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Win-Digipet - deutsche Foren => Stammtisch => Thema gestartet von: Winfried Hoffmann in 28. November 2006, 13:29:48

Titel: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: Winfried Hoffmann in 28. November 2006, 13:29:48
Hallo MoBaler,

ich habe mir seit 1 Woche den ESU-Lokprogrammer gegönnt. Mich störten die Exponentialkurven der Mä-mfx-Fahrzeuge, die zwar ein feinfühliges Fahren bei kleiner Geschwindigkeit ermöglicht, im hohen Geschwindigkeitsbereich ist in den letzten 3 Fahrstufen dann aber richtig was los!
Ich habe zwar mit der IB den Schienenbus auf eine (nein zwei) Adressen über 80 umgestellt, aber mit dem Lokprogrammer kann ich den Decoder nicht auslesen. Er erkennt gerade noch "mfx-sound-decoder", alle anderen Werte, nicht einmal die Adressen lassen sich auslesen, geschweige denn verändern. Das klappt bei meinen weiteren 8 mfx-Loks incl. VT08 ganz prima.
Hat da jemand Erfahrung?  
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: Jörg Müller in 28. November 2006, 13:40:58
Hallo Winfried,

in dem Schienenbus ist irgendwas eingebaut, was anscheinend zu viel Strom verbraucht, wodurch der Lokprogrammer den Dekoder nicht auslesen kann. Das einzigste was man machen kann ist, den Dekoder in eine andere Lok einbauen und da dann programmieren und anschliessend den Dekoder wieder in den Schienenbus einbauen.
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: Achim Mühlhaus in 28. November 2006, 13:49:46
Hallo Winfried!

Das Problem mit dem Schiebu ist bekannt. Ich hab den Decoder abgezogen und in eine andere Lok gesteckt (290er) und dann die Kennlinie eingestellt.
Wie mir mitgeteilt wurde, liegt es an der äußeren Beschaltung des Decoders. (Kondensatoeren und so) Er wird zwar erkannt, aber man kann die Werte nicht auslesen oder programmieren.

Gruß Achim  

P.S.:
Der Jörg war nen Tick schneller.....  
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: Karl-Heinz Gerwert in 28. November 2006, 14:18:21
Hallo,

das mit dem Dekoder abziehen und programmieren geht nun bei den neueren Modellen teilweise nicht mehr. Märklin hat da wohl etwas geändert. Bei meiner neuen E10 und der altroten 290er kann man den Dekoder nicht mehr mit dem Lokprogrammer auslesen und ändern. Hat noch jemand die gleiche Erfahrung gemacht?

Gruß von der Schweizergrenze
Karl-Heinz    
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: PeterMünch in 28. November 2006, 16:56:33
Hallo Karl-Heinz,

falls Du denn Lokprogrammer Version 3.0 hast, dann lade mal die neue LokProgrammer Software V2.6.0 bei ESU runter. Danach sollte es mit der 37901 und der 39120 auch funktionieren    
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: Winfried Hoffmann in 28. November 2006, 16:56:35
Hallo Männer,

vielen Dank für Eure Erfahrungen.
Wenn es am Strom liegt, könnte man ja den Lokprogrammer fremd einspeisen. Dazu sind ja wohl die Klemmen da. Die Innenbeleuchtung ist im Schiebu immer ein, wenn das Licht ein ist, liegt es daran?

Wie ich gehört habe, hat sich Märklin seit Sommer 2006 von ESU getrennt und will nun eigene Decoder verwenden. Damit geht es wahrscheinlich mit dem ESU-Teil auch nicht mehr.
Ich lasse mir aber keine Centralstation "aufzwingen". Lieber verzichte ich dann auf die Produkte dieser kundenunfreundlichen Firma.  
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: Karl-Heinz Gerwert in 28. November 2006, 17:13:26
Hallo Peter,

ja ich hab den Lokprogrammer 3.0 und habe mir das Update auf 2.60 geladen, doch damit hat sich das Preogramm beim Dekoderauslesen immer aufgehängt. Nachfrage bei ESU, " das ist uns bekannt und wird mit Version 2.6.1 behoben" seltsam nur das es wohl bei dir funktioniert.

Gruß von der Schweizergrenze
Karl-Heinz  
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: PeterMünch in 28. November 2006, 17:26:03
Hallo Karl-Heinz,

ja, bei mir klappt das einwandfrei. Hab ich gerade nochmal getestet.

