Hallo zusammen
Ich habe noch einen Märklin ICE der allerersten Generation. Dieser hat zwei motorisierte Triebköpfe mit Faulhabermotoren. Die Fahreigenschaften waren damals im analogen Bertieb recht gut (soweit ich mich noch erinnern kann...) und die Ausführung der Wagenübergänge gefällt mir viel besser als bei den neuen. Daher möchte ich diesen gerne auf digital umbauen, wenn möglich mit Uhlenbrock Decoder.
Hat jemand da ein paar Tips? Brauche ich da 2 Decoder? Beide Triebköpfe haben ja eine Stromabnahme, sind aber auch durch den ganzen Zug verbunden, im analogen Betrieb hat das jeweils so funktioniert, dass wenn der vordere Schleifer in einen stromlosen Abschnitt fuhr, der hintere Triebkopf auch stoppte (hat gewisse Vorteile

) Irgendwie ist das ganze also verlinkt. Also, die Profis sind gefordert...
Vielen Dank im Voraus
Gruass aus dem Bündnerland
Urs
Hallo Urs,
ich habe hier einen Link für dich. Hier wird beschrieben wie ein ICE-Experimental auf Digital umgerüstet wird.
Da bekommst du auch die entsprechenden Platinen zur Umrüstung.
Das hat auch bei mir sehr gut geklappt. Ich habe 2 ICE`s damit umgerüstet.
http://www.digital-bahn.de/bau_fzg/ice.htmViele grüße und viel erfolg.
Herbert
Hallo Herbert
Vielen Dank für den Tip. Habe da noch ein paar Fragen/Zweifel: Hast Du geregelte Decoder verwendet? Wenn ja, funktioniert das? So wie ich Dich verstanden habe, sind beide Motoren parallel geschaltet. Kann mir schwer vorstellen, wie eine Motorregelung funktionieren soll, wenn 2 Motoren parallel geschaltet sind. Ausserdem: Ist die Verbindung durch den Zug geeignet, den Motorstrom zu übertragen? Nur schon wegen des anfallenden Spannungsabfalls zweifle ich, dass der Hintere dann gleich schnell läuft wie der Vordere.
Könnte man auch einfach in jeden Triebkopf einen 76320 von Uhlenbrock einbauen und dann einfach die gleichen Adressen vergeben?
Gruss von südlich des Capuns-Grabens
Urs
Hallo Urs,
ich denke die Lösung über einen Decoder ist hier schon deshalb schwierig, weil die Kabellängen und Kontaktprobleme über Kupplungen kaum lösbar sind. Kabel direkt von Wagen zu Wagen zu verlegen ist auch nicht so der Hit. Ich könnte mir vorstellen für jeden Motor einen eigenen Decoder zu verwenden und die Triebköpfe in Doppeltraktion zu betreiben.
Gruß Kurt
Hallo zusammen !
Beim Lesen dieses Beitrages fiel mir noch eine "artverwandte" Frage ein. Ich kaufte mir damals den digitalen ICE der ersten Stunde (3671) und war dann von den Fahreigenschaften eher enttäuscht. Mal beschleuinigte der Zug nur zögerlich, man hatte fast das Gefühl, dass da zwischen den beiden FH Motoren was "klemmte". Mal kam der Zug aus voller Geschwindigkeit bei Herunterdrehen des Fahrtreglers so plötzlich zum Stillstand, dass einzelne Achsen der Triebköpfe regelrecht aus den Schienen gehoben wurden.
Mir ist auch noch ganz schwach was in Erinnerung von Strömen(?), die der FH Motor bauartbedingt erzeugt, wenn er geschoben wird und die zum Blockieren führen können, wenn sie nicht abgeleitet oder kurzgeschlossen (oder sonstwas) werden.
Habe das ganze damals nicht weiter verfolgt, wäre aber natürlich sehr schön, wenn man mit heutiger Digitaltechnik was verbessern könnte, zumal die mechanische Ausführung des Zuges nicht schlecht war. Vielleicht bringt es was, mit nur einem angetriebenen Triebkopf zu fahren, mein Zug hat schließlich nur drei Zwischenwagen.
