Seite drucken - Wieder Leuchtstoffroehren-Dimmer

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Win-Digipet - deutsche Foren => Stammtisch => Thema gestartet von: Kalle in 14. September 2006, 18:05:15

Titel: Wieder Leuchtstoffroehren-Dimmer
Beitrag von: Kalle in 14. September 2006, 18:05:15
Hi

bitte mich jetzt nicht (er)schlagen.

Hier mal eine Skizze nur als Idee. Habe die Schaltung weder berechnet oder ausprobiert, nur grad so hingemalt. Aenderungen sowieso, ob noch Teile hinzugefuegt oder weggelassen werden koennen, das koennen die Experimentatoren ja mal ausprobieren. Ich uebernehme keine Gewaehr auf sofortige Funktion der dargestellten Skizze.

Eigentlich muessten dann bei MM vorwaerts=max bis rueckwaerts=max so um die 28 Stellstufen,

bei MM2 mit obigen Lokdekoderbereich so um die 54-56 Stellstufen und bei 128er DCC so um die 256 (255) Stellstufen herauskommen.

Zum Loeten hab´ich dazu sowieso keine Lust, nach dem Motto, "lass andere auch mal was machen".  

Nachtrag: Faellt mir gerade ein, mit Hilfe eines U/F IC´s und einer Dreiphasen-Erzeueger-IC-Schaltung, sowie etwas Elektronik, wegen der Umpolung, koente man doch einen "Drehstrom"-Antrieb basteln. Brauch ich nicht zu probierern, N ist sowieso zu klein und H0..., hab ich nicht.  


 
Titel: Re: Wieder Leuchtstoffroehren-Dimmer
Beitrag von: Armin Gmeiner in 14. September 2006, 22:05:16
Hallo Karl,

für einen, der noch nie eine Schaltung gelötet hat sieht es sehr spannend aus. Leider werde ich es nicht umsetzen können.
So wie ich es verstanden habe, wäre es aber genau das richtige um Leuchstoffröhren, die dimmbare elektronische Vorschaltgeräte mit der 1...10V-Steuerleitung haben, damit von WDP aus zu steuern. Falls also jemand so etwas erstellt hätte ich Interesse daran.

Viele Grüße
Armin    
Titel: Re: Wieder Leuchtstoffroehren-Dimmer
Beitrag von: Kalle in 14. September 2006, 23:02:51
Hi Armin,

nicht das jetzt einer die Schaltung 1:1 so nachbaut, die funktioniert ja eh so noch nicht. War nur auf die Schnelle als gaaaanz grooooober Anhaltspunkt gemalt und Errors sind auch drin, weil ich mich ja viel, (negative), Muehe gegeben habe. Na ja, vielleicht findet sich so´n "Elektronenheini" und befasst sich mal damit naeher, Millionengewinne wird man damit wohl nicht machen koennen.

Eigentlich zur Stillung meiner Neugierde, darf ich mal fragen, welches Dimmergeraetchen Du hast?    
Titel: Re: Wieder Leuchtstoffroehren-Dimmer
Beitrag von: Armin Gmeiner in 15. September 2006, 13:39:54
Hallo Karl,

ich habe 5 Leuchtstofflampen gekauft Typ T5 (nur mit 16mm Durchmesser) und 35W. Diese haben eine Länge von 145cm.
In 2 Lampen kommen weiße Röhren und in 3 Lampen je eine Röhre in rot, grün und blau. Wenn die drei zusammen leuchten scheinen sie auch ziemlich weiß. Dimme ich welche ab, gibt es schöne Farbeffekte (Abendrot, Gewitterstimmung, o.ä.). Die weißen Röhren sind für die normale "Tagesbeleuchtung".

Die Lampen hatten normale Vorschaltgeräte eingebaut. Dazu habe ich dann dimmbare Vorschaltgeräte bei EBay besorgt und ausgestauscht. (rund 20€/Stk.) Diese sind von der Fa. Leuenberger (Leutronic SD114-35). Diese haben neben dem Eingang für die normale Spannungsversorgung einen Eingang für 1...10V DC. Wenn eine Gleichstromtrafo anschließe läßt sich der Effekt schon gut simulieren.

Deiner Empfehlung vom Beitrag #38898 Lichtdekoder (Raumbeleuchtung) folgend kläre ich gerade ob dieser Lichtdecoder nicht auch passen würde.

Viele Grüße
Armin
     
Titel: Re: Wieder Leuchtstoffroehren-Dimmer
Beitrag von: Kalle in 15. September 2006, 18:55:09
Hi Armin,

danke fuer die Info.  
 
