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Win-Digipet - deutsche Foren => Stammtisch => Thema gestartet von: Rolf Borkes in 10. Januar 2006, 11:40:37

Titel: Erfahrungen mit Produkten der Fa. IEK, Herten
Beitrag von: Rolf Borkes in 10. Januar 2006, 11:40:37
Hallo,

direkt noch eine Frage hinterher:

Fa. IEK in Herten (www.iek.de) bietet unter anderem Decoder und Wagenbeleuchtungen an. Die Preise sind m. E. ganz passabel.

Hat jemand Erfahrungen mit IEK-Produkten?

Interessant finde ich das Thema mit den abgeschirmten CAT 5-Anschlüssen bzw. Patchkabeln und den recht eindeutigen Kommentar seitens IEK zur Verwendung von Flachbandkabeln. Ich habe dazu allerdings auch noch die Worte von Norbert Burkert aus dem WDP-Workshop 11 im Ohr, man könne mit abgeschirmten Leitungen u. U. mehr falsch als richtig machen. Auf der anderen Seite veröffentlicht VIESSMANN auf der Homepage einen "Wichtigen Hinweis" zu den Rückmeldedecodern 5217/5233 bezüglich möglicher Störungen beim s88-Bus und liefert standardmäßig nur noch Flachbandkabel mit max. 25 cm Länge.

Danke für Eure Antworten/Kommentare im Voraus + Grüße

Rolf Borkes  
Titel: Re: Erfahrungen mit Produkten der Fa. IEK, Herten
Beitrag von: Thomas Hartung in 10. Januar 2006, 22:36:58
hallo rolf,

[ZitatHat jemand Erfahrungen mit IEK-Produkten?



leider nicht. die preise erscheinen auf den ersten blick sehr attraktiv. unverstaendlich ist mir jedoch, weshalb der schaltdecoder keine fremdstromeinspeisung zu unterstuetzen scheint waehrend der magnetartikeldecoder das wohl tut...  

und was die cat.5-sache betrifft: weshalb sollten geschirmte kabel schlechter sein als ungeschirmte? und die cat.5-geschichte hat den vorteil, kabel in allen moeglichen laengen und farben fertig konfektioniert zu bekommen... ein wesentlicher nachteil: das ist halt kein standard und wenn du das bei dir einfuehrst wirst du dabei bleiben muessen... und selber kabel konfektionieren ist ohne crimpzange bei cat.5 auch kaum moeglich...  

ausserdem unterstuetzen die sowohl das "hauseigene" system als auch den s88-bus:

Zitat vom Hersteller:

Beide Anschlussarten sind parallel geschaltet. Sie können deshalb entweder einzelne Module gleichermaßen mit dem 6-adrigem Flachbandkabel oder mit einem handelsüblichem Patchkabel verbinden. Die Vorteile dieser parallelen Verbindung sind enorm. So lässt sich der Rückmeldedecoder problemlos in vorhandene Meldesysteme mit Hilfe des Flachbandkabels integrieren.

das klingt auf jeden fall so interessant, dass mein naechster rueckmelder wohl mal ein solcher wird, zumal der preis ok. ist...

mfg
thomas  
Titel: Re: Erfahrungen mit Produkten der Fa. IEK, Herten
Beitrag von: Peter Ploch in 10. Januar 2006, 23:17:50
Hallo Thomas,

bei einem Schaltdecoder macht doch auch die Fremdstromeinspeisung keinen Sinn. Der Schaltstrom belastet ja nicht den Digitalstrom, wie im Gegensatz dazu bei den Magnetartikel!
 
Titel: Re: Erfahrungen mit Produkten der Fa. IEK, Herten
Beitrag von: Bernd Sorgenfrei in 11. Januar 2006, 09:30:57
Hallo Herr Hartung,

es gehört nicht zum Thema, aber es reizt mich doch: Warum vermeiden Sie mit Gewalt Großbuchstaben und Umlaute, die die deutsche Sprache nun einmal hat? Im kursiv gedruckten Zitat sieht man doch, wie es eigentlich richtig ist. Es ist wirklich schwierig, Ihre Beiträe zu lesen. O.k., ich müsste es ja nicht, fände es aber schade. Nichts für ungut.  
Titel: Re: Erfahrungen mit Produkten der Fa. IEK, Herten
Beitrag von: Thomas Hartung in 11. Januar 2006, 22:45:35
hallo herr sorgenfrei,