Nachfrage, wird kein Decoder gefunden oder bleibt das Programm hängen?

Falls kein Decoder gefunden wird, mal kontrollieren ob die Lok Kontakt mit Schiene und Mittelleiter hat.  Vielleicht mal ein wenig hin und her schieben    
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: Markus Herzog in 28. November 2006, 18:50:56
Hallo Winfried,

In Antwort auf:

Wie ich gehört habe, hat sich Märklin seit Sommer 2006 von ESU getrennt und will nun eigene Decoder verwenden. Damit geht es wahrscheinlich mit dem ESU-Teil auch nicht mehr.



Es liegt definitiv nicht an den Dekodern, sondern an der Treiberplatine für den neuen Sinus, der man wohl elektronische Massnahmen verpasst hat, damit sich die Fahreigenschaften verbessern.
Wie gesagt, steckt man diese Dekoder in eine andere Lok ohne den neuen Sinus, lässt sich der Dekoder mit dem Lokprogrammer auslesen und programmieren. Also ist lediglich die externe Beschaltung für den Fehlschlag verantwortlich.
Aus meiner Sicht stammt die Entwicklung des Lokprogrammers aus der Vor-MFX-Zeit und er wurde vermutlich lediglich softwaretechnisch auf MFX angepasst (dies schließe ich mal daraus, dass dieser keinen RDS-Empfangschip wie z.B. die MS besitzt).
Wenn man sich die MFX-Dekoder aus den nicht auslesbaren Loks neueren Datums anschaut und ihn vergleicht mit denen aus auslesbaren Loks, dann wird man auch bisher keinen Unterschied feststellen (so zumindest meine Erfahrung), also glaube ich nicht, dass hier schon was von Märklin neu entwickelt wurde. Das macht man ja auch nicht mal so eben. Dagegen spricht auch, dass sich der Dekoder z.B. aus der 39800 (neue V200) ohne Probleme mit dem Lokprogrammer auslesen lässt und diese Lok ist ja wesentlich neuer als Schienenbus.

In Antwort auf:
 Ich lasse mir aber keine Centralstation "aufzwingen". Lieber verzichte ich dann auf die Produkte dieser kundenunfreundlichen Firma.


Hier bin ich mal gespannt was eine künftige Lokprogrammer-Software-Version bringen wird . Die rote V90 (37901) liess sich bei der Auslieferung auch nicht mit dem Lokprogrammer auslesen, damals habe ich auch erstmal denselben Schluß wie du hier gezogen und musste meine Aussage später aber wie viele andere sehr schnell revidieren. Denn auf einmal ging es mit der Lokprogrammer Software 2.6.0 und wenn mal die Update-Info verfolgete bzw. was man so direkt von ESU hörte, dann war da wohl ein Fehler in der Lokprogrammer Software drin, so dass man diese Lok nicht auslesen konnte. Das kommt halt vor, obwohl ESU ja wohl sogar MFX entwickelt hat. Also war da mal nix mit "böser" Märklin-Absicht (zumal ich glaube, dass die im Moment größere Sorgen haben).

Grüße
Markus
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: Winfried Hoffmann in 28. November 2006, 23:58:12
Hallo Markus,

danke für die ausführlichen Infos. Ich will da nicht gegen Mä scharf machen. Bin ja selbst alter Mä-Anhänger. Dennoch halte ich die Politik "geschlossener Systeme" für den falschen Weg. Offne Systeme haben sich auch im industriellen Bereich immer besser durchgesetzt. Da kommt es dann wirklich auf performance an und nicht auf einen künstlichen Schutz. Aber: Warten wir es ab.
Nochmals danke für die schnelle Hilfe, ich sehe jetzt klarer.  
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: Markus Herzog in 29. November 2006, 00:24:16
Hallo Winfried,

da hast du wohl recht. Ich halte geschlossene Systeme auch für den falschen Weg.
Ich bin mal gespannt was die Zeit da bringt, ich habe stark das Gefühl, dass sich da noch was "öffnen" wird. Für alles andere ist der Moba-Markt eigentlich zu klein. Mal sehen was sich da in den nächsten 1-2 Jahren tut.