Titel: Re: Wieder Leuchtstoffroehren-Dimmer
Beitrag von: Martin Lutz in 16. September 2006, 07:46:19
Hallo Karl,

Da je ein Optokoppler für eine Fahrtrichtung zuständig ist und der jeweils andere sperrend ist, wird die Bedienung nicht richtig funktionieren.

Nimm einen Optokoppler mit antiparallelen LED (bidirektionaler Optokoppler), bau einen Spannungsteiler mit mehreren Widerständen so auf, dass ein mittlerer Widerstand vorhanden ist. Wird dieser Widerstand voll überbrückt so sollte sich eine Teilerspannung auf 10V einstellen. Ist dieser Widerstand nicht überbrückt, dann sollte sich eine Teilerspannung von 1V einstellen. Dieser mittlere Widerstand überbrückst du mit dem Optokopplertransistor, filterst die Teilerspannung (mit Kondensator) und führst die Spannung dem Impedanzwandler zu (Wie du es mit dem OP auch gemacht hast).

Dann hast du einen Dimmer, der in Fahrstufe 0 immer (egal in welcher Fahrtrichtung) 1V rausgibt und bei maximaler Fahrstufe 10V ausgibt.

Gruss  
Titel: Re: Wieder Leuchtstoffroehren-Dimmer
Beitrag von: Kalle in 16. September 2006, 08:30:21
Hi Martin,

tut mir leid, dass ich Dich ergaenzen muss. Es funktioniert auch mit zwei Optos, den AC-Koppler, daran habe ich zuerst auch gedacht kann ich fuer meine Idee nicht gebrauchen. Den "theoretischen" Entwurf habe ich schon mal so zwischenzeitlich gemacht, dafuer war ich gestern auf der Arbeit noch immer muede. Es geht u. a. darum, z. B. die MM-Fahrer mit einer hoeheren Aufloesung zu "begluecken", z. B. statt 14 Stellstufen dann 28 Stellstufen, statt 27 dann 54. Klar, beim Einschalten, wenn der Lokdekoder in der Nullstellung ist, ist dann die halbe Steuerspannung vorhanden, duerfte aber nicht schaden da dann der Raum schon mal "ein bischen Licht" hat. Falls der Entwurf mal in der Praxis funktioniert, bin optimistisch, kommt man wahrscheinlich mit weniger Bauteilen als bei der "Nachlaufsteuerung" aus.

Und da mich das Ganze ja auch keine "Ruhe" laesst, schon aus reiner Neugierde, hab ich mir so ein "Elektronisches Vorschaltgeraet" gestern bestellt, irgendwie reizt es, etwas anderes auch zu probieren, dazu um zu ueberpruefen, ob eine galvansiche Trennung usw. besteht. Falls keine galvanische Trennung vorhanden, muss man sich halt noch was einfallen lassen, wird dann etwas mehr Aufwand, aber Sicherheit geht vor.Dann mal schauen, was man mit dem Ding noch so alles anstellen kann.

Denke mal, wenn ich dann demnaechst mal "Loetlust" bekomme, krieben wir´s schon hin. Dann koennte man die  die "MoBaglobale" Tag-Nacht-Simulation ja gut in z. B. den Fahrplan  als "Fahrzeug" oder sonstwas einbinden.

Mal ein ausgeheckter Fall. In Verbindung mit einem "Ruhemelder" kann auch, wenn der MoBa-Erbauer und -Betreiber auf seinem MoBa-Thron einnickt, es ja langsam halbwegs natuerlich dunkel werden und die MoBa definiert angehalten werden.

Will aber vorher nicht allzu viel versprechen, denke mal, es wird funktionieren, irgendwie hab ich was mit den Optos an den Motorausgaengen der Lokdekoder.

Bei SX waere es viel einfacher, da die Moeglichkeit besteht ueber Funktionsdekoder 8-Bit auszugeben und mit einem simplen 8-Bit-D/A-Wandler, evtl. etwas Zusatzelektronik und RC-Glied das "analoge" Signal relativ einfach zu bekommen.

Wie WDPetler sind, bis jetzt haben die doch, bis auf die Resets der IB, doch alles "gebacken" gekriegt.  
Eigentlich wird das auch teilweise durch den Umstieg auf eine andere Zentrale "gebacken", sodass wir alles "gebacken" bekommen.  

Ausserdem hoffe ich, das nur ich nicht daran knobele.