Hat jemand Umbauerfahrung ?
Viele Grüße
Berthold
Hallo Urs,
In Antwort auf:
Ich habe noch einen Märklin ICE der allerersten Generation. Dieser hat zwei motorisierte Triebköpfe mit Faulhabermotoren. Die Fahreigenschaften waren damals im analogen Bertieb recht gut (soweit ich mich noch erinnern kann...) und die Ausführung der Wagenübergänge gefällt mir viel besser als bei den neuen. Daher möchte ich diesen gerne auf digital umbauen, wenn möglich mit Uhlenbrock Decoder.
Ich habe nicht den Märklin ICE, aber eine ähnliche Situation. Als in Zürich lebender Bünder fahre ich vor allem Bemo-RhB, und sozusagen als Exot habe ich natürlich auch das NAVEMO-Cobra Tram der Zürcher Verkehrsbetriebe in H0m manchmal im Einsatz. Dieses Modell (siehe Foto NAVEMO) hat ebenfalls an beiden Enden je einen Motor (5-pol.). Gesteuert werden die beiden Motoren von einem 2A-SX-Decoder von Rautenhaus (es gibt auch Decoder mit DCC/SX). Die Steuerung von nur einem Decoder aus läuft perfekt (auch alle meine anderen 2-motorigen Loks (H0/H0m) haben nur einen Decoder). Wichtig ist einfach die 2A Leistung. Der Lastausgleich hat sich dadurch nicht verändert und das mittlere, nicht angetriebene Drehgestell bleibt immer in den Schienen. Durch das ganze Cobratram habe ich zusätzliche Drähte für die Beleuchtung eingezogen.
Je einen Decoder an der Spitze und am Ende des ICE's erachte ich als "heisse" Angelegenheit, wenn die beiden Decoder den Fahrstrom nicht von der gleichen Quelle erhalten (Verbindung durch den ganzen ICE). Sonst kann es Probleme geben, wenn der Triebkopf stromlos ist und von hinten stösst das Zugende. Versuchsweise habe ich einmal einen Test mit 2 baugleichen Loks (Märklin HAMO nach Umbau auf 5-pol. Motor) und dazwischen ca. 15 Güterwagen gemacht. Ca. 20 Runden wurden ohne Unfall problemlos in Multitraktion gefahren (mein Puls war schon etwas höher als sonst), da die Stromversorgung durch saubere Gleise perfekt war und scheinbar SX-Decoder dazu sehr gut geeignet sind. Aber für regulären Betrieb würde ich das nicht empfehlen, was ja in etwa auch Deinem ICE entspricht.
Meine Empfehlung deshalb, einen starken 2A Decoder zu verwenden mit Motoren- und Stromabnahme-Zuleitung durch den ganzen Zug (analog Cobra Tram).
mit freundlichen Grüssen
Gian
Hallo zusammen,
Ich habe ebenfalls den ICE der ersten Stunde in Digitaltechnik. Auch beim mir waren die Fahreigenschaften sehr schlecht. Sogar Zahnräder eines Getriebes haben mit der Zeit "Karies"

bekommen. Nach genauer Untersuchung des Problems habe ich folgende Erkenntnisse erlangt.
Die Steckverbindungen zwischen den Wagen und Triebköpfen sind nicht gerade das gelbe vom Ei.

Bei Kurvenfahrt gibt es immer Aussetzter eines Motors Aufgrund der Steckverbindungen. Dadurch wurde auch bereits ein Getriebe beschädigt. Es war aber kein Problem, das beschädigte Zahnrad als Ersatzteil zu kriegen. Ich habe jetze den betroffenen Wagen aussortiert. Ich suche aber noch eine andere Lösung der Steckverbindung, weil es trotzdem immer mal kurze Aussetzter gibt. Wenn der Zug aber zusammengebaut ist, kommt man nicht mehr an die Steckverbindung.
Wenn er aber mal ohne Probleme läuft, dann schnurrt er wie ein Kätzchen über die Anlage, da Aufgrund der schweren Triebköpfe die Masseträgheit sehr hoch ist.