Grüße
Markus
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: xerxes in 29. November 2006, 00:57:46
Hallo Markus,

da sprichst Du ein ganz heisses Thema an. 1-2 Jahre warten bedeutet bei uns den im Alter Fortgeschrittenen das wir so manche Entwicklung verpassen werden. Der Markt ist dahingehend im Schwinden begriffen. Was im Jahre 1984 schwungvoll begann, Märklin, Fleischmann, Trix hat sich bis heute von Seiten der marktbestimmenden Unternehmen nicht wesentlich weiterentwickelt. CS, Ecos, Commander kann man nicht als Fortschritt bezeichnen, weil die peripheren Komponenten bislang gänzlich Fehlanzeige sind. Dem Kunden wird von den Herstellern kein Leitfaden an die Hand gegeben wie er seine Investition sinnvoll von der Anfangspackung bis hin zur Großanlage durch sukszessive Investition entwickeln kann.
Die einzige kontinuierliche Entwicklung fand auf dem Softwaresektor statt, wobei sich die Entwicklungen an der modellbahntechnischen Hardware des Marktführers orientierten. Für die ehemalige 2-Leiter Fraktion ist es weitaus schwieriger die geeigneten Komponenten für eine funktionierende Anlage zu identifizieren. Das ist m.Er. auch der Grund für die doch weitaus geringere Anzahl von ehemaligen Gleichströmern die sich in unserem Forum tummeln. Es fehlt einfach ein technischer Leitfaden für den weniger in der E-Technik bewanderten Mobahner der ihm die Tür zur PC-gesteuerten Moba öffnet.
Das zum Thema geschlossene Systeme und mangelnde Marktdurchdringung und mangelhaften Support.  
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: Frank Mondorf in 29. November 2006, 00:58:02
Hallo zusammen,

in meinem Bekanntenkreis sind die Mä-Käufer eher die Plug and Play User, die von Ihrer Marke viel Qualität und Systemintegration erwarten.

Wen ich daran denke das sich M von Lenz getrennt hat, und als erstes ein nur für seine Marke bestimmtes DS System vermarktet hat, denke ich auch das Der ESU-Sound-Standard mit den vielfältigen Möglichkeiten vor allem im Sound-Design und den damit verbunden Problemen nicht zu Märklin paßt.


In der Gleichstrom Welt tummeln sich eher die, die lieber selbst mehr gestalten und einwirken wollen. Hier paßt ESU viel besser hin. Ich glaube gehört zu haben sie mischen auch bei NMRA/RailCom mit?

Grüße  
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: Frank Mondorf in 29. November 2006, 01:39:05
Hallo Xerces,

ich glaube es ist gut das es beide Richtungen gibt.

Neulich wolte ich den ESU Funkkregeler für den Verein kaufen. 1. Forderung Lok Adresse eingeben und abfahren.
Der Verkaüfer und ich schafften das in 12 Versuchen nur 2 mal. Das Problem war: Man konnte kaum das Scrollrad drücken ohne es zu drehen womit die Digital-Nummer sich wieder verstellte und eine andere Lok gewählt wurde. Als eine den Regler auf dem Ladentisch festhielt und der andere exact senkrecht runterdrückte klappte es dann, wenn nicht zufällig die mittlere Batterie den Kontakt an den falsch an beiden Seiten angebrachte Feder zum Reboot führte.

Obwohl der Esu von Features und Haptik das schönste Produkt, ich nahm die RoCo Lokmaus mit. Märklin hätte das Gerät wohl niemals so in den Handel gebracht.

Auf der anderen Seite hat ESU immens viel für Soundliebhaber getan, und damit einen Beitrag geleistet das auch Märklin Kunden in den Genuss differenziertere Töne und somit lebendiger wirkender Modelle mit mehr Spaßfaktor kommen.

Ohne die kleinen, die im wesentlichen neue Lösungen (ob brauchbar oder nicht) entwickeln, und im Erfolgsfall dann Supportmängel und Lieferschwierigkeiten haben, würde sich die Großen wesentlich langsamer entwickeln.

Für mich interessanter sind die Kleinen und Innovativen.

Grüße    
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: Markus Herzog in 29. November 2006, 02:41:36
Hallo Lothar,

In Antwort auf:
Für die ehemalige 2-Leiter Fraktion ist es weitaus schwieriger die geeigneten Komponenten für eine funktionierende Anlage zu identifizieren. Das ist m.Er. auch der Grund für die doch weitaus geringere Anzahl von ehemaligen Gleichströmern die sich in unserem Forum tummeln. Es fehlt einfach ein technischer Leitfaden für den weniger in der E-Technik bewanderten Mobahner der ihm die Tür zur PC-gesteuerten Moba öffnet.


