Liebe Forumsmitglieder,
fange derzeit mit dem Bau einer Anlage an, und habe durch einen Zufall dieses Wochenende bemerkt, welche großen Geräuschunterschiede zwischen dem Märklin C-Gleis zum K-Gleis bestehen: das K-Gleis ist ja viel viel leiser als das C-Gleis!
Ich habe schon einen voll ausgearbeiteten Plan (Wintrack) auf Basis des C-Gleises gemacht und auch bereits diverse allerdings noch größtenteils OVP Teile vom C-Gleis, aber der Geräuschvorteil war so riesig, dass ich kurz davor bin, auf das K-Gleis zu wechseln.
Habe gemerkt, dass die Gleisgeometrie C-Gleis zu K-Gleis leider diverse Unterschiede aufweist, und ich wohl in Wintrack neu planen müsste.
Ich habe das C-Gleis nicht nur mit 3mm Kork und sogar 6mm Resorb Platten von IMT-Lenzen gedämmt, aber der Geräuschpegel vom C-Gleis ist - bei gleichem Untergrund! - stets viel höher geblieben.
Mein Fragen an das Forum:
1. Kommt dieser Geräusch-Unterschied alleine durch den festen Böschungskörper des C-Gleise ?
2. Gibt es Nachteile beim K-Gleis im Vergleich zum C-Gleis, die ich bisher übersehen habe?
3. Wie lange wird Märklin das K-Gleis wohl noch produzieren?
4. Werde mit WinDigiPet auch Rückmeldungen brauchen; auch hier scheint das K-Gleis Vorteile zu haben, weil man die beiden Schienen nicht wie beim C-Gleis alle trennen muss. Gibt es sonst noch Vor- oder Nachteile?
Mit freundlichen Grüßem
Thies Frahm
Hallo Thies,
meine Anlage besteht zu 99% aus C-Gleis, das auf 2mm Kork liegt. Einige Brücken und Anschlußgleise im BW sind K-Gleis ausgeführt. Auch mir ist der deutlich hörbare Geräuschpegel aufgefallen, allerdings habe bei mir die Vorteile des C-Gleis doch überwogen.
C-Gleis:
Vorteile
- Profilhöhe und Form is nahezu 1:87
- elektrische Betriebssicherheit
- Lötfahnen z.B. zum anlöten der RMK
- liegt stabil - kein anschrauben o.ä.
- betriebssichere Weichenantriebe
Nachteile
- kein Flexgleis
- lauter als K-Gleis
- keine schlanke DKW
- Böschung muß farblich nachbehandelt werden
K-Gleis:
Vorteile
- leise
- schlange DKW
- Flexgleis verfügbar
Nachteile
- unzuverlässige Weichenantriebe
- elektrisch nicht so zuverlässig - Korrosion und Spannungsabfall an den Schieneverbindern
- Profil zu globig
- größerer Aufwand um Anschlüße (z.B. RMK) unsichtbar und sicher anzubringen
So nun mußt Du für Dich entscheiden was Dir wichtiger ist. Beide Gleise haben Pros und Cons. Wobei meine Aufstellung sicher nicht vollständig ist und es auch andere Meinugen dazu geben wird.
Wenn Dir der Geräuschpegel sehr wichtig ist, dann probiere doch z.B. auch mal Roco Loks, die fahren fast geräuschlos. Dies liegt zum Großteil am Schleifer. Mit ein wenige Geschick kann man aber auch die Schleifer an M-Loks leise bekommen (s. Beiträge zum Thema Flüsterschleifer).
Ich hoffe, das hilft Dir erst mal und werde mich nun aufs Ohr legen.
Gute Nchat und Grüße
Stefan
Hi Stefan
Bei den nachteilen von dem K-Gleis kann ich dir nicht zustimmen,die Weichenantriebe sind genau so unsicher oder sicher wie beim C-Gleis,das Profil der Schiene ist das selbe,Schrauben habe ich keine aber beim C-Gleis!
Gruß aus SAYN (auf gepackten Koffer sitzent)
Wilfried
Guten Morgen,
die Aussage mit den gleichen Schienenprofilen bei C und K stimmt nicht.
K-Gleis ist höher, schau doch einfach das Übergangsgleis an, da sind sogar die Schienenstränge getrennt worden
Hallo,
In Antwort auf:
Nachteile
- unzuverlässige Weichenantriebe
Man wird ja nicht gezwungen, die Originalantriebe zu kaufen. Ich kenne eine wunderschöne K-Gleisanlage (Churer Modellbahner), wo die Weichen mit Servoantrieben äusserst zuverlässig geschaltet werden.
