Seite drucken - Weichenantriebe - geht es auch billiger?

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Win-Digipet - deutsche Foren => Stammtisch => Thema gestartet von: Horst Lawall in 08. November 2006, 23:24:16

Titel: Weichenantriebe - geht es auch billiger?
Beitrag von: Horst Lawall in 08. November 2006, 23:24:16
Hallo Moba-Kollegen,
wie kommt man an billige Weichenantriebe, die sich für Märklin C-Gleis eignen. Bei einem Bedarf von ca. 30 Stück kommen für mich Original-Antriebe zu einem Stückpreis von 12,50 € nicht in Betracht.
Es müssen keine Flüsterantriebe sein, Klackern nehme ich in Kauf.
Hat jemand Erfahrung mit Selbstbau?
Gibt es Bausätze?
 
Titel: Re: Weichenantriebe - geht es auch billiger?
Beitrag von: Christoph Sommer in 09. November 2006, 09:45:44
Hallo Herr Lawall
Ich weis zwar nicht genau wie das C-Gleis beschaffen ist, aber vielleicht hilft Ihnen folgender Antrieb weiter.
http://www.modellbau-gloeckner.de/17201/18301.html
Es gibt Ihn in zwei Ausführungen. Mit einem und mit zwei Wechsel-oder Umschaltkontakten zur zusätzlichen Versorgung von Herzstücken usw. Vor kurzem waren man da noch mit 6,90 € für die Ausführung mit einem Umschaltkontakt dabei.
Mit freundlichen Grüßen Christoph
 
Titel: Re: Weichenantriebe - geht es auch billiger?
Beitrag von: Urs Geller in 09. November 2006, 10:28:21
Hallo

Ich bin von den Conrad Antrieben recht begeistert. Über diese Dinger wurde hier auch schon eifrig diskutiert...

urigr
Titel: Re: Weichenantriebe - geht es auch billiger?
Beitrag von: Stefan Kirner in 09. November 2006, 12:15:55
Hallo Horst,

schaum mal bei Karl-Heinz in den shop http://www.kc-modellbahntechnik.de/, da bekommst Du sie wenigstens für 11,50.
Habe auch lange gesucht aber nichts besseres gefunden.

Grüße
Stefan  
Titel: Re: Weichenantriebe - geht es auch billiger?
Beitrag von: Martin Meese in 11. November 2006, 17:13:39
Hallo,
ob der Weichenantrieb nun 12,50 oder 10,50 kostet dürfte wohl letztlich den Kohl nicht fett machen. Er sollte zuverlässig arbeiten und einfach einzubauen sein. Da wird man an Märklin kaum vorbeikommen. Aber ich lasse mich gerne belehren. Viessmann mit Einbaudecoder und langsamen Schalten ist ein Vorschlag. Ist aber noch nicht geliefert und wird teurer.    
Titel: Re: Weichenantriebe - geht es auch billiger?
Beitrag von: Achim Mühlhaus in 11. November 2006, 17:52:20
Hallo!

Der günstigste Weg ist wohl die Umstellung von Hand. Im Planbetrieb hält das fitt.....  

Aber im Ernst, der Antrieb von Märklin ist sehr zuverlässig. Ich habe in 3 Jahren intensivem Betrieb weder einen Ausfall, noch ein Nicht-Stellen der Weichen gehabt. Billiger geht es bestimmt, aber preiswerter bestimmt nicht. Irgendwelche Billigteile, die zudem noch angepasst werden müssen, würde ich meiden. Außerdem werden, ohne die Trassen mit Löchern zu versehen, andere Antriebe kaum unter die Weichen passen.
Vielleicht sollte man lieber an einer anderen Stelle sparen.

Gruß Achim
   
Titel: Re: Weichenantriebe - geht es auch billiger?
Beitrag von: Martin Lutz in 12. November 2006, 07:14:15
Hallo Achim
In Antwort auf:
Außerdem werden, ohne die Trassen mit Löchern zu versehen, andere Antriebe kaum unter die Weichen passen.
Vielleicht sollte man lieber an einer anderen Stelle sparen.

