Hallo Zusammen,
nach der Umstellung der Anlage auf Rückmeldung mit Viessmann
Rückmeldern habe ich bei den Loks beim Befahren der Gleise ein ständiges Flackern der Beleuchtung der Loks. Augenscheinlich sind auch einige Loks nicht gleichmäßig unterwegs. Sie fahren etwas ruckartig.
Wo könnte da das Problem liegen?
MfG Tautenhahn
Hallo Frank,
wenn ich mal davon ausgehe das die Viessmänner richtig angeschlossen sind würde ich spontan auf eine verschmutztes Gleissystem oder Lokkontakte tippen.
Hallo Herr Tautenhahn,
bitte teilen Sie uns etwas mehr zur Ihrem verwendeten System mit, z. B. Gleistyp, Digitalsystem und bitte um genaue Angabe, um welche Viessmann-Decoder es sich handelt.
Es ist für das Forum dann einfacher, auf Ihre Fragen einzugehen.
Grüße
Rupert
Hallo,
also, das System besteht aus der Uhlenbrock Intellibox mit Boostern von Lenz im DCC-Format. Als Gleissystem wird Fleischmann Profigleis verwendet. Die Rückmelder sind Viesmann 5233.
Nach meiner Ansicht hat es etwas mit den verwendeten Decodern zu tun. Alle Loks haben neue ESU Decoder V 2.0 bekommen. Eigenartigerweise fahren die Dampfloks stabil. Nur bei Diesel oder E-Loks tritt dieses Problem auf.
MfG Tautenhahn
Hallo Frank,
lass mich mal raten, die Dampfloks, die normal fahren haben alle eine gute Stromaufnahme, weil sie vermutlich sehr viele Achsen haben.
Die E- und Dieselloks haben vermutlich nur 4 Achsen, die zum Teil noch mit Haftreifen bestückt sind.
Das Problem, mit der "stotternden" Fahrweise liegt vermutlich an den Esu Decodern. Diese reagieren äußerst empfindlich auf eine schlechte Stromaufnahme.
Wenn das reinigen der Gleise nichts nützt, wechsel die Decoder aus...
Hallo Frank,
habe Sie a) nur das Fabrikat gewechselt oder waren vorher b) gar keine keine Rückmelder im Einsatz ?
Haben Sie dabei c) die Zuleitungslänge verlängert oder d)die Anzahl der RMK vergrößert?
Treten die neuen Probleme e) prizipiell an den Übergängen zwischen RMK Abschnitten auf, oder f) treten Sie an evtl.vorhandenen Übergängen zwischen rückgemeldeten und nicht rückgemeldeten Abschnitten auf?
Sollte nicht a) sondern ein oder mehrere der anderen Punkte zutreffendend sein, haben Sie es hier wahrscheinlich mit ,,Ausgleichströmen" zu tun, die man unter Umständen je nach Entstehungsgrund weg optimieren kann. ,,Ausgleichströme" entstehen dann wenn links und rechts einer Trennstelle die Gleisspannung nicht genau gleich ist. Teilweise bringen sie die Decoder dazu den Motorstrom vorübergehend abzuschalten, und unterschiedliche Decoder reagieren wie Jürgen bereits sagte unterschiedlich.
Märklin-Fahrer haben damit prinzipiell kaum Probleme.
Das Problem tritt vorzugsweise bei Loks mit geringer oder asymmetrischer oder gar diagonaler Stromabnahmebasis auf. Gesetzt den Fall, es ist das vermutete Phänomen, könnte man je nach Antwort auf den Hauptverursacher schließen und auf Abhilfe sinnen.
Grüße
Frank
Hallo Herr Mondorf,
leider habe ich momentan sehr wenig Zeit für die Modellbahn. Deshalb habe ich auch Ihren Beitrag erst heute gelesen. Im Prinzip stimme ich mit Ihnen in der Fehlersuche überein. Ich habe mit den Einstellungen der ESU-Decoder verschiedene Werte ausprobiert. Dabei habe ich geringe Erfolge in der Anpassung des Motorstroms gehabt. Leider bin ich aus zeitlichen Gründen noch nicht weitergekommen. Es hat aber auf keinen Fall etwas mit Verschmutzungen der Schienen zu tun. Selbst kleine Loks, z.b. Kö 1, fahren problemlos.
MfG Tautenhahn