfach!
Guten Tag,
auch ich habe diese Konstellation. Der k84 schaltet aber schlagartig den Strom aus, so dass die Lok nicht langsam über den Decoder oder WDP-Bremse anhält. Deswegen geht es eigentlich nur mit einer Profilfahrstrasse mit Verzögerung in der Folgeschaltung. Schöner wäre eine Verzögerung in der Folgeschaltung in der Standardfahrstrasse. Darüber wurde aber erst kürzlich diskutiert (Verzögerung in V9.1)
Hallo
Besten dank für die schnelle Antwort
Das mit dem Decoder K84 ist mir klar.Es leuchtet mir nicht ein,wie weit geht der Bahnstrom nach überfahren des RMK Stopp, noch in den Stoppbereich hinein.Sind das 10cm,20cm oder gibt es hierzu keine feste Regelung?
Hallo Josef,
mit den K84 Decoder schaltest Du dem Zug den Strom quasi unter den Füssen weg, sprich, sowie der Stopkontakt erreicht ist stopt die Lok und gleichzeitig wird aber schon der Strom abgeschaltet!! Vergiß aber nicht einen Widerstand parallel zum K84 damit Du weiterhin eine Rückmeldung erhälst. Schau mal auf die HP von Littfinski dort sind auch Beispiele vorhanden!
Hallo Josef
Wenn es dir nur um die Abschaltung der Wagenbeleuchtung geht, so trenne doch den Mittelleiter ein Stück vor dem Stoppkontakt auf, bis zum Anfang des Abstellgleises und schalte diesen dann, per Folgeschaltung am Stoppkontakt, mit einem K84 ab.
Da die Wagenbeleuchtung in den meisten Fällen über den letzten Wagen mit Strom versorgt wird, ist diese dann nach deinen Wünschen abgeschaltet.
Der Teil des Stoppkontaktes und ein kleiner Teil des Bremskontaktes wird dann weiterhin mit Strom versorgt. Somit hält die Lok sauber an, und wird weiterhin mit Informationen versorgt.
Hallo miteinander
Ich verstehe nicht, warum ihr alle den Strom am Gleis abschalten wollt. Mit WDP braucht man doch keine stromlosen Abschnitte mehr. Gut, technisch ist das natürlich überhaupt kein Problem.
Aber ich würde es so nicht machen. Es sieht zu "unnatürlich" aus.
Beim Stoppkontakt blockieren die Lokräder, die Lok bleibt abruppt stehen und das Licht geht schlagartig aus.
Warum wollt ihr in den Wagen , der den Strom vom Gleis abnimmt, nicht einfach einen Funktionsdecoder reinbauen und diesen entsprechend mit einer Adresse von WDP verwalten lassen. An diesen Decoder könnte man dann zusätzlich auch noch eine Zugschlußbeleuchtung anschließen, die mit der Fahrtrichtung wechselt bzw aus- und angeht. Da gibt es Möglichkeiten zu Hauf.
Dann bremsen die Züge schön langsam und rollen am Haltekontakt sanft aus. Am Besten dann so programmiern, wie es der Realität entspricht. Zuerst hält der Zug, dann kontrolliert der Zugbegleiter noch die Abteile in den Wagen und dann erst wird das Licht ausgeschaltet - (und gedanklich wieterüberlegt) und der Zugbegleiter (Schaffner)schließt die Wagen ab.
Das aalles ist mit WDP doch überhaupt kein Akt. Das lässt sich doch wunderbar programmieren.
UND:
Es ist eine Arbeit, einen K84 in die Anlage einzubauen und ebenso eine Arbeit, einen F-Dec in einen Wagen einzubauen. Und Geld kosten beide Decoder. Wobei ein F-Dec wahrscheinlich preiswerter ist.
Aber jeder ist seines Glückes Schmied
Hallo Harry,
ich finde es schon sinnvoll, im Schattenbahnhof die Gleise stromlos zu schalten. Bei einem mehr oder weniger großen Schattenbahnhof stehen "im Keller" nur Digitalstromfresser die ohnehin keiner sieht. Darüberhinaus spart man sich auch den ein oder anderen Booster.