Gruß Achim
   



Unter den Weichen keine Löcher zu machen, um später von unten an die Antriebe zu kommen, würde ich so oder so nie empfehlen.

Also auch bei den C-Gleisweichen mit den Original C-Antrieben von Märklin immer eine Serviceöffnung von unten vorsehen!

Wegen "billigen" Antrieben nur folgendes:
Wir haben auch geglaubt, dass billige Antriebe das A und O sind. Doch wir sind kräftig auf die Schnauze gefallen und haben letztlich für eine gute Lösung viel Lehrgeld zahlen müssen in dem wir alle Antriebe austauschen mussten. Das sit bei über 40 Antrieben sehr viel Geld. Also nur auf die finanzielle Seite schauen kann unter Umständen viel teurer werden.  

Gruss  
Titel: Re: Weichenantriebe - geht es auch billiger?
Beitrag von: Helmut Haase in 12. November 2006, 10:45:03
Hallo Horst

Ich kann den andern nur zustimmen, halte von billig Artikeln auch nichts, vorallem nicht wenn es ein verdeckter Antrieb ist. Was nützt ein billiger Antrieb wenn er dann nicht zuverlässig geht und man ihn dann doch auswechseln muß. Ich habe dir und den anderen eine Adresse, das ist mein Händler bei dem ich schon seit Jahren einkaufe, schaut einfach mal rein.  www.modellbahn-dengler.de

Gruß Helmut
 
Titel: Re: Weichenantriebe - geht es auch billiger?
Beitrag von: Horst Lawall in 29. Dezember 2006, 20:22:02
Hallo Moba-Bastler,
für interessierte Selbstbau-Spezialisten:
Habe eine Selbstbau-Anleitung für einen Weichen-oder Signalantrieb gefunden in: "Lexikon der Modell- Eisenbahn", transpress-Verlag. In der 3. Auflage von 1996, S. 185, sind dazu sogar noch Schnittzeichnungen enthalten, in der neuesten Auflage hingegen nicht mehr..
Es handelt sich hier um einen Doppelspulenantrieb, der mir eigentlich auch unter Bastler-Bedingungen leicht zu verwirklichen erscheint. Anstelle der Eigenbau- Kontakte würde ich allerdings auf Mikrotaster zurückgreifen wollen.
Bei gescheiter Anordnung müsste es sogar möglich sein, das Aggregat so klein zu halten, dass es unter das Märklin- C- Gleis passt. Einen dazu passenden extrem kleinen Mikrotaster suche ich allerdings noch.  
Titel: Re: Weichenantriebe - geht es auch billiger?
Beitrag von: Kalle in 30. Dezember 2006, 01:10:53
Hi Horst,

alles letztendlich (k)alter Kaffee, habe auch schon frueher Weichenantriebe selbst gebaut, Taschengeld gab´s ja nicht; Isolierstoffroehrchen mit CU-Lackdraht und Seidenumhuellung aus alten Radios, Naegel vom Opa als Anker sowie  Federblech aus einem alten Wecker entsprechend gebogen um den Nagel links oder rechts zu halten - elektromechanisches Flip-Flop - leider ohne Mikroschalter, funktionierten auch  - Stromaufnahme ???, hatte ja genug Heiztrafos aus alten Rohren-Geraeten und parallel,sowie Reihenschaltung hatte ich auch ausgeknobelt ohne genau zu wissen wie´s funktionierte.
Was mich heute noch wundert, kein Mensch, weder Vater, Mutter, Oma oder Opa haben sich um meine Basteleien mit Netzspannung usw, sowie fliegenden Aufbauten, gekuemmert, hatte also freie Hand. Schrauben, Naegel, Holz u. a. hatte Opa in der "Bude" und Elektromaterial fand man damals auf wilden Muellkippen, da ja in den fuenfziger und Anfang der sechziger Jahre viele Elektroinstallationen erneuert wurden. Da hat das Basteln noch richtig Spass gemacht, aber heute wuerde ich es nicht mehr mit dem "elektrischen" so machen.