Hallo
nach reichlich Suche in etlichen Beiträgen lese ich immer wieder, das die Länge der Busleitung beim S88 von 2 Mtr nicht überschritten werden sollte.
Ist dies nun die Länge maximaler Abstand von der Zentrale insgesamt oder kann das letzte der Module auch weiter entfernt sein?
Hat jemand Erfahrung oder detailiertere Informationen?
Ist es zum Beispiel möglich die einzelnen Module weiter entfernt zu positionieren in einer Art Kette wobei die Verbindung Modul zu Modul maximal je 3 Mtr beträgt und das letzte Modul ca 15-20 Mtr von der Zentrale entfernt ist?
Gruß
Günther
Hallo Günther
Bei mir sieht es genau so aus, und es funktioniert

.
an meinem HSI sind 2 Stränge installiert, deren Gesamtlänge je ca.10m beträgt.
Dabei sind von 0,5-3m zwischen den einzelnen Modulen alle Längen vertreten.
Allerdings bestehen die s88 Kabel aus 6pol.abgeschirmten Telefonkabeln.
Hallo Gerd
vielen Dank für deine Information. Das hilft mir sehr viel weiter.
Gruß
Günther
Hallo Hr.Boll,
wo schließen Sie die Abschirmung an ?
Hallo
Die abschirmung bildet bei mir die 5. von 6 Busleitungen (siehe Anhang).
Hallo,
Funktioniert die Buslänge von insgesamt 10 m auch beim Märklin Interface ?
Kann die Abschirmung auch durch Umwickeln mit Alufolie erreicht werden?
Wer weiß ob und wie der Viessmann Rückmeldedekoder 5233 (für Metallgleise mit Mittelleiter) mit Digipet 7.6 funktioniert ?
oder wie soll man sonst ohne astronom. Kosten eine ausreichende Rückmeldung erzielen?
Danke für Ideen !
Hallo Armin
Alufolie: im prinzip ja, aber das ist ja Sträflingsarbeit

.
5233-Decoder: grundsätzlich funktionieren alle s88-Decoder mit WDP, da die Software ja nur die Daten vom Interface/IB zur verfügung gestellt bekommt.Von welcher Art Decoder die Daten stammen ist dabei völlig Wurscht.

Alle RM-Dekoder mit Gleisbesetztmeldung über "Stromsensoren" sind für Metallgleise geeignet.

Habe gerade selber welche entwickelt, und funktionieren an meiner Teststrecke mit M-Gleis bestens.
Danke Herr Boll !
Hallo Armin,
die Aussage von Gerd Boll zur Alufolie sollte noch ein wenig relativiert werden.
Es ist nicht nur eine Sträflingsarbeit sondern auch noch sinnlos, wenn die Folie nicht geerdet oder mit Masse verbunden wird!
Und ich weiß nicht wie man vernünftig eine Leitung an Alufolie anbringen kann.
Wenn Sie längere Busleitungen brauchen sollten Sie auch die entprechenden Kabel benutzen. (siehe Workschop 11)
Dann haben Sie mehr Freude mit ihrer MOBA.
Hallo,
die Verwendung von abgeschirmten Kabeln Liycy 6 x 0,14 lohnt sich allemal. Sicherlich ist es etwas teurer als normale Kabel - doch es lohnt sich, schon allein wegen der Störsicherheit und evtl. dem damit verbundenen Ärger. Man braucht ja auch keine UnMeter davon.- gibt es auch bei Reichelt -.
Mit vielen Grüssen aus GE
Karl
Hallo Hr. Burkhardt,
Vielen Dank für Ihre Tipps.
Das Problem läßt sich weiterspinnen:
Annahme: Sie haben eine langgezogene Anlage. Im Kern müssen neue RMM in die Kette eingeschoben werden. Das heißt jetzt, alle RMK im Gleisbild neu numerieren, alle Fstr. neu überarbeiten, dabei alle Start- u. Zielkontakte neu bestimmen, alles wieder austesten und monatelang über Fehler stolpern.
Wäre es da nicht sinnvoller jedem RMK eine eigene Adresse zu zuschreiben (genau wie bei den Magnetartikeln) und jeder Adr. dann einen Encoderplatz zuzuweisen? Dann bräuchten nur mehr die Encoderplätze auf dem RMM am PC neu zugewiesen zu werden.
Das Gegenargument gegen diese laufende Umschlüsselung wird "viel zu viel Zeitverbrauch" sein. Dieser läßt sich aber über eine Tabelle im Speicher, die im Ladevorgang erstellt wird, vermindern.
Ich erinnere mich an die Version 4 ff, wo nach jeder Fstr.-Änderung auch die den Anforderungskontakten zugeordneten Listen von Fstr. überarbeitet werden mußten. Auch eine Arbeit, die das Ladeprogramm hätte übernehmen können.
Bitte um Nachsicht, wenn ich als Halblaie und Anfänger in die Irre gegangen sein sollte. PS: habe inzwischen Vers. 8.xx bestellt.
PS2: "Diese Thema wurde in meinen Favoriten gespeichert"; aber wo finde ich die wieder?
Hallo Armin,
Das ist ja ein Nachteil (nebst anderen) des (veralteten) S88 Buses. Deshalb verwende ich nur noch den LoconetBus mit Modulen von Uhlenbrock und Blücher

