Hallo Zusammen
Ohne Peronen- und Sachschaden ist die im Bild festgehaltene Flankenfahrt verlaufen.
Die Schuldfrage wurde auch sofort geklärt. Weder die Lokführer noch die Stellwerksbeamten (WDP) müssen zur Rechenschaft gezogen werden.
Schuld hat einzig und alleine der Mann von der Werkstatt.
Er hatte nicht beachtet, dass einzelne Wagenachsen weder an einer Beleuchtung angeschlossen sind, noch mit Leitlack überzogen worden sind.

Folglich kann auch keine Belegtmeldung ansprechen.
Die Gerichtsverhandlung im Ultraschnellverfahren kam zu folgendem Urteil:
Der Direktorlokführerstellwerksbeamterwerstattmechanigerhandlager, kurz, der Depp vom Dienst, muss anstatt Ostereier suchen, ohne Anrecht auf Sonn- und Feiertagszulagen möglichst viele Wagenachsen mit Leitlack versehen.
Schöne Ostern wünscht
Max
Hallo Max
Schon oft wurde geschrieben und damit festgehalten, dass nur einwandfrei funktionierende Hardware das A + O für eine automatisch gesteuerte Anlage ist.
Das solltest Du dir zu Herzen nehmen.

Freundliche Grüsse aus Zürich
Hermann
Hallo Max,
genau aus diesem Grund habe ich meine Anlage so konzipiert, dass es durch ausbleibende Rückmeldungen, wegen verschmutzten Rädern (oder isolierten Achsen)zu keinen Unfällen kommt. Ich fahre auf Märklingleis mit normalen Kontaktstrecken über isolierte Schienen. Ich habe aber zu 80% Waggon mit sogenannten "Gleichstromachsen" im Einsatz, weil ich viele Fahrzeuge gebraucht auf Börsen kaufe. Auf Silberleitlack will ich mich nicht verlassen, denn der lässt nach einigen Jahren nach.
Daher werden bei mir MA in der Fahrtstrasse erst dann freigeben, wenn der Zug diesen wirlich verlassen hat und zwar durch einen entsprechend weit emtfernt liegenden Kontakt. Die Anlage läuft problemlos, auch wenn nur die Lok die Rückmeldung auslöst.