Seite drucken - Probleme mit LDT Drehscheibendekoder

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Win-Digipet - deutsche Foren => Stammtisch => Thema gestartet von: BR 007 in 07. April 2009, 09:02:16

Titel: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: BR 007 in 07. April 2009, 09:02:16
Hallo Leute,

nachdem sich meine Probleme mit den gestörten Servos durch den Drehscheibenhandschalter durch Anschaffung eines Drehscheibendekoders aufgelöst hatten, habe ich nun Probleme, den Dekoder auf meine Fleischmann Drehscheibe einzustellen.

Hat jemand den Dekoder von Herrn Littfinski?

Ich scheitere bei dem Versuch, die richtige Einstellung der Potentiometer des Dekoders zu finden.

Derzeit ist es nur möglich, je ein Gleis nach rechts oder links weiterzufahren. Drehungen über mehrere Gleisanschlüsse macht der Dekoder nicht mit.

Dadurch läßt er sich nicht vollständig programmieren.

Kennt jemand einen Trick?
Viele Grüße
Torsten Klocke


Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: juemo in 07. April 2009, 12:09:35
Hallo Torsten,

Du solltest Dein Problem mit Herrn Littfinski besprechen. Es gibt eine Telefon-Hotline (Die Nummer steht auf der HP von LDT), unter der der Chef persönlich erreichbar ist. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Scheibe mit Dekoder habe ich auf der Ausstellung in Bremen gesehen. Ich war erstaunt, daß sie sie gut und leise läuft.
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: Ernst Tischler in 07. April 2009, 16:48:20
Hallo Torsten,

erst habe ich den Decoder verflucht, weil ER nach 3 Stunden Programmierung die Gleise nicht richtig anfahren konnte. Dann hab ich bemerkt, dass ICH an dem Jumper die Drehscheibe mit 24 Abgängen gesteckt hatte.
Richtig gesteckt, 10 Minuten exakt, Punkt für Punkt nach Anleitung eingestellt und fertig.
Läuft super und zuverlässig.
Positionier den Decoder zum programmieren so, dass du auch die LED's im Blickfeld hast, die sind sehr wichtig.
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: BR 007 in 13. April 2009, 17:17:52
Hallo Ernst,

leider ist es bei mir nicht so einfach.

Das Gerät läßt sich nicht richtig justieren.

Ich gebe mich aus Zeitgründen im Moment geschlagen. Immerhin fährt die DS zuverlässig immer ein Gleis weiter.

Allerdings blinkt die rote LED ständig und ich muss nach jedem Schaltvorgang etwa drei Sekunden warten.

Besser bekomme ich es derzeit nicht hin.

Viele Grüße
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: Heinz Haarmann in 21. Juni 2009, 21:17:02
Hallo,

ich möchte gern den LDT Drehscheibendecoder in WDP einbinden. Weis aber nicht so recht welche Reihenfolge ich einhalten sollte und habe somit einige Fragen.

Sollte der Decoder erst wie im Handbuch von LDT beschrieben programmiert werden oder kann der Decoder mit WDP programmiert  werden?

Wird der Decoder dabei über den kleinen Schalter in den Programmiermodus versetzt oder muss der Decoder dazu  - wie im WDP Handbuch beschrieben - stromlos geschaltet werden?

Müssen in WDP alle 48 Gleisfelder angelegt werden, oder reichen dabei nur die tatsächlichen vorhandenen Gleise?

Die Drehscheibe ist ok und funktioniert mit dem Decoder und der IB einwandfrei. (Step usw)

Ich betreibe das ganze mit der IB und WDP 2009 und würde mich auch über evtl. sonstige Hinweise freuen.
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: Bernd Sorgenfrei in 22. Juni 2009, 08:23:02
Hallo Heinz,

Zitat von: Heinz Haarmann in 21. Juni 2009, 21:17:02

Wird der Decoder dabei über den kleinen Schalter in den Programmiermodus versetzt oder muss der Decoder dazu  - wie im WDP Handbuch beschrieben - stromlos geschaltet werden?