MfG Ralf
Hallo an alle,
Ich habe auch solch einen ICE, und ihn mit den Platinen von
http://www.digital-bahn.de/bau_fzg/ice.htm umgebaut allerdings bin ich noch etwas weitergegangen und habe die Innenbeleuchtung der Wagen mit Leuchtdioden ausgerüstet, was mir die Möglichkeit gab die Relais nicht verwenden zu müssen und habe die LED´s direkt an den Decoder (ESU-Lopi2)
angeschlossen. Das hat bisher auch sehr gut funktioniert.
Heute ist mir aufgefallen das der Fahrende ICE den RM-Monitor in ein richtiges Diskolicht-Flackern versetzt. Wenn ich nur mit dem Vorderen Triebkopf fahre ist der RM-Monitor ruhig nur sobalt ich den Hinteren anhänge gehts los mit der Disko... Wobei ich sagen muß bis jetzt muß das alles OK gewesen sein denn der ICE ist schön gefahren und seit gestern habe ich in der ZFA festgestellt das wohl ab und zu mal ZF´s beendet waren bevor der betreffende Zug den Zielkontakt erreicht hat. Wie ich jetzt weis durch die Disko. Kann es sein das der Motor des hinteren Tribkopfes sich verabschiedet? Ich habe mal gemessen und kann eigentlich keine anderen Werte bei der Stromaufnahme der beiden Motoren feststellen und beide Motoren zusammen liegen noch weit von der Belastungsgenze des ESU-Lokpiloten, selbst wenn ich die Motoren belaste.
Testweise habe ich noch versucht an beide Motoren direkt eine Drossel mit 4,7µH anzulöten was aber auch keine Besserung brachte.
Weis hier jemand einen Rat?
Viele Grüße vom Neckartal.
Bernd Ruckaberle
Hallo Bernd
Ich fürchte, dass die Leitung zum Motor des zweiten Triebkopfs Störungen aussendet. Die Leitung ist ja ziemlich lang, nich abgeschirmt und die Decoder arbeiten mit einer hohen Taktfrequenz. Dies erzeugt elektromagnetische Felder, die dann den recht empfindlichen s-88 Bus stören. In der Industrie ist dieses Phänomen sehr bekannt und mindestens so unbeliebt, daher wird dort sehr viel Aufwand betrieben, diese Effekte zu vermeiden. Dort verwendet man EMV Filter, Drosseln und/oder abgeschirmte Kabel, um das Aussenden dieser Strahlung zu reduzieren. Auf unser Problem zurückzukommen: Abgeschirmte Leitungen kommen im Fahrzeug wohl weniger in Frage, das dürfte kompliziert werden. Vor allem muss mann diese dann auch an Erde legen... Allerdings könnte man die Kabel des s-88 Bus abschirmen. Eine andere Möglichkeit wäre die s-88 Leitungen möglichst weit entfernt von den Schienen zu verlegen. Meist werden diese gleich unten an der Platte befestigt, auf der oben die Schienen liegen, was dann sehr kleine Abstände ergibt. (Dasselbe gilt natürlich auch für die Rückmeldedecoder selbst)
Ein Filter für den Lokmotor einzubauen, wäre im Prinzip eine Möglichkeit, nur müsste der dann gleich hinter dem Decoder angebracht sein und nicht erst am Motor. Ein solches Filter besteht in der Regel aus einer Kombination aus Drosseln in Reihe und Kondensatoren parallel zum Motor. Diese müssen aber richtig ausgelegt sein und verändern dann auch das Verhaltenn des Motors etwas. Kommt wohl auch weniger in Frage
Eine einfache Lösung wäre bestimmt, für den hinteren Triebkopf einen eigenen Decoder vorzusehen, dann hast Du die lange Motorleitung weg. Diese hat ja auch andere Nachteile, wie hier auch schon erwähnt. Ich werde meinen ICE in Kürze mit 2 Decodern umbauen, die Decoder habe ich bestellt. Teile dann mit, wie's läuft.
