Hallo,
kann jemand bestätigen, dass
1.
man für WDP nur dann die Stellung einer Weiche richtig angezeigt bekommt, wenn man dieses über ein Abgreifen des K83-Decoders-Ausgangs über ein Rückmeldemodul aufnimmt (siehe z.B.
www.ldt-infocenter.com/Anschlussbeispiele/page_043.zip)und
2.
man zur Schaltung von Weichenstrassen Weichen, die direkt hintereinander liegen besser auf 2 (!) K83 Weichendecoder o.ä. verteilt, damit sich intern der Kondensator des Weichendecoders zum Schalten wieder voll aufladen kann ?
Danke für die Hilfe!
T.Frahm
Hallo Herr Frahm,
eigentlich kann ich das nur dementieren. Sowohl die Intellibox als aich WDP führen Buch über die Weichenstellung.
Das heißt, WDP zeigt immer an was es zuletzt gestellt hat, oder nach Aktivierung der Option der "Stellungsanzeige der Magnetartikel bei Eingabe über Keyboard" in den Systemeinstellungen sogar auch das, was an der Intellibox oder an einem an Ihr angeschlossenen anderen Eingabegerät gestellt wurde.
Das einzige was auf diese Art und Weise nicht angezeigt werden kann, sind händisch oder durch lokale Schaltungen erzeugte Weichenstellungen.
Das läßt sich in der Regel verschmerzen, da Win-Digipet ja beim Stellen einer Fahrstrasse per default sicherheitshalber nochmal alle befahrenen Weichen und Signale in die erforderliche Stellung bringt.
UND..
Ja bei LDT ist hier Vorsicht geboten. LDT Decoder stellen nicht sicher das nur eine Weiche gleichzeitig bestromt wird. Die Stromaufnahme von gleichzeitig geschalteten Weichen - die z.B. hintereinanderangeordnet in einer Gleisharfe liegen - können die Nennleistung des Decoders überschreiten, was aus eigener Erfahrung bei LDT relativ schnell zu Defekten führt, die sich im Gegenzug aber auch leicht beheben lassen.
Grüße aus Pulheim
Frank Mondorf
Hallo Thies,
das ist nicht richtig. Beim editieren des Gleisbildes und zuordnung der Magnetartikeladressen legst du sowohl die Grundstellung der Weiche als auch die richtige Anzeige fest. In WP sehr komfortabel gemacht. Das hat nichts mit RM zu tun. Ich habe bei mir die Decoder in Abhängigkeit vom Abstand der Weiche zum Decoder der Reihe nach angeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt war mir noch gar nicht klar welche Fahrstrassen ich genau einrichten werde. Mittlerweile sind es über 500 Fahrstrassen die ohne Probleme funktionieren. Bei mir sind Märklin und LTD Decoder ohne Probleme im Einsatz. Der LTD Decoder hat den Vorteil,dass er mit Fremdspannung schaltet und dafür kein Digitalstrom zum schalten der Weiche genutzt wird.
Ich hoffe ich konnte Dir helfen. Für mich als Neuling (ich bin seit 04, 2005 am aufbauen) war es mit das einzige, was auch ohne Forum auf Anhieb einwandfrei funktioniert hat.
Nur Mut, WP ist ein tolles Produkt.
Gruß aus Dortmud
Hallo Herr Mondorf,
dann bin ich wohl einer ziemlichen Fehlmeldung aufgesessen!
Wenn nicht LDT 4-fach Decoder, was würden Sie dann empfehlen? Nur Viessmann hat ja noch eine externe Stromversorgung seiner Decoder zum Stellen der Weichen (Märklin nicht). Ist der Viessmann besser als der LDT?? (= 1.Frage)
2.Frage: ich hatte ursprünglich vor, mit Einzelweichendecodern (Viessmann) zu arbeiten, und zwar komplett und zwar wegen der Vermeidung von Verkabelung!! Durch diese Meldung bin ich dann wieder umgeschwenkt zu 4-Fach Decodern!! Ich konnte mir nämlich nicht vorstellen, in die Weichen den EZW-Decoder einzusetzen, und dann da wieder ein Kabel "rauszufriemeln" für ein RM-Modul!
Ihre Antwort bedeutet nun, dass ich doch wieder mit EZW-Decodern arbeiten könnte, wenn ich es richtig verstehe, korrekt ? Oder was spricht dagegen? Wenn ich die Boosterbereiche eng setze, dann könnte ich doch den Einzelweichen-Decoder Strom schon noch aus dem Gleis vom Bahnstrom nehmen, oder ?
Ich bitte um einen intensiven Kommentar, weil ich nun am Scheideweg meiner Zeichnungen bin und ggfs. alles nochmal neu machen muss in der Planung.
Vielen, vielen dank !!
Thies Frahm
Hallo Herr Frahm,
ich sitze hier in Cafe zwischen 2 Terminen und kann den intensiven Kommentar erst morgen bewerkstelligen. Sie haben glaube ich erkannt, das der integratorische Aspekt sowie die Planung bzw. ein angemessenes Konzept für eine mehrere Modellbahnjahre überdauernde Steuerung wichtiger ist als das verwendete Fabrikat einzelner Komponeten.
Deshalb erstmal zwei Frage meinerseits: Wie gross soll Ihre Anlage werden?
Wieviele Weichen und Signale könnten es auf Ihrer Anlage maximal werden?
Welche Weichen und Signalantriebe sollen verwendet werden können.
