Seite drucken - Röwa S-Bahn BR 420

windigipet.de

Win-Digipet - deutsche Foren => Stammtisch => Thema gestartet von: Torsten Bringmann in 11. September 2006, 11:59:33

Titel: Röwa S-Bahn BR 420
Beitrag von: Torsten Bringmann in 11. September 2006, 11:59:33
Hallo zusammen,

an den Achsen die zur Stromaufnahme verwand werden befinden sich Federstahscheiben, innen Verzahnt 2mm Innendurchmesser hat einer von euch einen Tipp, wo ich diese Scheiben besorgen kann.

Danke im voraus
Torsten  

Das ganze ist noch als Hinweis zu verstehen: diese Scheiben verrosten dadurch ist die Kontaktaufnahme so schlecht das der Motor stehn bleibt, aber die Beleuchtung funktioniert.  
Titel: Re: Röwa S-Bahn BR 420
Beitrag von: xerxes in 11. September 2006, 12:23:05
Hallo Torsten,

diese von Dir beschriebenen Stahlscheiben sind als Brücke zwischen Radreifen und Achse gedacht. Durch Korrosion stellen sich Übergangswiderstänge ein, die naturgemäß die Stromversorgung des Fahrzeugs beeinträchtigen bzw. unterbinden. Am einfachsten und effektivsten ist es in Deinem Fall eine Brücke mit Leitsilber(Leitlack) zwischen Radreifen und Achse herzustellen. Diesen Leitlack gibt es bei Conrad oder auch Reichelt. In der Regel verwendet man diesen um beschädigte Leiterplatten zu reparieren. Zumindest solltest Du diese Option ernsthaft prüfen, bevor Du Deine Radsätze ruinierst. Viel Erfolg.  
Titel: Re: Röwa S-Bahn BR 420
Beitrag von: Torsten Bringmann in 11. September 2006, 13:03:23
Hallo xerxes,

Deine Lösung habe ich schon umgesetzt, die Frage die sich mir stellt wie lange hält der Silberlack, aus diesem Grund wollte ich zusätzlich die Scheiben wieder montieren

Gruß Torsten  
Titel: Re: Röwa S-Bahn BR 420
Beitrag von: Jürgen Gräbner in 11. September 2006, 13:18:25
Hallo Torsten,

leider ist der Leitlack keine Lösung für die Ewigkeit. Ich habe vor 8 - 10 Jahren einige Achsen mit Leitlack überbrückt. Davon ist keine Leitwirkung mehr messbar.  
Titel: Re: Röwa S-Bahn BR 420
Beitrag von: xerxes in 11. September 2006, 14:35:16
Hallo Jürgen

letztendlich hält Nichts ewig, jedoch jede andere Lösung wäre mit erheblichem Aufwand verbunden. Wenn Torsten eine endgültige Lösung anstreben wollte, müßte er die Stromabnahme über den Spurkranz der Radreifen realisieren, was doch einen erheblichen Eingriff in das Fahrzeug bedeuten würde. Die Federteller, auch wenn Sie neu wären, werden immer wieder zur Korrosion neigen und damit tritt das Problem nach geraumer Zeit wieder auf. Dann ist es doch wohl einfacher den Leitlackauftrag von Zeit zu zu erneuern, nachdem man zuvor mithilfe eines Glashaaradierers vorhandene Lackreste und Korrosionsspuren sorgfältig entfernt hat.