Bis dann viele Grüsse aus der Schweiz
Urs
Hallo Urs,
ich habe gleich nach dem Einstellen des Artikels die Motorverbindung aufgetrennt und einen zweiten Decoder, beide sind jetzt ESU Lokpilot 2 mit dem neuesten Firmwarestand, eingebaut. Beide habe ich auf die selbe Adresse und die gleichen Parameter programmiert.
Allerdings übernimmt der eine Decoder die ganzen Lichtfunktionen im Zug, der andere nur den Motor in dem Triebkopf in dem er eingebaut ist. Natürlich könnte man auch man dem anderen Decoder auch eine andere Adresse geben und in "Doppeltraktion" fahren. Mit Dieser Möglichkeit könnte man noch mit den zwei Sonderfunktionen noch ein Soundmodul (Abfartspfiff oder das Türenschliessen) anschliessen.
Außerdem habe ich die Innenbeleuchtung der Wagen (drei) mit SMD-LED´s umgerüstet da die Dauernde Beleuchtung der Wagen mit den einige unangeneme Nebenefekte haben:
1. Die Binen leuchten durch den Kunststoff des Wagendachs.
2. Zu Hell (1000Watt Hallogen auf beiden seiten, die armen Preiserlein)
3. Schmelzen mit der Zeit die Lichtleiter.
4. Zuviel Strom für den Decoder.
Auch habe ich noch die Birnen für die Spitzenbeleuchtung auf ca. 6 Volt (bei ESU wird dies ja mit PWM gemacht) gedimmt. Dies hat den Vorteil das nicht die ganze Zugspitze leuchtet, auch ist die Wärmeentwicklung an den Birnen nicht so hoch und die Schwarze Lampenfassung leidet nicht so, ich noch am überlegen wie man das auch noch mit LED´s umbauen kann.
So umgebaut funktioniert der IC
E wieder sehr gut und die Rückmeldedecoder bleiben ruhig.

Viele Grüße aus dem Neckartal bei Horb
Bernd Ruckaberle
Hallo Urs,
Ich habe noch etwas Vergessen:
Einen der Beiden Schleifer habe ich derzeit entfernt, denn beim überfahren einer Boostertrennstelle würde so eine ca. 80 cm lange Brücke zwischen den Boostern entstehen was sicher auch nicht gut ist. Eine Schleiferumschaltung wie bei der Originalplatine währe gut aber nur schwer realisierbar, aber die durchgängige Verbindung möchte ich nicht Komplett trennen.
Ich habe seit dem Umbau auf zwei Decoder noch einen Nebeneffekt festgestellt: Wenn der ICE an einer Bergstrecke angefahren ist habe die Antriebsräder des vorderen Triebkopfes ganz kurz durchgedreht, erst dann ist der Motor des hinteren Triebkopfes angelaufen und dann gings wieder.
Jetzt kommen beide Motoren und es ist kein Durchdrehen mehr zu hören.
Ich denke aber auch das die Störungen nicht nur auf die lange Motorleitung zurückzuführen sind, sondern auch auf die Impedanz der Motoren. Was passiert von der Impedanz her wenn ich zwei Motoren Paralell anhänge? War es nicht so das wenn ich zwei Wiederstände Paralell schalte, das ich der Gesamtwiederstand verringert? Schaltet man sie in Reihe hast du einen höheren Wiederstand.
Viele Grüße
Bernd Ruckaberle
Hallo,
In Antwort auf:
War es nicht so das wenn ich zwei Wiederstände Paralell schalte, das ich der Gesamtwiederstand verringert?
Richtig. Bei einer Parallelschaltung ist der Gesamtwiderstand kleiner als der kleinste Einzelwiderstand.
Zwei gleichgrosse Widerstände parallel haben zusammen die Hälfte. In Reihe geschaltet verdoppelt sich der Widerstand.
Hallo an alle die hier Mitlesen,
das ist es ja was ich meine die Lokdecoder sind auf den Wiederstand angewiesen und wenn man zwei Motoren an einen Decoder anschliesst hat man den selben Effekt wie wenn man Zwei Lautsprecher mit 4 Ohm an eine Endstufe anschliesst sollte die Endstufe 0 Ohm stabil sein.