Grüße aus Pulheim bei Köln
Hallo Herr Mondorf,
meine Anlage ist 3,60 Meter x 2,40 gross (Märklin C-Gleis), mit 17 Gleisen im Schattenbahnhof. Bedingt durch das Anlagenthema (Bahnhof mit starkem Betriebsteil) kommen ca. 50 Weichen bei Märklin und nochmals 8 Weichen für die Strassenbahn/Feldbahn (Tillig Dreischienengleis) zum Einsatz sowie ca. 30 Signale. Es werden alles die neuen Märklin Signale sein.
Das ist relativ viel Material pro Quadratmeter, zumal noch ein Faller Car System dazukommt.
Wie gesagt, war mein ursprünglicher Ansatz der, möglichst Verkabelungsaufwand zu vermeiden. Daher die Märklin Signale und deshalb auch die Idee mit den Einzelweichendecodern.
Was brauchen Sie sonst an Informationen?
Gruss, und danke für Ihre Mühe! Bin auf die Antwort sehr gespannt!
Gruss
T. Frahm
Hallo Herr Frahm,
ich gebe jetzt mal nach bestem Wissen und Gewissen bekannt wie ich nach der rudimentären Vorstellung Ihres Anlagenkonzeptes vorgehen würde. Dies muss nicht der Weisheit letzter Schluss sein, aber mehr als alle meine Erfahrung auf ein Märklin-System (ich bin im Verein hauptsächlich mit der DCC-Anlage betraut, habe auch Märklin im Verein) zu transferieren kann ich nicht leisten. Einfach erstmal ein Vorschlag:
Problematisch sehe ich den Umbau der Tillig 3-Schienen Gleise auf 3-Leiter Märklin Digital + Schmalspur.
Einzelweichen-Decoderantriebe wären mir in der Summe zu teuer, ich würde sie bei allenfalls vereinzelten Weichen einsetzen, zu denen kein Decoder in der Nähe liegt. Außerdem wäre eine Verkabelung von Weiche zu Weiche zu unstrukturiert um im Fehlerfall eines Kabelabschnittes schnell einen immer möglichen Fehler aufzuspüren und zu beseitigen.
Ich würde entlang den Spanten verdrillte (alle 5 cm 1 Umdrehung) äußere Busleitungen mit Abgriffen verlegen für
a) Fahrstrom Motorola (z.B. rot/schwarz) Litze 1,5 qmm verdrillt (mit Bohrmaschine)
b) Schaltstrom 3-adrig (z.B. gelb/grün/schwarz) Litze verdrillt 1,5 qmm
c) Wechselstrom für Beleuchtung etc. (z.B. gelb/schwarz) Litze verdrillt 1,5 qmm
d) S88 Rückmelder grau Litze 6 adrig geschirmt ca 0,25 qmm
e) Booster-Leitung 5 adrig von Zentrale zu Booster (zu Booster ...)
Ich habe bewusst jedem Bus-System eine eigene ,,Masse" zugedacht, um durch die verdrillte Anordnung eine sich neutralisierende Summe elektromagnetische Felder zu bewirken, und Einwirkungen von einem auf eine anderes System zu verhindern.
Bussystem halte ich für notwendig weil:
- Gewährleistet Austauschbarkeit von allen zentralen Digitalsystemkomponenten.
- Ermöglicht Skalierbarkeit bei Bedarf durch Hinzunahme von Boostern, Viessmann Power Modulen oder (spezialisierten) Digitalsystemen (HSI).
- Erspart wegen Übersichtlichkeit Erstellung von Verkabelungsplänen.
- Ermöglicht einfache und schnelle Eingrenzung Fehlerdiagnose im Fehlerfall.
- gewährleistet minimale Ausdehnung im jeweiligen Bus
a) und b) auf jeden Fall über eigene Booster versorgen, erspart der IB Fremdsignale durch Induktion und schützt IB vor Überlast Defekten. a) kann bei Bedarf durch Verwendung weiterer möglichst vor Ort befestigter Booster segmentiert werden. Dazu dann geschirmte CDE-Leitung 3 adrig verwenden.
b) ist 3-adrig, weil ich von Verwendung von Viessmann Decodern ausgehe. LDT Weichendecoder sind eigentlich nur im Selbstbau günstiger, und haben sich im Verein nur in der Relais-Ausführung an Motor-Weichen bewähren können. Die LDT verhielten sich sehr sensibel bei Überlast z.B. durch gleichzeitig geschalteten Weichen in einer Gleisharfe, an der Viessmänner bei gleicher Konfiguration problemlos schalteten.
Sie sollten sich bzgl der Weichendecoder und der S88 Encoder mal auf den Homepages von Herrn Battermann
<hier> und Herrn Boll
<hier> umsehen. Sie bieten zu den Viessmann-Decodern und S88-Encodern eine Alternative und lösen gleichzeitig das Problem mit den Steckerchen durch ordentliche Printklemmen. Da ich Sie noch nicht getestet habe, habe ich den Viessman erstmal als Platzhalter für gleichartige Konstruktionen genommen. Ich habe Herrn Battermann und Herrn Boll hier als kompetente und offene Betatester kennengelernt, die jede Menge Erfahrung aus der Praxis haben, und könnte mir auch wegen der Beobachtung der positiven Kundenreaktionen hier im Forum vorstellen, das deren Produkte die bessere Alternative sind.
Schwachstelle bei Viessmann sind die kegelförmigen Steckerchen. Gerät ein Anschlusskabel unter Spannung lösen sie sich sehr schnell.
