Hallo!
Ich habe gerade eine Märklin BR 86 mit einem LOPIV3 und Permanentmagnet versehen. Jetzt blockiert der Motor. Kann es sein, dass ich den Magneten verkehrt eingesetzt habe.?
Danke für Eure Tipps.
Gerhard
Hallo Gerhard,
prüfe mal die Schrauben des Motorschildes. Dreh sie vielleicht mal ein Stück los. Ich vermute mal die sind zu lang und drücken auf die Zahnräder.
Grüße
Markus
Hallo MArkus!
Danke für den Tipp. das wars leider nicht. Was könnte es noch sein?
Hallo Gerhard,
wenn der Motor ordnungsgemäß durch das Lagerschild geschlossen ist, d.h. kein Spalt an der Trennstelle und der Polbügel sauber in den Fixpunkten am Basisgehäuse eingerastet ist, bleibt nur der Schluß, das Du eine Schraube oder etwas anderes ferrometallisches mit eingebaut hast was am Polbügel hängt und den Läufer(Rotor) blockiert. Da ist sonst Nichts. Entferne die Bürsten und demontiere das Lagerschild (Bürstenträger) und kontrolliere das Innere des Motors.
Hallo Gerhard,
hast du den richtigen Anker verwendet, es gibt welche mit 7 Zähnen.
Grüße aus Kevelaer
Heinrich
Hallo Xerxes!
Hallo Heinrich!
Leider habe ich weder ein ferromagnetisches teil eingebaut noch den falschen Anker erwischt. Der Anker ist derselbe.
Was kann es sein?
Gerhard
Hallo Gerhard,
das Einzige was mir jetzt noch einfällt ist, das der Polbügel vielleicht verbogen ist. Wenn Du über eine Schieblehre verfügst, solltest Du einfach mal den Durchmesser des Polbügels messen. Desweiteren prüfe doch mal den Spalt zum Rotor indem du , ohne Lagerschild, einmal versuchst ihn mittig im Polbügel zu positionieren. Überprüfe bitte auch noch einmal das Ritzel als auch das Gegenrad auf Fremdkörper. Ansonsten fällt mir dazu Nichts mehr ein.
Hallo,
oh ja, die 86er ;)
nimm noch mal den Anker raus und prüfe ob die Lok dann noch frei läuft. Evtl. ist nur was am Gestänge verklemmt.
Moin moin Gerherd,
das gleiche Problem hatte ich auch mit einer 86er. Es lag daran, dass der Schraubenkopf, im Durchmesser, zu groß war. Habe diese Schraube in die Drehbank gespannt uns den Kopf der Schraube verkleinert. Mit eine Bohrmaschine und einer Feile kann der kopf der Schraube auch geändert werden.
Herzlichen Dnak für eure Tipps!
Ich habe den Fehler gefunden. Nachdem ich die Einstellungen für den LOPI3 für den großen Scheibenkollektor vorgenommen habe, hat sich die Lok auch wieder bewegt.
Sie ruckelt allerdings etwas beim Anfahren. Kann mir jemand sagen, welchen CV ich verändern muß? Ich habe ihn leider vergessen.
Liebe Grüße
Gerhard
Hallo Gerhard,
da hast Du uns aber in die Irre geführt, denn Deine Beschreibung ließ eher eine mechanisch verursachte Blockade vermuten.
Was nun die Decodereinstellung angeht kommen ja nur einige wenige Cv's in Frage.
Cv 49 Default 19 diesen Wert um 2 reduziert ändert die Taktfrequenz auf 15 khz. Änderst Du ihn auf 18 schaltest Du nur die Lastregelung aus.
Um die Regelungscharakteristik zu ändern könntest Du in Cv 54 Def. 32 durch Verringerung den Regelungseingriff weicher gestalten, denn dieser Wert bestimmt die Härte der Regelung.
Mit Cv 55 nimmst Du Einfluss auf die Trägheit des Motors. Der Defaultwert beträgt 24, da der Motor einen grossen Durchmesser hat und dadurch über eine gewisse Eigenträgheit verfügt kann auch hier durch Verkleinerung des Wertes eine Anpassung angezeigt sein. Nun versuch mal DEin Glück und protokolliere die Werte.
Nachtrag: Um den Einfluß der Lastregelung auf das stockende Fahrverhalten festzustellen, reicht es sie einfach auszuschalten. Cv 49 - 18 eingeben! Sollte sich dadurch nichts entscheidend ändern brauchst Du auch die Regelparameter Cv 54 und Cv 55 nicht anzufassen. Dann kannst Du lediglich noch die Taktfrequenz anfassen und die zuvor beschriebene Prozedur wiederholen.
Hallo Xerxes!
