Guten Abend, allerseits,
bei meiner Roco Lok BR 280 Nr. 69382 habe ich das Problem, daß bei Vorwärtsfahrt die roten Rückleuchten vorne brennen und hinten das weiße Spitzensignal und bei Rückwärtsfahrt ist es genau umgekehrt.
Andere Fehlfunktionen sind mir nicht aufgefallen.
Ich hatte das Modell mit der Intellibox erst im Motorola neu Format betrieben, dabei trat dieses Phänomen nicht auf.
Ich habe dann mit der Intellibox auf dem Programmiergleis einige CV geändert (Lautstärke des Lautsprechers, Adresse) und wollte dann die Lok im DCC-Format betreiben, die Lokdaten an der IB und WDP entsprechend geändert, danach trat das o.g. Phänomen auf. Auch die Rückstellung aller CV auf die Werkseinstellung (CV 8 = 8 und CV 79 = 80) brachte keine Änderung, egal in welchem Format ich die Lok ansteuere.
Wer kann mir da den entscheidenden Tip geben woran es liegen kann und wie ich das ändern kann?
Gruß Matthias
Hallo Matthias,
schau mal ob Du eine CV zum invertieren des Lichtwechsel findest? Sollte in der Beschreibung des CV's stehen! Ansonsten könnte Dir noch das sogenannte Funktionsmapping weiterhelfen wo Du das tauschen kannst!..
Hallo Matthias,
ändern lässt es sich im DCC Modus in CV 29 Bit 0
Wert = 0 normale Richtung
Wert = 1 invertierte Richtung
Hallo Thomas,
habe bei der CV 29 folgende Werte versucht:1, 2, 3, 4, 6, 7.
Alles ohne Erfolg.
Was mich irritiert ist, daß die Sache auch nach Rückstellung auf die Werkseinstellung nicht klappt.
Werde wohl mal bei Roco anfragen, ich hoffe, es gibt noch support.
Gruß Matthias
Hallo Matthias,
hast Du die CV 29, Bit 0 = 0 oder 1, du musst dann allerdings auch bitweise programmieren! Ansonsten musst Du die Werte zusammenrechnen aus CV 29!!!
Hi,
irgendwie ist die Roco-Seite von mir nicht erreichbar.
Bekomme immer nur "inode", vielleicht ein "Parkplatz fuer Webseiten" ?

Hat ROCO einen neuen Link ? Vor nicht allzu langer Zeit kam ich immer auf deren Webseiten.
Werden ja wohl nicht der "ersten Firma" folgen. Oder ist mal wieder "Juristik" im Spiel ?
Hallo Karl,
hier die Adresse
www.roco.cc
Hallo Matthias,
wenn es vor der Umstellung nicht gestimmt hätte, würde ich sagen, der Motor ist verkehrt herum eingebaut. Auf alle Fälle kannst Du, wenn Du mit den CV Einstellungen nicht weiterkommst, das Problem so lösen. Gehäuse ab, Platine abschrauben und den Motor rausnehmen. Dann so wieder einbauen, das der Motoranschluss der vorher rechts war nun auf der linken Seite liegt. Dann fährt die Lok in die andere Richtung.
Hi Thomas,
vielen Dank fuer den Link.
Hab schon ´nen Schreck gekriegt, da ich den VT 601 in N von denen "must have".

Link in den Favoriten habe ich korrigiert.

Muss mich korrigieren, ist nicht der VT 601, sondern der Gasturbinenzug BR 602.
Jetzt ist alles im Lot.
Hallo Jürgen,
an der Lok will ich nichts verändern, ist noch Garantie drauf.
Ich habe mal Roco angemailt, die haben mich aber wegen vieler Anfragen auf ????? vertröstet, da warte ich erst mal ab.
Wenn ich weitere Infos habe, melde ich mich wieder.
Hallo Matthias,
da Du bei einem "Motordreher" nichts kaputt machen kannst, sollte sich das schnell erledigen lassen, zumal Du nicht löten mußt

Bei der V80 (V280) geht das sowieso ganz schnell.
Tipp:
Kaufe Dir zur Zeit günstig die V80 aus der digitalen DC-Startpackung. Mit 3 Handgriffen Schleifer drunter (geklebt!) und schon hast für ca. 80 EUR plus Schleiferkosten eine digitale V80 mit Schalldämpfer.

Gruß
Uwe
Hallo Uwe,
Dein Vorschlag wegen Umbau Roco DCC auf Märklin interessiert mich auch. Ist der Umbau wirklich so einfach ???

