Hallo zusammen,
ich weiss das Thema wurde schon oft hier im Forum behandelt. Ich habe aber einige Informationen vom Hersteller bekommen, die ich hier im Forum noch nicht gelesen habe. Ich möchte aber die Informationen gerne weitergeben, da sie mir sehr geholfen haben und ich seit dem kein Reset (ca. 3 Wochen) mehr hatte. Meine Intellibox gehört nicht zu den ertsen Modellen.
Folgende Informationen habe ich bekommen die in den meisten Fällen zu einem Reset der Box führen:
1. Die Intellibox hat einen Puffer für max. 60 Schaltungen der Magentartikeln die nacheinander ausgeführt werden. Kommt nun der 61 Befehl läuft der Puffer über und die Box stürtzt ab. Die Box benötigt 20msec. um eine Befehl auszuführen. Folgender Vorschlag zur Umgehung des Pufferüberlauf wurde vorgeschlagen:
In der Intelibox den Schaltvorgang für Magentartikel auf min. 100 bis max. 150msec. einstellen und in Win-Digipet die Schaltzeit der Magentartikel auf 200msec. einstellen. Durch diese Maßnahme sei sichergestellt das der Umschaltvorgang nach max. 150msec erledigt ist plus die 20msec. für die Box ergibt 170msec. Das bedeutet das noch 30msec. Zeit bleibt bevor der nächste Schaltbefehl von Win-Digipet kommt.
2. Die meiste Fehlerursache ist laut Hersteller der S88 Bus. Hier sollten auf die Kabelführung (Kreuzung und Abstand zu den Kabeln die den Digitalstrom führen) sehr geachtet werden oder abgeschirmte Kabel wobei die Kabelschirmung auf Masse gelegt wird eingesetzt werden.
Ich habe meine kompletten Kabel für die Rückmeldung durch CAT5 Kabel ausgetauscht und danach keine fehlerhaften Rückmeldestatus bekommen.
3. Anschluss der Intellibox an den PC. Sollten Resets auftreten nachdem die ertsen 2 Punkte keine Besserung ergeben sollte ein Ferrit-Ring direkt nach dem Stecker des SUB-D Kabels am Anschluss der Intellibox angebracht werden.
Ich habe diesem Punkt nicht durchgeführt, da mein SUB-D Kabel bereits einen Ferrit-Ring auf dem Kabel hatte.
Ich habe seit dem Umbau bzw. nach dem Einstellen der Zeiten keine Resets mehr gehabt. Der Rückmeldestatus ist fehlerfrei und seitdem sehr zuverlässig.
Ich hoffe die Informationen können vielleicht auch anderen helfen.
Viele Grüße
Manfred
Hallo Manfred,
ich kann Deine Angaben bestätigen, nur habe ich preiswerte Telefonkabel genommen. Der Schirm gegen Masse (einseitig), ist sehr wichtig. Die RM Module habe ich über HSI angeschlossen um die IB weiter zu entlasten. In der ZFA habe ich die auszuführenden Schaltbefehle pro Zeiteinheit auf max.4 Zugfahrten begrenzt. Der Zeitfaktor ist halbiert, dadurch können pro Minute 8 Zugfahrten aufgerufen werden. Die IB fährt bei mir ausschließlich mit Motorola Format. Wärend des Betriebes hatte ich schon lange kein Reset mehr. Es kann aber sein, dass kurz nach einschalten der IB ein Reset erfolgt, dass ist zwar äußerst selten, aber trotzdem nicht in Ordnung. Zuerst fährt bei mir immer erst ein Schienenreinigungszug, dadurch ist ein Reset ohne Folgen.
M.f.G
Hallo Manfred,
hier ein ein Reset-Geplagter aber kein Techniker und Computer-Laie.
Bei Pos. 3 schreibst Du, daß ein Ferit-Ring direkt am Stecker des Anschlußkabels PC - IB sein soll. Manfred, wie kann ich feststellen ob am Orig.Kabel dieser Ring vorhanden ist bzw. wie der aus?
Gerd,
ein Ferrit-Kern ist ein Knubbel am Kabel, d.h. zwischen den Steckern. Typisch ca. 3 cm lang und ca. 1,5 cm Durchmesser.
Oliver
Hallo Oliver,
so sieht ein Ferrit - Ring aus,
das Kabel wird eingelegt und beide Hälften zusammengedrückt.
Im Elektronik – Shop (Conrad) zu beziehen.
