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Win-Digipet - deutsche Foren => Win-Digipet allgemein => Thema gestartet von: Thomas Hirsch in 05. Mai 2009, 21:04:36

Titel: Lokgeschwindigkeit einmessen
Beitrag von: Thomas Hirsch in 05. Mai 2009, 21:04:36
Hallo zusammen,

Ich habe nun endlich fast alle meiner Lokomotiven eingemessen, was bei den meisten auch eigentlich kein grßes Problem
war. Leider hat sich bei der 14 - Punkt Messung der gerade erst von Märklin auf den angeblich aktuellen Stand der Technik umgerüstete Henschel-Wegmann-Zug endgültig verabschiedet. Nach dem 5. mal wollte  er an den Wendepunkten nur noch mit einem kleinen Schubs wieder losfahren um dann bei der 10. Messung mit qualmenden Motor endgültig aufzugeben. Also darf er wohl noch mal nach Göppingen.  :'(

!!!!!!!!!!!!!! Ich möchte jedoch deutlich sagen das dies mit Sicherheit nichts mit Windigipet zu tun hat !!!!!!!!!!!!!!

Doch nun zum eigentlichen Rätsel:

Die V100 aus der Feuerwehr-Startpackung (Mfx) hat sich strikt geweigert den Messvorgang aufzunehmen.
Seltsamerweise lässt sie sich sowohl über das Lokcontrol als auch über den Regelbalken im Einmeßfenster ganz normal steuern.
Nur wenn ich  Start der Messung drücke geht zwar die Anzeige im Regelbalken auf 50% doch die Lok bewegt sich nicht und auch im Lokcontrol tut sich nichts.
Breche ich den Meßvorgang ab lässt sie sich wieder über beide Regelmöglichkeiten fahren.
Habe das ganze mehrmals probiert und dann erst mal frustriert aufgegeben .
Vielleicht hat ja einer von euch eine Idee woran das liegen könnte.
Wie gesagt alle anderen Loks mit diversen Decodern ( auch MFX) haben brav mitgespielt.

in hoffnungsvoller Erwartung

   Thomas Hirsch
Titel: Re: Lokgeschwindigkeit einmessen
Beitrag von: Jürgen Gräbner in 05. Mai 2009, 21:10:50
Hallo Thomas,

welche Fahrstufe wird denn an der Zentrale angezeigt, wenn du die Lok an der Zentrale aufrufst?
Titel: Re: Lokgeschwindigkeit einmessen
Beitrag von: Edwin Schefold in 05. Mai 2009, 21:12:24
Hallo Thomas

Mal eine Frage:

Welche Funktion hat bei dieser Lok die F4 Taste?

Nicht das hier der Hase in Pfeffer sitzt, denn bei den meisten Loks wird dort die Anfahr/Bremsverzögerung ausgeschaltet.
Andere Loks haben dort den Kriechgang liegen.
Drücke doch mal die Taste und fahre dann mal die Lok per Lok-Control.
Fährt sie dann?
Titel: Re: Lokgeschwindigkeit einmessen
Beitrag von: Thomas Hirsch in 05. Mai 2009, 21:48:26
Hallo Edwin,

Per Lokcontrol fährt die Lok wie gesagt völlig normal, auch über den Regler im Meßprogrammfenster. erst wenn die eingentliche Messung über Start aktiviert wird tut sich gar nichts.
F4 ist hier die Decoderverzögerung  ausschalten, ist aber nicht aktiv.

Hallo Jürgen

Muß ich mal ausprobieren, habe die Lok wieder auf Vitrine gestellt und weggeräumt.
Titel: Re: Lokgeschwindigkeit einmessen
Beitrag von: Thomas Hirsch in 05. Mai 2009, 22:45:17
Hallo Jürgen,

so jetzt habe ich es noch mal probiert, leider mit demselben Ergebnis. Aber ich habe jetzt mal auf die Tams geschaut.
Sie zeigt Fahrstufe 14 aber die Lok steht  ???
Schon sehr seltsam.
Titel: Re: Lokgeschwindigkeit einmessen
Beitrag von: Torsten Junge in 06. Mai 2009, 00:25:24
Hallo Thomas,

Jetzt ist es klar  ;) ist es eine mfx Lok? wenn ja, müßte auf dem Display 126 stehen. Also für die Tams m3 Programmierung. Schau mal in WDP-Lokdatenbank ob dort der richtige Decoder eingestellt ist. Sonst einstellen und > Daten an Zentrale übermitteln. Ich hatte es auch neulich wie von dir beschrieben aber mit MMII Decoder. Einstellen und es sollte gehen.