Zum C-Gleis noch folgendes. Ich habe einiges C-Gleismaterial von Trix, das bis auf die Pukos und Profile identisch ist mit dem Märklin C-Gleis (auch das Trixgleis hat den Märklin Schriftzug im Hohlkörper). Was mir am C-Gleis nicht gefällt, sind die stumpfen Schienenstösse, die keine Verbindungslaschen von Schiene zu Schiene haben. Das führt dazu, dass, vor allem auch in Kurven, die Schienen nicht ganz exakt aufeinander stossen wie das bei Schienen mit verbindungslaschen der Fall ist. Für temporäre Anlagen spielt das keine Rolle, da sind diese C-Gleise wunderbar, für fest aufgebaute Anlagen kommen für mich nur Gleissysteme mit Flexgleisen in Frage, bei Märklin dann eben das K-Gleis. Mit Flexgleisen und Weichen lassen sich schöne Gleisbilder aufbauen, ohne die strenge Geometrie der "Stückelgleissysteme".
Gegen den Schall bei C-Gleisen (aber auch z.B. beim Roco geoLine) hilft nur das auffüllen der Resonanzräume in den Bettungen. Wird das nicht gemacht, wirken die Hohlkörper wie "Lautsprecher".
mit freundlichen Grüssen
Gian
Das C- Gleis hat noch einen Nachteil: Möchte man bei einer fertigen Anlage nachträglich beiuspielsweise einen Anschluss anbringen, so muss man die halbe Anlage auseinanderschrauben, bis man die Gleise wie vorgeschrieben knicken kann, um sie auseinanderzunehmen. Man darf sie nicht wie übliche Gleise auseinanderziehen, sonst gehen sie kaputt.
Hallo Herr Kirner,
Zitat:
Vorteile
- leise
- schlange DKW
- Flexgleis verfügbar
Nachteile
- unzuverlässige Weichenantriebe
- elektrisch nicht so zuverlässig - Korrosion und Spannungsabfall an den Schieneverbindern
- Profil zu globig
- größerer Aufwand um Anschlüße (z.B. RMK) unsichtbar und sicher anzubringen
Nachteil Korrosion kann ich nicht nachvollziehen.
Spannungsabfall auch nicht, weil man ja eh in gewissen Abständen Strom zuführt.
Anschlüsse - RMK sind ganz leicht - auch nachträglich! - anzubringen. Und dies zentimetergenau. Beim C-Gleis geht dies - wenn eingebaut - überhaupt nicht. Wie soll man an die Kontakte im Gleis herankommen?
Rethorische Frage: wie wechselt man eigentlich den Antrieb in einer eingebauten C-Gleis-Weiche aus wenn er kaputt ist?
Hallo Zusammen,
wie ich schon geschrieben habe, gibt es dazu wie immer im Leben unterschiedliche Meinungen. Meine habe ich versucht aufzuschreiben um Thies ein wenig zu helfen seine eigene zu bilden. Das hier gleich ein Glaubenskrieg entbrennt bin ich vom WDP Forum nicht gewohnt. Egal, einiges ist mir aber noch eingefallen, wenn ich die Beiträge lese.
1) Ich erinnere mich noch gut an Beiträge über Probleme mit Märklin Weichenantrieben für K-Gleise. Abhilfe mögen da andere Antriebe sein wie Gian schon geschrieben hat.
2) C-Gleis Weichenantriebe kann man leicht wechseln indem man in das Trassenbrett eine Aussparung unter den Weichen anbringt. Das erlaubt einen Wechsel ohne auch nur die Landschaft oder Schotter überhaupt anfassen zu müssen
3) Kabel und Anschlüsse sind unsichtbar verborgen im Schotterbett
4) Das Schotterbett läßt sich mit etwas losem Schotter und Farbe hervorragend suppern und steht einem bettungslosen Gleis optisch in nichts nach.
5) Bei K-Gleis kann es nach dem supern zu Korrosionsproblemen an den Schienenverbindern kommen.
Regelmäßige Einspeisung schafft hier nur bedingt Abhilfe, da diese ja nicht bei jeder Schiene erfolgt.
6) Bei C-Gleisen soll an den Kontaktlaschen bei älteren Gleisen, laut einem unserer Kollegen auch schon Korossionsproblem aufgetreten sein, dies kann ich allerdings bisher nicht nachvollziehen.
Wie gesagt sind das Alles meine Meinungen und ich bin wie viel andere auch, sehr zufrieden mit dem Gleis.
Grüße
Stefan
Hallo!
In Antwort auf:
so muss man die halbe Anlage auseinanderschrauben, bis man die Gleise wie vorgeschrieben knicken kann, um sie auseinanderzunehmen. Man darf sie nicht wie übliche Gleise auseinanderziehen, sonst gehen sie kaputt.
