Hallo
Ich ärgere mich immer, daß die Trennstellen, die ich in mein Spur N Gleis fräse, zu breit sind.
Es reicht doch ein minimaler Spalt eigentlich aus.
Ich kann einfach keine ausreichend dünnen Trennscheiben finden.
Hat jemand einen Tip für mich?
Danke und guten Rutsch
Thomas
Hallo Thomas,
leider werden die Trennstellen mit der Scheibe immer relativ groß, in N mag es noch mehr auffallen. Bis jetzt ist mir keine Methode bekannt, die Schnitte dünner auszuführen. Du kannst diese nur etwas mit einem Kleber kaschieren. Eine andere Methode wäre, wenn möglich, die Trennstelle am Schienenstoß vorzunehmen. D.h. Schienenverbinder entfernen, die Schiene etwas abfeilen und anschließend mit einem Kunststoffverbinder versehen. Andere Möglichkeiten gibt es wohl nicht.
Moin, moin Thomas,
es gibt Diamanttrennscheiben, die sind sehr dünn. Habe bisher keine dünneren Trennscheiben gefunden. Diese Trennscheiben bekommst Du im jeden gut sortierten Baumarkt, Abteilung "Dremel".
Guten Rutsch!
Hallo Willi,
aber auch die Diamanttrennscheibe macht, speziell in N, einen relativ breiten Schnitt, nicht wesentlich schmaler als mit den normalen Scheiben. Vielleicht hilft nur das Kaschieren mir dem Kleber.
Hallo,
es wäre noch die Möglichkeit zu prüfen, wie stark ein Kreissägeblatt ist. Ich selbst, arbeite wie bereits von Willi und Peter beschrieben auch mit den Trennscheiben, ebenfalls SPUR N, aber wie Peter erwähnt hat, sollten diese Trennstellen z.B. mit einer Heißklebepistole nachbearbeitet werden, dient auch zur fixierung, denn wenn sich ein Schienenstrang genau an dieser Stelle z.B. durch Temp.-schwankungen ständig hin und her bewegt, dann ist irgendwann wieder Verbindung von den bereits getrennten Strängen und das Ergebnis ist dann nicht unbedingt erfreulich! :o falsche Belegtmeldung, etc.
Hallo Thomas
es ist leider so, es gibt nix dünneres als die handelsüblichen Trennscheiben.
Selber habe ich es soweit als möglich vermieden zu trennen. Versuche einfach an den Schienenstößen zu trennen.
Ich habe an die Schienenverbinder Kabel angelötet und sie nach unten durch die Holzplatte gelegt. Immer wenn ich trennen mußte, dann habe ich mittels kürzerer Schienenstücke die Möglichkeit geschaffen. Zugegeben die Methode ist ein wenig kostspieliger aber es gibt dafür keine Trennstellen.
Hallo,
Ich verwende auch die dünnen Diamanttrennscheiben von Dremel bzw. Proxxon. Ich finde die Schnitte auch bei H0m (etwas näher bei N ;)) eigentlich nicht störend. Auf dem Bild sieht man die beiden Trenn-Schnitte in der Nähe des Weichenherzes (Peco H0m Weiche). Seinerzeit verwendete ich auch bei Spur N die obgenannten Trennscheiben, habe aber keine Bilder davon wo man das sieht.
mit freundlichen Grüssen
Gian
Hallo miteinander,
das angesprochene Problem hat auch mich eine Weile beschäftigt, weil meine gesamte Anlage fast ausschließlich mit Flexgleisen bestückt wird. Ich habe hier zwei Methoden entwickelt. Bei der einen trenne ich die Schienen mit der Proxxon Kreissäge außerhalb des Tracks. Diese Säge erzeugt sehr feine glatte Schnitte. Diese Stellen werden zumindest im Bereich langer Geraden durch Isolierschienenverbinder fixiert, die durch die vertikale Isolierzunge die Schnittstelle ausfüllen. Es ist aber auf jeden Fall angebracht die Schnittkanten zu entgraten und leicht zu brechen, damit kein Radkranz dort auflaufen kann.
Bei Schnitten im verlegten Bereich, auch in Kurven gehe ich folgendermassen vor: Links und Rechts vom vorgesehenen Schnitt bohre ich ganz eng am äußeren Schienenprofil zwei Löcher drm 1,2 mm, in die ich Lötnägel drm 1,5 mm einschlage. An diese Lötnägel löte ich die Schiene von aussen an und kürze den Überstand des Nagels mithilfe eines Seitenschneiders, sodaß dieser unter dem Kopfprofil liegt, dadurch wird gewährleistet, daß diese Trennstelle durch temperaturbedingte Dehnung oder auch Schrumpfung erhalten bleibt. Bei langen Geraden(Flexgleis) fixiere ich die Schiene mittig nach zuvor beschriebener Methode, damit temperaturbedingte Einflüsse keine größeren Lücken im Schienenstrang außer den Vorgesehenen(Dehnungslücke) hervorrufen können. Getrennt wird auch bei mir mit einer Diamantscheibe von Proxxon, wobei UHU-hart den Schnittspalt füllt, der nach dem Aushärten mit einer Diamantfeile ein bisschen nachgearbeitet wird. Bei H0 ist das schon filigran bei N braucht man etwas mehr Geduld, aber das Gleis wird dadurch sehr zuverlässig und wartungsarm.
