Hallo Mobafreunde,
Seit gut einer Woche bestitze ich auch Windigipet.
Meine Anlage, (3-Leiter) steuere ich mit der ESU ECOS.
Nachdem ich mich mit dem Programm und dem Handbuch beschäftigt habe, funktioniert der Ablauf auch schon ganz gut.
Nun zu meinen zwei Fragen:
- auf meiner Anlage sind die Kontaktgleise für die Rückmeldung (S88) alle ca. 10cm lang.(die 10cm reichten bei meiner alten Steuerung völlig aus!)
Da muss ich beim jetzigen Betrieb immer wieder feststellen, dass die folgende Fahrstraße nur ausgeführt wird, wenn der Kontakt auch wirklich belegt ist (ist aber bei 10 cm nicht immer der Fall)
Gibt es einen Trick wie mann das Windigipet mitteilen kann, dass die Lok noch immer da steht, und die folgende Fahrstraße ausgeführt werden kann (nicht manuell) oder muss ich alle problematischen Kontaktstellen (wo eine Lok stehenbleibt) umbauen?
- Im Handbuch auf Seite 169 ist im Gleisbildeditor kurz erwähnt, dass auch ein "Virtueller Schalter" mit eingebaut wurde um später im Automatikbetrieb keine Änderungen mehr vorzunehmen sind. Die ich dann aber im Kapitel Anforderungskontakte Editor nicht mehr fand. (Ich habe das Handbuch auch noch nicht ganz durch!)
Diese Schalter habe ich auch mit aufgenommen und auch die Adressen vergeben. Ich möchte diese Schalter dazu nutzen (wie bei meiner alten Steuerung) Züge die auf diesen Gleis stehen, nur dann wieder Ausfahrt erhalten, wenn der Schalter auf grün gesetzt ist!
Wie realisiert man das mit Windigipet?
Ich freue mich auf gute Tips und Tricks der Windigipetler
Grüsse Marc
Hallo Marc,
10 cm finde ich extrem kurz für einen Kontakt. Ich gehe davon aus, dass du die Zielkontakte meinst. Wenn Deine Loks (hast Du keine Waggons dahinter?) über den Zielkontakt hinaus laufen, dann sind sie zu schnell. Wenn vorher richtig abgebremst (Bremskontakt) wird kann man die Loks auch auf einem 10 cm langen Kontakt anhalten. Ich würde aber dennoch dazu raten, die Zielkonatakte 20-30cm lang zu machen.
Wenn Du neu beginnst, dann würde ich dir raten, nicht die AK-Automatik sondern die ZFA-Automatik zu verwenden. Diese Automatik kann alles was die AK-Automatik kann, aber noch viel mehr...
Die virtuellen Schalter können in der ZFA (genauso wie in der AK) als Bedingung angegeben werden. Wenn Schalter Grün, dann wird die Zeile (und damit die Fahrstraße/Zugfahrt) ausgeführt, wenn rot, dann nicht. Aber lies dazu erstmal das Kapitel mit der Zugfahrtenautomatik. Vorher solltest Du aber auch das Kapitel "Zugfahrten" gelesen haben.
Hallo Jürgen,
vielen dank für die schnelle Antwort.
zu 1
Ich habe schon Wagen an der Lok, das passiert ja auch nicht immer, meistens eben mit dem VT08, da ist das Kontaktgleis unter den Wagenkasten! Als wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann gibt es keinen Trick, sondern ich muss die Kontaktstellen verlängern, nicht so schön da sehr viele Flexgleise verlegt sind.
Das mit den kurzen Kontaktstellen ruht vom alten Steuerungsprogramm her, da waren diese ausreichend und die Schrittkette wurde weitergeführt. Ich habe mich aber jetzt entschieden, die ganze Steuerung zu modernisieren inkl. Windigipet. Also 6021/6051 raus - ECOS rein, schon wegen der 128 DCC Fahrstufen!
zu 2
Mit der ZFA habe ich mich noch nicht beschäftigt, aber wie das umgesetzt werden soll, mit dem Virtuellem Schalter ist mir noch immer Unklar. Könntest Du mir da ein Beispiel nennen, wo/wie man das einträgt? Erst mal für Anforerungskontaktsteuerung! An Beispielen lernt man halt an Besten! Mit der ZFA werde ich mich in der nächsten Zeit beschäftigen! Was ich auf keinen Fall will ist ein "sturer" Ablauf wie bei einem Fahrplan, jetzt kommt der Zug1, dann kommt der Zug2 und dann der Zug3 ..........und wieder von vorn.