. Bei diesem System sind die Adressen frei zuzuordnen. Bei Blücher Modulen können selbst die Verzögerungen, die Empfindlichkeit usw. für jeden Rückmeldeanschluss separat programmiert werden (wenn notwendig).
Hallo Armin,
die gespeicherten Favoriten findest Du einfach unter Einstellungen.
Hallo Armin,
Leider wird die Sache mit der Adressierung der s88 - Module nicht ohne weiteres funktionieren. Das Prinzip dieses Busses ist praktisch eine Eimerkette, wo alle 0en und 1sen in Speicherzellen der Reihe nach angeordnet sind und sich immer nacheinander in den "Prozessor" begeben. Dafür muss z. B. das letzte Bit durch alle Speicherzellen !!!
Die Eingänge der s88-Module werden parallel alle gleichzeitig in die Schieberegister eingegeben. Dafür ist eine Steuerleitung vorhanden. Sonst müsste man diese Busmodule mit einem Adress-Dekoder versehen und im einfachsten Fall entsprechend viele Adressleitungen und Umschaltleitungen spendieren. Nur - es wird von keinem Programm oder Steuergerät unterstützt. Wenn man das Ganze dann etwas komprimiert, dann kann man auch das Loconet nehmen
Wenn Sie mit wechselnden Modulen arbeiten wollen, bleiben Ihnen soweit ich informiert bin, im Modellbahnbereich praktisch nur die weitverbreiteten Busarten, das Loconet bzw. der RS 485 - Bus übrig.
Hierbei sind die Bausteine im Modul so konzipiert, dass der Prozessor eine Adresse aufruft und dann die Daten nur von dem aufgerufenen Baustein seriell erwartet. Die Daten werden praktisch über zwei Leitungen in beiden Richtungen ausgetauscht. Dies ist mittlerweile auch sehr schnell möglich. Die entsprechenden Adressen können dem Programm mitgeteilt werden. Die ganze Steuerung wird von einem entsprechenden Protokoll im Programm verwaltet. Auch sind bei diesen Bussen, wegen der grösseren Entfernungen, Übertragungsfehlerkorrekturen möglich, was beim s88 nicht funktioniert. Auch sind beim z. B. beim RS-485 Bus konstruktiv einfach, von vornherein lange Leitung möglich allgemein max. 1,2km , mit geringer Störanfälligkeit - aber, je länger der Übertragunsweg umso geringer die Übertragungsrate. Man kann sagen, dass der s88 Bus kurz und dumm, dafür aber einfach zu handhaben ist.
WDP vielseitig - stabil - zuverlässig und schnell unter Windows --- in Verbindung mit einem entsprechenden Steuergerät wird das Loconet oder der RS-485 untersützt.

Mit vielen Grüssen aus Gelsenkirchen
Karl
Hallo Armin
Die geschichte, auch im s88 Bus nachträglich neue Module einfügen zu können, ohne alles überarbeiten zu müssen, steht schon lange auf Dr.Peterlins "Notizzettel".
Es gäbe eine Liste, in der man die Reihenfolge der max 31 Module einträgt, und WDP würde dies dann von "tatsächlich" nach "virtuell" umrechnen.
Dies ist allerdings im wesentlichen für Umsteiger interessant, wenn RMK-Nachgerüstet werden sollen.(war auch mein Problem)
Allerdings werden in WDP immer neue Funktionen eingebaut, die evtl. auch immer mehr RMK´s erfordern. Dabei können wir alle zu Nachrüstern werden.