Moin, moin Peter,
wie man(n) sich doch täuschen kann, wenn es auch nur eine optische Täuschung war; D. Habe die dinger mit der Schieblehre gemessen, sind doch tatsächlich gleich dick:-[! Die diamantbestückten Scheiben halten allerdings länger.
Hallo Lothar,
Zitat von: xerxes in 31. Dezember 2007, 12:11:05
das angesprochene Problem hat auch mich eine Weile beschäftigt.......
Du beschreibst natürlich wie gewohnt die perfekte Lösung, die ich mir in ähnlicher Form theoretisch vorgenommen habe, praktisch aber sträflich vernachlässige. Gut, mir kommen die relativ kleinen Temperaturschwankungen im MOBA-Keller zu gute, dass ich nicht bestraft werde.
Also wieder einmal ein guter Vorsatz fürs neue Jahr, es Dir gleich zu tun. Mal sehen was daraus wird.
mit freundlichen Grüssen
Gian
Hallö Gian,
beim Schreiben des Beitrags hatte ich mir schon gedacht das von Dir ein Respond kommen wird. Ich vergaß nur zu erwähnen, dass beim Trennen im Kurvenbereich auf beiden Seiten der Trennstelle jeweils 2 Nägel im Abstand einer Schwelle zu setzen sind, damit der Kurvenverlauf auch erhalten bleibt. Desweiteren kann man mit dieser Methode auch sehr schön gleichmässige einseitige Gleisüberhöhungen hinbekommen, weil sie über die Schiene und nicht über das Schwellenband fixiert werden. Bei dieser Methode erübrigt sich das Festschrauben der Gleise, weil diese Platinennägel das Gleis exakt fixieren. Es ist einfacher als es sich liest!
Mit den besten Wünschen zum kommenden Jahr
Hallo alle,
welche Erfahrungen habt ihr mit den Trennscheiben in bezug auf den Durchmesser
der Trennscheiben ??? ???
Sind da für H0 die Trennscheiben mit ca. 2,5 cm ideal, oder sind größere oder evtl. kleinere
Durchmesser besser ??? ???
Was habt ihr für Erfahrungen ???
Viele Grüße Peter.
Hallo Peter,
es kommt beim Drm. darauf an mit welcher Gerätschaft Du der Sache zu Leibe rückst. Bei der dünnen biegsamen Welle kommst Du mit einem Drm. der Scheibe von 25 mm klar, jedoch wenn Du mit dem Dremel direkt arbeiten willst, solltest Du mit Scheiben drm>30 mm, wegen des Drm. des Grundgerätes arbeiten. Die besten Erfahrungen auch in Bezug der Zugänglichkeit und Führbarkeit während des Schnittes habe ich mit der Dremel, additivem Winkelgetriebe und Diamantscheiben großen Durchmessers gemacht. Das beste ist Du probierst einfach mal alles an einer Versuchsstrecke mit alten Gleisen aus bevor Du ernst machst.
Hallo miteinander,
das Problem ist meiner Meinung nach nicht die Stärke der Trennscheibe, sondern die nicht exakte Führung mit der Hand beim Schnitt. Bei meinen Trennstellen ist es jedenfalls so. Oben breiter als unten. Wohlgemerkt dass kommt nicht vom "Zittern oder Alkohol". Ich gebe aber zu, das ist auch abhängig von der Tagesform. ;)
Gruß Michael
Hallo Michael,
ZitatBei meinen Trennstellen ist es jedenfalls so. Oben breiter als unten. Wohlgemerkt dass kommt nicht vom "Zittern oder Alkohol"
was den sonst ? ;)
Ach ich vergaß,
Angst :D :D
Hi,
Angst, wo vor? Egal, ob mit "Diamant-Scheibe" oder "Trenn-Schleifscheibe", die Schutzbrille nicht vergessen.
Gegen den "Tattrich" hilft oft die "dremelhaltige" Hand irgendwie irgendwo abzustuetzenn, :) auch vielleicht gegen Angst und Zwang -> Baldrian. ;D
Moin, moin Karl,
Baldrian!?! Nicht gut! Du wirst ruhiger und ruhiger und kommst ins Schlafen, was siehste dann? Nichts!
Hi Willi,
kommt auf die Dosis an. Sollst ja nicht aus der Flasche trinken, und wenn die leer ist, die Aktion starten :)
Na ja, wenn sich´s jetzt noch keiner traut zu "dremeln", kann ja den Sanitaetszug anfordern, je nach oertlicher Gegebenheit auf Schienen, Raupen oder auf Gummi. Vielleicht ist auch eine huebsche Krankenschwester dabei, die dem Aktionaer den Schweiss von der Stirn wischt.