Müssen in WDP alle 48 Gleisfelder angelegt werden, oder reichen dabei nur die tatsächlichen vorhandenen Gleise?


die Beschreibung im Handbuch bezieht sich auf den Märklin-Decoder. Die Programmierung (Adressierung) des LTD-Decoders erfolgt gemäß dessen Beschreibung.

Es reicht, die vorhandenen Gleise anzulegen; ich habe das jedenfalls so gemacht. Ich bin mir aber nicht sicher, ob im Hinblick auf die "Intelligente Drehscheibe" nicht doch alle eingerichtet werden müssen. Es sind aber auch dann nur 24, weil die gegenüber liegenden Anschlüsse automatisch berücksichtigt werden.
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: Ralf Krapp in 22. Juni 2009, 15:33:54
Hallo Heinz,
beim Dekoder ist eine Bedienungsanleitung dabei oder sollte zumindest. Auf Seite 7 dieses kleinen Handbuchs steht im Abschnitt 4.1 wie die Programmierung vor sich gehen soll. Dabei ist ein kurzes stromlos machen nicht vorgesehen!!
Außerdem wird gleich im ersten Schritt erwähnt, dass der Dekoder über eine Modellbahnsoftware programmiert werden kann. Da WDP den Märklin-Dekoder 7686 unterstützt, ist diese Voraussetzung erfüllt.
Du solltest also Dir nochmal das kleine Heftchen Bedienungsanleitung vorknöpfen und aufmerksam die Seiten 7-9 durchlesen. Ich füge zur weiteren Information eine Anleitung bei, die von Littfinski stammt und auf die Verwendung von WDP (wenn auch noch Pro X) abgestimmt ist.
Beides, Bedienungsanleitung und auch die beigefügte pdf-Datei, kannst Du Dir bei Littfinski übers Internet herunterladen.
http://www.ldt-infocenter.com/ (http://www.ldt-infocenter.com/) , auf der Homepage nach unten scrollen und "Märklin-Motorola-Format" anklicken, auf der neuen Seite wieder etwas nach unten scrollen und von den "blauen Produkten" den Drehscheibendekoder auswählen. Anschließend auf eine der drei möglichen Bauformen klicken, auf der folgenden Seite reichlich nach unten scrollen und "Bedienungs- bzw. Bauanleitung" (lila Schrift) anklicken. Dann "ttdec_04_12.zip" anklícken zum Runterladen.
Die pdf-Datei findest Du, wenn Du auf der Homepage von Littfinski den Bereich "Digital-Kompendium" auswählst und hier auf Kapitel 4 mit Win-Digipet (in blauer Schrift) runterscrollst.
Ich hoffe, es gelingt Dir, mit meinen Ausführungen zum Erfolg zu kommen.
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: jensi in 30. Juni 2009, 19:49:27
Hallo Torsten,

schau mal bitte in diesen Beitrag.

http://www.windigipet.de/foren/index.php?topic=59089.msg78081#msg78081

Ich habe damals viele nützliche Tipps bekommen, die mir sehr geholfen haben.

Eventuell ist etwas für Dich dabei.

