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Win-Digipet - deutsche Foren => Stammtisch => Thema gestartet von: Gerhard Mayer in 23. Januar 2007, 10:42:17

Titel: Lokdecoder
Beitrag von: Gerhard Mayer in 23. Januar 2007, 10:42:17
Hallo!

Ich möchte meine alte Märklin E63 auf digital umbauen und suche einen preisgünstigen, lastgeregelten Lokdecoder (Motorola-Format), bei dem die Lichtfunktion dimmbar ist. Über Tipps wäre ich sehr dankbar.

Gerhard  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Maiky911 in 23. Januar 2007, 11:54:04
Hallo,

wenn, dann kann ich Dir den LOK-Pilot von ESU empfehlen, schau mal bei ESU vorbei! Die sind echt gut, kosten wohl etwas mehr. Kann Dir aber einen guten Händler in Münster empfehlen, der auch preiswert ist.
Auf der ESU Seite findest du auch eine Liste mit Zubehör was Du zum Umbau von Märklin-Loks brauchst.
oder klicke hier   Homepage ESU und dann auf den Reiter Support!    
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Ralf Krapp in 23. Januar 2007, 11:59:38
Hallo Gerhard,
da in der E63 nicht so sehr viel Platz ist, aber doch ausreichend für einen Dekoder kleinerer Abmessung, kann ich Dir den T145 von Kühn bestens empfehlen. Dimmbares Licht ist möglich, genauso kann man Rangierlicht (also auf beiden Seiten brennen alle Lichter) per Funktionstaste einstellen. Nähere Hinweise findest Du sicherlich auf den Internetseiten vom Hamst oder bei Bernd Michaelsen (hier im Forum sehr fleißig dabei und erfahren im Umbau). Außerdem kannst Du ja mal versuchen, über die Internetseiten von Kühn http://www.kuehn-digital.de/ Informationen zu erhalten. Viel Erfolg beim Umbau  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Jürgen Gräbner in 23. Januar 2007, 12:16:06
Hallo Gerhard,

ich bevorzuge auch die Kühndecoder. Aber man sollte auch darauf hinweisen, dass diese Decoder keinen analogen Betrieb mit Wechselstrom erlauben und auch den Umschaltimpuls nicht vertragen! Wenn Kühn, dann Digital.
Weiter ist zu bedenken, dass bei den bisher genannten Decodern ohne Motorumbau keine Lastregelung möglich ist. Zumindest gehe ich davon aus, dass in deiner "alten" E63 noch ein Allstrommotor mit Feldspule verbaut ist. Dieser sollte gegen einen HLA-Antrieb (5-polig mit Permanentmagnet) getauscht werden.  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Gerhard Mayer in 23. Januar 2007, 14:07:08
Herzlichen Dank Euch allen für die Hilfe.
Liebe Grüße aus Vorarlberg
 
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Achim Mühlhaus in 23. Januar 2007, 14:44:13
Hallo Gerhard!

Ich empfehle den Lokpilot 3.0. und einen lokprogrammer dazu. Mir macht es richtig freude, damit zu "arbeiten".
Man kann die Einstellungen in eine Datei speichern, was von Vorteil ist, wenn man noch weiter experimentieren will. Sollten die neuen Einstellungen doch nicht so gut sein, schiebt man eben die gesicherte Einstellung wieder auf den Decoder und fertig. Und der Lokpilot hat nichts gegen einen Betrieb mit Wechselstrom...

Gruß Achim  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Maiky911 in 23. Januar 2007, 15:34:32
Hallo Jürgen.

die Feldspule sollte man beim Umbau gleich mit gegen einen permanent Magneten austauschen (für 5 Euro) Dadurch läuft die Lok auch sofort ruhiger! Habe selber eineige alte Lok´s mit ESU Decodern umbebaut, und sind einfach klasse, besser als Uh......  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Jürgen Gräbner in 23. Januar 2007, 16:01:06
Hallo Maik,

In Antwort auf:
die Feldspule sollte man beim Umbau gleich mit gegen einen permanent Magneten austauschen (für 5 Euro)  



Warum sagst Du mir das? Lies doch mal was ich oben geschieben habe . Übrigens nur die Spule gegen einen Magneten zu tauschen ist nur die halbe Miete. Wenn schon auch einen 5 poligen Anker rein. Oder gleich einen Glockenankermotor...  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Gian Bott in 23. Januar 2007, 16:29:40
Hallo,

In Antwort auf:
Ich empfehle den Lokpilot 3.0. und einen lokprogrammer dazu. Mir macht es richtig freude, damit zu "arbeiten".
Man kann die Einstellungen in eine Datei speichern, was von Vorteil ist, wenn man noch weiter experimentieren will. Sollten die neuen Einstellungen doch nicht so gut sein, schiebt man eben die gesicherte Einstellung wieder auf den Decoder und fertig. Und der Lokpilot hat nichts gegen einen Betrieb mit Wechselstrom...