Gruß Axel
Hallo Gerd,
wie Oliver schon geschrieben hat ist es der besagte Knubbel am Kabel. Es gibt diesen Ferrit-Ring zu kaufen (Conrad bzw. Reichelt). Er wird dann einfach um das Kabel gelegt. Es gibt aber auch SUB-D Kabel mit Ferrit-Ring die Kosten etwas mehr. Der Ferrit-Ring mindert Störimpulse die über das Kabel kommen.
Auch noch etwas ich habe auch das S88 Kabel und das Kabel zu den Boostern mit CAT5 Kabel ab der Intellibox verlegt auch hier die Kabelschirmung auf Masse.
Viele Grüße
Manfred
Hallo Hartmut,
führst Du nach dem Einschalten eine Weichengrundstellung durch? Wenn ja könnte es sein, dass der Pufferüberlauf zum tragen kommt und die Intellibox resetet.
Die Telefonkabel sind natürlich billiger aber ich nehme CAT5 Kabel da ich diese wenn die Stecker defekt sind sehr billig bekomme.
Viele Grüße
Manfred
Hallo zusammen,
vielen Dank für die schnelle Info. Werde mir beim nächsten Besuch in Bonn das Teil besorgen.
Hallo Gerd,
die Dinger werden auch Eizo-Klumpen genannt, weil die Eizo Bildschirme diese grundsätzlich auf der RGB Leitung zum Display aufwiesen. Also wohlgemerkt "Eizo-Klumpen"
Hallo,
"Mit Glauben kann man Berge versetzen"
dies mag im Allgemeinen wohl stimmen, allerdings im Bezug auf die IB glaube ich das nicht!
Mit meiner IB fahren auf meiner Anlage mitunter 8 - 10 Züge in Zugfahrten einwandfrei, das heißt, ein Vielfaches der besagten 60 Schaltungen wird ausgeführt. Meine S88 sind am HSI angeschlossen, dies habe ich seinerzeit bereits gemacht, um die IB zu entlasten. Und der PC Anschlußkabel hat auch einen Feritkern!
Das Komische ist bei mir, dass die Resets meist dann auftauchen, wenn auf der Anlage garnicht viel los ist, auch dann, wenn ich manuell fahre!
Wenn die Aussage mit dem Puffer stimmen sollte, warum werden die IB`s denn nicht repariert? Es haben doch schon sehr viele IB Nutzer ihre Zentrale nach Uhlenbrock zwecks Resets geschickt, und zurückbekommen, mit der Mitteilung, die IB wäre in Ordnung.
Ich finde es auf jeden Fall sehr Kundenunfreundlich, all diejenigen Reset geplagten IB Nutzer von Uhlenbrock im Regen stehen zu lassen.
Ich habe auf jeden Fall die Nase voll, in absehbarer Zeit werde ich mich wohl endgültig von der IB trennen!
Hallo,
diese Erfahrung kann ich nur bestätigen. Ich nehme meine Anlage gerade in Betrieb, von Schaltungen von 60 Weichen bin ich weit entfernt und es kommt im Leerlauf zu Abstürzen des TC. Meinen S 88 Bus habe ich testweise mal außer Betrieb genommen, und es kam zu Abstürzen. Und ob der Ferritkern da wirklich helfen soll?
Schöne Grüße
Dirk
Hallo Manfred,
ich führe nach dem Einschalten keine Grundstellung der Magnetartikel aus. Das Reset kurz nach dem Einschalten erfolgt fast ohne Betrieb und kommt ca. alle 14 Tage einmal vor. Zur Zeit bin ich fast täglich an der Moba, da ich gerade mit dem Geländebau beschäftigt bin. Vorher lasse ich immer einmal die ZFA durchlaufen. Es fahren Anlagenbedingt meistens nicht mehr als 4 Züge gleichzeitig. Insgesammt fahren 22 Züge und werden 56 Weichen und 18 Signale geschaltet. Besser kann der Ablauf nicht sein. Trotzdem würde ich mir heute keine IB mehr anschaffen. Ich habe gut 3 Monate gebraucht bis die Resets nicht mehr auftraten. Die IB habe ich erst im April 2005 angeschafft und kann es mir nicht leisten eine soche Investition einfach auf dem Schrott zu entsorgen. Ansonsten ist die IB schon ein gelungenes Steuergerät welches meine Bedingungen erfüllt. Ein Problem hatte ich, wenn ich die Moba kurzzeitig, wärend die ZFA lief, verlassen musste. Ich habe dann immer ein Nothalt ausgelöst. Der Zeitablauf bleibt dann stehen, bei Inbetriebnahme läuft die Uhr weiter. Danach hatte ich regelmäßig Stress auf der Anlage wegen Zeitüberschreitung der eingeleiteten Zugfahrten und die IB stürzte einschließlich WP ab. Dieses scheint mir ein WP Problem zu sein. Die Funktion der Zeitüberwachung nutze ich nicht mehr und habe sie sehr hoch gestellt. Offensichtlich läuft bei Nothalt die Zeitüberwachung weiter. Seit dem habe ich keine Probleme mehr.