Für a) b) und c) würde ich aus kleinen Stücken einer Lochrasterplatine jede Menge Abgriffe basteln mit jeweils 4 Doppel bzw. 3 Fach Printklemmen an beiden Enden so das man mit 2 bzw. 3 Drahtbrücken (ca 1 qmm) je Abgriff 4 Aus/Eingänge am Abgriff hat. Als Printklemmen Fahrstuhlklemmen verwenden oder Aderendhülsen an den Litzen. 4 Bohrungen für 3 mm Spax-Schräubchen und dahinter 3*7 mm Holzleistchen (Baumarkt) als Abstandhalter anbringen oder später Abstandshalter 5 mm von Conrad verwenden.
Die Abgriffe können dann nach Bedarf auch nachträglich in eine aufgetrennte Leitung eingesetzt werden, um an den 2 verbleibenden Klemmen die jeweiligen Decoder und Rückmelder oder auch Gleiseinspeisungen abzugreifen. Für Zuleitungen zu Decodern und Gleiseinspeisungen kann man (muss man wg. Steckern zu den Viessmännern) man ruhig dünnere Leitungen z.B. 0,25 - 0,5 qmm verwenden, hinter den Decodern auch 0,15 qmm Modellbahnlitzen.
Von der Verwendung von Drähten rate ich wegen Bruchgefahr ab. Drähte werden im Laufe der Zeit immer spröder, und sollten nur verlegt werden, wenn gewährleistet ist, das sie sich später nicht mehr bewegen werden können.
Die Busleitungen sollten nicht in ein Bündel gepackt sonder möglichst mit ein paar cm Abstand verlegt werden.
Decoder und Rückmelder wegen möglichst bequemen Zugriff auf Spante oder außen unter Anlagenbrett anbringen.
d) würde ich direkt von S88 zu S88 an der Aussenspante entlang legen, allerdings in mindestens 2 möglichst kurzen Strängen und über LDT HSI an PC anschließen. Das erhöht die Aktualität der Rückmeldungen und verhindert Verzögerung bei beschäftigter IB, verkürzt Befehlsverarbeitungszeiten in der IB und verbessert die Übertragungsicherheit im S88 durch kürzere Leitungen.
Gleise, Weichen und Signale direkt bei Montage mit ausreichend langen Leitungen zu Spante hin ausstatten.
Ich hoffe damit brauchbare Unterstützung gegeben zu haben
Frank Mondorf
Hallo Herr Mondorf,
haben Sie vielen Dank für Ihre ausführlichen Informationen und Ihrem Angebot dieses Wissen allen Teilnehmern des Forums transparent zur Verfügung zu stellen! Wann schreiben Sie einen Workshop zu diesem Thema ?!
Ich habe dennoch eine Reihe von Fragen zu Ihrem Beitrag:
1.
Das Tillig-Dreischinengleis wird für eine Strassenbahn/Feldbahn völlig getrennt vom C-Gleis geführt, weshalb eine Integration gleistechnisch nicht stattfinden wird. D.h. es wird keinen "Übergang" vom C-Gleis zum Tillig Dreischinengleis geben.
Dennoch möchte ich einen der Booster der IB auch zur - ausschliesslichen - Versorgung dieses Dreischeinengleis Bereichs einsetzen. Die 5 Strassenbahnen/Feldbahnen werden aus dem Adressraum der IB angesteuert.Das müsste doch gehen, oder ?
2.
Ihre Anmerkung zu der Verkabelung von Weiche zu Weiche (mit Einzelweichendecodern (EZW-Dec) ausgerüstet) verstehe ich nicht: Die Einzelweichendecoder holen Ihre Daten doch direkt aus dem Gleis "über Ihnen". Wenn Digitalstrom im Gleis ist (was eine größere Anzahl von Einspeisepunkten gewährleistet!), dann müsste doch auch in den EZW-Decs immer die Versorgung gewährleistet!
Was ist mein Denkfehler ?
3.
Zu Ihrem Punkt e) Was ist bei Boosterleitungen zu beachten hinsichtlich Querschnitten ?
4.
Was ist mit elektromagnetischen Feldern in den Kabel, die von einem CU-Abschirmgeflecht umgeben sind?
Zum Beispiel Conrad 601944-93 (12x1,5) Seite 926 des Conrad Profession 2006 Katalogs?
Könnte man z.B. bei 6 Boostern diese 12 Einzelkabel verwenden, um die Boosterleistungen aller z.B. 6 Booster über die Anlage zu bringen, wenn man alle Booster zentral anordnet (möchte das Systech Powermanagement Modul einsetzen, um die Ströme angezeigt zu bekommen) ?
5.
Oder ist es gefährlich mehrere Booster leitungstechnisch in einem 12er kabel zu den Punkten auf der Anlage zu führen?
6.
Kann man in die Viessmann Decoder auch die "normale" Stecker anstatt der kegelförmigen einsetzen ?
7.
Getreu dem Grundsatz "Was ich nicht messe, kann ich nicht managen!" habe ich mich wie gesagt für das Powermanagement von Systech entschieden (bestellt, aber noch nicht geliefert). Dadurch muss ich alle Booster zentral ensetzen, und eben lange Kabel zu den einzelen Anlagenabschnitten führen.
Warum sollten Booster "direkt vor Ort" eingesetzt sein?
8.