Bisher wurde die Funktion der "flexiblen s88-Reihenfolge" einfach zu wenig gefordert, sonst hätten wir dies schon(ich glaube als einzigstes Steuerungsprogramm auf dem Markt?)
Hallo Herr Boll,
wenn ich an den weiteren Ausbau meiner Anlage denke, würde ich mich dem Wunsch nach einer flexiblen S88-Reihenfolge (virtuelle Adressen) seitens WDP anschließen.
Hallo Herr Boll,
Das Forum ist mal wieder schneller als man sich vorstellen kann.
Wollte genau zu diesem Thema gerade Die Frage einstellen ob es evtl. ein Tool gibt um nach dem einschieben eines zusätzlichen S88-Bausteins nicht alle nachfolgenden RMk´s von Hand zu ändern.
Wäre wirklich eine echte Hilfe.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Hirsch
Hallo,
wäre ja auch nicht schlecht, die Zuordung der s88-RM-Kontakte im Programm virtuell zu verschieben. Dann kann ich ja später immer noch RMK´s dazwischen einfügen. War mittlerweile schon soweit, s88 oder RS-Bus? Nur entschieden habe ich mich noch nicht. Für " Home-Anlagen " mit viiieeelen Kontakten reicht eigentlich der s88-Bus ja aus und ist zudem preiswert.
Mit vielen Grüssen
Karl
Hallo zusammen
Ich habe das S88 Problem anders ausgetrickst.
Je nach Aufbau der Anlage betreiben wir:
4, 10 oder 13 Rückmeldedecoder.
Ein HSI nimmt die die Rückmelder über 3 Stränge entgegen.
Werden die "neuen" Module auf Strang 2 oder 3 angeschloßen sind es die letzten Nummer.
Für die Steuerung ist es egal ob Rückmeldekontakt 120 in der Mitte der Bahn oder am Ende liegt.
Ist nur nicht schön wenn man Ordnung halten will.
Strang 1
Modul 1 Kontakte 1-16 (erstes)
Modul 2 Kontakte 17-32
Modul 3 Kontakte 33-48
Modul 11 Kontakte 49-64 (letztes)
Strang 2
Modul 4-10 werden dazwischen gesetzt
Strang 3
Diese Rückmelder melden mit 3 Rückmeldedecoder die Schilderbrückenbeschaltung von einem fremden Rechner.
(nur alle 2 Jahre in Amsterdam)
Gruß
Siegmund
Homepage der Modellautobahn
Hallo Sigmund
Da ist mir etwas unklar!
In Antwort auf:
Modul 11 Kontakte 49-64 (letztes)
Strang 2
Modul 4-10 werden dazwischen gesetzt
Modul 11 und RMK 49-64 passt nicht zusammen.
Wenn du nur 4 Module an Strang 1 dran hast, ist ja 49-64 richtig, aber ein Modul an Strang 1 kann doch niemals nach (mit höherer RMK-Nummer) den Modulen an Strang 2 eingereiht sein.
Wenn du es als Modul 11 betreiben willst müssen die RMK-Nummern doch 161-176 sein 
Im Anhang eine mögliche Konstellation, bei der man natürlich Strang 1 (Stellpult) abklemmen kann, und alles wie gewohnt weiter funktioniert.
Hallo Gert
Richtig erkannt.
Benutze ich nur 4 Module sind 4 x 16 = 64 im Einsatz.
Wenn die Module (Anlagenteile je 75 cm) dazwischen gesetzt werden, bekommen diese Rückmeldenummern oberhalb von 65.
Räumlich liegen dann Modul 11 am Ende der Bahn wird aber über ein Verlängerungskabel weiterhin am Modul 3 angeschlossen.
Damit habe ich nun 2 Stänge am HSI:
1. 1 bis 3 und 11 (1-64)
2. 4 bis 10 (65-160)
3. reserviert für 3 Rückmelder Schilderbrücken.(161-208)
Ohne HSI müsste noch eine Verlängerung von 11 nach 4 zurückgelegt werden.
So bleiben die Rückmeldenummern trotz Veränderung der Bahn gleich.
Gruß
Siegmund
Homepage für Modellautobahnen
Nochmal war falschen Knopf gedrückt.
Richtig muss es sein.
Damit habe ich nun 2 Stänge am HSI:
1. 1 bis 3 und 11 (1-64) 4Rückkmelder
2. 4 bis 10 (65-176) 7Rückmelder
3. reserviert für 3 Rückmelder Schilderbrücken.(176-224)
3 Rückmelder
Summe 14 nicht 13 Rückmeldedecoder
Gruß
Siegmund
Hallo Siegmund
Mit dem laaaangen Buskabel zwischen Modul 3 und 4 ist dann alles klar.
Dann wird dein 4. Modul aber auch nie zum 11.

, sondern bleibt immer das 4.
Am Strang 2 sind dann die Module 5-11 (65-176).
Was mit dem flexiblen s88 Bus gemeint ist, das du einfach deine Module auftrennen, und neue einfügen kannst.Damit wird wirklich das 4. zum 11., nur wird in WDP Softwaremäsig das 11. zum 4., das 4.->5.;5.->6 usw.
Damit kann man die langen Buskabel vermeiden.
Hallo,
ich habe ständig das Problem das beim hochfahren des Programms WDP sich falsche oder gar keine Rüchmeldungen auf dem Bildschirm zeigen. Abhelfen kann ich mir meistens ( funktioniert nicht immer )mit einer neuen Initialisierung des HSI.Ein kurzes trennen des bertoffenen s-88 Stranges führt hingegen IMMER zu einem schnellen Erfolg ! Ein kurzzeitiges trennen der COM-Leitung bewirkt hingegen gar nichts.Das kurzzeitige Abschalten der Digitalspannung hilft auch manchmal.Ob hier eine Einstreung fremder Signale beim Programmstart die Ursache sein kann und eine Abschirmung der s-88-Kabel hilf, oder ob es an verschiedenen Parametern liegen kann ???

Der Intervall zu einlesen der RM-Module ist auf 300msec eingestellt. COM 3 für das HSI ist ein viritueller COM-Eingang an meinem Laptop !