Was ich damt sagen will ist, das der Decoder wohl dauernd am Regeln ist und nicht weis was er tun soll und somit auch mehr Störsignale aussendet. Klar zwei Decoder sind teurer als einer aber es ist mit Sicherheit die beste Lösung, aber Ausprobiert habe ich es und festgestellt das es mit einem Handelsüblichen Decoder nicht geht beide Motoren des ICE anzusteuern. Hier müsste ein Spezialdecoder her der auch zwei Motoren ansteuern kann, und sinngemäß gilt das selbe wohl auch für alle anderen Modelle die zwei Motoren haben.
Ich füge noch für den es interessiert die ESU-Datei an in der die Decoderkonfiguration gespeichert ist, der ICE erreicht in der höchsten Fahrstufe zwar im Vergleich zum Original-ICE nur ca. 250 Km/h aber ich denke das ist für die Moba ausreichend wer möchte kann ja die Höchstgeschwindigkeit noch anpassen.
Ach und nicht vergessen der hintere Motor muß anders herum laufen, also verdreht anschliessen.
Viele Grüße
Bernd Ruckaberle
Hallo,
Ich habe mehrere 2-motorige Loks in H0e und H0 und auch ein 2-motoriges Zürcher Cobra Tram in H0e (ist natürlich nicht so lang wie mein Flm-Neige-ICE mit einem Motor). Alle haben nur einen Lok-Decoder, so wie es Roco und auch Rautenhaus empfehlen. So hatte eine 2-motorige Roco-Lok einen ESU-Lopi und die übrigen Loks je einen Rautenhaus 2A Decoder. Inzwischen wurde der ESU-Decoder gegen einen 2A Decoder von Rautenhaus ausgewechselt. Diese 2-motorigen Loks lassen sich mit einem Decoder (ob ESU oder Rautenhaus spielt keine Rolle) genau gleich steuern wie die übrigen einmotorigen Loks und das alles mit einwandfrei funktionierendem Lastausgleich.
Eine Bemo RhB Ge 6/6 mit 2 Motoren und 2 Decodern habe ich wieder auf 1 Decoder zurückgebaut, einfach weil das programmieren auf dem Programmiergleis so funktioniert. Mit 2 Decodern muss der nicht zu programmierende Decoder abgehängt werden. Da die Fahreigenschaften mit 2 Decodern eher minim schlechter waren, fiel mir der Entscheid leicht. Mit 2 Decodern hatte ich das Gefühl von gegenseitiger Beeinflussung der Decoder bzw. Motoren.
Beim Cobratram habe ich 2 zusätzliche Drähte eingezogen zu den bestehenden Drähten. Da diese nicht so lang sind wie beim Märklin ICE wirken sie natürlich auch nicht als Antennen oder Störsender. Meine GBM's werden jedenfalls nicht gestört.
Dieses 1 Decoder-Prinzip funktionierte sowohl bei der IB mit dem Loconet-GBM-BUS wie auch bei meinem aktuellen Rautenhaus-System mit SX-BUS ohne Störungen. Dass der S88-BUS da leider empfindlich reagieren kann (nicht muss) ist eine bekannte Tatsache, welche bei mir seinerzeit zum Wechsel vom s88 zum Loconet-BUS führte (mit Blücher GBM's).
Ob man bei 2-motorigen Loks mit einem oder zwei Decodern fährt muss man selber ausprobieren, ein allgemein gültiges Rezept gibt es leider nicht, mit den starken Lopis und den 2A Decodern von Rautenhaus (SX und DCC) geht es jedenfalls problemlos. Auch werden mit einem Decoder und 2 Motoren (z.B. im ICE) Zwischenwagen nicht herausgedrückt, wenn einmal ein Decoder keinen Strom bekommt, weil z.B. die Schienen-Stromaufnahmen der beiden Triebköpfe nicht durch den ganzen Zug miteinander verbunden werden.