Ihren Abschnitt bzgl. der Lochrasterplatinen habe ich gesamthaft nicht verstanden, weil mir die Vorkenntnisse fehlen und ich mit den Begriffen (Was sind Printklemmen ??)nichts anfangen kann. Wären Sie so freundlich und könnten in einem separaten Beitrag ein paar Fotos in das Forum stellen ? Danke !
9.
Bisher war ich davon ausgegangen, dass man nur bei einem 6021 ein HSI benötigt. Warum empfehlen Sie es auch für die IB ?
Vielen dank nochmals für eine baldige Antwort in gleicher Qualität !
PS: Bitte um Ihre eMail Adresse auf
thies.frahm@t-online.deGruss, und nochmals vielen dank!
T. Frahm
Hallo Herr Frahm,
In Antwort auf:
Sie einen Workshop zu diesem Thema ?!
Wenn es an der Pulheimer Anlage nix mehr zu tun gibt.. Aber selbst dann kenne ich bei weitem noch nicht alle Systeme, und ich bin auch allenfalls ein Hobby-Elektroniker, und wenn ich bedenke wie dick die Handbücher der Digitalsystemkomponenten schon sind, würde eine brauchbares Nachschlagewerk zu diesem Thema wahrscheinlich ein Buch füllen.
Zu 1.
In Antwort auf:
Dennoch möchte ich einen der Booster der IB auch zur - ausschliesslichen - Versorgung dieses Dreischienengleis Bereichs einsetzen. Die 5 Straßenbahnen/Feldbahnen werden aus dem Adressraum der IB angesteuert. Das müsste doch gehen, oder ?
Das müsste gehen und ein separate Booster passt da sehr gut.
Zu 2.
In Antwort auf:
..., dann müsste doch auch in den EZW-Decs immer die Versorgung gewährleistet!
Was ist mein Denkfehler ?
Kein Denkfehler. Ich bin prinzipiell davon ausgegangen alle Antriebe auch wenn es EZW-Decs sind aus einen separaten Booster für MA anzusteuern. Warum : MA-Befehle senden Digitalsysteme (so weit ich sie kenne, bei der IB müsste man das noch mal verifizieren) nur einmal. Fahrbefehle werden rollierend wiederholt. Es gibt je nach Qualität der Gleisverlegung, der Sauberkeit der Schienen und der Qualität der Fahrzeugstromabnahme so gut wie immer kleinste meist nicht sichtbare Funken im Fahrbetrieb zwischen Rad und Schiene. Diese zerstören die Digitalbefehle, was so weit es sich in gewissen Grenzen hält, den Fahrbefehlen nur wenig ausmacht, da diese nach einer Zeit T umgekehrt proportional zur nach Anzahl Loks im Digitalsystem wiederholt werden (Lok bremst halt ein wenig später). Wenn MA-Befehle durch Rad-Funken zerstört werden, schaltet die Weiche nicht und der Zug fährt den falschen Weg. Um dies zu verhindern würde ich bei zunehmender Fahrzeugdichte die MA immer über einen separaten Schaltstrom-Booster versorgen.
Zu 3.
In Antwort auf:
Zu Ihrem Punkt e) Was ist bei Boosterleitungen zu beachten hinsichtlich Querschnitten ?
Gemäß Handbuch mind. 0,5 qmm damit es von der Klemme gehalten wird. Bei längerer Verlegung nah am und parallel zum Fahrstrom besser geschirmtes Kabel.
ZU 4.
In Antwort auf:
Was ist mit elektromagnetischen Feldern in den Kabel, die von einem CU-Abschirmgeflecht umgeben sind? Zum Beispiel Conrad 601944-93 (12x1,5) Seite 926 des Conrad Profession 2006 Katalogs?
Die sind prinzipiell gut, aber bei diesem Typ ist es wohl Draht und nicht Litze. Zu Gunsten von Skalierbarkeit und unterschiedlichen Boosterstandorten, würde ich auch jeden Booster einzeln anschließen.
Die Abschirmung schützt mit einer Masse verbunden die umgebenen Leitungen wie ein faradayscher Käfig vor Einstreuungen von anderen Kabeln, wie den Fahrstromzuleitungen.
Allerdings kann man auf diese Weise nicht die Abstrahlung verhindern, deshalb Fahrstromleitungen besser paarweise verdrillen.
In Antwort auf:
Könnte man z.B. bei 6 Boostern diese 12 Einzelkabel verwenden, um die Boosterleistungen aller z.B. 6 Booster über die Anlage zu bringen, wenn man alle Booster zentral anordnet (möchte das Systech Powermanagement Modul einsetzen, um die Ströme angezeigt zu bekommen) ?
Könnte man schon. Aber ich glaube Sie würden die Booster gefährden. Uhlenbrock empfiehlt nur jeweils einen Ausgang der Trafos aus Sicherheitsgründen über einen Common zu verbinden. NICHT die Ausgänge des Booster. Die von den jeweiligen Boostern versorgten Gleisbereiche sollten an beiden Polen getrennt sein. Die Spannungen auf den Gleichen werte abgeglichen werden. Damit werden Ausgleichsströme auf eine Minimum und ausschließlich auf den Zeitraum der Überfahrens der Trennstellen minimiert.
Das Systech-Powermanagement-Modul schafft einen zweiten Common an den Boosterausgängen, und ich würde das lassen, um möglichst keine Ausgleichströme über die Booster abfließen zu lassen, und um nicht auf Gewährleistungsansprüche gegen Uhlenbrock verzichten zu müssen.
Zu 5.