Ich hoffe ich NERVE nicht so sehr, aber die Umstellung ist schon GEWALTIG, ein Handbuch mit 574 Seiten. Poh!!!!
Grüsse
Marc
Hallo Marc,
leider steht bei Dir keine Spurweite, die Du fährts, aber ich kann Dir aus eigener Erfahrung mitteilen. dass bei der Spur N ein Stopp-Kontakt von 10 cm reicht. Davor habe ich einen Bremskontakt von 20 cm, der ebenfalls völlig ausreichend ist. Falls Deine Lok doch etwas zu weit fahren, dann ist in der Regel der erste Kontakt der folgenden FS belegt. In den Stellbedingungen ist aber ein "Frei" eingetragen. Deshalb wird die nächste FS auch nicht aufgerufen. Notfalls (und wirklich nur wenn notwendig) würde ich in den Stellbedingungen den ersten Konatkt löschen. Aber bedenke, damit wird auch ein Stück Sicherheit eleminiert.
Mit den "virtuellen Schaltern" läßt sich hervorragend ein Automatikbetrieb gestalten. Ich fahren nur im ZFA-Betrieb und hier kannst Du die Schalter als Stellbedingung angeben (wann eben ein Zug fahren soll) und kannst diesen Schalter auch innerhalb der ZF (unter Optionen) stellen, damit ein gewünschter Zustand erreicht wird.
Hallo Frank,
vielen Dank für Deinen Beitrag,
Ich fahre in H0 3-Leiter WS mit K-Gleis, ich habe dies jetzt auch ins Profil eingetragen.
Ich denke, wie Jürgen schon geschrieben hat, muss ich wohl oder übel die Zielkontaktstrecke verlängern, den Sicherheit geht vor. Mit den teueren Loks Kolisionskurs riskieren ist die Sache nicht Wert.
Zum Glück ist noch nichts Eingeschottert, und ich kann die Gleise noch Ablösen und die Schienenprofile austauschen.
Um ZFA werde ich mich doch schneller kümmern müssen, es hört sich so an, als ob dies die beste Steuerungsmethode ist!
Aber ich kann ja auch nicht nach einer Woche erwarten das schon alles funzt, zwei müssten es schon sein, oder? ;D ???
Grüsse
Marc
Hallo Marc,
ich zwar auch N-Fahrer und immer noch Anfänger, aber mir geht gerade folgender Gedanke durch den Kopf:
Wenn es dein Aufbau erlaubt, dann kannst du vielleicht einfach die Verdrahtung von mehreren Kontakten hintereinander zusammenfassen und so aus zwei oder drei Kontakten einen machen. Wenn das geht, hast du jetzt weniger Arbeit und kannst ggf. später sogar immer noch die Kontakte wieder aufteilen, falls das dein Betrieb erlaubt.
Hallo Allerseits,
ich habe nur eine kleine Anlage. Und meine Stopkontakte sind deshalb auch ziemlich klein geraten, was ich leider nicht ändern konnte. Deshalb konnte es sein, die Lok holt ihren Strom von einem anderen Kontakt, aber nicht vom Start-RMK. Dann habe ich eine Stelle wo es öfters zu Flankenfahrten kam und da kam Dirk Streuber und gab mir einen Wink mit dem Zaunpfahl in Sachen virtuelle Kontakte. Die betreffende Stelle wurde seit dem virtuell überwacht und es gab nie mehr Probleme.