mit freundlichen Grüssen
Gian
Hallo Gian,
wie ich bereits geschrieben habe, habe ich dem Märklin ICE einen Schleifer geklaut und die Stromaufnahme ist durchgeschaltet, das heißt entweder bekommt kein Dekoder Strom oder beide. Desweiteren gibt es da ja noch ein anderes Problem mit zwei Schleifern und einer durchgängigen Stromversorgung, es ist das Überbrücken zweier Boosterstromkreise und das auf ca. 80 cm länge. Ursprünglich hatte der ICE ja eine Schleiferumschaltung und der jeweils in Fahrtrichtung vorne befindliche Triebkopf übernahm die Stromversorgung des ganzen Zuges. Jetzt halt immer der selbe egal ob der vorne oder hinten ist. Und das geht ohne Probleme, natürlich kann es sein das in einem Relativ kurzen Fahrzeug ein Decoder besser ist und durch die Wagenübergänge in denen der ICE ja praktisch nur zusammengesteckt ist treten bis nach hinten ganz schöne Verluste auf, normalerweise müsste dann der Decoder in der Mitte des ICE´s Platziert werden damit der Verlust nach vorne oder hinten genau gleich ist. Klar habe ich so auch einen Verlust in der Stromversorgung des hinteren Dekoders aber der ist dadurch geringer da ich ja durch die fehlende Motorstromversorgung zwei Leitungen frei habe und zwei weitere wegen der fehlenden Schleiferumschaltung. So habe ich jetzt momentan zwei Letungen für die Stromversorgung des Dekoders und zwei sind mit Masse belegt und ich habe noch zwei Freie... welche ich auch noch jeweils mit Strom und Masse belegen könnte, was ich sehr wahrscheinlich auch noch tun werde, nur zur Sicherheit, obwohl es eigentlich gut ist. Ich habe auch schon getestet die zwei Triebköpfe in einem Abstand aufzustellen und jeden ein Schleifer drunter geschraubt und das mal Fahren lassen, immer eine Runde (ca. 9 Meter) das sind unter 5mm was sich der Abstand der beiden Triebköpfe zueinander verändert.
Mein Fazit: Zwei Dekoder sind für meinen ICE die beste Lösung. Es ist natürlich keine allgemeine Empfehlung, sondern nur meine Erfahrung.
Es geht noch weiter... denn meine subjektive Meinung ist das die Resets meiner IB weniger geworden sind...
Viele Grüße an alle hier
Bernd Ruckaberle
Hallo Gian
Erlaube mir folgende Anmerkung: Ein ICE ist keine zweimotorige Lokomotive, sondern ein Zug mit einer Lok hinten und einer vorne. Dazwischen hats einige Steckverbindungen (zwischen den Wagen), ich weiss nicht, wie das bei der Cobra ist. Jedenfalls ist diese Verbindung nicht geeignet, einen hochfrequenten Motorstrom zu übertragen, was ja auch Bernd bestätigt. Hat man eine 2-motorige Lok, würde ich auch nur einen Decoder nehmen, nur schon wegen der Programmierung. Hier wiederum hat man beim ICE auch weniger Probleme, man setzt einfach nur einen Triebkopf aufs Programmiergleis.
Ausserdem sind bei einer 2-motorigen Lok die Leitungen zu den Motoren etwa gleich lang. Ist nämlich eine Leitung viel länger, ist die gesamte Impedanz dieses Motors mit Leitung grösser als die des anderen, was sich dann in unterschiedlichen Drehzahlen/Zugkraft äussert. Man könnte dann natürlich beim nähergelegenen Motor einen Vorwiderstand einbauen, um die Impedanzen wieder auszugleichen, aber wer will schonn eine Heizung in der Lok?!?
Also: 2 Dekoder rein in den ICE!
Viele Grüsse aus Domat/Ems
Urs
Hallo an alle,
Auch ich habe einen der ersten ICE (Experimetal). Umgerüster mit ESU Lokdecoder 2.0. Der Zug hat 6 Wagen und wird von beiden Triebköpfen einwandfrei gefahren. Leider flattert die Beleuchtung ein wenig. Das hängt aber nicht mit der Steckerleiste zusammen, sondern innen ist die Ausrüstung der beleuchtung sehr flatterhaft. Ein Lötkolben hilft. Ich kann die Umrüstung nur empfehlen.