In Antwort auf:
Oder ist es gefährlich mehrere Booster leitungstechnisch in einem 12er kabel zu den Punkten auf der Anlage zu führen?
Das nicht die Adern sollten aber paarweise ein Paar für jeden Booster verdrillt sein.
Zu 6.
In Antwort auf:
Kann man in die Viessmann Decoder auch die "normale" Stecker anstatt der kegelförmigen einsetzen ?
Im Verein haben manche glaube ich Märklin-Bananenstecker reingewürgt. Hat nicht viel gebracht.
Zu 7.
In Antwort auf:
Getreu dem Grundsatz "Was ich nicht messe, kann ich nicht managen!" habe ich mich wie gesagt für das Powermanagement von Systech entschieden (bestellt, aber noch nicht geliefert). Dadurch muss ich alle Booster zentral ensetzen, und eben lange Kabel zu den einzelen Anlagenabschnitten führen.
Warum sollten Booster "direkt vor Ort" eingesetzt sein?
Die Daten-Qualität des Fahrstroms sinkt mit der maximalen Ausdehnung im versorgten Kabel/Gleisbereich, also der Strecke zwischen den am weitesten auseinanderliegenden Enden im Kabelnetz. Hier entstehen Reflexionen und der Zeitversatz nimmt mit besagter Länge zu, so sich ganz kurz Spannungen des Originals und der Reflexion addieren oder auslöschen können. Bis 10 m kann man den Effekt vernachlässigen danach wird er messbar. Kurze aber drastische Spannungsüberhöhungen am ungedämpften Gleis (ohne Verbraucher) . Ab 20 m soll er die Signalqualität und die Spannung aus Ausgang eines Lokodecoders negativ (oft kurzfristig nach oben mit Folge für nachgeschalteten Lampen) beeinflussen.
Der Rest kommet erst morgen, auch ich muss jetzt schlafen.
Grüße
Frank Mondorf
Hallo Herr Frahm,
7.
In Antwort auf:
"Was ich nicht messe, kann ich nicht managen!"
Tipp: Reduzieren Sie das zu managende auf ein notwendiges Minimum! Bei der Anzahl Weiche und Signale und den Verschiedenen Gleis und Autosystemen werden Sie sich über Mangel an Management nicht beklagen können. Bleiben Sie bei dem Motto ,,So gut wie nötig".
In Antwort auf:
Warum sollten Booster "direkt vor Ort" eingesetzt sein?
Also kurz gesagt, wenn der Einsatz vor Ort die maximale Ausdehnung des Fahrstromnetzes verringert (z.B. durch eine erhebliche Leitungslänge vom Booster 1. Fahrstromeinspeisung) empfehle ich Booster vor Ort. Liegen Fahrstrom-Zuleitungen über einen längeren Abschnitt parallel zu anderen ungeschirmten Leitungen, so kommt es zu Induktionsströmen in den Parallelen.
Da ich einen Common an den Booster-Ausgängen für schädlich halte, würde ich falls Stromanzeige notwendig den Boosterausgängen die Boll'sche Stromanzeige nachschalten in der Ausführung mit Rückmeldung via S88 direkt in an den WDP-Bildschirm. Dabei werden neben den Boll'schen Stromanzeigen inkl. Zusatzprint <hier> noch je Booster 4 S88 Rückmeldungen gebraucht.
8.
In Antwort auf:
Ihren Abschnitt bzgl. der Lochrasterplatinen habe ich gesamthaft nicht verstanden, weil mir die Vorkenntnisse fehlen und ich mit den Begriffen (Was sind Printklemmen ??)nichts anfangen kann. Wären Sie so freundlich und könnten in einem separaten Beitrag ein paar Fotos in das Forum stellen ? Danke !
Eine Printklemme ist eine Lüsterklemme für zum Auflöten auf eine Platine. Es gibt verschiedene Qualitäten und mögliche Kabelquerschnitte. Ganz einfache schrauben nur eine Schraube ins Kabel und machen es kaputt. Die meisten haben ein Blech zwischen Schraube und Kabel, welches sich bei Entnahme einer Litze ohne Aderendhülse meistens verbiegt, so das es vor wiedereinführen einer Litze mit einem Docht oft erst wieder zurechtgebogen werden muss. Die sehr guten Fahrstuhlklemmen haben eine immer rechteckigen Schacht mit einem trichterförmigen Einlass, brauchen keine Aderendhülse, lassen sich auch im dunklen treffen, und das Kabel kann beliebig oft gewechselt werden.
9.
In Antwort auf:
Bisher war ich davon ausgegangen, dass man nur bei einem 6021 ein HSI benötigt. Warum empfehlen Sie es auch für die IB ?
Eine Zentrale kann immer nur ein Datenpaket (z.B. Lokbefehl) gleichzeitig von der seriellen Schnittstelle in den Anlage aufbereiten, oder umgekehrt vom S88 in die serielle Schnittstelle zum PC zurücksenden.
Teilweise sind auch Zentralen mit MA-Befehlen definierter Länge über die gesamten Länge des MA-Befehls beschäftig und leiten während dessen keine Rückmeldung in die serielle Schnittstelle des PC's.
Um den meistens zeitkritischen Rückmeldungen nun eine immer durchlässigen Weg zum PC zu ermöglichen, würde ich im Falle einer IB das HSI für S88 Rückmeldungen verwenden, und das HSI durch eine kurzes Einleseintervall in den Systemeinstellungen entsprechend hoch priorisieren.