Durch den Erfolg überwache ich jetzt jeden AK (auch die Langen 30cm und größer) mittels virtuelle Kontakte. Die realen RMK werden auch überwacht, aber zum FS- Start nur noch virtuell. Das Ergebnis, meine Anlage ist jetzt sicherer als mit Märklin- Rückmelder. Sollte sich ein Zug komplett abmelden, passiert nichts mehr, da der virtuelle Konatkt besetzt bleibt. Also kann auch kein Frontalchrash mehr passieren. Ich sehe noch einen Vorteil, ich kann auf die Schnelle ein komplettes Gleis für alle Züge sperren. Einen einzigebn Wehrmutstropfen gibt es. Wenn sich die Zugpositionen ohne Computer ändern, dann muss ich nicht nur die Zugnummern versetzen, sondern auch die Kontakte kontrollieren. Ach ja, die Simulation funktioniert auch nicht mehr.
Ich kann nur empfehlen, für alle mit kurzen Kontakten es auch virtuell zu überwachen.
Hallo Marc,
ZitatZum Glück ist noch nichts Eingeschottert, und ich kann die Gleise noch Ablösen und die Schienenprofile austauschen.
der Vorteil bei K-Gleis ist doch, dass man auch nachträglich Kontaktstrecken einbauen kann. Mit dem Dremel die Profile einschneiden und ein Kabel anlöten. Wenn Flexgleis im Bogen verlegt wurde, sollte das Profil vorher an den Schwellen mit Kleber fixiert werden.
Hallo Jürgen,
das ist schon richtig, und in den nichtsichtbaren Bereichen werde ich auch so die Kontaktstrecken verlängern, aber im sichtbaren Anlagenteil stört mich jeder Gleiseinschnitt, da hilft nur eins Schienen tauschen und neu einschneiden oder ggf. mit einem Schienenverbinder die Kontaktstrecke verlängern und neu einschneiden. Oder über Stromfühler, das wird aber ziemlich teuer, zumal ich noch einiges an Kontakten frei habe.
Hallo Andreas,
das mit den virtuellen Kontakten ist bestimmt eine gute Idee, aber nach einer Woche Windipet vieleicht doch etwas zu heftig. Wie funktioniert das, du vergibst einen Kontakt den es nicht gibt? und wie wird der dann ausgelöst?
Grüsse
Marc
Hallo Marc,
Zitat von: 103 184 in 19. November 2007, 13:20:15
......richtig verstanden habe, dann gibt es keinen Trick, sondern ich muss die Kontaktstellen verlängern, nicht so schön da sehr viele Flexgleise verlegt sind.
Auch mit Flexgleisen ist das Verlängern kein Problem. Ich habe einige Trennschnitte in Flex- und normalen Gleisen nachträglich korrigiert, indem ich die alte Schnittstelle verlötet habe (im Original werden Schienen ja auch geschweisst ;) und den neuen Trennschnitt am hoffentlich richtigen Ort neu gemacht habe. Dabei muss man nicht einmal die Anschlusskabel neu löten, sofern sie innerhalb der neuen Abschnitte liegen.
ZitatIch hoffe ich NERVE nicht so sehr, aber die Umstellung ist schon GEWALTIG, ein Handbuch mit 574 Seiten. Poh!!!!
Solch anständige Fragen nerven nie !!!!!
mit freundlichen Grüssen
Gian
Hallo Gian,
eigentlich eine gute Idee, aber leider lassen sich die Märklin K - Flexgleise mit "normalen" Mitteln nicht löten!
(Edelstahl oder was ?)
Aber immer raus mit den Ideen
Grüsse
Marc
Hallo nochmal,
alternativ zum löten kann man die Einschnitte auch verspachteln, zum Beispiel mit Stabilit.
Moin, moin Jürgen,
Leider besitzt Stabilit - Express keine leitenden Eigenschaft;D!!! Aber mir dem vielgepriesenen Lötöl von der Firma S., die auch Oberleitungen herstellt, dürfte das Löten möglich sein. Bezeichnung des Lötöls: Nr. 082. Beim Großen ,,C." Bestellnr. 218438-97.
Hallo Willi,
ZitatLeider besitzt Stabilit - Express keine leitenden Eigenschaft;D!!!
habe ich ja auch nicht gesagt. Einfach ein weiters Kabel dran löten und fertichhh ;)
Wenn nachher das Gleis farblich gealtert ist, fällt das nicht mehr auf. Und Kabel, die an den Schienen befestigt sind, find man auch beim Vorbild.