Dem schliesse ich mich voll an. Vor allem die Lokprogrammer-Speicherlösung für jede Lok einzeln ist eine sehr gute Lösung und die Lokprogrammierung mit dem Lokprogrammer wird zum Kinderspiel. Der Lokpilot hat auch nichts gegen einen Betrieb mit DCC und Selectrix ..... - das finde ich besonders schön.

mit freundlichen Grüssen

Gian  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Maiky911 in 23. Januar 2007, 18:48:38
Hallo Jürgen,

da waren meine Gedanken wohl schneller als ich mit dem lesen sorry

 
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: deraltecarlos in 23. Januar 2007, 21:11:42
Hallo Gerhard,

habe soeben meine E60 (160 001-4) auf digital getrimmt (dauert keine Stunde samt Decoder-Einstellungen) - mit 5*Antrieb und dem Kühn T145, da sind außer den Anschlüssen für die Beleuchtung noch 2 zusätzliche Funktionsanschlüsse frei, wer weiß, vielleicht bekommt sie ja doch noch mal ne Telex-Kupplung ....
)
Den 5*-Antrieb würde ich auf alle Fälle einsetzen  , bei der Frage nach dem Decoder gibt's natürlich so manche persönliche Präferenz, aber mit den bisher angeführten bist Du sicher gut beraten.
Als wirklich wesentlich in der Decoderfrage würde ich eigentlich nur die Frage nach den unterstützten Protokollen sehen, soll heissen, will man wirklich auf nur MM "kleben" bleiben  

Viel Spass beim Umbau!

LG
Carlos
   
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Dieter Lipka in 23. Januar 2007, 21:58:25
An die Umbauspezialisten,
ich habe noch eine Delta Lok von Märklin mit Telexkupplung. Es handelt sich um Art.Nr. 33961. Die würde ich gerne umbauen und zukünftig als DCC System betreiben. Als Decoder schwebt mir Kühn vor wegen des Preises. Welchen Kühn Decoder würde ich brauchen und welchen Motor sollte ich einsetzen. Was brauche ich sonst noch ?
Vielen Dank im voraus für euere Antworten.
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: deraltecarlos in 23. Januar 2007, 22:48:03
Hallo Dieter,

meine Delta-BR86 steht auch noch zum Umrüsten an - als Decoder habe ich mich bereits für den Kühn T145 entschieden, wegen des korrekten 5-Antriebes bin ich noch am Suchen, die hat ja noch einen Scheibenkollektormotor eingebaut  
Sobald ich fündig bin melde ich mich wieder bei Dir.

Schönen Abend noch aus Kärnten,
LG
Carlos
   
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Willi Korf in 23. Januar 2007, 23:44:51
Moin, moin  Dieter,
Folgende Teile benötigst Du:
1 X   210881   Motorschild
1 X   210882   Dauermagnet
2 X   784820  oder
2 X   784820   Schrauben
1 X   214118  oder
1 X   210888   5-poliger Anker, je nach Anzahl der Zähne
2 X   276770   Lampenhalter
2 X   610080   Glühlampen, digitalfähig
2 X   510520   Drosseln für den Motor, 1,9 mikroHenry
2 X   601460   Kohlebürsten   
1 X   231467   Lötstützpunkt
2 X      Entstörkondensator 1nF (nannoFarad 50V) Beim großen ,,C" Bestellnr. 453005-77
Ohne Gewähr!!!
 
