Hallo Spezialisten,
ich habe schon vor einiger Zeit einige Original-k83-Decoder auf eine separate Stromeinspeisung gemäß der Umbau-Empfehlung von Jürgen Gräbner umgebaut. Das funktioniert grundsätzlich problemlos. Da ich mit einigen Weichen immer wieder Probleme habe, möchte ich ein (vorhandenes) Powermodul 5215 von Viessmann einsetzen. Kann man dieses Modul ohne sonstige Tricks direkt an die Stromeinspeisung des umgebauten k83 anschließen (also E vom Powermodul an gelb der Stromeinspeisung des umgebauten k83).
Hallo Jürgen,
das sollte ohne weiteres gehen. Die gelbe Buchse an dem Umgebauten K83 entspricht der E-Buchse des Viessmanndecoders.
Hallo Jürgen,
ich habe es versucht und es hat problemlos geklappt.
Ich habe übrigens noch zwei neuere Original-Märklin-k83 umgebaut. Dabei ist mir aufgefallen, dass diese ein anderes Layout haben (wie schon in Deiner Umbauanleitung angedeutet.).
Nicht nur die Schaltung, sondern auch das Layout sieht wegen der Verwendung von SMD-Bauteilen doch deutlich anders aus. Z.B. ist der 270k-Widerstand als Übergang zur Schaltelektronik nicht wie bei den älteren k83 von der Rückseite betrachtet links oben, sondern im unteren Drittel und mehr zur Mitte. Die Leiterbahn, die die beiden roten Buchsen verbindet, liegt jetzt ganz links außen. Sie kann etwa in der Mitte problemlos mit der Dremel durchtrennt werden (viel mehr Platz als bei den alten k83). Die elektronischen Bauteile der neueren k83-Decoder scheinen 25V geglätteten Gleichstrom als Schaltstrom problemlos zu vertragen. Ich habe eine halbe Stunde lang über die Weichendecoder-Testautomatik von WDP eine Problemweiche hin- und herschalten lassen. Die Weiche war danach deutlich warm, der Decoder nur handwarm.
Hallo Jürgen (Gräbner),
wenn man einen nach Deiner Anleitung umgebauten k83 mit Wechselstrom beaufschlagt, wird über die Diode (in Deiner Zeichnung gelb) nur eine Halbwelle durchgelassen und an C1 gelangen. Wenn man mit Gleichstrom beaufschlagt, wird die volle Gleichstromspannung an C1 gelangen. Ich verwende Gleichstrom (25 V).
In meiner Gleichstrom-"Gewinnung" ist ein kräftig dosierter Brückengleichrichter und zur Glättung ein Kondensator mit 1000 uF vorhanden (ähnlich wie im Powermodul von Viessmann). Dieser Kondensator hat eine deutlich höhere Kapazität als der im k83 verbaute. Beim Schalten einer Weiche steht die volle Kapazität von C1 zur Verfügung und zusätzlich auch noch die Kapazität des Kondensators aus dem "Powermodul". Dessen Strom muss aber dann beim Schaltvorgang durch die o.a. Diode. Die Diode ist nach meiner Vorstellung (wenn das Powermodul richtig angeschlossen ist) unnötig. Bringt es Sinn, diese Diode zu überbrücken, damit der Innenwiderstand der Diode umgangen wird und der Stromstoß an der Weichenspule kräftiger wird ?
Hallo Jürgen,
die Diode zu überbrücken würde die Schaltspannung am Ausgang des Decoders um ca. 0,7V erhöhen. Ich denke darauf kommt es nicht mehr wirklich an...
Hallo Jürgen,
besten Dank für Deine Antwort.
Ich hätte gedacht, dass es mehr ist, aber 0,7 V kann man wirklich vergessen.