In Antwort auf:
es gehört nicht zum Thema, aber es reizt mich doch: Warum vermeiden Sie mit Gewalt Großbuchstaben und Umlaute, die die deutsche Sprache nun einmal hat?



ich habe es mir in 15 jahren online-getippe und ueber 10 jahren internet einfach angewoehnt... da, wo ich mit "foren" angefangen habe gab es schlicht und ergreifend keinen einheitlichen zeichensatz fuer umlaute und die grossbuchstaben waren zu der zeit einfach nicht "in", sorry.

und ein bisschen anstrengung schadet ja nicht unbedingt...

mfg
thomas hartung  
Titel: Re: Erfahrungen mit Produkten der Fa. IEK, Herten
Beitrag von: Thomas Hartung in 11. Januar 2006, 22:51:09
hallo peter,

In Antwort auf:
bei einem Schaltdecoder macht doch auch die Fremdstromeinspeisung keinen Sinn. Der Schaltstrom belastet ja nicht den Digitalstrom, wie im Gegensatz dazu bei den Magnetartikel!





steh ich da grade auf dem schlauch? die werden doch beide auf gleiche art und weise angeschlossen. und der magnetartikeldecoder nutzt den strom ja imho auch nur fuer einen momentkontakt, der schaltdecoder fuer einen dauerkontakt?

klaer mich auf wenn ich da falsch liege, aber ldt sieht´s genauso wie ich:

Den Schaltstrom für die 4 bistabilen Relais erhält der Decoder entweder aus dem Digitalstromkreis  oder über seinen separaten Eingang  direkt vom Wechselspannungsausgang (14 bis 18V~) eines Modellbahn-Transformators. Dies spart teuren Digitalstrom.

mfg
thomas  
Titel: Re: Erfahrungen mit Produkten der Fa. IEK, Herten
Beitrag von: Peter Ploch in 11. Januar 2006, 23:32:45
 Hallo Thomas,

ich versuche es mal, mit der Aufklärung, bei meinen Kindern hat es glaube ich geklappt. Mindestens wohl zu 50%, denn der eine Sohn hat ein Töchterchen, der andere ist kinderlos. So jetzt mal im Ernst.

Bei den Magnetartikeldecoder wird mit dem Digitalstrom sowohl die Adresse der Weiche angesprochen, als auch der Stromimpuls zum Stellen gesendet. Und dieser Stromimpuls kostet eben Digitalstrom. Nun hast Du be z.B. Viessmann 5211 einen gesonderten Eingang (bezeichnet mit E) und hier kannst Du eben einen gesonderten Trafo anschließen. Jetzt wird die Adresse digital angesprochen und die Weiche analog geschaltet. (Wer das nicht will, muß die Buchse ,,E" mit der der roten verbinden, dann wird aber Digitalstrom benutzt, sonst funktioniert nichts.)

Beim Schaltdecoder wird mit dem Digitalstrom die Adresse des internen Relais angesprochen. Dieses Relais verbraucht aber nur einen minimalen Strom (oder Spannung?, ich werd's nie begreifen). Dieses Relais aber schaltet einen externen Verbraucher und versorgt diesen mit einer Spannung, die Du schon bestimmt über einen anderen Trafo bezogen hast, Hausbeleuchtung, Weichenlaternen etc.. Wenn Du allerdings damit einen stromlosen Gleisabschnitt schalten willst, dann hast Du wieder Digitalstrom.

Wenn Du nun nur Märklin k83 hast, dann ist es nix mit dem Digitalstrom sparen, denn der hat keinen gesondert Eingang (E). Ich hatte deshalb seinerzeit alle k83 (über Ebay verkauft)und durch Viesmanndecoder ersetzt, gut es waren auch noch nicht so viele. Es bleibt nur die Möglichkeit übrig, für die Magnetartikel einen gesonderten Booster zu verwenden.

Uff, jetzt ist aber viel Gehirnschmalz draufgegangen, hoffe aber trotzdem, daß es einigermaßen verständlich ist, unsere Elospezialisten mögen mich gegebenenfalls berichtigen.
       