Weiterhin verkürzt das HSI durch Segmentierung die Ausdehnung im S88 Bus und erhöht somit die Signalqualität.
In Antwort auf:
Vielen dank nochmals für eine baldige Antwort in gleicher Qualität !
Sie sind zwar nicht bescheiden, aber dafür drücken Sie sich klar aus. Das Vorgehen gibt mir die Möglichkeit, meine Rezepte noch mal überdenken, und bringt auch mir neue Informationen.
In diesem Sinne auch Danke und Grüße
Frank Mondorf
Frank.Mondorf@t-online.de
Hallo,
In Antwort auf:
6. Kann man in die Viessmann Decoder auch die "normale" Stecker anstatt der kegelförmigen einsetzen ?
Ich verwende an Viessmann-Modulen weder die beiliegenden Kunststoffstöpsel mit Litzenloch noch kleine Bananenstecker sondern löte (nach Abnahme des Deckels) kurze 1,5 mm2 Drahtstücke in die Steckerbuchsen. An diese schraube ich dann die Schraubklemmenleisten und in diesen werden dann die Anschlusslitzen festgeschraubt (siehe Bild). Diese Lösung bewährt sich besser als die etwas kontaktunsicheren Steckerlösungen. Da mir dieses vorgehen aber zu aufwändig ist, verwende ich nur noch Module von Herstellern, die anständige Schraubanschlüsse anbieten, auch für 1,5 mm2 Litze.
mit freundlichen Grüssen
Gian
Hallo Gian,
besonderders neidisch schaue ich jetzt als DCC Bahner auf die sauberen DIN Kabel und -Buchsen der Busverkabelung.
Grüße Frank
Hi Frank,
auch etwas Senf meinerseits, brauchst nicht neidisch zu schauen. Selbst verwende bei SX auch lieber die Schraubklemmung schon allein aus folgendem Grund: Wenn man trottelig ist und am Buskabel, wenn auch unbewusst, mal zieht, ist der Bus unterbrochen, es sei denn, man sichert die Leitung mit einer Kabelschelle in der Naehe der Steckverbindung. Sicherlich gibt es auch DIN-Steckverbindungen mit Schraubsicherung, leider haben die "fertigen Module" kein entsprechendes Gegenstueck.
Was ich an den Schraubklemmen bei Gian vermisse, sind die ADERENDHUELSEN. Ohne diese kommt bei mir keine Litze in die "Klemme".
Optimal fuer "vibrierende" Anlagen waeren Federkraftklemmen oder Buegelklemmen von z. B. Wago, gibt´s in diversen Groessen und Rasterweiten.
Wenn Schraubklemmen, dann waeren sog. Aufzugsklemmen gut, leider suendige ich auch dabei, verwende einfache Klemmen mit Drahtschutz, dann aber auch mit Aderendhuelsen.
Sauber gelegte Leitungen mit Schraubklemmen und Aderendhuelsen sehen auch sehr gut aus.
Hallo Karl,
mache ich auch so. Die mit Drahtschutz kriegen Endhülsen.
Nicht nur weil sie dann so viel schicker aussehen.
Grüße Frank
Hi Gian,
wenn ich die "Viessmaenner" fuer SX sehe, koennten glatt eine Entwicklung von MTTM sein. Leider verkauft er selbst alle Module nicht direkt. Aehnlich laenglich ohne Gehaeuse mit gleicher DIN-Buchsen-Anordnung sehen die 8-fach-Servo-Module aus, allerdings ohne die Steckbuchsen, dafuer eine 3-reihige Stiftleiste fuer handelsuebliche Servos.
Hi Frank,
In Antwort auf:
Nicht nur weil sie dann so viel schicker aussehen.
na, dann bin ich ja beruhigt.
hallo Gian,
bitte nicht böse sein ich muß erst mal ein bischen frotzeln. Hier in Deutschland gibt es für dieses Problem entweder Treppenhubis, Rollwagen oder Flaschenzüge. Die kennst Du doch, die mit den vielen Rollen

Aber wer schon auf dem Züricher Bahnhof herumturnt, der hat doch keine Schwierigekeiten bei seiner Anlage Oder??
Zu deiner Info; ich habe Freunde in St. Gallen und mit denen wird nur gefrotzelt hin und zurück. Das ist ne wahre Freude.
Gian, der Transib ist doch ein wahres Erlebnis. Kennst Du den Ghan, den Canadian oder Rovos Rail? Der Glacier Express ist ja klar. Rundreise durch die ganze Schwiez mit der Bahn gemacht. Aussage eines Schwizers; "Kommt der Zug zu spät dann ist deine Uhr defekt."
Hallo Frank,
die Ausführungen von Dir sind ne wahre Klasse nur für mich als Laie in Computer, Elektronik und Alter wird es bei manchen Punkten schon schwierig. Da geht der Gehirnskasten schon in die Knie.
Frank, Du sprichst z.B. von 1,5mm Kabel für Fahrstrom. Versuch den mal in den Anschlußstecker der IB einzuführen. Die sprechen von 0,75mm. Hast Du da ein Vorschlag was ich da machen kann. Ich habe Leitungen von den einzelnen Boostern 1,5 bzw. IB 0,75 nach ca. 50cm zu einer Verteilung (Lüsterklemmen) und danach 1,5 Ringleitung weiter verlegt. Ist das o.k?
Noch etwas, habe ich das richtig verstanden?