Herzlichen Dank. Zunächst habe ich auch eine mechanische Ursache vermutet. Jetzt läuft sie bereits ziemlich gut. Ich habe nur noch ein Problem. Immer wenn die Schubstangen bei geringster Geschwindigkeit eine ganz bestimmte Position erreicht haben, blockiert die Lok kurz um dann wieder weiter zu fahren. Kann es sein, dass die linkseitigen und rechtseitigen Schubstangen sich in bestimmten Stellungen zueinander blockieren? eine Verunreinigung des getriebes würde wahrscheinlich nicht zu der Erscheinung führen, dass es immer genau bei derselben Position der Stangen auftritt, oder?
Danke
gerhard
Hallo Gerhard,
hier erfordert es ein bisschen Geduld und viel Fingerspitzengefühl um diesem Haker auf den Grund zu gehen. Bring das Räderwerk manuell in die vermutete Position und überprüfe mal das Spiel im Gestänge auf beiden Seiten und stelle den Vergleich an. Es reicht schon ein kleiner Verdreher in einem Achssatz um das Klemmen zu verursachen. Hier kannst Du nur durch überprüfen d.h. Spiel oder kein Spiel die Klemmstelle herausfinden. Ich habe so eine ähnliche Lok von Liliput bei der nur eine Achse angetrieben ist und alle anderen über das Gestänge gekuppelt sind. Wenn die Bohrungen in den Kuppelstangen einen Tick zu groß sind kann es zum Kippen kommen und die gegenüberliegende Stange drückt im Nulldurchgang Totlage, was zur Blockade führt. Eine derartige Konstellation wird auch bei Dir den unruhigen Lauf und das Hakeln verursachen.
Hallo Xerxes!
Die Lok läuft nun perfekt. danke für Deine Hilfe.
Eine Frage habe ich aber noch. Wie aktiviere ich beim LOPI3 F1 und F2 als Funktion für die TELEX-Kupplung. Welcher Wert muss in welche CV. Aus der Anleitung werde ich nicht schlau.
Danke
Gerhard
Hallo Gerhard,
wenn ich die Bed.-Anleitung richtig interpretiere sind Aux 1 und Aux 2 bereits mit F1 und F2 belegt. In der Tabelle Function Mapping geh mal in die Zeile F1 dort steht Cv 147/150 und in der Spalte AUX 1 eine 4. Das ist auch der Defaultwert des Decoders. Bei F2 steht der Wert für AUX2 Cv 153/156 = 8. Weiter hinten in der Anleitung findest Du die Beschreibung der Cv's. Ich finde den Lopi 3 in Bezug auf Sonderfunktionen als nicht optimal ausgestattet. Solltest Du auf die Intermodell gehen, lass Dir mal am Stand von Tams den LD G33 demonstrieren. Der ist auch speziell für Kupplungen und deren spezifische Anforderungen ausgerüstet.
Zitat von: Gerhard Mayer in 15. April 2009, 19:16:37
Hallo Xerxes!
Die Lok läuft nun perfekt. danke für Deine Hilfe.
Eine Frage habe ich aber noch. Wie aktiviere ich beim LOPI3 F1 und F2 als Funktion für die TELEX-Kupplung. Welcher Wert muss in welche CV. Aus der Anleitung werde ich nicht schlau.
Danke
Gerhard
Hallo Gerhard,
äußerst schwierig das zu beantworten, da die Frage nicht klar definiert ist.
F1+F2 sind in Grundeinstellung als Dauerfunktion gesetzt.
Meinst Du einfach das zeitliche Ausschalten der Ausgänge F1+F2 oder die Entkupplungsfunktion incl.andrücken und abrücken ?
Nur zeitl. abschalten--->CV 115+116 Wert 196-200 je nach Geschmack (2-4 sec.)
Autom. Entkuppeln CV 246=60, 247=40, 248= 15
Das sind nur Vorschläge, muß man selbst probieren wie es am besten aussieht und hängt auch davon ab wie CV 5 eingestellt ist. Es gibt sicher unzählige Möglichkeiten, die besser passen, je nach Lok.
Gruß Markus
Hallo Markus!
Ich habe die vordere TELEX an grün und die hintere an violett angeschlossen. Ich möchte mit F1 die vodere TELEX einschalten, die nach x-Sekunden automatisch abschalten soll. F2 soll dasselbe bei der hinteren bewirken.
Danke für Tipps.
Gerhard
Zitat von: Gerhard Mayer in 16. April 2009, 20:59:39
Hallo Markus!
Ich habe die vordere TELEX an grün und die hintere an violett angeschlossen. Ich möchte mit F1 die vodere TELEX einschalten, die nach x-Sekunden automatisch abschalten soll. F2 soll dasselbe bei der hinteren bewirken.
Danke für Tipps.
Gerhard
Hallo Gerhard,
dann ist es ja ganz easy.
Wie oben schon geschrieben , in CV 115 für F 1 und die CV 116 für F 2 fplgende Werte schreiben:
Gültig sind 193-207 wobei 193 die Funktion auf 0.5 sec begrenzt und jeder weitere Einerschritt eine Verlängerung der Schaltzeit von 0.5 sec. bedeutet.
194=1 sec
195=1.5 sec
196= 2 sec
bis 207=7.5 sec.
Das ist alles.
Gruß Markus
Danke Markus!
:D