Hier würde ich jedoch mal Trix-Fahrer (vor der Ehe mit Märklin) ausnehmen, denn von Trix gab/gibt es für das Selectrix-System schon lange ein komplettes Systemhandbuch, in dem alle Komponenten detailiert und meiner Meinung nach gut und ausführlich beschrieben waren. Dies setzt sich heute in den Schriften von Müt/Rautenhaus fort.
Von Märklin gab es ähnliches für das alte Digitalsystem, aber das ist heute halt nicht mehr aktuell.

Auch wenn ich für offene Systeme auf dem kleinen Moba-Markt spreche, sehe ich diese aber auch kritisch. Wenn ich mir so die letzten 2-3 Jahre anhöre was die diversen DCC-Herstellern in Sachen Normung/NMRA/Railcom berichten, dann sind diese in der Regel mit der Situation absolut nicht glücklich, da bei den damit verbundenen Diskussionen/Ausschüssen schon zu viele Leute am Tisch sitzen und jeder seine eigene Philosphie oder Kundengruppe hat. Wie lange wird schon von Railcom geredet und so richtig kaufen kann man immer noch nichts. Hier wurden ähnlich wie bei MFX lange Zeit nur Luftschlösser gemalt.



Grüße
Markus  
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: Gian Bott in 29. November 2006, 10:25:46
Hallo,

In Antwort auf:
Hier würde ich jedoch mal Trix-Fahrer (vor der Ehe mit Märklin) ausnehmen, denn von Trix gab/gibt es für das Selectrix-System schon lange ein komplettes Systemhandbuch, in dem alle Komponenten detailiert und meiner Meinung nach gut und ausführlich beschrieben waren. Dies setzt sich heute in den Schriften von Müt/Rautenhaus fort.


Die beiden Selectrix-Handbücher(-hefte) dienen mir auch heute noch zum nachschlagen, auch wenn ich kaum noch originale Trix-Selectrix Teile verwende. Wie Du richtig bemerkt hast, steht von Rautenhaus ein detailliertes Handbuch im Ringordner kurz vor der Auslieferung. Vorteil des Ringordners ist, dass aktualisierte Blätter einfach ausgetauscht werden können. Ich habe dieses Handbuch in Köln am Rautenhausstand nochmals sehr genau angeschaut, es lässt keine Fragen mehr offen und ist genau das, was bisher - mit Ausnahme der alten Trix-Hefte - gefehlt hat.

Ich bin auch Befürworter von "offenen" Systemen, d.h. wo man Ergänzungen und Zubehör unter verschiedenen Herstellern wählen kann. Dazu zähle ich z.B. die alte Märklinzentrale, SX-Zentralen, DCC-Zentralen wie Tams, IB usw..

Mühsam finde ich, wenn man wie in diesem Thread beschrieben, Decoder aus bestimmten Loks rausnehmen und in andere Loks einsetzen muss, um sie zu programmieren. Das spricht meiner Meinung nach nicht für ein bestimmtes System und dürfte eigentlich nicht passieren.

Als ehemaliger Lopi 1 "geschädigter" (Alzheimer) darf ich ESU nun gratulieren zum neuen Lopi3. Das wird in Zukunft mein favorisierter SX-Decoder für H0-Loks sein, der nebenbei auch noch DCC und MM versteht und ein absolut gutes Preis-Leistungsverhältnis hat. Mit diesem Decoder ist es ESU gelungen, die Vorteile von SX und DCC optimal zusammen zu führen. Das Programmieren des Lopi3 mittels CV's dürfte manchen SX-Fahrern etwas schwierig erscheinen bzw. gar nicht möglich sein, wenn sie nicht die Trix-MS bzw. den Rautenhaus-Handregler mit Rautenhaus-Zentrale besitzen. Mit diesen beiden Zentralen geht es aber problemlos (ich bin seit letzter Woche glücklicher Besitzer einer Trix-MS für meinen Wohnungs-Testkreis/Wohnungs-Werkstatt).

mit freundlichen Grüssen

Gian  
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: Christof Z. in 29. November 2006, 11:31:31
Hallo Allerseits,