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Dieter Lipka in 24. Januar 2007, 00:06:08
Hallo Willi,
ist ja ne lange Liste. Eine Frage sind ja alles Bestellnummern aber von welcher Firma? Und der Motor aus Einzelteilen?
Danke für Deine Hilfe.
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Willi Korf in 24. Januar 2007, 10:48:10
Moin, moin Dieter,
habe Dir eine private Nachricht zukommen lassen.  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: B.Michaelsen in 24. Januar 2007, 11:47:57
In Antwort auf:
An die Umbauspezialisten,
ich habe noch eine Delta Lok von Märklin mit Telexkupplung. Es handelt sich um Art.Nr. 33961. Die würde ich gerne umbauen und zukünftig als DCC System betreiben. Als Decoder schwebt mir Kühn vor wegen des Preises. Welchen Kühn Decoder würde ich brauchen und welchen Motor sollte ich einsetzen. Was brauche ich sonst noch ?
Vielen Dank im voraus für euere Antworten.  



Moin Dieter !

Du bernötigst den T 145 von Kühn für diese Maschine. Für die Telexkupplungen brauchst Du mindestens einen Funktionsausgang (beide in Serie geschaltet), dann hättest Du noch einen über für z.B. eine Führerstandsbeleuchtung oder eine Fahrwerksbeleuchtung.
Wenn das Modell auf einen 5poligen Hochleistungsmotor umgebaut wurde, macht es ziemlich starke Motorgeräusche bei langsamer Fahrstufe. Das ist so bei den Märklin-Decodern und auch beim Kühn, wenn der Motor niederfrquent angesteuert wird. Daher empfiehlt sich auf jeden Fall, den Motor hochfrequent anzusteuern (CV9=0).
Ich fahre meine so umgerüstete BR 86 mit DCC / 28 FS. Das ist kein Vergleich mit der BR86, wenn sie mit dem üblichen 60902-Decoder von Märklin fährt.

Empfehlung:

1.Bei hochfrequenter Ansteuerung des Motors keine Kondensatoren von den Motoranschlüssen gegen Masse setzen !

2. CV29 auf 2 setzen, um den Analogbetrieb definitiv zu untersagen.

3. Doppel-A-Licht beim Rangieren ist bei einer DB-Maschine vorgeschrieben und kann mit dem Decoder der Rangierfunktion zugeordnet werden.

Gute Wahl, sehr gutes Ergebnis .

Beste Grüsse

Bernd Michaelsen  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Dr. J. Schmidt in 24. Januar 2007, 12:09:56
Hallo Herr Michaelsen,
ich habe meine T145 alle mit Hochfrequenz angesteuert und die Kondensatoren eingebaut.
Was ist der Unterschied mit und ohne Kondensatoren?

Vielen Dank für die Aufklärung.  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Gerhard Mayer in 24. Januar 2007, 14:39:39
Hallo nochmals!

Welche Teile des Motors muß ich bei meiner E63 noch austauchen und wo bekomme ich die? Woher weiß ich, wieviele Zähne der Rotor haben muß, welchen Motorschild und Magneten ich brauche etc.?

Liebe Grüße aus Vlbg.
Gerhard
 
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Willi Korf in 24. Januar 2007, 15:16:46
Moin, moin,
am jetzigen, eingebautem, Rotor die Zähne zählen  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Gerhard Mayer in 24. Januar 2007, 15:19:42
Dieser Tipp hilft mir schon mal weiter. Danke.
Und was ist mit dem Motorschild etc.

LG
Gerhard
 
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Willi Korf in 24. Januar 2007, 16:39:45
Moin, moin Gerhard,
Welche Mä-Bezeichnung hat die Lok? z. B. 4711 oder ä.  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Gerhard Mayer in 24. Januar 2007, 17:32:01
Hallo Willi!

Die Artikelnummer ist 3001, also ein uraltes altes Erbstück (unbespielt).

Gruß
Gerhard    
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Gerhard Mayer in 24. Januar 2007, 17:34:06
Hallo Willi!

Was ist vom Uhlenbrock 76200 zu halten. Er verspricht Dimmbarkeit der  Lampen und verlangt keine Motorumbauten.

 
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Willi Korf in 24. Januar 2007, 18:22:29
Moin, moin Gerhard,
Den Uhlenbrock 76200 kenne ich nicht. Mit dem Kühn T145 habe ich und nicht nur ich, gute Erfahrungen gemacht. Solltest Du im Besitz dieses Decoders sein, würde ich auch keinen anderen kaufen. Schick doch einfach mal Mail an den Mä - Ersatzteildienst und schildere den Sachverhalt. Es dauert ein paar Tage und Du bekommst eine entsprechende Auskunft mit den dazugehörigen Ersatzteilnummern. Bestelle aber nicht bei Märklin direkt (Apothekerpreise). Es gibt verschiedene Internet – Shops, die viiiel günstiger sind.  
 