Titel: Re: Erfahrungen mit Produkten der Fa. IEK, Herten
Beitrag von: xerxes in 12. Januar 2006, 01:19:11
Hallo Peter,

an Deinem Beitrag gibt es aber auch gar nichts auszusetzen, alles richtig.
Ich setze übrigens zum Schalten 2 separate Booster ein, weil ich über 40 Decoder dranhängen habe. Jeder Decoder benötigt alleine schon ca 30-50 mA, sodaß im schlimmsten Fall max, bei Einsatz von nur einem Booster, 1A zum Schalten verbleibt. Wenn man Märklin Trafos verwendet, die ja sehr weich sind, kann die Spannung schon ganz gehörig in die Kniee gehen und das Signal verändern. Also Bitte nicht mit Digitalstrom knausern das führt nur zu Irritationen und ergebnisloser Suche auf der Anlage.  
Titel: Re: Erfahrungen mit Produkten der Fa. IEK, Herten
Beitrag von: Kalle in 12. Januar 2006, 05:58:31
Hi Peter,

In Antwort auf:
......verbraucht aber nur einen minimalen Strom (oder Spannung?, ich werd's nie begreifen).  



dann geh mal zu einem Wasserhahn.

SPANNUNG entspricht dem Wasserdruck

Strom -> Anzahl der "fliessenden" Elektronen in der elektrischen Leitung  entsprechen der "Wasserteilchen" -> Anzahl der fliessenden Molekuele in der Wasserleitung.

Den Wasserhahn betrachtest Du als einstellbaren elektrischen Widerstand.

Kleine Oeffnung der Wasser-Durchflussoeffnung -> GROSSER WIDERSTAND, -> KLEINER Wasser-STROM.

Groesse Oeffnung der Wasser-Durchflussoeffnung -> KLEINER WIDERSTAN des Wasserhahns -> GROSSER Wasser-STROM.

Wenn Du den Wasserhahn abschraubst, hast Du den Dir an dieser Stelle zur Verfuegung groesstmoeglichen Strom, begrenzt durch den Wasserrohr-Querschnitt (Kabelquerschnit) und dem vom Wasserwerk (STROM-Erzeuger) zur Verfuegung gestelltem Druck (SPANNUNG).

Mit der aus dem Wasserhahn herauskommenden Menge an "Wasserteilchen", dem Prdukt aus Druck und Anzahl der "Wasserteilchen" kannste schon Arbeit verrichten, Du hast dann eine gewisse LEISTUNG zur Verfuegung. MoBa damit direkt zu betreiben wird wohl nicht ganz sooo gut klappen.

Genauso ist es beim elektr. STROM. Mit der zur Verfuegung stehenden SPANNUNG und dem vom WIDERSTAND begrenztem STROM hast Du auch eine elektr. LEISTUNG (Watt), zur Verfuegung.
Damit klappt der Betrieb der MoBa schon etwas besser.

Und der Eimer (Wasserspeicher) unterm Wasserhahn entspricht z. B. einem Kondensator, bzw. elektr. Energiespeicher.
Im Eimer ist Leistung gespeichert mit der Du z. B. leichter reinigen kannst, da diese zusaetzliche Leistung zu Deiner Leistung hinzuaddiert wird - Wasserleistung und der von Dir gefuehrte Schrubber (Fuehrungsleistung) saeubern doch ganz gut (Reinigungsleistung) oder ?
Und wenn Deine Frau dir alles wegnimmt, haste eine hunderprozentige Stoerleistung, die sich mit negativen Vorzeichen, d. h, hast kein Wasser und keinen Schrubber, hinzuaddiert, sodass Deine Leistung dafuer auf "Null" zurueckgeht und Du nicht Schrubben kannst, bzw. brauchst.  

A l l e   K l a r h e i t e n    b e s e i t i g t ???

Wir kriegen Dich noch zum "Strom-Experten".

Experten moegen den von mir aufgefuehrten laienhaften einfachen Vergleich verzeihen, aber so habe ich es mir gaaaanz frueher auch beigebracht.
"Dabei ist Elektrotechnik sooo einfach, besteht doch nur aus den drei Grundbegriffen STROM, SPANNUNG UND  WIDERSTAND", hat mir frueher ein "Pauker" auch erzaehlt.  
   