Da hat jemand noch nie mit C- Gleis gebaut, wenn solche Behauptungen aufgestellt werden.
Eine Länge von 3- 4 Gleisen reiße ich einfach seitlich aus einer Gleisharfe heraus, wenn ich da ran muss. Danach lege ich die Schienen seitlich im Bogen wieder hin und schiebe alles wieder zusammen. Versucht das mal beim K- Gleis! Da bleibt nicht ein Schienenverbinder heile. Man darf das C- Gleis außer nach unten in jeder Richtung auseinander knicken oder ziehen. Mit "nach unten" meine ich, wenn ein Gleis auf der Platte liegt und das Andere über die Platte herausragt. Dann darf man nicht nach unten knicken. Ich habe noch kein Gleisstück auf dem Gewissen.
Ferner habe ich gelesen, dass die Weicheantriebe von K- und C- Gleis gleichermaßen "gut" sind. Warum wird dann beim K- Gleis so viel Aufhebens wegen den Antrieben gemacht und beim C- Gleis nicht? Meine Antriebe laufen seit 2002 ohne jede Störung, obwohl täglich gefahren wird.
Einzig bei eingeschotterten Gleisen wird es schwieriger, wenn man nachträglich Anschlüsse anbringen oder einen Weichenantrieb auswechseln will. Einen passenden Ausschnitt in der Trasse unter der Weiche schafft hier Abhilfe. Ich musste allerdings bis heute keinen Antrieb tauschen, reparieren oder gängig machen. Auf Flexgleise und eine schlanke DKW muss man leider verzichten.
Ich habe nur um die Drehscheibe herum K- Gleise gelegt und dabei die "Zusammensteckunfreundlichkeit" kennen gelernt. Diese fitzligen Kontakte sind für schlechte Stromweiterleitung geradezu vorgesehen. Beim C- Gleis habe ich ca. alle 5 Meter eine neue Stromeinspeisung gemacht, das reicht völlig aus.
Ich würde mich jederzeit wieder für das C- Gleis entscheiden.
Gruß Achim
Hallo,
ich bin auch der Meinung, dass hier das C-Gleis zu schlecht dargestellt wird. Ich trenne pro Gleis unten zwei Verbindungen ruck zuck mit dem Seitenschneider und stecke den RMK mittels Kabelschuh (Flachsteckhülse- gibts bei Reichelt oder Conrad für lau) an, fertig. Oben sind die Schienen eh leicht getrennt, da sie nicht ganz aufeinanderlaufen.
Während ich so ruck zuck die Schienen mit Rückmeldern ausstatte, hocken die K-Gleiser noch mit dem Dremel da und flexen Trennungen in die Schienen, vom anlöten der RMKs irgendwo an den Schienen ganz zu Schweigen....
Bevor jetzt aber wieder welche schreiben, ich löte das beim K-Gleis ganz einfach und schnell hin, sei gesagt, für mich war es im Vergleich zum C-Gleis nicht nur doppelt, sondern zig-facher Aufwand.
Aber K- oder C- muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich empfehle nur mal auf 3 Metern mal 6 Rückmelder zu bauen, einmal mit K-Gleis , einmal mit C-Gleis. So habe ich es gemacht und mich dann ganz klar für C entschieden, das man auch eben einschottern kann, wenn die Optik stört.
Also jeder mal diesen test machen und sich dann selber entscheiden....
Grüße Dieter
Hallo aller seitz!
Auch ich bin ein Freund des C-Gleises. Hier mal eine Aufnahme wie ein eingeschottertes C-Gleis aussehen kann.
Gruß Björn
Hallo,
lt. den Forumsbeiträgen gibt es besser oder schlechter hier nicht.
Ich habe nur K-Gleise, würde aber in den verdeckten Bereichen nur C-Gleis nehmen und in den sichtbaren Gleisen eher die K-Gleise mit schlanken Weichen und Flexgleisen.
Man könnte wohl auch im sichtbaren Bereich bei Standardbögen die C-Gleise nehmen und mit Übergangsgleisen auf K-Gleis wechseln und umgekehrt.
Ich habe dies aber optisch und praktisch nicht probiert.
Mit freundlichen Grüßen
Dr.J.Schmidt
In Antwort auf:
Beim C- Gleis habe ich ca. alle 5 Meter eine neue Stromeinspeisung gemacht, das reicht völlig aus.
Ich würde mich jederzeit wieder für das C- Gleis entscheiden.
Moin Achim !
Ich auch !
Ich baue gerade eine Anlage neu auf mit C-Gleis, weil der Besitzer ständig Ärger mit dem K-Gleis hatte. Korrodierte Kontakte, ständig defekte Weichenantriebe (der hat halt welche von Märklin drin) und ähnliches.