1.)Für jeden Booster (Fahr-Stromkreis)
je eine Leitung für plus und auch für minus? Ich habe die Masse-Leitung unter einander verbunden. Falsch?
2.) Die Booster möglichst am Einsatzort einsetzen. Wie soll das installiert werden? Die Verbindungskabel Booster zu Booster sind doch nur ca. 30cm lang.
3.) ich habe Viessmann Decoder 5211 im Einsatz, die haben ja eine separate Stromversorgung das ist doch gut so oder?
Gian,
ich hoffe wir sehn uns mal in der Schweiz,
Frank,
bis bald in Pulheim
Grüße aus dem Siebengebirge
Gerd
Hallo Gerd,
In Antwort auf:
Du sprichst z.B. von 1,5mm Kabel für Fahrstrom. Versuch den mal in den Anschlußstecker der IB einzuführen. Die sprechen von 0,75mm. Hast Du da ein Vorschlag was ich da machen kann. Ich habe Leitungen von den einzelnen Boostern 1,5 bzw. IB 0,75 nach ca. 50cm zu einer Verteilung (Lüsterklemmen) und danach 1,5 Ringleitung weiter verlegt. Ist das o.k?
Ist finde das voll ok, das machen wir auch, hinterm Booster kommt erst mal ein Verteiler, bis zum Verteiler gehe ich auch mit 0,75. Da ist in etwa so, als hätte das Stück 1,5 qmm aber wäre doppelt so lang.
In Antwort auf:
Noch etwas, habe ich das richtig verstanden?
1.)Für jeden Booster (Fahr-Stromkreis) je eine Leitung für plus und auch für minus? Ich habe die Masse-Leitung unter einander verbunden. Falsch?
!!! Hilfe Herr Boll Bitte!!!
Ich kann nicht sagen das das falsch ist. Die Märklin Welt ist nicht meine Haupt-Erfahrungsdomäne.
Ich habe bei meiner Empfehlung den Download des Uhlenbrock Power Manuals zu Rate gezogen. Dort wurde empfohlen den Common (= gemeinsam genutze Leitung) zwischen Trafo und Booster zu legen und nicht in den Fahrstrom. Auch um zu Verhindern das durch das gemeinsame Potential am Ausgang beim Überfahren einer Trennstelle ein Booster dem anderen seine Ausgangsspannung an die Ausgangsklemmen des anderen hängt habe ich diese Beschaltungsvariante nicht empfohlen.
Ich weiß das Dein Verfahren bei Märklin-Fahrern durchaus üblich ist, und das hier die Ausgleichstromproblematik durch die per Fahrzeugaufbau gegebene immer zuerst erst gebrückte Masse und anschließend nur kürz durch den Schleifer gebrückten Plus nicht so dramatisch wie bei den 2 Leiter Fahrern ist. Auch die diagonal Stromabnahme über eine Booster-Trennstelle – fällt mir jetzt erst auf – ist somit für Märklin-Fahrer prinzipiell kein oder nur bei extrem verwundenen oder stark verschmutzten Gleisen möglich.
Auch wenn der Uhlenbrock Dein Prinzip praktisch auch unterstützt , würde ich bei einer Neuverkabelung (um die ging es hier) mir immer die Möglichkeit der Nutzung der Vorteile ,,symmetrisch" augebaute Booster zu verwenden offen halten.
Deshalb, und wegen der Möglichkeit des paarweisen Verdrillens und wegen der zumindestens im überfahrungslosen Zustand wechselwirkungfreien Autonomie der Versorgungsbereiche habe ich die aufwendigere 2 adrige Versorgung empfohlen. Im Hintergrund hatte ich dabei auch die andauernden Probleme mit Fremdspannungen an der IB im Kopf.
Gegenfrage: Hast du schon mal Stocken bei Loks am Boosterübergang bei Dir bemerkt?
In Antwort auf:
2.) Die Booster möglichst am Einsatzort einsetzen. Wie soll das installiert werden? Die Verbindungskabel Booster zu Booster sind doch nur ca. 30cm lang.
Also, ich hatte noch nie Probleme mit zu langen Boosterkablen (bis 12 m) aber andauernde welche mit zu langen Fahrstromleitungen, bis hin zur Zerstörung von Lokfahrwerken. Da wo wir auf das oben beschrieben Prinzip umgestellt haben, hörten die Probleme auf.
In Antwort auf:
3.) ich habe Viessmann Decoder 5211 im Einsatz, die haben ja eine separate Stromversorgung das ist doch gut so oder?
Das hat bei uns über lange Zeit auch über lange Strecken auf der großem 2-Leiter Anlage hervorragend funktioniert (bis auf die gelegentlich losgelösten Steckerchen), und würde es noch heute, wenn nicht wegen Protokollwechsel nach ausschließlich DCC demontiert. Allerdings mit eigenem Schaltbooster und eigenem Schalttrafo an gemeinsamer Masse.
Diese Dinge hängen aber auch immer von der Größe der Anlage, und der Menge des verbauten Gleis und Schaltmaterials ab.
Grüße
Frank
Hallo Gerd,
In Antwort auf:
Hier in Deutschland gibt es für dieses Problem entweder Treppenhubis, Rollwagen oder Flaschenzüge. Die kennst Du doch, die mit den vielen Rollen

Mit einem Brett und 4 Rollen, als rollende Unterlage, habe ich es schon probiert, entweder waren die Rollen zu schwach oder ich zu "leicht", jedenfalls knickte eine Rolle über der Tonplattenfuge ein
.