Titel: Re: Erfahrungen mit den hier Fragen und Beiträgen
Beitrag von: Schorschl Wittmann in 12. Januar 2006, 09:55:02
Hallo Karl, Peter, Lothar und alle hier beteiligten!
Zuerst einmal grüß Gott hier im Forum.
Kann mich nicht mehr zurückhalten, nachtem ich immer mehr in diesem Forum, meine Zeit verbringe um die schönen und guten Beitrage zu lesen, zu lernen und zu schmunzeln,  heitert so richtig auf. Als MOBAfreund mit Laienhafter begabung in sachen Elektrotechnik, freue ich mich natürlich über diese oder ähnliche Beiträge, um daraus zulernen und meine Stunden bei der MOBA nicht nur im Anlagen und Landschaftbau zu verbringen, macht bitte weiter so.
Danke und alles Gute bis auf weiteres  
Titel: Re: Erfahrungen mit Produkten der Fa. IEK, Herten
Beitrag von: Thomas Hartung in 12. Januar 2006, 10:30:46
hallo peter,

In Antwort auf:
ich versuche es mal, mit der Aufklärung, bei meinen Kindern hat es glaube ich geklappt.



danke, jetzt hat´s bei mir auch klick gemacht. ich habe mir die verkabelung an meinen sa-dec nochmal angeschaut und du hast recht: der lichtstrom kommt aus meinem alten maerklin-trafo...

mfg
thomas  
Titel: Re: Erfahrungen mit Produkten der Fa. IEK, Herten
Beitrag von: Rainer Claas in 12. Januar 2006, 10:38:58
Hallo Karl
den Vergleich mit Wasser und Strom habe ich ja schon mal gelesen. Aber so ausführlich wie Du das geschildert hast; einfach toll. Vor allem der abgeschraubte Wasserhahn und der Eimer habens mir angetan. Endlich habe ichs mal richtig kapiert als Elektrolaie.

Gruß
Rainer  
Titel: Re: Erfahrungen mit Produkten der Fa. IEK, Herten
Beitrag von: Gerd Boll in 12. Januar 2006, 10:40:50
Hallo Karl
Einen hab ich noch:
Im Eimer ist keine Leistung gespeichert sondern Energie.
Stellst du den Eimer auf den Boden ist diese noch gering.
Kletterst du mit dem vollen Eimer auf eine Leiter, erhöhst du den Energiegehalt.
Von hier aus kannst du die gespeicherten Energie wieder in Leistung umsetzen, indem du den Eimer ausschüttest, z.B. über ein Wasserrad, das einen Generator antreibt. Jetzt hast du wieder Spannung und wenn der Stromkreis mittels Widerstand einer Glühlampe geschlossen ist auch wieder Strom/ Leistung /Licht.
Somit hast du die Energie mehrfach umgewandelt von Mechanischer-, in Elektrische-, in Lichtenergie.
Und Wärme hast du hierbei auch erzeugt, zumindest beim auf die Leiter klettern.
Deshalb haben Booster Kühlkörper, und die dürfen auch schwitzen, oder?  
Titel: Re: Erfahrungen mit Produkten der Fa. IEK, Herten
Beitrag von: Peter Ploch in 12. Januar 2006, 10:42:08
Hallo Karl,

Deine plastische Beschreibung habe ich mir mal ausgedruckt und hinter den Wasserhahn geklemmt! Ich glaube der Vergleich mit dem Wasser verdeutlich am Besten die Zusammenhänge. Nur, immer wenn ich wieder davorstehe, dann komme ich immer wieder mal ins schleudern, Spannung oder Strom?

Übrigens Wasser hat den Vorteil, man kann die Zusammenhänge sehen. Bei der Elektrizität kann man sie bestenfalls spüren und das kann aber schlimme Folgen haben!
   

PS: Hallo Gerd, wenn wir so weiter machen, dann steht aber bald meine Küche, dort werde ich von meiner Frau immer hingeschickt zum Saubermachen, völlig unter Wasser!!
Titel: Re: Erfahrungen mit Produkten der Fa. IEK, Herten
Beitrag von: Oliver L. in 12. Januar 2006, 11:17:31
Peter,

der Name machts - Strom strömt, Spannung spannt. So lässt sich das ganz einfach merken. Und die Sache mit dem Eimer ist wirklich nicht so einfach. Wasser im Eimer ist einfach Wasser, ohne Höhenangabe ist kein Energiepotential festzulegen. Dafür braucht es immer eien Nullpunkt - bei Wasser z.B. den Meeresspiegel. Solange Du drüber bist, wird Wasser unter Verrichtung von Arbeit ihm entgegenstreben - ob im Wasserkraftwerk Strom damit erzeugt wird, oder der Stein im Bach durch Reibung etwas erwärmt wird, das Wasser muss seine Energie loswerden, bis es im Meer zur Ruhe gekommen ist.