So sorglos Gleismaterial verlegen, bearbeiten und benutzen konnte er bisher eben nicht.
Herzlichen Gruß
Bernd Michaelsen
Hallo, ich fahre seit 10 Jahren mit C-Gleis und habe Null Probleme. Keinen von 75 Weichenantrieben je ausgetauscht und keine Entgleisungen bei DKW`s. Im Verein fahren wir K-Gleis, jetzt müssen alle Weichenantriebe ausgetauscht werden, weil kaum noch eine Weiche richtig funktioniert. Das Geräuschproblem liegt auch am Fabrikat M. Roco-Loks hört man kaum. Und übrigens: Stellt Euch mal neben eine Eisenbahnstrecke im richtigen Leben. Aber hallo, da kannste was hören. (Warum wohl werden Lärmschutzwälle gebaut). Danke auch für den Hinweis, dass das C-Gleis zum Spielen für Kinder entwickelt wurde! Ich werde zwar immer älter, aber hoffentlich nicht erwachsen.
Gruß
Peter Gaerdes
Hallo noch mal!
In Antwort auf:
Danke auch für den Hinweis, dass das C-Gleis zum Spielen für Kinder entwickelt wurde! Ich werde zwar immer älter, aber hoffentlich nicht erwachsen.
Das stimmt auch nicht so ganz, ich hatte das großzügig überlesen....
Dann stellen wir das eben jetzt noch richtig:
Märklin hatte seinerzeit das Gleis für die Alpha- Bahn gedacht. Da aber die "großen" Modellbahner reges Interesse an dem Gleis zeigten, wurde das Alpha Gleis weiter entwickelt. Heraus kam dann das C- Gleis. Die beiden Gleistypen passen nur bedingt zusammen, es ist nicht das Gleiche.
Gruß Achim
Hallo,
vielen Dank zunächst für die anregenden Beiträge! Es wurde jetzt beim K-Gleis viel über den Aufwand geschrieben, den RM unter Gefummel "anzulöten". Was spricht gegen die Verwendung des Artikels Mä 7500 Masseanschluss, den man auf eine, die "RM-Schiene" einfach nur aufsteckt?
Zum Isolieren könnte man Fleischmann 6403 Isolierschienen-Verbinder benutzen?
Und was muss man bzgl. RM bei den K-Gleis Weichen beachten?
Gruss
Thies
Hallo Thies,
"gefummel" beim Herstellen von RMK geibt es höchstens beim C-Gleis: An jeder Schiene die Brücken rausknipsen, dann die roten "Pöpsel" reinfummeln, an den Schienenstößen das Schienenprofil ein wenig kürzen, damit es durch Temperaturunterschiede (und den damit verbundenen Längenänderungen) nicht zu ungewollten Überbrückungen kommt und dann von unten das Kabel anbringen (Löten oder stecken).
Beim K-Gleis geht das viel schneller und vor allem zur Not auch auch noch nachträglich wenn das Gleis schon liegt. Zweimal mit dem Dremel flexen und anlöten. Das sind pro RMK keine 60 Sekunden...
Hi Jürgen
und erst wenn ein Kabel gebrochen ist!
Gruß aus SAYN
Wilfried
In Antwort auf:
Hallo noch mal!
In Antwort auf:
Danke auch für den Hinweis, dass das C-Gleis zum Spielen für Kinder entwickelt wurde! Ich werde zwar immer älter, aber hoffentlich nicht erwachsen.
Das stimmt auch nicht so ganz, ich hatte das großzügig überlesen....
Dann stellen wir das eben jetzt noch richtig:
Märklin hatte seinerzeit das Gleis für die Alpha- Bahn gedacht. Da aber die "großen" Modellbahner reges Interesse an dem Gleis zeigten, wurde das Alpha Gleis weiter entwickelt. Heraus kam dann das C- Gleis. Die beiden Gleistypen passen nur bedingt zusammen, es ist nicht das Gleiche.
Gruß Achim
Hallo Herr Mühlhaus,
kleine Ergänzung gefällig? Die C-Gleis-Entwicklung hat etwas mit dem M-Gleis zu tun. Es ist nämlich der Nachfolger dessen.
Wenn Sie die damaligen Ankündigungen zum C-Gleis lesen, wird Ihnen das Spielgleis bewußt. Und: kennen Sie irgendein Gleissystem, wo man die Gleise so einfach blind zusammenstecken kann? Das können selbst kleine Kinder. Das Gleis ist sozusagen kindgerecht unkaputtbar. Und darum ging es - anfangs! Man wollte wieder mehr Kinder an die Modellbahn heranführen. Das ist dann auch gelungen und Papa hat mit diesem System weitergemacht. So einfach war das.