Gruß aus Dortmund
Hallo Lothar
Das hast du dir gemerkt.

Der Begriff soll jetzt in den Duden übernommen werden. EIZO-Klumpen einfach klasse.
Hallo IB Besitzer
Ich hab mal so generell eine Frage: Wie werden bei Euch die (sanfte) Beschleunigung und Verzögerung gesteuert: mit dem WDP oder mit der Einstellung im Lokdecoder selbst? Habe mir mal überlegt, wenn man das übers WDP macht, gibt das doch viel mehr Datenverkehr, da beim Verzögern oder Beschleunigen einer Lok alle paar Momente eine andere Geschwindigkeit gesetzt werden muss. Macht man dies im Decoder der Lok, geht die Sollgeschwindikeit vom WDP in einem Sprung auf den neuen Wert, das andere macht dann der Lokdecoder. Wegen Mangel an Loks bzw Dekodern(Lieferschwierigkeiten, siehe Thema "Bahnhöfle") kann ich das nicht ausprobieren. Wie wirken sich die 2 Möglichjkeiten auf die Haltegenauigkeit aus?
Generell habe ich den Verdacht, dass die IB einfach zu wenig entstört ist und sich dadurch selbst "abschiesst" Durch steile Spannungsflanken am Ausgang entstehen starke Felder, die Störungen verursachen. Bei anliegender Last (Kapazitäten in Dekodern etc) werden die Flanken flacher, was die Beobachtungen einiger IBler bestätigen würde, dass bei wenig Verkehr Resets wahrscheinlicher sind. So gesehen könnten Ferritkerne schon was bringen, und zwar in der Leitung von der IB zur Anlage. Besser wäre aber ein Filter, man müsste zwecks Auslegung eines solchen mal den Ausgang der IB mit einem KO untersuchen, wozu ich bis jetzt auch noch nicht gekommen bin. Jedenfalls hat jeder Frequenzumrichter in der Industrie und auch sonst (macht auch steile Flanken) ein entsprechendes Filter, sonst hätten wir eine schöne Sauerei in Netz und in der Umgebung.
So, jetzt habe ich einen Haufen Philosophie unter die Leute gestreut. Mal sehen, was andere dazu meinen.
Urs
Hallo Urs,
im Lok Decoder habe ich nur das grundsätzliche Fahrverhalten der Loks eingestellt. Der Rest geht über WP. Ich sehe gerade die Profile als große Stärke von WP an. Bei mir gibt es praktisch keine Zugfahrt und nur wenige Fahrstrassen bei denen nicht für mehrere Loks Profile eingetragen sind. z.B Richtungswechsel unterschiedliche Geschwindigkeiten u.s.w. Es macht zwar Arbeit aber die mach ich gern. Die IB hat damit kein Problem.
M.f.G
Hallo Urs,
es ist sehr unterschiedlich, wie ich bei meinen Loks die Geschwindigkeiten steuere.
Da ich auch jede Menge "alter" Loks habe, die auf Digital umgerüstet worden sind, ist auch das Geschwindigkeitsverhalten der Loks sehr unterschiedlich.
Neue Modelle fahren mit WDP einwandfrei, bei den Älteren sieht es ganz anders aus, da habe ich die Decoderparameter dem jeweiligen Lokverhalten anpassen müssen.
Aber, auch ganz neue Modelle benötigen mitunter eine Korektur der Parameter, wenn sie einmal eine Zeit lang gefahren haben.
Sicher sind das insgesamt eine Menge Informationen, die von der Zentrale bewältigt werden muss, aber für diesen Job haben wir uns doch eine IB zugelegt!
Wenn ich dann all diese Tips höre, egal von welcher Seite, dann kann ich nur eine Schlußfolgerung ziehen:
Die momentan auf dem Markt befindliche IB ist für das was wir alle wollen, nämlich unsere Modellbahnen in Verbindung mit WDP zu steuern, nicht zufriedenstellend in der Lage!
Egal, was hier noch für welche Tips kommen, es ist in der Hauptsache die Angelegenheit des Herstellers, dieses "Reset" Manko zu beseitigen. Leider ist dies bisher nicht passiert.