Hallo Marc,
Zitat von: 103 184 in 19. November 2007, 16:04:20
eigentlich eine gute Idee, aber leider lassen sich die Märklin K - Flexgleise mit "normalen" Mitteln nicht löten!
Das habe ich schlicht übersehen. Aber vom MIWULA soll oder gab es einen Lötzinn der für das K-Flexgleis geeignet sei. Da habe ich aber keine Erfahrung damit.
mit freundlichen Grüssen
Gian
Hallo Marc,
noch einmal zu den "kurzen" Rückmeldekontakten. Du hast geschrieben, daß Du meist Probleme mit dem VT 08 hattest. Gerade bei Triebzügen kann es passieren, wenn auf dem ersten Drehgestell die Räder mit Haftreifen versehen sind, dann wird der Kontakt u.U. zu spät ausgelöst. Bin mir aber im Moment nicht ganz sicher ob das auch auf den VT 08 zutrifft, meiner ist gerade im BW. Aber bei der Bemessung der Kontaktlänge ist eben darauf achten.
Hallo Marc
ZitatHallo Andreas,
das mit den virtuellen Kontakten ist bestimmt eine gute Idee, aber nach einer Woche Windipet vieleicht doch etwas zu heftig. Wie funktioniert das, du vergibst einen Kontakt den es nicht gibt? und wie wird der dann ausgelöst?
Dazu will ich noch sagen, meine Rückmeldungen arbeiten zuverlässig wenn die Loks fahren. Ich hatte nur im Stand Probleme, wenn die Lok auf 2 RMK gleichzeitig steht.
Ich habe für jeden AK einen virtuellen Kontakt angelegt. An jeden Zugnummernfeld hatte ich den Magnetartikel plaziert, es ist die Lok mit roten Kreuz und grünen Hacken. Jede FS wurde überarbeitet, das heißt, als besetzter Kontakt zählt nur noch der virtueller Kontakt. Alles was real hinter dem Signal sich befindet ist total uninteressant. Alle virtuellen Kontakte in der FS müssen frei sein. Wurde die FS gestellt und der erste Streckenkontakt erreicht wird der virtuelle Kontakt per Folgeschaltung geleert. Am Ziel, am letzten realen Kontakt, der auch die FS auflöst, wird per Folgeschaltung der dazugehörige virtuelle Kontakt geschalten.
Die ZFA fragt die AK ganz normal ab ob besetzt und Lok vorhanden.
Schöne Grüße
Andreas
Hallo,
Zitat von: Andreas Hänsch in 20. November 2007, 07:11:26
Dazu will ich noch sagen, meine Rückmeldungen arbeiten zuverlässig wenn die Loks fahren. Ich hatte nur im Stand Probleme, wenn die Lok auf 2 RMK gleichzeitig steht.
Das ist aber ein heftiges Hardwareproblem das nicht sein darf und unbedingt behoben werden sollte. Virtuelle Kontakte in einer Software sollten meiner Meinung nach nicht zur Korrektur von Hardware-Problemen bei den Rückmeldungen beigezogen werden sondern nur für Dinge, die anders nicht zu lösen sind. Da gehören Hardwareprobleme nicht dazu.
Dein vorgenanntes Problem hatte ich auch bei einer Abschnittsgrenze, die von zwei verschiedenen GBM bedient wurde (1x mit Opto, 1x ohne Opto). Ich habe das kleine Problem hardwareseitig gelöst, indem ich nur noch ein GBM-Typ verwende. So funktionieren nun die Rückmeldungen wieder tadellos, was sie auch taten, als alle GBM-Modelle Optos hatten (die Bausatz-GBM's kosten weniger als die Hälfte eines fertigen OPTO-Modells und wurden erst noch vom Systemerfinder (D&H) entwickelt).