Gruss Jens

Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: Heinz Haarmann in 06. Juli 2009, 09:19:49
Hallo Ralf,
erstmals schönen Dank für Deine Hinweise. Ich habe inzwischen auch die Programmierung des Decoders hinbekommen. Bei Step wird auch jedes vorhandene Gleis angefahren. Leider ist die Drehscheibe aber nicht mit WDP synchron.
Ich habe wohl noch ein Problem beim Verständnis mit dem Referenzgleis. Zu Beginn steht bei WDP die Drehscheibe auf das Referenzgleis 0 bzw. 24. Muss dieses Gleis auch tatsächlich angelegt werden oder kann ein anderes Gleis als Referenzgleis benutzt werden?
Wenn ja, muss ich auf der Bühne dann das Gleis ,,Null" ermitteln und die Bühne per Step dort hin fahren?
Ich hoffe, dass ich mein Problem verständlich beschreiben konnten und bin für weitere Tipps dankbar.
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: Ralf Krapp in 06. Juli 2009, 15:07:26
Hallo Heinz,
also bei mir ist das Referenzgleis auch ein tatsächlich vorhandenes Gleis, sogar mit Abgängen beiderseits. Wenn das bei Dir nicht so ist, könnte man sich folgendes überlegen: Soweit die Drehscheibe noch nicht fest in der Anlage installiert ist, dann soweit drehen, dass das in WDP angezeigte Referenzgleis mit einem tatsächlich vorhandenen Gleisanschluss übereinstimmt. Welchen man da nimmt, dürfte ziemlich egal sein; schöner ist es natürlich, wenn die Anzeige in WDP (waagrecht) auch mit der Stellung der Bühne auf der Anlage identisch ist.
Bevor man mit der eigentlichen Programmierung der Anschlussgleise beginnt, muss auf alle Fälle eine Übereinstimmung zwischen der Anzeige der Bühnenstellung in WDP und der Stellung der Bühne auf der Anlage hergestellt werden. Du wirst hierzu in WDP bei jeder Bühnenbewegung gefragt, ob diese übereinstimmende Stellung erreicht ist oder nicht.
Ich bin mir jetzt nicht so ganz sicher und es käme auf einen Versuch an, zu probieren, ob denn das Referenzgleis ein- oder beidseitig wirklich einen Anschluss haben muss. Ich glaube fast, dass das eigentlich nicht erforderlich ist. Das Referenzgleis ist gleichsam nur der Startpunkt für den internen Zähler der Steuerungssoftware für die Drehscheibe, der sich merkt, wann eine bestimmte Bühnenstellung (also mit angeschlossenem Gleis) mit Input bestätigt wird.
WDP sieht vor, dass das Referenzgleis immer das mit den Anschlüssen 0 und 24 ist. Nach der Beschreibung im TT-DEC-Handbuch sollte es wohl auch möglich sein, das Referenzgleis anders zu bestimmen. Die Vorgehensweise ist fast gleich wie bei der Programmierung in WDP. Erster Schritt ist 2x kurz den Taster S1 drücken, damit die grüne LED blinkt. Dann den Befehl "Input" senden. Die rote LED erlischt kurz und die Bühne fährt auf das zuletzt programmierte Referenzgleis. Dann mit Befehl "Step" (im Uhrzeigersinn oder entgegen) die Bühne auf das Gleis fahren, dass das neue Referenzgleis sein soll und mit Befehl "Clear" oder "Clear" und "Input" diese neue Position abspeichern. Anschließend mit "Step" im Uhrzeigersinn zum nächsten zu erfassenden Gleis fahren und mit "Input" speichern usw. bis zum letzten Gleis. Den Programmiervorgang mit Befehl "End" abschließen, worauf die Bühne zum Referenzgleis zurückfährt. Und wenn die Bühne dann an dem als neuem Referenzgleis bestimmten Anschluss auch wirklich anhält, ja dann hat es funktioniert und Du kannst Dich freuen.
Bin gespannt, ob es Dir gelingt und wie Du es fertig gebracht hast.
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: jensi in 06. Juli 2009, 17:52:16
Hallo,

eine Referenzierung dient dazu, dass Software und Hardware auf einander abgestimmt werden.

Es wird eine Nullposition (Referenzgleis Anschluss 0 ) festgelegt, auf die sich dann die anderen Positionen durch

den Decoder und WDP  (Gleisabgänge 2 bis 23 ) errechnen.

Ich habe meine Drehscheibe solange gedreht bis das Referenzgleis mit dem von WDP übereingestimmt hat.