In Antwort auf:
falls Du denn Lokprogrammer Version 3.0 hast, dann lade mal die neue LokProgrammer Software V2.6.0 bei ESU runter. Danach sollte es mit der 37901 und der 39120 auch funktionieren    



Genau diese Konstellation habe ich. Trotzdem ist es mir seit dem HWZ (1. Lok mit MfX und Mini-Sinus) gestern zum 3. Mal "geglückt", dass der Lokprogrammer abraucht. Und das bei Einstellversuchen der neuen E10 (39120). Die 2 vorherigen Abrauch-Orgien haben sich beim Einstellen des Schienenbusses abgespielt....

Da Tragische ist, dass der Lokprogrammer den Dekoder der E10 beim ersten Ausleseversuch erkannt hat - danach nicht mehr. Nach dem 4. oder 5. Auslese.- Programmierversuch schaltet sich der Führerstand immer automatisch aus, nachdem ein leises Schnarren vom Programmer zu vernehmen ist.  

Kann der oben angesprochene Mehr-Stromverbrauch der Sinus-Treiber den Programmer zerstört haben?

 
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: Markus Herzog in 29. November 2006, 11:51:06
Hallo Christof,

In Antwort auf:
Kann der oben angesprochene Mehr-Stromverbrauch der Sinus-Treiber den Programmer zerstört haben?



Das täte mich wundern, denn eine wesentliche Eigenschaft von Programmiergleisausgängen an Zentralen ist, dass diese strombegrenzt sind d.h. sie liefern in der Regel so wenig Strom, dass selbst bei Fehlverdrahtungen in der Lok der Dekoder keinen Schaden nehmen sollte, daher empfehlen viele Dekoderhersteller ja auch ihre Dekoder zuerst auf dem Programmiergleis nach dem Einbau in die Lok zu testen. Umgekehrt sollte sich damit aber auch eine Beschädigung des Programmiergleisanschlusses selbst durch die Strombegrenzung bei erhöhter "Stromanforderung" ausschliessen. Es täte mich wundern wenn ESU dem Lokprogrammer keine Strombegrenzung verpasst hätte.

Grüße
Markus  
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: Christof Z. in 29. November 2006, 12:43:01
Hallo Markus,

In Antwort auf:
Es täte mich wundern wenn ESU dem Lokprogrammer keine Strombegrenzung verpasst hätte.





Laut Breschriebung des Lokprogrammers ist im Abschnitt "Grüne LED" beschrieben, dass der Lokprogrammer den Strom am Programmiergleis abschaltet, wenn er einen Überstrom "entdeckt". Ist also vorhanden.

Mich wundert bloss, warum mir dieses Misgeschickt schon um 3. Mal innerhalb ½ Jahres passiert. Und immer in Verbindung mit MfX/Mini-Sinus Loks.  
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: Frank Mondorf in 29. November 2006, 18:10:08
Hallo Markus, Xerces:

In Antwort auf:
 Wie lange wird schon von Railcom geredet und so richtig kaufen kann man immer noch nichts.



Habe diesbezüglich bei Lenz nach einer im Handel  verfügbaren   Grundausstattung zur Einrichtung eines Gleisovals mit 2 gleisigem Bahnhof und Adressrückmeldung via Railcom der Lokadressen an Display nachgefragt.

Weiterhin habe ich nach dem Termin einer verfügbaren PC-Schnittstellenwereiterung nachgefragt.

Habe von Lenz gleich Antwort erhalten (dankenswerter Weise komplett mit  ca 10 Abhängen an teschnischer Info u.A. auch zu ABC, was dann aber auch wieder Xerces Beitrag bestätigt):

In Antwort auf:
Sie brauchen neben der RailCom tauglichen Anlage ( LV 102 reicht schon aus) einen Golddecoder und ein LRC 120.

Die Datenübertragung an ein PC Programm wird es nicht vor 2007 mehr geben.



Das einzige was wir als als Lenz-Fahrer noch kaufen müssen, sind also die beiden Displays, einige Gold-Decoder Loks und den LV haben wir ja. (=> gute Systemintegration)

Das heißt für mich Railcom als bideirektionale Kommunikation ist elektrotechnisch möglich, und existiert zumindest Lenz-Properitär. Ich werde obige  Konfiguration noch 2006 testen und berichten.