Für den sichtbaren "echten" Bahnhof kann man natürlich so verfahren, wie Du es vorschlägst.
Hallo miteinander,
die Eingangs von Josef gestellte Frage wird am eingängigsten von Harry beantwortet. Wenn ich mit WDP einen flüssigen Betrieb gestalten will benötige ich den direkten Zugriff zu allen Fahrzeugen und zwar ohne programmtechnische Umwege. Die Beleuchtung mithilfe von Funktionsdecodern zu schalten ist im Digitalbetrieb der einzig richtige Weg. Abschaltbare Gleisabschnitte waren im Analogbetrieb der einzig gangbare Weg zur Steuerung einer Moba und haben in der Digitalära keine Berechtigung mehr. Durch das Abschalten entziehe ich dem Programm die Kontrolle und welches Durcheinander schaffe ich mir bei einem Stromausfall!! Die Anlage müßte immer erst referiert werden bevor der Betrieb aufgenommen werden kann. Das Argument von Alexander über den teuren Digitalstrom der auf einer Anlage im unsichtbaren Bereich verbraten wird ist nur vordergründig stichhaltig, denn gerade im nicht sichtbaren Bereich benötige ich die größte Betriebssicherheit. Der Stromverbrauch einer unbeleuchteten Lok beträgt ca 50 -80 mA was bei einem 10-gleisigen Schattenbahnhof einen Bereitschaftsverbrauch bei 9 besetzten Gleisen von max. 0,7 A bedeuten würde. Ein Booster mit Trafo verursacht Kosten von ca. 85 EUR und liefert mir dann ca 3A. Für dasgleiche Geld bekomme ich man gerade 2 K84, wobei ich aber mindesten 3 haben müßte. Vom Programmieraufwand für das Ab -und Zu-Schalten der Gleise einmal abgesehen. Harry's Hinweis auf die Funktionsdecoder weist den besseren und interessanteren Weg auf.
Hallo Alexander
Das ist, wie alles bei der MoBa und sonstigem Hobby, alles Ansichtssache. Wenn ich in den SBH gucke und da läuft es nicht so, wie ich es mir wünsche, dann ärgere ich mich. Weil ich alles so perfekt wie möglich haben möchte.
Auch mit den Boostern hast du irgendwo recht - zumindest ein bisschen.. Aber wenn alle Züge abgestellt sind und keine Lichter mehr brennen und sonstige Zusatzfunktionen ausgeschaltet sind, dann wird doch wirklich nur minimal Strom verbraucht. Zudem sind meine Booster so ausgelegt, dass sie dieses locker verkraften können.
Natürlich bleibt es jedem selber überlassen, wie er sich seine SBH's ausstattet.
Habe ich ja in meinem vorherigen Beitrag schon geschrieben: Jeder ist seines Glückes Schmied
Ein kleines Beispiel:
Ich habe gerade einen neuen zusätzlichen SBH mit 14 Abstellgleisen gebaut. Alles sauber ausgelegt mit 5mm Korkfolie.
Die K-Gleise nicht mehr mit der Flex getrennt, um Kontaktstrecken zu bekommen, sondern von Fleischmann einseitig isolierte Kunststoff Gleisverbinder verwendet. Der Haltekontakt ist mit Lichtschranken, so daß alle Loks immer an der gleichen Stelle anhalten, egal ob das Drehgestell mit Haftreifen oder das ohne Haftreifen vorne ist. So kann ich meine Züge optimal auf die jeweilige Gleislänge anpassen. Die ersten vier Einfahrtweichen habe ich mit den Servo Weichenantrieben von MBTronik ausgestattet. Die anderen folgen nach und nach.
Aus diesen Gründen will ich einfach auch "unter Tage" die Züge realistisch anhalten lassen. Dann habe ich auch an den SBH's meine Freude.