Dann ist es wichtig, dass die Gleisabgänge in der richtigen Reihenfolge (Nummer und Farben / Magnetartikelerfassung)

im Gleisbildeditor erfasst sind.

Gruss Jens

sind.
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: Heinz Haarmann in 10. Juli 2009, 11:18:06
Hallo
und nochmals vielen Dank an alle.
Die Programmierung habe ich nun hinbekommen.

Mit WDP kann ja der Zustand der LED auf dem Märklin-Decoder in Verbindung mit
Rückmeldern ausgewertet werden.
Bei LDT gibt es ja auch die Anschlüsse R, grey und yellow. Leider habe ich keinen
Hinweis für die Verwendung dieser Anschlüsse gefunden.
Kann mir dazu jemand eine Antwort geben?
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: Mario Kabisch in 24. Januar 2014, 22:25:39
Hallo,

ich muss das Thema nocheinmal aufgreifen. Nachdem ich meinen Vater davon überzeugen konnte sein BW Projekt digital umzusetzen, haben wir das selbe Problem.
Ich habe schon etliche Beiträge in unterschiedlichen Foren gelesen, aber die richtige Lösung ist noch nicht zu finden gewesen.

Ersteinmal die Basic es ist eine Fleischmanndrehscheibe mit 48 Abgängen, die Steuerung erfolgt über IB-Com und der mitgelieferten WDP 2009 SE bzw. zur Zeit eigentlich nur über die IB-Util.

Der Jumper ist entfernt, es ist nur der aktiviert, der die Fleischmanndrehscheibe deklariert.
Der Decoder empfängt den Befehl von der IB-COM (alle LEDs leuchten).

Beim ausführen eines Turn wird aber nur um einen Step gedreht und die rote LED blinkt.
In der Bedienungsanleitung für den Decoer findet man dazu nichts.

In der von dem ROCO Decoder (der ja identisch aufegbaut sein müsste nur die Anschlüsse sind anders) steht dazu das die Schaltzeit länger als 30 Sekunden ist (das ist aber kürzer) und man Einstellungen an den Potenzialen durchführen soll.

Die kann man aber laut Anleitung nur durchführen wenn ein Turn durchgeführt wird und da beisst sich die Katze in den Schwanz.

Ich habe hier gelesen, das WDP nur in der Pro Version, das Märklin Format unterstützt und dies auch in den Einstellungen eingestellt werden kann. Da ich aber auf meiner kleinen Testanlage einige Unzulänglichkeiten von WDP festgestellt habe bin ich mit nicht sicher ob ich überhaupt in die Pro Version investiere.

Ich müsste doch aber den Decoder auch nur über die IB-Util programmieren können.
Denn ich kann alle Befehle ja auch über das Weichenkeyboard im 15er Adressbereich senden.
Aber selbst dort wird beim senden des Turn Befehl nur ein Step durchgeführt.

Die Frage ist nun ob ich die Potenziale auch einstellen kann wenn die Scheibe den Selbsttest durchführt.

Oder hat irgendwer noch eine Idee wo der Fehler liegt ??
Mit Herrn Littfinski wollte ich jetzt noch nicht telefonieren, denn ich hoffe ehrlich das der Firmware Fehler (Stand in einem anderen Forum) nach all den Jahren gelöst ist und nicht, dass das Problem ist.
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: Kalle in 25. Januar 2014, 10:04:26
Hallo,

ZitatIch müsste doch aber den Decoder auch nur über die IB-Util programmieren können.
Denn ich kann alle Befehle ja auch über das Weichenkeyboard im 15er Adressbereich senden.
Aber selbst dort wird beim senden des Turn Befehl nur ein Step durchgeführt.

wenn dies noch nicht einmal klappt, kann WDP auf Teufel komm raus Befehle an die IB senden, es wird wohl nicht klappen solange die IB nicht mit dem Dekoder hardware- und protokollmässig auf einer Linie sich befindet.