Deshalb kam das Interesse der "großen" Modellbahner erst viel später, als das Gleis schon lange auf dem Markt war. Und weil die Nachfrage so groß wurde, wurde das System weiterentwickelt.
Definition Spielgleis: Kinder können auch mit den Gleisen selbst spielen (dauernd neu auf- und abbauen, Gleisfiguren erstellen etc., und auch Züge über die Gleise fahen lassen. Man beobachte mal Kinder auf Messen/Ausstellungen, was die da mit dem C-Gleis alles anstellen ....
Nichts für ungut. Ist meine Meinung aus der Erinnerung von damals.
Hallo Jürgen,
kannst Du mir sagen, wo genau Du den RM anlötest, und wo genau Du flexst?
Vielleicht hast Du ein Bild??!
DANKE!!
Gruss
Thies
Hallo Thies,
In Antwort auf:
Was spricht gegen die Verwendung des Artikels Mä 7500 Masseanschluss, den man auf eine, die "RM-Schiene" einfach nur aufsteckt?
Die Märklin-Masseanschlüsse sehen nicht gerade optimal aus und müssen ggf. noch "unsichtbar" gemacht werden. Das eigentliche Problem ist aber ein anderes: sie sind aus Kupfer, welches leider je nach Umweltbedingungen mehr oder weniger schnell korrodiert (siehe Kupferdachrinnen oder "grüne" Kupferdächer). Kontaktschwierigkeiten sind früher oder später zu erwarten. Ich habe dieses Problem durch einen Trick, der pro Anschluß zusätzlich zum Kaufpreis ca. 1,50 € gekostet hat, gelöst. Ein Goldschmied hat mir 50 neu erworbene (also noch schön blanke) Anschlüsse einfach vergoldet. Ich habe keinerlei Kontaktprobleme und der größte Vorteil ist die vergleichsweise einfache Montage auch in schwer zugänglichen Bereichen. Allerdings ist hierbei zu beachten, dass diese Aussage nur für das K-Gleis mit dem Vollprofil gilt, weil dies aus nicht korrodierendem Edelstahl ist. Die älteren K-Gleise mit Hohlprofil korrodieren leider, so dass auch beim Übergang Schienenprofil-->vergoldeter Masseanschluss Probleme nicht ganz auszuschließen sind. An gut zugänglichen Stellen bevorzuge ich hier daher das Anlöten am Schienenverbinder. Wie man hier gut löten kann ist im Forum an vielen Stellen ausführlich beschrieben.
In Antwort auf:
Zum Isolieren könnte man Fleischmann 6403 Isolierschienen-Verbinder benutzen?
Diese Plastikverbinder sind nach meinen Erfahrungen bestens geeignet, wenn man die zu trennenden Gleise auseinander ziehen kann. Ist dies zu umständlich oder zu aufwändig, weil bereits fest eingebaut, kommt man an der Trennscheibe nicht vorbei.
MfG aus Neustadt an der Weinstraße
Jürgen Martin
Hallo Thies,
das wo wird daduch bestimmt, wo der RMK im Gleis liegen soll. Wenn man nicht gerade durch eine Verbindungslasche flext, kann man das K-Gleis überall trennen. Beim Flexgleis welches im Bogen verlegt ist, sollten die Profile vorher mit etwas Klebstoff fixiert werden, denn das Gleis liegt unter Spannung.
Anlöten tue ich, wenn vorhanden am Schienenverbinder, wenn keiner in der Nähe ist halt direkt am Profil. In dem Fall benutze ich (sparsam) etwas Verzinnungspaste (aus dem "Klempnerbedarf"). Okay in dem Fall dauert es 90 sekunden, denn diese Lötenstellen müssen sehr sorfältig gereinigt werden. Das löten an Schienenverbindern ist aber gar kein Problem...
Hi Thies
Klemme alle Kabel zwieschen Gleis und Bett ein. Das Kabel wird am ende gut verzinnt,dann gekürztdas es nur noch solange ist wie das Gleis breit,mit einem Schraubenzieher hebe ich das Gleis etwas an und klemme das Kabel ein.Hält bei mir schon über 5 Jahre und ist fast unsichtbar.
Gruß aus SAYN
Wilfried
Guten Morgen Jürgen,
K-Gleise neuerer Produktion haben keine Kupferlaschen für den Mittelleiter mehr. Neuerdings sind diese auch aus Edelstahl, sodaß das Problem der Korrosion wohl gebannt ist. Aber auf das Vergolden der Kontakte muß man auch erst einmal kommen!!!
@ Thies: Am besten lötet man den Draht, besser noch: die Litze, an den Schienenverbinder an, die sind nämlich nur aus Blech.