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Bernd Ruckaberle in 24. Januar 2007, 19:39:58
Hallo Gerhard,
Den 76200 von Uhlenbrock würde ich nicht nehmen, das der Motor nicht umgebaut werden muß ist der einzige Vorteil. Der größte Nachteil sind die schlechten Langsamfahreigenschaften wie halt bei den Allstommotoren mit drei Sterne Anker und Scheibenkollektor üblich (ich denke mal den hat sie noch verbaut).
Das Permanentmagnetfeld wird bei dem Decoder über die Feldspule erzeugt und dies hat einen hohen Stromverbrauch zur Folge, denn sobald der Motor angesteuert wird muß auch das Magnetfeld "stehen".  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: deraltecarlos in 24. Januar 2007, 19:59:11
Guten Abend Gerhard!

Ich hatte zuvor (aus der selben Überlegung heraus, mir evt. den Motorumbau zu sparen) meine E60 mit dem Uhlenbrock Decoder 75200 betrieben - Fahrverhalten und Fahrgeräusch (von der Motoransteuerung) waren schlicht grauenhaft  . Ob der 76200 um soviel besser ist, ich weiss nicht ...  
Die jetzige Kombination 5*-Antrieb mit dem Kühn T145 schnurrt jedenfalls seidenweich   über die Anlage!

Hoffe das hilft ein wenig bei Deinen Überlegungen.

Schönen Abend noch,

BG
Carlos  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Ralf Krapp in 24. Januar 2007, 21:32:12
Hallo Gerhard,
Märklin hat für die E63 wohl noch teile vorrätig, sonst gäbe es die Teileliste nicht. Und das ist die Fundstelle im Ersatzteilbereich: http://www.maerklin.de/service/produktservice/listengenerator.php?artikelnummer=3001  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: B.Michaelsen in 24. Januar 2007, 22:14:49
In Antwort auf:
Hallo Herr Michaelsen,
ich habe meine T145 alle mit Hochfrequenz angesteuert und die Kondensatoren eingebaut.
Was ist der Unterschied mit und ohne Kondensatoren?
 



Moin Hr. Dr.Schmidt !

Am Motorschild sind in der originalen Ausführung dieser Motoren 3 Kondensatoren mit dem Wert 1nF angelötet. Zwei davon gehen von den Motoranschlüssen nach Masse. Einer liegt zwischen beiden Anschlüssen. Den sollte man beibehalten.

Nach Messungen und Experimenten mit dem Kühn-Decoder und der Ansteuerung mit ca.16 kHz (CV9=0) stellte sich heraus, das Oberwellen dieser Frequenz ans Gleis gelangen. Dort können sie z.B. bei den alten Sinusdecodern durchaus Störungen verursachen. (Licht an/aus, langsames Losfahren etc)
Wenn man die beiden Kondensatoren gegen Masse weglässt ist dieser Effekt erheblich geringer, sodaß sich ein besseres Verhältnis aus Störung und echtem Signal ergibt. Meistens ist dann bereits das Fehlverhalten anderer Decoder beseitigt. Die Kondensatoren dienten ursprünglich der Funkentstörung der Motoren und haben sonst keinerlei Funktion !

Übrigens ist das bei ESU-Decodern, wie den Lokpiloten 1-3 genauso der Fall. Hier ist der Effekt aber noch stärker zu beobachten, weil die Ansteuerfrequenz entweder 15kHz oder sogar 30 kHz beträgt. (CV49 <Bit1>  0=15kHz 2=30kHz)

Es empfiehlt sich aber auf jeden Fall die Drosseln 2-3µH in den Motorzuleitungen drinzulassen, um die Störungen, die ja vom Motor auf den Decoder zurückgespielt werden, zu bedämpfen....

Ich hoffe, den Sachverhalt einigermaßen verständlich erklärt zu haben.

Mit den besten Grüssen

Bernd Michaelsen  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: B.Michaelsen in 24. Januar 2007, 22:20:13
Moin Gerhard !

Kann Dir gern Genaueres dazu sagen, schlage aber vor, dies auf dem E-Mail-Wege abzuklären....