Es wäre auch schön, die anderen Unzulänglichkeiten auch offen zu legen als nur einfach es hinzuschreiben und daraus eine Kauf-Entscheidung zu fällen. Es ist auch bekannt daß die Small-Edition nicht die volle Programmvielfalt wie die Vollversion besitzt, gleich ob die 2009er oder 2012er Version. Soweit möglich ist in diesem Forum schon viel geholfen, sind Irrtümer geklärt, sowie Lösungsansätze mitgeteilt worden.

ZitatTT-DEC-R: Der Drehscheiben-Decoder TT-DEC-R ist geeignet für die digitale Ansteuerung der Roco H0 Drehscheibe 42615.
TT-DEC: Der Drehscheiben-Decoder TT-DEC ist geeignet für die digitale Ansteuerung von Fleischmann-Drehscheiben 6052, 6152, 6154, 6651, 9152, 6680 (mit und ohne ,,C"), 6652 (mit 3-Leiter Gleis), der Roco Drehscheibe 35900 und der Märklin-Drehscheibe 7286.

TT-DEC-R ist nicht TT-DEC, also nicht identisch wie auch immer. Genaueres kann nur der oder die Hersteller sagen. Und Roco-Drehscheiben sind zwei verschiedene aufgeführt.

Bitte nicht alles auf vage Vermutungen oder Hinweise in einem Topf werfen. In der Technik gelten klare Verhältnisse wenn es einwandfrei funktionieren soll. Ebenso sind klare Informationen nötig um auch helfen zu können wobei bei Hardwareproblemen untereinander die jeweiligen Hersteller die richtigen Ansprechpartner sind.
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: Mario Kabisch in 25. Januar 2014, 17:40:02
Zitat
Es wäre auch schön, die anderen Unzulänglichkeiten auch offen zu legen als nur einfach es hinzuschreiben und daraus eine Kauf-Entscheidung zu fällen. Es ist auch bekannt daß die Small-Edition nicht die volle Programmvielfalt wie die Vollversion besitzt, gleich ob die 2009er oder 2012er Version. Soweit möglich ist in diesem Forum schon viel geholfen, sind Irrtümer geklärt, sowie Lösungsansätze mitgeteilt worden.

Passt nicht zur dieser Thematik und eine Kaufentscheidung ist lange noch nicht gefällt worden, dafür gibt es auf dem Markt Software zu viele Möglichkeiten.

Evtl. ist das Problem hier schon erörtert worden, habe deswegen noch nicht gesucht, jetzt geht es mir ersteinmal um die Drehscheibe.

Mich verwunderte damals nur das eine Software (und auch die Small Edition sollte dieses Sicherheitsrelevante Feature besitzen) es schafft im Automatikbetrieb zwei Zügen die Freigabe, in ein und den selben Block zu ermöglichen, was natürlich in einem Crash endete.

Zitates wird wohl nicht klappen solange die IB nicht mit dem Dekoder hardware- und protokollmässig auf einer Linie sich befindet.

Laut Anleitung gehe ich doch aber davon aus, dass wenn alle drei LEDs leuchten, der Decoder erkannt hat das wer über ein bestimmtes Protokoll mit Ihm spricht und ich gehe auch davon aus, das IB-COM einen Turn Befehl sendet, der Decoder auch einen ausführt nur leider es dabei zu einem Fehler kommt der mit dieser ominösen blinkende rote LED quttiert wird. Das Problem ist doch, man steht wie Kuh vorm Walde, weil nirgendwo (ausser in der Bedienungsanleitung dür die ROCO Scheibe) steht, was das blinken bedeutet.

Was mich bei der Recherche dazu immer wieder verwundert hat, dass das Thema seit Existenz des Decoders auftritt (über 5 Jahre !!), die Fa. Littfinski (die ich als sehr kompetent empfinde) es aber immer noch nicht hinbekommen hat das blinken der LED in seiner Bedienungsanlietung zu erklären.
   