Oliver
Titel: Re: Erfahrungen mit Produkten der Fa. IEK, Herten
Beitrag von: B.Michaelsen in 12. Januar 2006, 12:34:39
In Antwort auf:
Jeder Decoder benötigt alleine schon ca 30-50 mA,  



Moin Lothar !

Und das verbraucht er schon, ohne dass eines der Relais angezogen hat.

Es lohnt sich also durchaus, auch den Schaltdecoder mit Fremdspannung zu versorgen.

Herzlichen Gruss

Bernd Michaelsen  
Titel: Re: Erfahrungen mit Produkten der Fa. IEK, Herten
Beitrag von: Andreas Wohlmuth in 12. Januar 2006, 12:40:57
Hallo,

zum Schluss des Lehrbuches (soweit ich mich erinnere)

E N E R G I E  - ist die Fähigkeit Arbeit zu verrichten

Grüsse
Andreas
Titel: Re: Erfahrungen mit Produkten der Fa. IEK, Herten
Beitrag von: Kurt Prosch in 12. Januar 2006, 16:34:59
Hallo Elektriker,

der Vollständigkeit halber sollte man den guten alten URI im Hinterkopf behalten. Mit URI habe ich mir immer die gesetzmäßigen Abhängigkeiten von Strom, Spannung u. Widerstand gemerkt.
Leider bin ich mit meinem digitalen Zeichenbrett noch nicht so fitt , aber ich denke man erkennt worum es geht.
U steht für Spannung, I für Strom u. R für Widerstand, ist ja ein alter Hut, aber wenn man den Querstrich im Dreieck als Bruchstrich und den senkrechten als Multiplikations-zeichen versteht, ist ganz simpel die jweilige Formel abzuleiten. Das Ganze nennt sich das "Ohmsche Gesetz" und ist für unsereinen eine nützliche Angelegenheit, um die oft beschriebenen Strom-Probleme auch einmal aktuell in Zahlen zu fassen und zu erkennen, wovon ist eigentlich die Rede wenn mein Trafo 18V abgibt bei einem Strom von max 3A und was bleibt davon übrig, wenn man diesen Stromkreis mit 500 Ohm Widerstand belastet. Übrigens würde die o.g. Leistung nach heutiger Schreibweise 18x3 = 54 VA betragen.

Gruß Kurt
Titel: Re: Erfahrungen mit Produkten der Fa. IEK, Herten
Beitrag von: Kurt Prosch in 12. Januar 2006, 16:44:06
Hallo,

das mit der Skitze hat ja nun schon mal nicht geklappt.
Ich versuchs nochmal.  
Titel: Re: Erfahrungen mit Produkten der Fa. IEK, Herten
Beitrag von: Thomas Hartung in 12. Januar 2006, 17:45:43
hallo kurt,

In Antwort auf:
das mit der Skitze hat ja nun schon mal nicht geklappt.
Ich versuchs nochmal.  



ich finde, langsam nimmt dieser thread bedrohliche ausmasse an...  

mfg
thomas  
Titel: Re: Erfahrungen mit Produkten der Fa. IEK, Herten
Beitrag von: Kalle in 12. Januar 2006, 18:00:06
Hi,

zu Kurt´s Beitrag - wie der Kanton URI in der .... na ja, wo wohl - einfache umgekehrte Raetselfrage ?  

Na ja, dass, und nicht nur, im Wassereimer Energie gespeichert wird ist mir auch bewusst. Nur, ich wollte nicht zu viele "Fremdworte" benutzen und habe ganz einfach diesen Weg gewaehlt.  

Noch was:

ENERGIE KANN WEDER ERZEUGT NOCH VERNICHTET, SONDERN NUR UMGWANDELT WERDEN !!!  
Titel: Re: Erfahrungen mit Produkten der Fa. IEK, Herten
Beitrag von: xerxes in 12. Januar 2006, 19:08:34
Hallo bernd,

wenn mich nicht alles täuscht verwendet LDT oder der Märklin k84 bistabile Relais. Das bedeutet das der Schaltimpuls in der Länge dem des k83 entspricht. Die Belastung währt also nur kurzzeitig und fällt dann wieder zurück auf das Niveau des Ruhestroms. Der A-Kontakt des Relais bzw. der Arbeitsstrom wird natürlich aus einer anderen Quelle geliefert, selbstflüsternd. So großzügig wollen wir ja auch nicht wieder mit dem teuer generierten D-Strom umgehen.  
Titel: Re: Erfahrungen mit Produkten der Fa. IEK, Herten
Beitrag von: Oliver L. in 12. Januar 2006, 19:16:14
Karl,

Einstein würde sich im Grabe drehen! E=mc² heisst, dass Energie zu Masse werden kann (was noch nicht so gut belegt ist) und Masse zu Energie (was experimentell schon halbe Städte die Existenz gekostet hat).

