Seite drucken - Win-Digipet-Beiträge etc. in Google

windigipet.de

Win-Digipet - deutsche Foren => Stammtisch => Thema gestartet von: Heller in 20. März 2006, 22:06:17

Titel: Win-Digipet-Beiträge etc. in Google
Beitrag von: Heller in 20. März 2006, 22:06:17
Hallo Allerseits,

von Google ist man ja schon einiges gewöhnt. Forums-Beiträge und Autor-Namen können dort nachgeschlagen werden. Einfach 'mal als Suchbegriff eingeben:

"Vorname Zuname" Win-Digipet

Neulich war im Fernsehen ein Beitrag über einen Mann zu sehen, der sich bei einer Firma beworben hatte. Beim Vorstellungsgespräch zeigte ihm sein Gegenüber Ergebnisse einer Google-Recherche, für die lediglich der Name des Bewerbers verwendet worden war. Das Ergebnis waren u.a. Fotos eines Besäufnisses (mit Freunden), die auf einem Web-Server abgelegt worden waren. Eingestellt wurde der Bewerber allerdings trotzdem.

Ergo: Immer schön aufpassen, was man im Web von sich gibt. Früher hieß es: Feind hört mit; heute wohl: Google speichert mit.    
Titel: Re: Win-Digipet-Beiträge etc. in Google
Beitrag von: Willi Korf in 20. März 2006, 23:20:09
Hallo Helmut,
zum Glück haben wir nichts ausgefressen und brauchen uns nicht zu verstecken. Ach, übrigens bei der Polizei wird darüber nachgedacht, ob die Fahndungsbücher nicht abgeschafft erden sollen  .
 
Titel: Re: Win-Digipet-Beiträge etc. in Google
Beitrag von: S.Dankwardt in 21. März 2006, 14:10:01
Hallo
Das hat auch seine Vorteile.
So hat mich ein Schulfreund nach ca. 30 Jahren ausfindig gemacht.

Andererseits können durch die "elektronischen Spuren" sehr  viele Zusammengehörigkeiten festgestellt werden.
Wenn jemand mit unterschiedlichen Namen in den Foren auftritt, so ist er doch als "eine" Person zu ermitteln.

Praktisches Beispiel:
Die Agentur für Arbeit stellt die Emaildresse von Arbeitssuchenden Firmen zur Verfügung.
Diese wurden von einer Firma gesammelt und unsauber für ein Rundschreiben per Mail gleichzeitig an viele Emailadressen gesandt. Diese Emailadressen konnte jeder Empfänger sehen, da nicht das BCC sondern das AN - Feld benutzt wurde.
Darüber konnten Webseiten gefunden werden, die, für jedermann zugänglich, den gesamten Lebenslauf und andere privat Daten zum Vorschein brachten.

Also gut überlegen, was man veröffendlicht.
Denn einmal abgelegt, können die Daten schnell auf fremde Rechner kopiert werden.