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: Jürgen Gräbner in 25. Januar 2014, 18:03:45
Hallo,

ZitatMich verwunderte damals nur das eine Software (und auch die Small Edition sollte dieses Sicherheitsrelevante Feature besitzen) es schafft im Automatikbetrieb zwei Zügen die Freigabe, in ein und den selben Block zu ermöglichen, was natürlich in einem Crash endete.

dass zwei Züge zugleich in einen Block einfahren verhindern in Win-Digipet die Verriegelungsfunktionen der Fahrstraßen. Dies klappt aber nur wenn sowohl Gleisbild als auch Fahrstraßen korrekt erstellt werden. Dieses "sicherheitsrelevante Feature" ist in (W)DP schon solange enthalten, wie ich das Programm kenne. Und das sind etwa 20 Jahre   ;)  Einen Unterschied zwischen SE und PE gibt es da nicht.
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: Mario Kabisch in 25. Januar 2014, 21:30:09
Zitatdass zwei Züge zugleich in einen Block einfahren verhindern in Win-Digipet die Verriegelungsfunktionen der Fahrstraßen.

Die Züge kamen aus entgegengesetzten Richtungen und sollten in einen zweigleisigen Bahnhof einfahren, beide hatte das Recht in beide Gleise einzufahren, beide lösten zur selben Zeit die Abfrage aus.
Und die Software entschied beide in den selben Abschnitt einfahren zu lassen.


Zwei gleichzeitige Anfragen müssen nacheinander ausgeführt werden.

Jedenfalls war das für mich ein Kriterium bei dem ich mir damals sagte, dass kann es nicht sein!

Ich kann ja nicht erst aufwändige Handbücher wälzen oder stundenlang in Foren suchen, das ist eine Funktion die muss die Software eigenständig lösen.

Aber egal, wir kommen vom eigentlichen Thema ab !! 
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: Edwin Schefold in 25. Januar 2014, 21:38:19
Hallo Mario

Waren denn diese Fahrtstraßen auch mit (virtuellen) Signalen versehen?
Denn diese sind auch wichtig für die Verriegelung.
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: Mario Kabisch in 25. Januar 2014, 22:00:13
Ja waren sie !!

Es war ein einfaches Testszenario, mit einem Oval, zwei zweigleisigen Abschnitten auf den geraden Abschnitten und 3 gleichberechtigten Zügen.

Die Automatik arbeitete nach dem Prinzip "Halten und suchen eines freien Blocks".
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: Jürgen Gräbner in 25. Januar 2014, 22:05:40
Hallo noch mal,

wenn du uns das Projekt zur Verfügung stellst, können wir uns das ansehen. Die Fahrstraßen, wenn sie korrekt erstellt sind, verhindern jeden Crash. Dies sind elementare Funktionen des Programms.
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: Mario Kabisch in 25. Januar 2014, 23:27:17
Ja ich schau mal ob ich das noch auf dem Rechner habe.

Hier aber schon der Aufbau kurz dargestellt, denn klar sind Fahrstrassen das A und O, aber das ist so simple das man es einfach nachstellen kann.

Alle Abschnitte waren mit Rückmelder ausgerüstet, die Fahrstrasse sind ja nur A --> G1 oder A --> G2 bzw. B --> G1 oder B -->G2.