Dank der programmierbaren Abfallverzögerungszeit von ca. 2 Sekunden bei den Rückmeldungen spielen auch ganz kurze Unterbrüche (z.B. 2 achsige Güterwagen mit nur einer Widerstandsachse) keine Rolle mehr. Bis die Anzeige ausgehen könnte, hat die Achse garantiert wieder einen Kontakt gegeben. So funktionieren die Rückmeldungen ohne jegliches Flackern, was für einen einwandfreien Betrieb Voraussetzung ist!
mit freundlichen Grüssen
Gian
Hallo Gian,
und wie soll ich die RMK Deiner Meinung nach verlängern? Ich habe nicht den Platz wie Du. Ich kann leider nichts dafür, dass zB. ROCO- Loks ihre Tender dermaßen mögen, dass sie lieber Strom von hinten beziehen, aber nur im Stand. Und falls ich mal eine Lok Lz fahren lasse und sie bezieht am Signal gar keinen Strom mehr, bleibt die Lok trotzdem im System erhalten. Ich hatte mal einen Chrash. Meine 01.5 fuhr ohne Zug durch die Gegend und in der hintersten Ecke blieb sie am Signal stromlos stehen. Was passierte? Ein Zug kam von unten und rauschte voll in ihr rein. Klar, Märklinbahner kennen das nicht, denn wenn die Lok steht melden immer noch 10 Achsen für sich zurück.
Die Sache funktioniert bei mir super. Auf der Basis will ich noch FS für Wendezüge schreiben. Ein Wendezug der in der anderen Richtung ausfahren soll, soll nur die Zugnummerfelder wechseln, ohne dass der Zug sich einen mm bewegt. Wird in der ZFA die FS aufgerufen, wird natürlich die Richtung gewechselt. Dann fährt der Zug einfach mit dem anderen AK weiter.
Schöne Grüße
Andreas
Hallo Andreas,
ZitatMeine 01.5 fuhr ohne Zug durch die Gegend und in der hintersten Ecke blieb sie am Signal stromlos stehen. Was passierte? Ein Zug kam von unten und rauschte voll in ihr rein
dies sollte aber mit der ProX nicht mehr passieren. Hat die Lok den Zielkontakt erreicht und die Fahrstrasse aufgelöst, ist immer noch die Lok auf dem Zugnmmernfeld eingetragen. Und wenn eine Lok auf einem Zugnummernfeld steht (egal ob der Kontakt belegt meldet oder nicht) kann keine andere Fahrstraße auf oder über den Kontakt fahren. Es sei denn, die kreuzende FS ist nicht korrekt aufgezeichnet.
Hallo Jürgen,
ja das stimmt und das hat Dirk vor Monaten mir schon mitgeteilt. Mir reicht die 9er Version völlig aus und da gab es noch keinen Schutz.
Aber wenn Du zurückdenkst habe ich schon immer darum gebeten was gegen die unsicheren Meldungen beim 2- Leitersystem zu machen. Ich hatte auch schon viele Vorschläge gemacht. Jetzt habe ich mittels virtuellen Kontakten das per Software selber gelöst.
Ja ich weiß was jetzt wieder kommt. Eine Software soll keine Hardwarefehler vertuschen. Aber manchmal geht das nicht anders und wird auch in der Praxis gemacht (Kosten). Gerade beim 2- Leitersystem ist die Hardware dermaßen empfindlich. In der Wirtschaft würde diese Technik gar nicht benutzt. Denn egal wie sauber alles ist, 100%ig kann die Sache nie funktionieren. Ich betone noch einmal, bei Märklin meldet jedes Rad und bei der Bahn wird jede Achse gezählt. Ich glaube Karl- Heinz Batterman hat mal was von den Kosten erzählt.
An jeden Rad einen Widerstand pappen will ich auch nicht. Bedenkt "Kleinvieh macht auch Mist". Trotzdem bleiben Loks auch mal stehen. Meine Anlage funktioniert jedenfalls programmtechnisch auch ohne einen einzigen rückgemeldeten Wagen. Im Prinzip bräuchte ich nur eine Achse ganz vorne, damit der Computer während der Fahrt weiß wo der Zug sich befindet. Der Rest ergibt sich, weil ich immer mit den längsten Zug rechne. Das ist in meinen Augen Sicherheit.
Schöne Grüße
Andreas
Hallo Andreas,
Zitat von: Andreas Hänsch in 20. November 2007, 11:17:35
und wie soll ich die RMK Deiner Meinung nach verlängern? Ich habe nicht den Platz wie Du.