Schreibe einfach  bernd@hamst.de  an und dann geht´s weiter !

Herzlichen Gruß

Bernd Michaelsen    
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Dr. J. Schmidt in 24. Januar 2007, 22:23:45
Hallo Herr Michaelsen,
Vielen Dank für Ihre ausührliche Antwort.
Dann werde ich mal gelegentlich bei der Wartung die Kodensatoren zur Masse auslöten.
Eine Störung konnte ich deswegen noch nicht feststellen, da ich nur T145 neben 4x 60902 und 1x Uhlenbrock 76200 in den Loks eingebaut habe.
Nochmals vielen Dank und eine gute Nacht.  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: daniel sieber in 25. Januar 2007, 08:24:57
Hallo Karl-Heinz,
Ich hatte einige von meinen alten Märklin Loks mit 75200
umgebaut. Die waren tatsächlich schlecht. Habe sie dann gegen 76200 umgetauscht. Diese sind viel besser. Die Laufeingenschaften sind zwar nicht die von einem 5 poligen Motor aber für meinem Geschmack genügend.
Grüsse,
Daniel  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: B.Michaelsen in 25. Januar 2007, 09:53:35
In Antwort auf:

Ich hatte einige von meinen alten Märklin Loks mit 75200
umgebaut. Die waren tatsächlich schlecht. Habe sie dann gegen 76200 umgetauscht. Diese sind viel besser. Die Laufeingenschaften sind zwar nicht die von einem 5 poligen Motor aber für meinem Geschmack genügend.




Moin Daniel !

Grundsätzlich möchte man mit einer Umrüstung und Digitalisierung doch zusätzlich auch eine  Verbesserung des Laufverhaltens  erreichen.

Dann ist die Verwendung eines Decoders für den Allstrommotor (Feldspule) wohl immer die falsche Wahl. Der 76200 ist ja nun nicht gerade ein Billigdecoder.

Da gibt es eine gute  Alternative für Sparwillige : Man nimmt den ESU Lokpilot V3.0 und rüstet den Motor mit dem HAMO-Polbügel aus. Dann bleibt der Motor unverändert, nur das Feld wird ersetzt. Anschliessend ist dieser Motor dann ordentlich lastgeregelt und der Umbau ist für ca. 30 €uro erledigt. Die Lok kann anschliessend in Motorola II , DCC 28 oder 128 FS gefahren werden und auch im SElectrix-Protokoll.

MS/CS - Fans können natürlich auch ein paar €uro mehr riskieren und den Lopi mfx einbauen.

Leider kommt der Kühn T145 und auch Märklin Decoder wie der 60902 nicht so gut mit diesem Motorumbau klar, wie der Lopi.
Ich halte jedoch den Komplettumbau zum 5poligen Hochleistungsmotor immer noch für den Besten.Bei einem Aufwand von 48 €uro ist man dann wirklich zufrieden.

Beste Grüsse

Bernd Michaelsen    
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Gerhard Mayer in 25. Januar 2007, 14:15:22
Ich danke Euch allen sehr herzlich für Eure Mühe.
Ich glaube, daß ich eine gute Lösung gefunden habe. Der Einbau eins 5*Motors dürfte größere Umbauten am Motor notwendig machen. Märklin führt in seiner Liste der umbaubaren Lokomotiven die Art. Nr. 3001 nicht auf. Auf der website http://www.ad-soft.ch/moba/_main_deu.html?textframe=http://www.ad-soft.ch/_main/moba/digital/decodermae/60903.html habe ich gefunden, daß dazu ein Spezialumbau notwendig ist.

Für andere dürfte das eine Herausforderung sein. Ich selbst als Laie ziehe es aber vor, den Motor zu belassen, einen Permanentmagneten und Lokpilot V3 einzubauen.
Auf das Ergebnis bin ich gespannt. Dazu gibt es ein Umbauset bei lokspital.de.

Ein größerer Aufwand rentiert sich für diesen Dinosaurier - der nur aus persönlicher Nostalgie noch eingesetzt wird - wahrscheinlich nixcht mehr.

Nochmals Danke an alle und liebe Grüße aus dem verschneiten Süden.

