Hallo,
bin aktuell noch immer beim DS-Umbau (WS10 und BollBrandt-Decoder).
Wie bekommt ihr am besten die RMK-Leitungen an die DS(Blind)Anschlussgleise, am besten so unsichtbar wie möglich - is ja klar

. So einfach wie beim C-Gleis gehts ja leider nicht

.
Hallo Dieter,
ich weiss ja nicht, wie es am besten geht

, aber ich habe an der äusseren Schnittkante der Schienen die Litze mit Lötzinn vom Miniatur-Wunderland gelötet. Es handelt sich um ein Spezial-Lötzinn, welches es möglicher Weise nicht mehr zu kaufen gibt.
Ansonsten schlägt Dr. E. Schmidt-Samoa im WS 26 vor, ein kleines Loch durch den Stummel zu bohren, die Litze durchzustecken und dann zusammenlöten.
Hinterher kann man dann noch alles schön mit Farbe altern.
Ausserdem schreibst Du, dass Du nach WS 10 die DS umbaust. Tu Dir mal selbst den Gefallen und lies den WS 26. Hier sind einige RMK's und Umstände zu sparen. Z.B. kommt man mit der Hälfte der Bühnen RMK's aus. Einziger Nachteil ist so viel ich sehen kann, dass man dann nicht gemeldet bekommt, wo das Häuschen ist. Aber damit kann man ja leben. Allerdings empfehle ich, die Bühne in 3 Kontaktstellen wie im WS 10 einzuteilen. Die beiden äusseren werden dann kurzgeschlossen und werden als Bremskontakte benutzt.
Hoffe, dich nicht all zu sehr verwirrt zu haben.
Hallo Dieter,
ich hab ganz einfach die Stellen, welche ich Löten will mit Lötwasser bestrichen. Bei mir hab ich die Drähte an der Rückseite angelötet, das läßt sich ganz gut kaschieren.
Anschließend läßt sich auch Neusilber mit jedem handelsüblichen Lot löten.
Mfg.
Alfred
Hi Alfred,
fuer Neusilber-Gleise, -Profile und -Bleche,habe ich noch nie Loetwasser benutzt, laesst sich sehr gut mit handelsueblichem Elektronikloetzinn loeten.
Und ausserdem lasse ich das Loetwasser nur fuer den Klempner.
In der Elektronik, Feinmechanik und MoBa hat das Loetwasser nichts zu suchen, da saeurehaltig.
Bei lange gelagertem Neusilber kratze ich die Loetstelle sauber, nix schleifen, da feiner Schleifstaub sich nach Murphy´s Gesetz sich genau wieder auf die Loetstelle legt.
Vor eineigen Tagen habe ich den neuen "BIO-Loetdraht", ja den mit OHNE Blei probiert. Au weia, hab noch nicht mal ein Drahtende damit verzinnt bekommen und gaaanz matt sieht es auch aus. Grausam, oder ich bin zu bloed dafuer.