Oliver
Titel: Re: Elektrotechnik für Laien
Beitrag von: Rolf Borkes in 12. Januar 2006, 22:44:57
Hallo "Karl aus'm Ruhrpott",

Dein Beitrag hat zwar wenig bis garnichts mit meiner Eingangsfrage zu Produkten der Fa. IEK zu tun, aber ich bin regelrecht stolz darauf, in dem von mir angestoßenen "Thread" (so nennt man bei "Drehscheibe Online" auf neuschwäbisch einen Forumbeitrag) eine so brillante und für mich erstmals im Leben verständliche Aussage zu den Themen Strom, Spannung etc. vorzufinden. In diesem Zusammenhang auch Peter Ploch vielen Dank für sein Outing als "Nie-Versteher" (war ich bis gerade eben auch!).

Deinen Beitrag habe ich sorgsam als Word-Dokument abgespeichert - zum einen, um ihn mir in regelmäßigen Abständen immer wieder zu Gemüte zu führen (bin ja immerhin schon 47, das Gedächtnis ...), andererseits werde ich ihn bei passender Gelegenheit zücken, wenn meine Tochter ratlos über den Physik-Hausaufgaben sitzt und Tränen vergießt. Dann wird sich zeigen, was ein "richtiger Vater" ist ... (na ja, man soll sich ja eigentlich nicht mit fremden Federn schmücken ...).

Nochmals vielen Dank und Grüße an alle

Rolf Borkes

 
Titel: Re: Elektrotechnik für Laien
Beitrag von: Peter Ploch in 12. Januar 2006, 23:49:00
 Hallo Rolf,

In Antwort auf:
Dein Beitrag hat zwar wenig bis gar nichts mit meiner Eingangsfrage zu Produkten der Fa. IEK zu tun, aber ich bin regelrecht stolz darauf, in dem von mir angestoßenen "Thread" (so nennt man bei "Drehscheibe Online" auf neuschwäbisch einen Forumbeitrag) eine so brillante und für mich erstmals im Leben verständliche Aussage zu den Themen Strom, Spannung etc. vorzufinden.  



Ich kann Deinen ,,Unmut" (nicht so drastisch gemeint) verstehen, aber Du hast trotzdem Recht. Es wird immer mal wieder in einem Forumsbeitrag gehörig vom Thema abgewichen und das ist schade, denn oft sind das wertvolle Tips, die dann aber nicht mehr unter dem Titel gefunden werden, man weiß ja nicht was sich darunter noch verbirgt. Das hat mich ja auch u.a. zu der Tipsammlung bewegt.

Die einfachste Lösung ist doch, wenn innerhalb eine Beitrages eine gute Idee geboren wird, die nichts mit dem Thema zu tun hat, dann eröffnet doch ganz einfach einen neuen Threat! Das macht das Forum noch übersichtlicher!! Ein kurzer Hinweis welcher Betrag den Anstoß gab, könnte dabei nicht falsch sein.


   
Titel: Re: Guter Hinweis
Beitrag von: Rolf Borkes in 13. Januar 2006, 01:11:21
Hallo Peter,

wirklich ein guter Hinweis von Dir - wenngleich mein "Unmut" sich ja tatsächlich absolut in Grenzen hält bzw. überhaupt nicht existent ist. Wie gesagt, ich profitiere ja nur von diesem "kleinen Exkurs".

Dein Hinweis wird von mir nachfolgend direkt missachtet, aber ich möchte innerhalb dieses "Threads" gern noch eines loswerden (und ihn damit dann evtl. auch abschließen):  

Dein Denkanstoß hat insofern einen sehr ernsten Hintergrund, als dass es ja MoBa-Foren gibt, die eigentlich nur zum Davonlaufen sind. Ich denke, wir kennen sie alle - sie dienen leider sehr oft als Plattform für die gegenseitige Zerfleischung von "Mätrix"-Anhängern und dem entsprechenden Gegenpart. Beiträge fangen an mit: "Neues Insider-Modell von Märklin!" und hören auf mit: "Was müssen wir aus der Göppinger Gießerei noch alles erdulden?". Genauso natürlich anders'rum. Abschweifung pur - von Pontius nach Pilatus!