Der Schleifer muß doch elektrisch angeschlossen werden. Hast Du evtl. mehr Info`s für mich ???
Ist der eingebaute DCC Decoder von Roco für Märklin-Anlagen kompatibel ???
Sind vom Grundsatz her alle Roco-DCC-Loks so "einfach" umzurüsten ???
Danke Dir schon im voraus für Deine Info`s.
Mit freundlichem Gruß
aus dem schönen Einbeck
Peter
Guten Abend Peter,
eigentlich ist beim Umbau von Gleichstromloks, egal ob Roco, Fleischmann oder andere Anbieter, immer das größte Problem die Befestigung des Mittelschleifers. Sofern Du natürlich "reinen" Märklin-Digital-Betrieb machst, also z.B. mit der Central Unit 6021 steuerst, dann muss selbstverständlich auch der passende Dekoder - einer für das Motorola-Format für Gleichstrommotore - eingebaut werden. Hier steckt ggf. die nächste Hürde wegen des erforderlichen Platzes für den Dekoder. Mittlerweile sind die aber so klein geworden, dass es, mal von Dampfloks abgesehen, eigentlich nicht mehr schwierig ist, den Dekoder unterzubringen. Wichtig wäre dann noch, dafür zu sorgen, dass die Zuleitung oder besser serienmäßige Stromabnahme von den Rädern zusammengeführt werden, also sich eine elektrische Brücke zwischen linken und rechten Rädern ergibt; eben so, wie von Märklin gewohnt. Außerdem muss geprüft werden, ob nicht noch Unterbrechungen vorzunehmen sind, die sonst einen Kurzschluss hervorrufen würden.
Das alles, bis auf den Schleifer und die elektrische Brücke, spart man sich, wenn man mit der IB von Uhlenbrock die MoBa betreibt, denn der IB ist es egal, welcher Dekoder gesteuert werden soll. Und so hat das auch Uwe indirekt zum Ausdruck gebracht.
Es gab zwar schon Beiträge, die einen einheitlichen Dekoderbetrieb befürwortet haben, also nur Motorola oder ein anderes System. Auf Ausstellungen wird man aber immer wieder finden, so bei Viessmann, dass auch der Mischbetrieb mit der IB gut funktioniert. Und ich denke, es gibt einige WDP-Anwender, die das auch machen und bestätigen können.
Vor dem Umbau muss man keine Scheu haben, insbesondere wenn der Dekoder bereits eingebaut ist. Dann ist es so, wie Uwe das im vorstehenden Beitrag angedeutet hat: Schleifer drunter, Draht vom Dekoder zu einer Räderseite an den Schleifer anlöten und beiden Räderseiten überbrücken.
Viel Erfolg beim Umbau.
Hallo Namensvetter, hallo Ralph,
ganz wichtig ist das elektrische Zusammenführen der beiden Radschleiferseiten. Sonst klappt die Rückmeldung nicht!! Die meisten Modelle von ROCO, Fleischmann o.ä. werden auch für den Wechselstrombetrieb angeboten. Dann hat man alles wie man es braucht und die Achsen sind nicht isoliert. Das ist der einfachste Weg.
Hallo Uwe, Ralf und die beiden Peter,
ich bin ja nicht so das "elektrische" Genie ...

Aber kann ich denn trotz Gleichstrom-Motor eine Fleischmann-Lok nur durch Zugabe eines Mittelschleifers (und natürlich des elektrischen Anschlusses) auf dem C-Gleis mit der Intellibox betrieben ? Märklin ist doch Wechselstrom ?!
Wenn das so ist, warum werden dann z.B. bei Conrad verschiedene Loks in Gleich- und Wechselstrom-Variante angeboten ?
Hallo Dieter,
im Zeitalter des Digitalbetriebes gibt es keinen Wechsel- oder Gleichstrom mehr. Habe mal gelernt, es handelt sich um einen pulsierenden Gleichstrom. Insofern ist es egal welche Art von Loks Du betreibst.
Worauf allerdings zu achten ist, wenn Du eine Fleischmannlok (Gleichstromausführung) mit einem Decoder versehen willst, dann mußt Du einen Gleichstromdecoder verwenden. Das hängt mit dem Permanentmagneten bei Gleichstrommaschinen und der Feldwicklung bei Märklinloks zusammen.
PS:
In Antwort auf:
Wenn das so ist, warum werden dann z.B. bei Conrad verschiedene Loks in Gleich- und Wechselstrom-Variante angeboten ?
ich vermute mal, daß das nur ein Hinweis auf den Analogbetrieb ist.
Hallo Namensvetter, hallo Ralf,
erst mal vielen Dank für die schnellen Antworten