Hallo Peter,
die von Dir angesprochene Edelstahlausführung betrifft die Mittelleiter-Verbindung und m.E. nicht die Märklin-Masseanschlüsse Artikel.Nr. Mä 7500, die man von der Seite zwischen zwei Schwellen direkt unter das Schienenprofil klemmt. Diese Masseanschlüsse sind immer noch aus Kupfer.
MfG aus Neustadt an der Weinstraße
Jürgen Martin
Hallo Jürgen,
Du hast Recht: Wer lesen kann ist klar im Vorteil!!! Diese Masseverbinder hatte ich gar nicht mehr benutzt, erstens weil sie mir zu plump sind und zweitens auch manchmal recht locker sitzen.
Hallo Peter,
das "lockere Sitzen" dieser Verbindungen kann verhindert werden.
Die Masseanschlüsse besitzen mittig eine ca 1/2 mm breite Zunge, die man mit einer dünnen Schraubendreherklinge etwas nach oben biegen kann. Wenn man das vor dem Einschieben macht, sitzen die Masseanschlüsse bombenfest.
Mit dem plumpen Aussehen hast Du natürlich Recht. Optische Nacharbeit ist daher an sichtbaren Anlageteilen angesagt.
MfG aus Neustadt an der Weinstraße
Jürgen Martin
Hallo Herr Ezada!
In Antwort auf:
kleine Ergänzung gefällig? Die C-Gleis-Entwicklung hat etwas mit dem M-Gleis zu tun. Es ist nämlich der Nachfolger dessen.
Haben wir uns fast gedacht..... 
In Antwort auf:
Wenn Sie die damaligen Ankündigungen zum C-Gleis lesen, wird Ihnen das Spielgleis bewußt. Und: kennen Sie irgendein Gleissystem, wo man die Gleise so einfach blind zusammenstecken kann?
Jawohl, habe ich gelesen. Und weil das so einfach geht, ist das für echte Modellbahner natürlich nichts. Schon einleuchtend. Die Verletzungsgefahr, die vom Metallgleis (K- Gleis auch) haben Sie vergessen zu erwähnen.
In Antwort auf:
Das ist dann auch gelungen und Papa hat mit diesem System weitergemacht. So einfach war das.
Nö, war es eben nicht. Wieso wurde das Alpha- Gleis dann noch einmal überarbeitet? Wenns dem Papa so recht gewesen wäre, hätte Märklin sicher nichts mehr geändert.
Ich habe noch einen Prellbock vom Alphagleis, der will nicht so recht ans C- Gleis passen. Er rastet nicht richtig ein und fliegt, weil unter Spannug, sofort weg, wenn man sachte dranfährt.
Alpha- und C- Gleis sind völlig verschiedene Schuhe.
Hab ich vielleicht noch was vergessen?
Gruß Achim Mühlhaus
Hallo Moba-Freunde,
wie man sieht, gibt es verfechter fürs C- und fürs K-Gleis und man hat hier viele Pro und Contras gelesen.
Ich konnte mich lange auch nicht entscheiden und habe dann den von mir weiter oben beschriebenen Test gemacht, also einfach mal 3 Meter vom jeweiligen Gleis mit 6 RMKs ausstatten.
Danach sieht jeder was ihm am besten liegt.
Grüße Dieter
PS: Weil ich hier immer wieder lese, dass das Auswechseln von Weichenantrieben beim C-Gleis wenns verlegt ist nicht möglich sei, dann erwähne ich nur Aussparungen an den entsprechenden Bereichen, dann geht das natürlich auch problemlos.
Hallo,
In Antwort auf:
"gefummel" beim Herstellen von RMK geibt es höchstens beim C-Gleis: An jeder Schiene die Brücken rausknipsen, dann die roten "Pöpsel" reinfummeln, an den Schienenstößen das Schienenprofil ein wenig kürzen, damit es durch Temperaturunterschiede (und den damit verbundenen Längenänderungen) nicht zu ungewollten Überbrückungen kommt und dann von unten das Kabel anbringen (Löten oder stecken).
genau auch darum würde ich nie das MäTrix C-Gleis für meine Anlage verwenden. Wäre ich Märklinbahner, müsste ich wenigstens bei einem von meinen zwei für das "ESU-Programmer-Programmierbrett" (siehe Bild unten) gekauften Märklin C-Gleisen auf einer Seite nicht leicht kürzen, das Schienenprofil wurde bereits 3 mm zu kurz geliefert
. Mir hat jedenfalls der Aufwand für die Verkabelung des Märklin-C und des Trix-C Gleises gereicht, da schätze ich doch die Verkabelung meiner Gleise ohne Bettung auf der Anlage um so mehr.