Gerhard

 
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Ernst Tischler in 26. Januar 2007, 12:06:51
Hallo,
Märklin bietet derzeit außerordentlich günstige Umbausätze an, ca. €40 mit 5-Planker, Motorschild und Decoder

sonst hätten auch Tams und Uhlenbrock einen lastgeregelten Decoder für Allstrommotore  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: B.Michaelsen in 26. Januar 2007, 12:56:10
In Antwort auf:
Ein größerer Aufwand rentiert sich für diesen Dinosaurier - der nur aus persönlicher Nostalgie noch eingesetzt wird - wahrscheinlich nixcht mehr.
 



Moin Gerhard !

Guter Weg. Zumal Du ja den 5poligen Hochleistungsmotor immer noch einbauen kannst, weil der LokPilot V 3.0 auch dazu hervorragend passt.
Dann hättest Du den Polbügel über.
Aber es gibt hier sicher jemand, der Dir den Hamo-Polbügel gerne abnimmt.
ich bin aber überzeugt, daß das garnicht so schlecht harmonisiert....

Herzlichen Gruß

Bernd Michaelsen  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Gerhard Mayer in 26. Januar 2007, 14:42:46
Den Märklinumbausatz hat mein Händler im September bestellt und bis heute ist dieser Artikel nach seinen Angaben nicht lieferbar. Zur 3001 (E63) paßt er meines Wissen s auch nicht. Da bin ich aber erst durch das Forum und weitere recherchen draufgekommen.

Trotzdem danke.
 
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Gerhard Mayer in 26. Januar 2007, 14:45:31
Danke Bernd.
 
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Wilfried Girmscheid in 26. Januar 2007, 17:29:04
Hallo Gerd

Die 3001 kann ohne probleme umgebaut werden , nur bei der unteren Schraube muß der Kopf etwas abgedreht werden.Bei mir läuft sie mit einem ESU-Dekoder bestens.
 Gruß aus Sayn
    Wilfried  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Gerhard Mayer in 29. Januar 2007, 08:53:44
Hallo Wilfried!

Lassen sich dabei die Glühlämpchen dimmen oder müssen diese ausgetauscht werden?

Gerhard  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Willi Korf in 29. Januar 2007, 10:51:05
moin, moin Gerhard,
bin zwar nicht Wilfried, aber die Glülampen wurde ich general austauschen. In einem Betrag oben habe ich die Nummer von digitalfähigen Lampen angegeben.  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: B.Michaelsen in 29. Januar 2007, 11:49:10
In Antwort auf:
moin, moin Gerhard,
bin zwar nicht Wilfried, aber die Glülampen wurde ich general austauschen. In einem Betrag oben habe ich die Nummer von digitalfähigen Lampen angegeben.  



Moin Willi !

In Antwort auf:
Dein Tip : 2 X 610080 Glühlampen, digitalfähig




Das ist zwar eine digitalfähige Lampe, leider aber passt sie nicht in den Sockel der 3001. Man müsste nun hier erst mal neue Lampensockel einbauen, was nur dann Sinn machen würde, wenn man gerne flackerfreies Licht an der Lok hätte. Dazu benötigt man ja einen massefreien Anschluss der Lampen.

Das ist wohl viel zu aufwändig für diese Lok .....

Herzlichen Gruß

Bernd Michaelsen    
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Willi Korf in 29. Januar 2007, 15:32:36
Moin, moin Bernd,
das mit dem Lampensockel habe ich vergessen zu erwähnen, ist aber auch logisch!?!  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Wilfried Girmscheid in 29. Januar 2007, 15:51:33
     Hollo Gerhard
Habe für diese Lok einen Lichtleiter angefertigtund zwei Led
eingebaut.
 Gruß aus Sayn
     Wilfried  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: B.Michaelsen in 29. Januar 2007, 23:16:06
In Antwort auf:
 Habe für diese Lok einen Lichtleiter angefertigtund zwei Led
eingebaut.
 



Moin Wilfried !

hast Du dazu den Lichtleiter von Fohrmann genommen ? (  ich meine den hier .... ).

Und wie lässt der sich verarbeiten ?

Gruß

Bernd Michaelsen  
Titel: Re: Lokdecoder
Beitrag von: Wilfried Girmscheid in 30. Januar 2007, 00:01:53
   Hallo Bernd
Den Lichtleiter habe ich aus Resten von Spritzlingen angefertigt.Zum biegen habe ich eine Heisluftpistole genommen und dann eingeklebt.
  Gruß aus Sayn
      Wilfried