Dann zeigt MoBa-Mann was er kann. Fuer Verheiratete ist es vorteilhafter am Aktionstag die Ehefrau mit ihrer besten Freundin ein "Shopping" in einem Ort ihrer Wahl anzubieten und immer daran denken, dass die Ehefrau immer "huebscher" ist. ;D
Und wer´s jetzt immer noch nicht macht, (meine das "Dremeln"), dem ist nicht zu helfen.
Duch und wech!
Hallo Zusammen,
ich benutze von Böhler den Winkelschleifer, damit kann ich den Schnitt senkrecht machen. Dadurch ist der Schnitt mit der Diamanttrennscheibe einigermaßen gleichmäßig.
Moin , moin Peter,
das mit dem Winkelschleifer ist eine sehr gute Idee und wenn dann noch eine gute Auflage für die, den Winkelschleifer haltende Hand vorhanden ist (oh watn Satz), dürfte gar nichts mehr schiefgehen. Aber eine Auflage kann man(n) sich immer schaffen.
Moin, moin und guten Abend Willi,
bis jetzt habe ich mich immer mit dem Handballen aufgestützt und konnte so ohne großen Zittern den Schnitt ausführen. Einen "Stromschlag" habe ich auch nicht bekommen, da ich immer dabei die Anlage ausgeschaltet habe. Ich hatte denn mal einen bösen Kurzschluß fabriziert!!!
Moin, moin Peter.
moin ,moin, heißt guten Abend! Wir, die Oldenburger und umzu, sagen dieses (moin, moin) zu jeder Tages- und Nachtzeit. Ist doch schön und einfach, du musst nicht unbedingt wissen, wie spät es ist ;D. Übrigens umzu heißt soviel wie drumherum, aber dieses wirst Du dir schon gedacht haben. Auch so ein typischer Oldenburger Ausdruck.
Hallo,
von Proxxon gibts so was auch (Winkelbohrer zum Bohren Schleifen und Trennen, Drehzahl wohl am ehesten fürs Bohren angepasst) in den meiste Baumärkten. Das Gerät hat kein Bohrfutter sondern kleine Spannzangen. Bei mir klappts mit den Papiertrennscheiben besser als mit Diamant, ruckfreier und etwas schmalerer Schnitt. Damit mache ich die Schnitte für Einspeisungen und die zugehörigen Kabelbohrungen, vor allem da, wo man vorher geglaubt hat, nicht mehr dranzukommen.
Viele Grüße
Frank
Zitat von: Willi K. in 04. Januar 2008, 23:38:54moin ,moin, heißt guten Abend!
Hallo Willi,
das ist mir schon einigermaßen geläufig, wollte Dich halt auch mit unserem echt hessischen "Guten Abend" begrüßen; heißt aber dann eigentlich auch "ei gudde wie".
So aber jetzt wieder zum Thema zurück. Stimmt schon, für den Winkelschleifer von Böhler braucht schon in der Höhe etwas Platz. Wird im zugebauten Schattenbahnhof dann etwas schwierig.
Au Backe, da hätt ich noch einen:
In Norddeutschland treffen sich Zwei, sagt der Eine: Moin, Moin!!
Erwidert der Andere: Schwätzer!!
Sorry dafür, fiel mir nur grad ein. Zum eigentlichen Thema hab ick im Moment nix, erwarte nur die entsprechenden Kommentare.
Gruss aus Berlin
Hallo miteinander,
es erfüllt einen immer wieder mit Erstaunen welche metamorphen Anwandlungen in einem doch sachlichen Thema stecken können.
Ach, ich vergaß, es ist ja in Kürze wieder der "Rheinische Frohsinn" angesagt.
@ Bernd - Das Moin ,Moin leitet sich ab aus der Erwiderung des hamburgischen Grusses -Hummel, Hummel--mo__, mo__
Zitat von: xerxes in 05. Januar 2008, 01:26:21
Ach, ich vergaß, es ist ja in Kürze wieder der "Rheinische Frohsinn" angesagt.
Hallo Lothar,
was heißt hier in Kürze, wir sind schon mitten drin.
Kurze Info:
Alle sind gedopt nur Scharping nicht. Wenn Schaping beim Golfspielen mit dem Schläger ausholt um mit einem Schlag den Ball zu treffen, dauert bei dem es so lange bis er den Ball trifft, dann ist schon Gras über den Ball gewachsen.
Zitat von: Gerd Welter in 05. Januar 2008, 21:55:56
Zitat von: xerxes in 05. Januar 2008, 01:26:21
Ach, ich vergaß, es ist ja in Kürze wieder der "Rheinische Frohsinn" angesagt.
Hallo Lothar,
was heißt hier in Kürze, wir sind schon mitten drin.
Bedenke die Saison ist dieses Jahr sehr kurz.
Kurze Info:
Alle sind gedopt nur Scharping nicht. Wenn Schaping beim Golfspielen mit dem Schläger ausholt um mit einem Schlag den Ball zu treffen, dauert bei dem es so lange bis er den Ball trifft, dann ist schon Gras über den Ball gewachsen.