Meine Bemerkung bezog sich auf Deinen Satz
"Dazu will ich noch sagen, meine Rückmeldungen arbeiten zuverlässig wenn die Loks fahren. Ich hatte nur im Stand Probleme, wenn die Lok auf 2 RMK gleichzeitig steht."
und nicht auf die Länge Deiner Meldestrecken. Auch wenn Loks nicht fahren, müssen Rückmelder zuverlässig anzeigen.
Ich habe einige Roco-Dampfloks mit Tender die genau so gut "anzeigen" wie Fleischmann-, Trix- und Liliputdampfloks. Wie sich Rocoloks allerdings auf Puko-Gleis verhalten, kann ich leider nicht sagen, es dürfte aber ähnlich sein wie bei HAG und MäTrixloks auf pukolosem Gleis - es geht, ist aber nicht berauschend ;) ohne Zusatzverkabelung/Radschleifer durch den Lokbesitzer.
Es steht mir absolut nicht zu, irgend etwas auf Deiner Anlage zu kritisieren, ich kenne sie ja auch nicht. Meine Bemerkung habe ich gemacht, um einfach, unabhängig von irgend einer Anlage, darauf hin zu weisen, dass keine Software Hardwareprobleme lösen kann, auch wenn es PC-, Handy und andere Hersteller der Unterhaltungselektronik immer wieder versuchen. Zuerst muss immer die Hardware stimmen, dann bekommt auch die Software keine Probleme.
Wenn Du es mit den virtuellen Kontakten hingekriegt hast, so dass es funktioniert, ist das in Deinem Fall sicher in Ordnung, es sollte aber nicht die normale Lösung sein.
mit freundlichen Grüssen
Gian
Nachtrag:
Habe gerade gesehen, dass Du ja auch 2-Leiter Fahrer bist. Ich lasse aber obige Bemerkungen betr. Puko stehen.
Hallo Andreas,
Zitat von: Andreas Hänsch in 20. November 2007, 13:39:05
Gerade beim 2- Leitersystem ist die Hardware dermaßen empfindlich. In der Wirtschaft würde diese Technik gar nicht benutzt. Denn egal wie sauber alles ist, 100%ig kann die Sache nie funktionieren.
Das kann ich nun wirklich nicht unterschreiben, zumindest nicht bei dem von mir verwendeten Gleismaterial und Digitalsystem. Ich staune eigentlich immer wieder, wieviel Dreck es auf den Gleisen und Rädern erträgt, bis die ersten, seltenen Störungen auftreten, die sich in einem bescheidenen Loklichterflackern zeigen, lange bevor es beim Melden und Fahren zu Problemen kommt. Aber das ist vielleicht auch der Unterschied zwischen einem für die MOBA leicht angepassten Industriebus und einem MOBA-Bus. So wie ich gelesen habe wird die Mutter meines verwendeten BUS auch im Fahrzeugbau und bei der NASA eingesetzt (Siemens).
Zitat von: Andreas HänschIch betone noch einmal, bei Märklin meldet jedes Rad
....jede Achse, wenn die Räder und Schienen sauber sind. Ich finde die Art der Märklinrückmeldung genial einfach, die man übrigens auch mit Zweileitergleis machen kann. Anstelle der Puko dient dann einfach die funktionstüchtige Oberleitung zur Stromzufuhr (inkl. den Nachteilen bei den Stromabnehmergelenken usw.). Genau so funktioniert die grosse Ausbildungsanlage der SBB in Murten/Löwenberg. Es gibt dort auch echte Achszähler und vor allem echte Stellwerke der SBB und es wird (nicht wegen meiner Wenigkeit ;) sondern aus Zuverlässigkeitsgründen, wie mir beim Besuch gesagt wurde, mit dem Selectrix-System gefahren. Dampf- und Dieselloks fahren dort aber nicht, obwohl man einen Stromabnehmer im Dampflokrauch aus Watte durchaus tarnen könnte :).
Zitat von: Andreas HänschAn jeden Rad einen Widerstand pappen will ich auch nicht.
Schade, ist einfach und schnell gemacht, wie z.B. bei meinem Roco-RAm und für mich ein selbstverständliches "Muss".
mit freundlichen Grüssen
Gian