In Antwort auf:
Aber wer schon auf dem Züricher Bahnhof herumturnt, der hat doch keine Schwierigekeiten bei seiner Anlage Oder??
Nein, Schwierigkeiten habe ich nicht unter der Anlage, das ersetzt spielend das Fintnessstudio, weil meistens das Werkzeug, das man dringend braucht, über und nicht unter der Anlage ist.
In Antwort auf:
Gian, der Transib ist doch ein wahres Erlebnis. Kennst Du den Ghan, den Canadian oder Rovos Rail? Der Glacier Express ist ja klar. Rundreise durch die ganze Schwiez mit der Bahn gemacht.
Der Transib ist wirklich ein Erlebnis. Andere "grosse" Züge/Strecken kenne ich nur aus dem TV. Die Strecke des Glacier-Express habe ich schon ein paar mal befahren, aber nie im Zug "Glacier-Express". Der ist für Touristen, vollklimatisiert und zu teuer, vor allem kann man die Fenster nicht öffnen zum Fotografieren und Filmen. Da nehme ich viel lieber die lokalen Bummelzüge oder dann mit einem kleinen Zuschlag den dampfbespannten Zug von Brig nach Zermatt (Bilder auf meiner WebSite).
In Antwort auf:
Aussage eines Schwizers; "Kommt der Zug zu spät dann ist deine Uhr defekt."
....oder der Zug kommt via Arlberg von Oesterreich her
. Diese Züge sind sozusagen "fahrplanmässig" verspätet. Verspätungen bei den SBB entstehen häuffig wegen den leider doch recht zahlreichen PU's (Personenunfälle), d.h. ausgedeutscht, Menschen die wegen Lebensproblemen leider die Lösung vor dem Zug suchen (auch in der Schweiz ist nicht alles perfekt). Früher wurde das verheimlicht, heute werden diese leidigen Vorfälle als PU bezeichnet. So weiss man, dass der Verspätungsgrund nicht bei den SBB liegt. Meine letzte erlebte Verspätung war im letzten Herbst ein "KU" (Kuhunfall) in Ziegelbrücke (Strecke Zürich-Chur, Zürich-Arlberg), d.h. eine überfahrene Kuh lag auf dem Nebengleis, was natürlich sofort zu Verspätungen von 30 Minuten führte, da nur ein Gleis benutzbar war. Aber die RhB Anschlüsse in Landquart und Klosters wurden abgewartet, am Ziel betrug die Verspätung noch 5 Minuten.
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Frank, Du sprichst z.B. von 1,5mm Kabel für Fahrstrom. Versuch den mal in den Anschlußstecker der IB einzuführen.
Das geht leider nicht, aber ich hatte von der IB bis zum Lötverteiler eine ca. 5 cm lange 0,75mm2 Strecke. Von da an ging es dann mit 1,5 mm2 weiter. Das ist immer noch viel besser, als alles nur mit 0,75 zu führen. An den Schienen löte ich für die Strecke bis unters Brett jeweils dünne Litze an, unter dem Brett sind dann wieder die grossen Querschnitte angeklemmt (mit WAGO-Klemmen).
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Gian, ich hoffe wir sehn uns mal in der Schweiz
Einfach vorher anrufen bzw. -mailen 
mit freundlichen Grüssen
Gian
Hallo Gian,
inzwischen hat Uhlenbrock bei den Power 3 Boostern auf
Schraubklemmen umgestellt,da gehen locker bis 4 mm²Kabelquerschnitte dran.Da haben Sie gelernt und bei der IB noch nicht.
Gruss Ulli
Hallo Frank,
vielen Dank für die schnelle Antworten. Ich bin ja jetzt ganz beruhigt, daß ich als Elektronik- und Computer-Laie meine Anlage soweit richtig verkabelt habe.
In der einen Sache wird sich ja mein Namens-Vetter Gerd Boll noch melden.
Die Stecker von Viessmann sind tatsächlich eine wackelige Angelegenheit. Jeder Mobalist würde für den Decoder ein paar Cent mehr zahlen und hätte dann vernünftiges Material. Ich habe die Stecker von Brawa im Einsatz (billiger und besser als Tante M).
Nochmals vielen Dank Frank für Deine Hilfe.
Viele Grüße von einem, aus dem Kölner Randgebiet(Esch),
auf Ostermanns Spuren, Auswanderer zum Siebengebirge
Gerd
Hallo Gian,
Mensch bin ich beruhigt. Nachdem ich die "Weiter" Taste gedrückt hatte, kamen mir Bedenken ob ich den, unterhalb der Weißwurstgrenze lebenden, zuviel gefrotzelt habe.

Habe für diese Jahr eine Zugfahrt von Kapstadt nach Tansania und zu den Viktoriafällen gebucht. Südafrika ist eine wunderbares Land. Viele Dampfloks und Golfplätze.
Angebot angenommen. Bei meinem nächsten Besuch in St. Gallen werde ich mich melden.
Grüße aus dem Siebengebirge
Gerd
In Antwort auf:
...inzwischen hat Uhlenbrock bei den Power 3 Boostern auf
Schraubklemmen umgestellt,da gehen locker bis 4 mm²Kabelquerschnitte dran.Da haben Sie gelernt und bei der IB noch nicht.
Moin Uli !
Hat man da nur den Stecker geändert, den man hinten reinpiekt, oder ist statt Steckanschluss jetzt eine Klemmleiste dran ?
Gruss und bis bald mal am Hörrohr !
Bernd