.
Verstehe den Umbau wie folgt (Roco-DCC Lok mit Kühn-Decoder):
1.Ich nehme das rote Kabel vom Radstromabnehmer und löte es an den noch zu befestgenden Schleifer.
2. Ich verbinde beide Radstromabnehmer mit einer Brücke.
Dadurch habe ich Strom über den Schleifer und an jedem Rad Masse (wie bei Märklin-Lok`s).
Hoffe, daß ich jetzt keinen Gedankenfehler mache. :

Wünsche Euch noch einen schönen Abend
Mit freundlichem Gruß
aus dem schönen Einbeck
Peter
Hallo Peter,
alles richtig, logisch und konsequent gedacht. Kannst ganz beruhigt schlafen gehen. Gute Nacht und angenehme Träume von der demnächst auf Deiner Anlage kurvenden selbst umgebauten Lok.
Hallo Peter,
das größte Problem stellt nur das Anbringen des Schleifers dar.

Bei der Roco V80 gehe ich wie folgt vor:
1. Besorge mir einen möglichst flachen Schleifer (Silenco)
2. Gehäuse runter und die 2 Kabel der einen Seite mit auf die andere Seite gelötet.
3. Da bei der V80 die Getriebeabdeckung aus Metall ist, kann man nicht direkt den Schleifer drunterkleben, da es spätestens nach der 1.Weichenfahrt einen Kurzschluß geben würde

Also, zunächst eine Streifen dünnes Klebeband drübergesetzt.
Alsdann benutze ich netzartiges dünnes doppeltes Klebeband.
Platikschiene vom Schleifer ggf. abmachen.
Schleifer fixiern und druntergeklebt.
Kabel an den Schleifer gelötet.
Kabel an die Platine angelötet(Tschuldigung 4 Lötpunkte

)
Aufpassen !!!
Unsere 6021 Freunde müssen jetzt leider den Decoder tauschen. Die Multiprotokoller fahren natürlich nun die schöne Lok, von der es nach dem Brand in Nürnberg keine mehr gibt

, in 3-Leiter DCC-Digital.
Freu mich auf das heutige Solinger Treffen
Grüsse von
Uwe
@All,
der Umbau mit einem Roco Schleifer(nicht Flüster) ist wesentlich schlechter, wie ich gerade feststellen mußte, da er dicker ist als der Silento.
Übrigens hat diese Lok alle Achsen angetrieben, die 69er Variante hat nur 1 Drehgestell angetrieben, schaut mal nach.
Uwe
@ alle,
.... und ich habe schon gedacht, bei den vielen Beiträgen

sei die Lösung meines Problems

.
Macht aber nix, schaun wir mal, was Roco sagt
Hallo Uwe,
meine V80 von Roco (die normale analoge DC Variante) hat einen Getriebeboden aus Kunststoff (wieso ist deiner aus Metall??). Selbst der flachste Schleifer würde da nicht mehr drunter passen, da der Boden nur ca. 2 mm über der Schienenoberkante liegt dürfte der Schleifer nur ca. 0 mm

dick sein um die geforderten 2 mm Einschwingraum zu haben . Ich musste bei Umbau leider das gesamte Drehgestell lahm legen. Normalerweise schaffe ich es zumindest 1 Achse im Drehgestell anzutreiben. Aber in diesem Fall waren die Zahnräder so blöde angeodnet, dass ich es aufgeben habe und einfach das komplette Drehgestell antriebslos gemacht habe...
Hallo Matthias,
die Lösung für Dich:
Deckel runter
Motor einmal (1/2) gedreht.
Alles festmachen und die Lok fährt richtig rum und die Beleuchtung funzelt auch richtig

Uwe
Hallo Jürgen,
habe gestern festgestellt, dass nicht der Boden aus Metall ist, sondern nur die Kanten. aber dort kam es bei mir halt zum Kurzschluß, da beim überfahren der Weiche eben der Schleifer an den Rand stößt.
Der Flüsterschleifer geht übrigens auf dies Art und Weise nicht, Du mußt einen langen Schleifer nehmen, der über die Getriebabdeckung hinausgeht.
Gruß Uwe
In Antwort auf:
Hallo Matthias,
die Lösung für Dich:
Deckel runter
Motor einmal (1/2) gedreht.
Alles festmachen und die Lok fährt richtig rum und die Beleuchtung funzelt auch richtig 
Uwe
Hallo Uwe,
das hatte ich ihm ja schon vorgeschlagen, will er aber nicht wegen Garantie ...;)
Ein bischen Offtopic: Also ein langer Schleifer der über das Getriebe auf beiden Seiten hinausgeht, wäre immer noch zu dick um das ganze normgerecht (also mit dem entsprechenden Einschwingspiel) zu machen. Das ist nichts für mich