Aber wie gesagt - alles Ansichtssache und jeder wie er möchte .
Hallo Harry,
ich habe meinen Schattenbahnhof auch mit abschaltbaren Gleisabschnitten versehen, nach dem Motto: Sicherheit mit Hosenträger und Gürtel, wollte damit auch sicher gehen, daß die Züge wirklich dort anhalten. Später, wenn ich einmal weitergekommen sein sollte, dann sehe ich ja den Sbhf nicht mehr. An das Sparen von Digitalstrom habe ich erst einmal gar nicht gedacht. Aber nach den bisherigen Erfahrungen muß ich sagen, das Anhalten kann man beruhig WDP überlassen. Mit den vielen Möglichkeiten die WDP bietet, nun auch mit den Profilen, da kann man im analogen Betrieb nicht präziser anhalten. Ich bin mir sicher, meine stromlose Abschnitte werde ich demnächst überbrücken und die K84 anders, z.B. für das Licht an/aus zuschalten, verwenden.
Lieber Peter, Josef, Dr.Schmidt, Ottochen . . . . usw.
Auch ich habe meine Schattenbahnhöfe ( 2 X 12 Gleise ) mit K84 und Widerständen stromlos geschaltet. Sowie der Stopkontakt erreicht wird, der ja stromlos ist, wird in einer Folgeschaltung der Einfahr- und Bremsbereich auch stromlos geschaltet. Dann natürlich keine Beleuchtung mehr in den Zügen. Soweit so klar.
Mein zweiter Aspekt ist der, daß bei Entgleisungen im Schattenbahnhof (kommt leider immer mal wieder vor besonders bei "Fremdfabrikaten z.B. Lima, Roco, Rivarossi, die ich noch in meiner Studentenzeit preiswert gekauft habe) ich durch gezieltes Ein- und Ausschalten des K84 erkennen kann, wo der Kurzschluß liegt. Und ich nicht lange suchen muß, bzw. K84 ausgeschaltet lasse und ich ganz normal mit der MOBA weiterspiele, bis ich Lust und Zeit habe, die Entgleisungen zu beseitigen.
Das sind meine langjährigen Erfahrungen...
Ich muß jetzt meine Moba wegen Umzugs wieder zusammenpacken, aber bei meiner nächsten Anlage werden die Schattenbahnhöfe wieder mit K84 stromlos geschaltet. Auch wenns im Augenblick mehr Aufwand bedeutet.
Wdigipet hat mich in den SBhf nie entäuscht, in den normalen Bhfen ohne stromlose Abschnitte auch nicht, aber aus oben genannten Gründen wegen der Kurzschlußsuche werde ich nicht auf die K84 in den SBhf verzichten.
Aber wie schon gesagt, jeder ist seines Glückes Schmied.
Gute Nacht und
schöne Grüße aus dem kalten Kiel
Klaus Fischbach
Lieber Landeshauptstädtler Klaus,
Dein Beitrag in allen Ehren, nur der Fragesteller fährt auf einem 2-Schienenprofil und würde ohne die notwendigen schaltungstechnischen Kniffe, bei einer Trennung der Gleise von der Versorgung, seine Rückmeldung verlieren. Diese Gefahr besteht bei Deinem Gleis mit der LZB(Seitenhieb auf Peter) ja nicht. Ein bisschen mehr Vertrauen in Euer handwerkliches Geschick und die eingesetzte Technik könnte aber auch nicht Schaden.
Hallo Lothar,
In Antwort auf:
Ein bißchen mehr Vertrauen in Euer handwerkliches Geschick und die eingesetzte Technik könnte aber auch nicht Schaden.
Ich bin ja auf dem besten Wege und will die "Stromlosen" wieder rückgängig machen. Bevor ich die K84 ausbaue, setzte ich zum Probieren einfach bei den entsprechenden K84 das Häkchen "Virtueller Magnetartikel", damit wird auf meinem Gleisbild das Signal in der jeweiligen Stellung angezeigt, aber das K84 schaltet nicht mehr.