In Antwort auf:
Beim K-Gleis geht das viel schneller und vor allem zur Not auch auch noch nachträglich wenn das Gleis schon liegt. Zweimal mit dem Dremel flexen und anlöten. Das sind pro RMK keine 60 Sekunden...
Ohne "Dremel" könnte ich beim Gleisbau nicht mehr leben. Ich montiere zuerst die Gleise ohne jegliche Trennstellen. Dann wird ausgiebig mit dem ganzen Fahrzeugpark getestet, vor- und rückwärts, schnell und extrem langsam. Erst wenn alles absolut perfekt läuft, werden die Trennstellen "gedremelt" und die Meldeabschnitte an die GBM's angeschlossen (vor dem "Dremeln" fixiere ich die Schienenprofile beidseits der Schnittstelle mit etwas Sekundenkleber an den Kunststoffschwellen und -schienennägel). Stellt sich heraus, dass ein "Schnitt" trotz Überlegungen ein paar cm am falschen Ort ist, wird die Trennstelle fast wie beim echten Gleisbau einfach wieder zusammengeschweisst (gelötet). Dank Neusilbergleis auch kein Problem. Auf diese weise geht der Gleisbau schnell und einfach, ohne Isolierverbinder die bei Flexgleisen in Kurven sowieso nicht zu gebrauchen sind.
Man soll das Gleis nehmen, das einem persönlich gefällt und so schätze ich mein Trix-C Gleis für temporäre Aufbauten wirklich, für meine Anlage könnte ich mir das aber nie und nimmer vorstellen weil ich Liebhaber von Flexgleisen bin. Nur dank einem sehr günstigen Kauf (fast geschenkt) von Stückelgleisen und Weichen von einem Kollegen, der von H0 auf LGB gewechselt hat, habe ich natürlich auch diese Stückelgleise verbaut. Zum Normalpreis habe ich aber noch nie solches gekauft.
Das Wort "Glaubenskrieg" passt nicht zu diesem Thema, weil ich da keinen "Krieg" sehe sondern nur verschiedene, persönliche Ansichten. Ich habe schon Anlagen mit Märklin-C Gleis gesehen, die wirklich sehr gut aussahen - nur für den Aufwand, um das zu erreichen, bin ich schlicht zu faul
. Schade finde ich beim Märklin K-Gleis nur, dass die Schienenprofile nicht aus Neusilber sind, aber da ich ja keine Pukos brauche bin ich mit dem Roco-Line ohne Bettung Gleis mehr als zufrieden. Ideal wäre meiner Meinung nach Roco-Line o.B. oder Peco-Gleis mit Pukos - wäre ja eine sinnvolle Programmerweiterung der beiden Hersteller..
mit freundlichen Grüssen
Gian
Moin, moin Jürgen,
meine neue Anlage verfügt über beide Schienensysteme und ich kann Dir nur beipflichten. Jetzt habe ich mich aber schon mit C-Gleisen eingedeckt, der Verlust bei Verkauf der C-Gleise wäre zu groß, deshalb behalte ich diese und baue damit weiter.
Bei Lötproblemen empfehle ich das Löt-,,Ö"l von der Firma Sommerfeld, Bestellnummer 082, mit diesem ,,Öl", kann man(n) fast alles löten. V2A bzw. V4A habe ich noch nicht gelötet, aber auch dieses soll möglich sein.
Hallo,
also für den Motivierten, aber noch nicht so Ausgebufften mit 1 Mio Stunden Bauerfahrung: Kann mir einer noch einmal genauer erklären, was denn bitte schön mit "dremeln" beim K-Gleis gemeint ist?? Dremel ist eine Flex(?), und mit der mache ich am K-Gleis was genau bitte ??
Gruss
Thies
In Antwort auf:
also für den Motivierten, aber noch nicht so Ausgebufften mit 1 Mio Stunden Bauerfahrung: Kann mir einer noch einmal genauer erklären, was denn bitte schön mit "dremeln" beim K-Gleis gemeint ist?? Dremel ist eine Flex(?), und mit der mache ich am K-Gleis was genau bitte ??
Hallo Thies,
Du hast richtig vermutet. Dremel ist die Flex u.A.für die Moba. Hiermit trennst Du das K-Gleis um mehrere Gleisabschnitte zu erhalten,
Moin, moin Thies,
mit dem "Dremel" werden Gleise getrennt und sogenannte "Trennstellen" eingerichtet. Siehe Anhang.