Im übrigen hat Fahrdienstleister WDP seinen Fehler nach dem schalten und freigeben auch erkannt und sich dann schlichtweg aufgehangen.
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: Erwin Süßmuth in 26. Januar 2014, 08:12:02
Hallo Karl,


ZitatIch müsste doch aber den Decoder auch nur über die IB-Util programmieren können.
Denn ich kann alle Befehle ja auch über das Weichenkeyboard im 15er Adressbereich senden.
Aber selbst dort wird beim senden des Turn Befehl nur ein Step durchgeführt.

genau dieses Problem hatte ich bei einem Freund.
Er hat den Drehscheibendecoder selbst eingebaut und angeschlossen. Was er vergessen hat, die Brücken des Decoders auf Märklin  um zu stecken.
Beim programmieren sendete ich von der Zentrale immer ein Motorola Befahl an den Decoder. Die Drehscheibe bekam nur ein Step Befehl und die rote LED blinkte. Nach dem Umstecken auf die Märklin Drehscheibe funktionierte alles.
Was für einen Weichen-Datenformat sendet den die IB aus.

Wichtig ist auch die Absatz "Programmierung" auf Seite 7 der Anleitung und dann erst wie auf Seite 9 beschrieben programmieren.

Viel Erfolg

Mit freundlichen Grüßen
Erwin
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: Kalle in 26. Januar 2014, 14:19:44
Hallo Erwin,

Hast wohl die Namen verwechselt, ich habe keinen MM-oder DCC- Dekoder und auch keine Motorroller-Drehbühne.  ;)
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: Mario Kabisch in 26. Januar 2014, 22:56:39
ZitatWas für einen Weichen-Datenformat sendet den die IB aus.

Hallo,

ich hoffe doch DCC !! Jedenfalls habe ich auf meiner Testanlage damals einen Kühn WD darüber betrieben.

Nunja ich werde ab Donnerstag 3 Tage lang versuchen, das ganze zum laufen zu bekommen.

Der Jumper steckt richtig, das habe ich ausgeführt, aber solangsam beschleicht mich das Gefühl, mein alter Herr hat nur die Schuppengleise komplett als Einzelstromkreise ausgeführt und die zuführenden vergessen abzuisolieren, denn als ich über eins der Gleise über die Scheibe raus bin, gab es keine Kurzen aber die Fahrzeuge waren dann nicht mehr ansprechbar und falsch gepolt (DSU ist schon installiert).

Scheinbar ist das rote blinken ein Zeichen dafür, dass irgendetwas  nicht ganz im Sinne des Decoder ist.

Ich vermelde dann hier was es war !!
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: Mario Kabisch in 02. Februar 2014, 22:05:32
Mission erfolgreich !

Es müssen die Einstellung an den Potentialen gewesen sein !! ich ahtte es wie gesagt im 360 Grad Selbsttest justiert und dann eine Einstellung gefunden, bei welchem der Teil ohne Gleisabschnitte ohne Stop durchlaufen ist. Komischerweise hörte die Scheibe dann mit dem Selbsttest nicht mehr auf, es half nur den Strom zu trennen.

Dann war die Programmierung mittels IB Util kein Problem (dort kann man in den Einstellungen Motorola einstellen). Die Programmierung unter WDP funktionierte nicht, wenn aber unter IB Util porgrammiert worden ist, kann man die Scheibe mit WDP betreiben.

Was aber noch ein Problem war das es beim Einfahren auf die Scheibe immer zu einem Kurzen kam (da blinkte die rote LED dann auch). Ich habe dann am DSU jeweils die Leitungen (entgegen der Anleitung) vertauscht und es funktionierte.

Jetzt hab nur noch eine Frage an die Leute die schon eine Scheibe am Laufen haben, wenn die Endstellung der Scheibe in einen Uhlenbrock Rückmeldemodul zurückgegeben werden soll, muss laut Anleitung ein Widerstand und eine LED zwischengelötet werden, welche Funktion haben diese, nur die Spannung mindern ??