Klar ist aber auch , das mit "nicht vor 2007" hier keinerlei Termin für eine WDP relevante PC Schnittstelle gegeben werden konnte, und unklar ist mir weiterhin wie weit RailCom als Herstellerübergreifender Standard sich entwickelt hat?

Grüße Frank  
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: Karl-Heinz Gerwert in 30. November 2006, 16:09:41
Hallo Peter,

nein am Kontakt liegt es nicht, ich habe mir einen Adapter gebaut wo ich den Decoder direkt am Programmiergleis anstecken kann. Bei dem Dekoder der 290 blau/beige geht aus auslesen und beim Dekoder der 290 altrot kommt die Meldung kein unterstützer Dekoder gefunden. Nachdem Update auf 2.6.0 hängt sich das Programm beim auslesen auf, ohne Meldung. Ich werde vielleicht doch nochmal das Update runterladen wenn das bei dir funktioniert. Übrigens sieht der Dekoder von der 290er altrot und der E10 anders aus wie die Dekoder aus dem Schienenbus oder der blau/beigen 2900er etwas anders aus.

Gruß
von der Schweizergrenze
Karl-Heinz  
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: PeterMünch in 30. November 2006, 19:50:48
Hallo Karl-Heinz

und alle Lokprogrammer Freunde,

die neue Software Version 2.6.1 ist online.      
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: Leopold Piller in 02. Dezember 2006, 01:13:31
Hallo allerseits,

ich hatte das gleiche Problem mit dem Schienenbus und habe die Fa. ESU angeschrieben mit folgender Antwort:

Das ist leider so, da der LokProgrammer den NEUEN SINUS Motor von Märklin wegen der verwendeten Zusatzplatine nicht erkennen kann.
1.Abhlife: Den Decoder abstecken und in eine andere Lok, ohne neuen Sinus Motor, zum Programmieren einstecken.
2. Abhilfe: Das violete kabel von der Zusatzplatine zum Einlesen und Programmieren kurz ablöten und hinterher wieder anlöten.

Die 1. Abhilfe hat bei mir funktioniert.  
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: Achim Mühlhaus in 02. Dezember 2006, 01:33:31
Hallo Leopold!

Na, dann weiß ich ja jetzt, wie ich es anfangen werde. Das violette Kabel mache ich steckbar (wenn Platz), dann kann ich wenigstens die Eigenschaften der Lok sofort testen, ohne ständig den Decoder umstecken zu müssen. Da der Motor ja andere Einstellungen braucht als ein "Nicht-Sinus", ist der Test in einer anderen Lok mit anderem Motor nicht so sehr sinnvoll.

Gruß Achim    
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: Leopold Piller in 04. Dezember 2006, 01:24:03
Hallo Achim,

Deine Idee mit dem steckbaren Kabel ist die perfekte Lösung , werde ich auch so machen. Danke für den Tipp!  
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: Karl-Heinz Gerwert in 05. Dezember 2006, 10:30:38
Hallo Peter,

nach dem Update bei ESU funktioniert es jetzt.

Gruß
Karl-Heinz Gerwert  
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: Winfried Hoffmann in 05. Dezember 2006, 10:53:43
Hallo Leopold und Achim,

was für einen Schienenbus habt Ihr denn? Ich habe meinen nun offen. Bei mir ist der Decoder mit einem 22-poligen Stecker direkt als Platine gesteckt. Auch der Motor (Sinus) ist nur mit einem Flachbandkabel gesteckt. Weit und breit kein violettes Kabel zu sehen. Die einzigen Kabel sind blau und gehen zum Lautsprecher.
Was habe ich übersehen?  
Titel: Re: Mä-Schienenbus neu
Beitrag von: Winfried Hoffmann in 06. Dezember 2006, 20:36:20
Hallo mfx-ler,

habe heute den Decoder aus dem Schibu ausgebaut und in eine 212 eingesetzt. Dazu musste ich dort die Grundplatine, auf die der Decoder aufgesteckt ist, per Schraube lösen, damit der deutlich länger bauende Decoder aus dem Schibu etwas schief angesetzt aufsteckbar war. So habe ich wenigstens die Kennlinie linearisieren können.
Aber einen violetten Draht habe ich bei der Aktion auch nicht gefunden, den man abklemmen könnte.
Ich danke allen, die mich durch ihre Beiträge ein Stück schlauer gemacht haben.