Ich bin noch nicht lange in den WDP-Foren "aktiv", aber im Vergleich mit o. g. Foren ist es ein Genuss, die Beiträge hier zu lesen und sich an den Diskussionen zu beteiligen bzw. solche anzustoßen. Es steht mir als "Junior" eigentlich gar nicht zu, aber ich sag's trotzdem: ein großes Lob an alle, für die Freundlichkeit, die Sachlichkeit, für den Umgang mit "Neulingen/Anfängern" und natürlich für die vielen Hilfestellungen. Einfach sehr wohltuend und angenehm - und man fühlt sich sofort "gut aufgehoben".

Deshalb ist es auch gut, wenn es ab und zu einen "Ruf zur Ordnung" (bitte auch nicht allzu drastisch verstehen) wie den Deinen gibt. Dann bleibt das sehr hohe Qualitätsniveau dieses Forums dauerhaft erhalten - und wir haben noch viele Jahre Freude dran!

In diesem Sinne mit den allerbesten MoBa-Grüßen zu - huch - später Stunde aus dem Westerwald

Rolf Borkes  

P.S.: Ich habe heute erstmals Deine Tipsammlung entdeckt - tolle Idee, Dank auch von mir für die Mühe bei Erstellung und Pflege. Ich werde sie mir "'reinziehen".            
Titel: Re: Guter Hinweis
Beitrag von: xerxes in 13. Januar 2006, 11:34:06
Hallo Rolf,

es ist wohltuend das die weitestgehende Disziplin im Forum auch einmal entsprechend gewürdigt wird.
Um noch einmal auf Deine eingangs gestellte Frage einzugehen; ich habe mir die Artikel besagten Anbieters  einmal vor längerer  Zeit angesehen und bin zu dem Schluß gekommen , das kein Unterschied zu den Anbietern besteht die sich hier im Forum tummeln. Als ehemaliger DC-Fahrer ergeben sich in Hinsicht auf die technische Ausrüstung ganz andere Fragestellungen als beim Märklinsystem. Mittlerweile gibt es auch von einem Forumsteilnehmer den GBM 4-fach solo, d.h. ohne integrierten S88 Decoder, was für die Ausrüstung von langgestreckten Anlagen wichtig ist. Was die übrige Sensorik angeht werde ich mich noch in einem neuen Thread ausführlich äußern. Ich bevorzuge bei Ausrüstungsinvestitionen, wenn es geht, Mitglieder dieses Forums. Das zu IEK Herten. Ich hoffe das wir hiermit die Kurve zum  eigentlichen Thema wieder bekommen haben.  
Titel: Re: Erfahrungen mit Produkten der Fa. IEK, Herten
Beitrag von: Thomas Hartung in 28. Januar 2006, 23:14:53
hallo rolf,

In Antwort auf:
Fa. IEK in Herten (www.iek.de) bietet unter anderem Decoder und Wagenbeleuchtungen an. Die Preise sind m. E. ganz passabel.



bei ebay bietet ein gewisse "dr.pannek" die iek-artikel an... auch die cat.5-s88-decoder... hast du dir schon eins bestellt?

cu
thomas  
Titel: Re: Erfahrungen mit Produkten der Fa. IEK, Herten
Beitrag von: St.Gallenkirch in 29. Januar 2006, 10:54:49
Hallo Modelleisenbahnfreunde
Über Ihre Frage wegen den Decoder von IEK habe ich nur gute Erfahrung gemacht.
Zurzeit sind bei mir alle 32 Weichen (Märklin c-Gleise) mit den MAD-4 (Fremdspannungseinspeisung) geschalten und hatte noch nie ein Problem. Auch sämtliche 44 Signale sind mit dem Decoder S DEC von IEK mit Fremdspannungseingang geschalten und funktionieren einwandfrei. Preise sind ja sehr günstig.
Auch die Wagonbeleuchtungen finde ich gut, da sie einen Stützkondensator bei eventuellen kurzzeitigen Kontaktproblemen besitzen und zudem kann man die Helligkeit noch extra einstellen.
Bei ebay bietet dr.pannek die IEK-Artikel an, aber ich mache die Bestellung (über Angebot) direkt  bei Dr.Pannek und funktioniert immer einwandfrei.