Für die andere Fragen mache ich Extra Threads auf !!
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: Kalle in 02. Februar 2014, 23:04:22
Hallo,

Zitat...., muss laut Anleitung ein Widerstand und eine LED zwischengelötet werden, welche Funktion haben diese, nur die Spannung mindern ??

tja, die LED dient einerseits als Anzeige und evtl. auch als Verbraucher. Der Widerstand dient hier dazu den Strom durch die LED oder auch durch beide als Verbraucher begrenzen.  In einer Reihenschaltung von Bauteilen ist der Strom durch alle Bauteile gleich. Voraussetzung ist natürlich daß die an den Bauteilen in Reihenschaltung anliegende Spannung größer als die Durchlaßspannung der LED ist.  Ist die Spannung zu niedrig, fließt durch die LED ein so geringer Strom daß diese kaum oder nicht leuchtet.
Fließt durch den Widerstand ein Strom, fließt er mit gleicher Stärke auch durch die LED. Hält man bei Stromfluß einen Spannungsmesser mit den beiden Prüfspitzen an beiden Enden des Widerstandes so mißt man eine Spannung. Würde man die Spannung über beide Bauteile bis zu einem minimalen Wert ändern oder evtl. auch erhöhen, so bleibt die Spannung über die LED, da ein nichtlineares Bauteil, annähernd konstant und der Spannungsfall über den Widerstand wird kleiner oder größer sowie der Strom kleiner oder größer gemäß den Gesetzmäßigkeiten des Ohmschen Gesetzes, hierbei ist der entsprechende Widerstand eine entsprechende konstante Größe.
Also Spannung, Strom und Widerstand immer einzeln betrachten und diese sind gesetzmäßig voneinander abhängig.
Eine "Stromspannung", wie in laienhaften Foren oft gelesen wird, gibt es nicht.

Nachtrag zu meinem ersten Satz,
Zitat...., die LED dient einerseits als Anzeige und evtl. auch als Verbraucher.

auch bestünde die Möglichkeit die annähernd konstante abfallende Spannung über eine LED auch fallweise zu nutzen. Auch die stärker sich ändernde Spannung über den Widerstand bei Betriebsspannungsänderungen wäre auswertbar. Es kommt auf die Erfordernis der übrigen Schaltung an. Da ich weder den Dekoder noch dessen Schaltung kenne kann ich auch keine konkrete Aussage fällen.

Was man mit einer LED und einem Widerstand nicht alles anstellen kann, sogar die Helligkeit des Lämpchens "LED" kann man nach Wunsch einstellen (und auch das "Lämpchen" zerstören).  ;)
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: Dieter Wolf in 03. Februar 2014, 12:11:00
Hallo Mario,die Rückmeldung der Position der Bühne erfolgt über einen Widerstand 1,6 k Ohm/0,6W und eine normale Diode.diese Schaltung dient dazu einen Minimalen Strom zu erzeugen (1 mA)der dann vom Decoder(63320 oder 63340) ausgewertet werden kann.Ohne diese Schaltung würdest du einen Kurzschluss machen.
Beste  Grüße D.Wolf
Titel: Re: Probleme mit LDT Drehscheibendekoder
Beitrag von: BR 007 in 13. Februar 2014, 11:13:59
Hallo Mario,

ich hatte das Thema damals angefangen und hatte öfters Kontakt zu Herrn Litfinsky.

Auch nach vielen Stunden habe ich es nicht hinbekommen, das der Decoder funktioniert.

Der Decoder steuerte die Scheibe vollkommen wirkürlich und unberechenbar.

Habe dann aus Zeitmangel und Frust damit aufgehört und mit dem Weiterbau meiner Anlage an anderen Stellen weiter gemacht. 

Das Gerät habe ich immer noch. Die Garantie ist inzwischen natürlich abgelaufen. Die Bedienung der Drehscheibe erfolgt über den manuellen Schalter.

Im Laufe diese Jahres werde ich noch einmal einen Versuch starten, das Ding in Gang zu setzen. Habe aber wenig Hoffung und das Gerät im Grunde abgeschrieben.

Es soll Alternativen geben, wie z.B. die Steuerung über einen ESU Lokdekoder oder den Dekoder von Herrn Boll.

Viele Grüße