Auf jeden Fall kaufe ich mir jetzt noch einige Rollen "richtiges Loetzinn", die Generationen vorher haben´s ja ohne den BIO-Loetdraht auch ueberlebt.
Es soll ja schon Seminare fuer´s Loeten mit dem neuen Loetdraht (ist wirklich bald "richtig Draht", geben, wahrscheinlich werden diese Seminare von "Psychologen" geleitet.
Hallo Karl,
die gesammte Elektronik Industrie stellt gerade auf Bleifrei um. In den Lötanlagen und Bädern ist es dazu notwendig die Löttemperatur anzuheben und die Lötzeit zu reduzieren. Ich denke, dass Du mit einigem probieren sicher die richtige Temp für Dein "Bio" Lötzinn findest. Viel Spaß und Erfolg.
Stefan
Hi Stefan,
dass die Elektronikindustrie umstellt ist mir bekannt. Nur welche Zusaetze kippen die noch in die Loetbaeder?
Ich loete bis jetzt fast alles mit "meiner" Standard-Temperatur 350 Grad Celsius. Das Flussmittel Kolophonium verdampft bei mehr als 370 Grad mehr oder weniger schnell und wenn ich dann zwei Draehte mal eben zusammenloeten will, haette ich dann vielleicht ein Problem, muss also nochmals Flussmittel der Loetstelle beifuegen.
Dass die Bestuecker und Loeter auch am Umstellen sind, habe ich bei der letzten Platinenlieferung in unserer Firma feststellen muessen. Solch eine katasrophale Loetbad-Loeterei habe ich noch nie gesehen. Die gesamte Lieferung ging zurueck und da diese Story unter einer Terminarbeit fiel, durfte der gute Mann (und Frau) mit fuenf Leuten ein ganzes Wochenende die Platinen von Hand nachloeten, denn er will ja zukuenftig auch Folgeauftraege haben.
Aber soweit ich weiss, gibt´s das "giftige" Loetzinn noch ein Weilchen und wird auch noch hergestell.
Bin mal gespannt, wann die "von der EU" die Loetkolben und Loetbaeder abschaffen, besteht doch "Verbrennungsgefahr" und (auch) Gesundheitsgefahr, oder ??
Wenn alles nicht hilft, die Gesundheit zu erhalten, gehen wir wieder ueber in "bedrahtete Technik", verdrillen die Draehte der Bauteile und Leitungen, stecken die durch Bohrungen eines oder mehrerer Holzbrett(er, Multilayer),(Kupferverbindungen koennen ja auch schaedlich sein), und fixieren die z. B. mit Kerzenwachs, bis die Kerzen auch verboten werden, da heiss und "qualmend". Bleibt dann nur noch "Kartoffelkleber" oder aehnliches uebrig.
"Weiterspinnend" kann man sich an den Drahtenden "pieksen", sodass jedes Drahtende bearbeitet und "rund" gemacht werden muss.
Hallo Christof,
In Antwort auf:
Hoffe, dich nicht all zu sehr verwirrt zu haben.
Noch mehr geht nicht ... 
Nein der DS-Umbau hat eigentlich ganz gut geklappt. Werde mal die verschiedenen beschriebenen Möglichkeiten für die Blindgleise ausprobieren.
Wusste gar nicht das es wie bei uns in Belgien auch in Dänemark einen deutschsprachigen Bevölkerungsteil gibt
Hallo Alfred und Karl,
mit dem Lötwasser scheinen sich ja die Geister zu scheiden... Vielleicht kann man es ja mit ein paar Eiswürfel geniessen

.
Das mit dem bleifrei löten hab ich auch mal versucht - ich glaub da muss man für studiert haben, geht bei mir überhaupt nicht.
Hi Dieter,
das Loetwasser lass mal lieber gaaaaanz weit von der MoBa.
Die wird´s Dir auf Dauer danken.
In Antwort auf:
....ich glaub da muss man für studiert haben, geht bei mir überhaupt nicht.
Mindestens neun Semester an einer "Hoeheren Schule", (ja, die auf´m Berg steht). 
Hallo Dieter,
In Antwort auf:
Wusste gar nicht das es wie bei uns in Belgien auch in Dänemark einen deutschsprachigen Bevölkerungsteil gibt
Na also: In den dänischen Schulen wird die deutsche Sprache vorzüglich gelehrt 
Im Ernst: Ich bin deutscher - wurde als 10-jähriger von meinen Eltern nach DK-verpflanzt. Mein Vater wurde von der DB nach Dänemark als Generalvertreter für DK und N versetzt.....
Hallo Dieter,
ich habe Anfang Januar das Miniatur Wunderland in Hamburg angeschrieben. Nach Aussage der Mitarbeiterin gibt es das Lötzinn nicht mehr.
Ich habe mir selbst folgendermaßen beholfen:
Mit einem kleinen Schraubenzieher die Unterseite der Schiene aufgerauht und dann mit ganz normalen Lötzinn das Kabel angelötet, funktioniert einwandfrei.

Du solltest aber eine dünne Lötkolbenspitze verwenden, der Abstand zwischen den Schwellen ist ja recht klein. Die Methode habe ich auch bei den Flexgleisen angewandt.
Hallo Leopold,
das sieht ja gut aus. Eigentlich ganz einfach - man muss nur drauf kommen

. Danke für den Tipp, werd ich sofort mal ausprobieren.
Hallo Leopold,
welches Lötzinn benutzt du denn, da gibt es ja verschiedene ?
Bei mir will das einfach nicht packen

. Zinn bleibt immer am Lötkolben hängen, aber nie an der Schiene.