Hallo,
"Dremel" ist das :
HomepageDieses Instrument ist nicht nur zum Gleise trennen gut geeignet sondern auch zum fräsen usw. Für den Modellbauer ein muss.
mit freundlichen Grüssen
Gian
Hallo an alle "Dremeler",
da wir jetzt schon beim "Dremeln" sind eine Zusatzfrage:
Beim Fräsen entsteht ja eine nicht unerhebliche Menge von zunächst sehr heißem Metallstaub (der gesamte Schlitz ist ja dann Staub). Dieser Staub verteilt sich im ganzen Raum und hat eigentlich auf der Anlage nichts zu suchen. Ich benutze derzeit einen feuchten Lappen, den ich direkt in die Flugbahn der Partikel lege. Dann wird viel, aber nicht alles aufgefangen. Kann man hier eigentlich einen Staubsauger verwenden oder ist das mit einer
Brandgefahr im Staubsaugerbeutel verbunden

?
Hat hier jemand Erfahrung oder vielleicht eine bessere Idee.
MfG aus Neustadt an der Weinstraße
Jürgen Martin
Hallo,
Richtig, es gibt Metallstaub in der Umgebung des Schnittes. Der Beweis dafür war der Inhalt in meinem TurboSaugwagen, wo nebst Staub, kleinen Plastikteilen auch Metallstaub festzustellen war.
Normalerweise sauge ich aber den Schnittabfall mit dem Haushalt- bzw. MOBARaum Staubsauger problemlos zusammen und das seit vielen Jahren, ohne dass es zu Sicherheitsproblemen gekommen wäre.
mit freundlichen Grüssen
Gian
Hallo Gian,
mir ging es nicht um den Staub, der sich irgendwann abgesetzt hat und dann insbesondere aber eben nicht nur in der Nähe der Frässtelle liegt, sondern um das Absaugen direkt während des Fräsens, damit der Staub sich erst gar nicht im Raum bzw. auf der Anlage verteilen kann und hier war die Frage, ob der heiße und ggf. sogar glühende Staub auf seinem Weg zum Staubbeutel soweit abkühlt, damit nichts in Flammen aufgeht. Der Staubsauger wirkt ja im Beutel wie ein Haartrockner (Föhn) im Gartengrill.
MfG aus Neustadt an der Weinstraße
Jürgen Martin
Hallo Jürgen,
In Antwort auf:
......sondern um das Absaugen direkt während des Fräsens, damit der Staub sich erst gar nicht im Raum bzw. auf der Anlage verteilen kann
Verstanden
.
Bislang hatte ich nicht das Gefühl, dass der Metallstaub beim Gleistrennen im ganzen MOBA-Raum verteilt wird. Viel mehr Sägestaub gibt es beim Bohren und Sägen in den Sperrholzplatten usw. Aber auch da sauge ich erst nach dem bohren und sägen. Da meine Anlage immer noch im Aufbau ist hat es auch noch keine Landschaft usw., so kann ich allf. Staub doch grosszügig absaugen. Grundsätzlich habe ich aber mit dem Staub vom Schienensägen und Holz bearbeiten kein Problem im MOBA-Raum.
Dass das bisschen Metallstaub beim direkten absaugen beim "Dremmeln" ein Brandrisiko sein könnte, glaube ich weniger, da die glühenden Teile sehr schnell abkühlen. Trotzdem werde ich das nicht machen weil ich den geringen Staub nach dem sägen schneller abgesaugt habe als der Aufbau des Absaugschlauches an der Schnittstelle.
mit freundlichen Grüssen
Gian
Hallo Jürgen,
ich bin zwar kein Feuerwehrfachmann, aber ich würde auf keinen Fall den "gedremelten" Staub unmittelbar absaugen. Man sollte auch bedenken, dass durch die Saugluft nicht etwa das Glühen des Feinstaubs erlischt, gerade das Gegenteil ist der Fall. Der Staubsaugerbeutel könnte schon mal in Brand geraten. Allerdings sind heute die Schlauchleitungen durchschnittlich 1,5 m lang. Das dürfte dann doch ausreichen, um nicht mehr glühende Teile in den Beutel zu befördern. Kurzum, ich würde das direkte Absaugen nicht machen.
Hallo Jürgen, hallo Ralf,
um den niedrigenergetischen Schleifstaub müßt íhr Euch wirklich keine Sorgen machen. Die Partikel sind kleiner als die, die Ihr beim Abbrennen einer Wunderkerze beobachten könnt - und wie weit entfernt vom Draht der Kerze glühen die noch? ich habe beim Dremeln noch nie einen nennenswerten Funkenflug erzeugen können. Im Übrigen ist der Saugluftstrom des Staubsaugers so stark daß die Partikel mit Passieren der Mündung des Saugschlauchs schon Raumlufttemperatur angenommen haben. Also keine Sorge Jürgen, Du kannst direkt ohne Gefahr absaugen.