Liebe Freunde,
verfolge interessiert, daß nun Trix Modelle mit 21-poliger Schnittstelle im Programm führt.
Warum dies? Was ist mit Decodern zu tun, die nur 8- oder 6-polig sind. Gibt es dafür Adapter?
Vielen Dank für Eure Erfahrungen.
Grüße
Rupert
Hallo Rupert,
nicht nur Trix hat die 21 poligen Schnittstellen, sondern auch Liliput. Und bei Liliput gibt es auch Adapter (L38004) auf 8 polige Stecker. Ich persönlich würde aber auf den Adapter verzichten und den Stecker des Decoders abschneiden, bzw. ich kaufe erst gar keine Decoder mit Stecker. Dann kann ich den Decoder einlöten und das wars.

Nachtrag: Wenn ich einen NEM-Stecker am Decoder brauche, dann fertige ich mir einen aus einer kleinen Platine. Ob ich das aber auch bei 21-poligen Schnittstellen mache, entscheide ich bei der ersten Lok mit dieser Schnittstelle.
Hi,
die Decoder mit 21 poliger Schnittstelle findest du z.b. schon im neuen BigBoy. ESU's Lokpilot V 2.0 und 3 sowie der LokSound haben schon 21 Pole. Wenn du dir die Decoder genau ansiehst, siehst du hinter dem Kabelanschluss eine 21-polige Lochleiste. Gedacht ist das für "Neue" Funktionen, wer die aber braucht, kann ich nicht sagen, vielleicht ist die Möglichkeit, den Phantographen heben und senken noch nicht das Letzte. Bestimmt kann man bald auch die Türen öffnen, oder so...
Wer böses denkt -> man kann mit neuer Norm seine eignen Decoderpreise künstlich oben halten (Liliput verbaut ESU, Trix/Märklin hingen auch mit ESU zusammen). Kann aber auch schief gehen, siehe Fleischmann...
Hallo Jürgen und Jens,
vielen Dank für Eure Hilfe. Bin derzeit leider aus beruflichen Gründen nicht ganz uptodate. Wenn es so ist, daß auch bei anderen Herstellern Decoder mit einer derartigen Schnittstelle lieferbar sind, bin ich ganz zufrieden.
@Jürgen. Bin leider technisch nicht so sehr begabt und habe deswegen auch wenig Laune, diese Kabel an die Decoder anzulöten. Suche daher möglichst Decoder, die nur noch in die Schnittstelle eingesteckt werden müssen.
Grüße
Rupert
Hi Rupert,
das hier ist der ESU Lokpilot V 2.0 DCC
der sollte, wenn du DCC fährst, passen, nur die Kabel müßten ab. Dahinter siehst du die 21 Pins.
Hallo Rupert,
In Antwort auf:
verfolge interessiert, daß nun Trix Modelle mit 21-poliger Schnittstelle im Programm führt.
Warum dies? Was ist mit Decodern zu tun, die nur 8- oder 6-polig sind. Gibt es dafür Adapter?
Nicht nur Trix-Modelle haben neu 21-polige Schnittstellen eingebaut, sondern auch HAG Loks haben ab Ende Oktober 2006 nur noch diese Schnittstelle eingebaut, egal ob AC oder DC Modell. Dies war ein Userwunsch an die Fa. HAG (auch von mir). Grösster Vorteil ist, dass die Decoder auf die Stifte gesteckt werden (Buchse ist im Decoder), stabil halten (ohne Klebeband) und auch nicht verpolt werden können, auch entfällt der Kabelsalat. Ebenfalls haben alle mit dieser Schnittstelle versehenen Loks genügend Platz für den Decoder. Da die gleiche Schnittstelle auch für Sounddecoder verwendet werden kann, sind 21-Pole sicher sinnvoll, auch wenn mir persönlich 6 bzw. 8 Pole genügen würden.
Anfangs war ich auch kein Freund dieser Schnittstelle, heute bin ich aber froh, dass es diese gibt.
Decoder gibt es von ESU (Lopi3) und Trix, aber auch von Rautenhaus werden diese demnächst kommen (DCC/SX) und alle anderen werden folgen.
Für alte Decoder gibt es einen Adapter von Liliput.
Von HAG gibt es Platinen mit 21-pol. Schnittstelle und Anschlusskabel. Damit lassen sich auch ältere Loks problemlos auf die neue Norm umrüsten.
mit 21-poligen Grüssen 
Gian
Liebe Freunde,
zunächst einmal herzlichen Dank für Eure Hilfe.
@Gian
Dir besonderen Dank für Deine, wie immer, perfekte Antwort. Jetzt endlich habe ich verstanden, wie das mit dem 21-poligen Decoder funktioniert. Eigentlich sehr einfach. Und das ohne Kabelsalat.
Grüße
Rupert
Hallo,
Hier nun die versprochenen Bilder von meiner neuerworbenen HAG Ae 6/6 in TEE-Farben. Die Lok ist von HAG wirklich sehr schön gemacht worden, inkl. der erstmals bei diesem Modell verbesserten Stromabnahme für 2-Leiter Fahrer. Ab Ende Oktober 2006 werden alle DC-Modelle mit 21-pol. Schnittstelle und verbesserter Stromabnahme ausgeliefert, was man auf einem Kleber auf der Schachtel erkennen kann (21-pol.Symbol, und Falls mit Decoder, Typ des Decoders, z.B. Lopi3). In kleinem, feierlichen Rahmen wurden die Loks in der HAG-Fabrik persönlich übergeben, inkl. Zertifikat. So habe ich mir selber ein schönes Weihnachtsgeschenk geschenkt

.

Das aufgeräumte Innenleben einer HAG-Lok.
Hier sieht man sehr schön die Lok-Platine (unten) mit den 21-Stiften, die dem Lopi3 mit Buchsen guten Halt geben. Die Lokplatine hat aber auch Lötpads, so dass an diese, ohne die Stifte zu beschädigen, auch Decoder ohne Stecker angelötet werden können.
Weitere Fotos von der Werksübergabe sind
hier zu sehen (Fotos von einem Kollegen gemacht), auch von der grünen Re460 Spezial (die mir nicht gefällt).
mit freundlichen Grüssen
Gian
Hallo Gian,
nachdem ihr nun diese vorbildlose Lok habt machen lassen, solltet ihr die SBB zum TEE Jübiläum überzeugen, dass sie eine Ae 6/6 entsprechend der Hag Vorlage umlackieren. Das wäre der Hammer schlechthin.
Hallo Martin,
Das dürfte schwierig sein, trotzdem macht sich die Ae 6/6 TEE vor den neuen Roco Tee-Wagen doch sehr gut, wie es
hier gezeigt wird

. Ich werde diese schönen Wagen auch noch anschaffen. Eine Einfachlösung wäre
dies, bis das Geld zusammen gespart ist

.
mit freundlichen Grüssen
Gian