Grüße aus Hamburg
Torsten Junge
   (http://www.alice-dsl.net/torstenjunge/images/smi/13.gif)

(http://www.alice-dsl.net/torstenjunge/bilder/TAMS_klein.jpg) (http://www.alice-dsl.net/torstenjunge/bilder/IB_klein.jpg) (http://www.alice-dsl.net/torstenjunge/bilder/HSI1_klein.jpg) (http://www.alice-dsl.net/torstenjunge/bilder/CS_klein.jpg) (http://www.alice-dsl.net/torstenjunge/bilder/6017_klein.jpg) (http://www.alice-dsl.net/torstenjunge/bilder/rumblepad_klein.jpg)
Titel: Re: Lokgeschwindigkeit einmessen
Beitrag von: Jürgen Gräbner in 06. Mai 2009, 06:52:13
Hallo Thomas,

ich gehe davon aus, dass Du m3 an der MC nicht aktiviert hast und die Lok im MM2-Format fahren soll. Dann wäre FS 14 normal Was passiert denn, wenn an der MC (während die Lok bei FS 14 noch steht) kurz das Licht der ein/aus schaltest?
Titel: Re: Lokgeschwindigkeit einmessen
Beitrag von: Wilfried Engelhardt in 06. Mai 2009, 10:59:26
Hallo, Thomas

miit dieser Bemerkung (.....auf den neuesten Stand gebracht) ist meine BR 61 schon einige Male von M zurückgekommen,
die bekommen die Lok einfach nicht hin ! Irgendwo habe ich allerdings gelesen, dass man beim Sinus-Motor die CV 5 nicht verändern sollte. Nach dem Einmessen auf dem Zeller-Rollenprüfstand ist meine Lok noch einge Meter gefahren, danach stellte sie sich tot. Ich habe jetzt mit Herrn Schulz (schulz-modelllbahnen@t-online) telefonisch Verbindung ausfgenommen.
Ich soll ihm die Lok zuschicken, er will mal sehen, was er machen kann. Die Probleme mit dieser Lok sind ihm bekannt.

Werde weiter berichten!
Titel: Re: Lokgeschwindigkeit einmessen
Beitrag von: Kaj Nielsen in 07. Mai 2009, 17:13:15
Hallo zusammen,

Thomas Hirsch, ich habe genau diese problem mit:
- Märklin 36420 (Ludmilla),
- Märklin 26533 (Metronom), und
- Märklin 26355 (Adler),
alle mit originale Mä dekoder (nicht mfx) und habe bis jetzt keine lösung gefunden.
Wenn man der regler auf CS1 ein bischen bewegen, startet der geschwindigkeitmessung, aber die loks wird nicht beschleunigt, aber fahre mit sehr langsame bewegung.
Ich verwende speed-cat.
Titel: Re: Lokgeschwindigkeit einmessen
Beitrag von: Thomas Hirsch in 07. Mai 2009, 20:01:25
Hallo zusammen,

erst mal danke für die rege Beteiligung.

Ich glaube nicht das es ein MFX Problem ist ,da ja meine anderen MFX-Fahrzeuge (ausser HWZ) keine Probleme hatten.
Allerdings ist die Feuerwehr V100 wohl eine der ersten Mfx Loks , vielleicht sind die ja empfindlicher??? Andererseits scheint Kai ja die gleichen Probleme mit nicht MFX Fahrzeugen zu haben.
Wie Jürgen schon richtig vermutet fahre ich die MFX Fahrzeuge mit MMII ,da ich gerade erst von der Möglichkeit erfahren habe mit der Tams m3 zu fahren, und auch noch nicht genau weiss wie ich das umstellen kann.
Ich habe gerade erst auf die aktuelle Software upgedatet , und muß mich erst noch durch das neue Handbuch arbeiten.

Wilfried :wenn du deinen HWZ von Herrn Schulz zurückbekommst  würde mich das Ergebnis duraus interessieren.

Leider bin ich im Moment beruflich etwas im Stress und kann mich daher nicht so intensiv mit diesem Problem beschäftigen. Allerdings interessiert mich durchaus ob noch andere dieses Problem haben.



Titel: Re: Lokgeschwindigkeit einmessen
Beitrag von: Matthias Schieblon in 08. Mai 2009, 09:03:25
Hallo Kaj,

ich hatte gestern ein ähnliches Problem mit einer Lok von Märklin und der Ecos. Die Lösung meines Problems fand sich in der Lokdatenbank. Aus irgend einem Grund war diese Lok nicht mit der Ecos verknüpft. Schau mal nach, ob noch die Verknüpfungen für die Loks bestehen.

Gruß

Matthias
Titel: Re: Lokgeschwindigkeit einmessen
Beitrag von: Wilfried Engelhardt in 08. Mai 2009, 09:38:57
Hallo WDP-Freunde

Vielleicht eine blöde Frage: Was ist mit Tams m3 gemeint? :-[ :-[
und was muß ich dafür tun?
Titel: Re: Lokgeschwindigkeit einmessen
Beitrag von: Markus Herzog in 08. Mai 2009, 09:47:46
Hallo Wilfried,

schau mal hier:
http://www.bahnhistorie.de/_sgg/m2m4_1.htm (http://www.bahnhistorie.de/_sgg/m2m4_1.htm)

Ist aber inoffiziell und ohne Funktionsgarantie.

Grüße
Markus
Titel: Re: Lokgeschwindigkeit einmessen
Beitrag von: Wilfried Engelhardt in 08. Mai 2009, 11:23:15
Hallo Markus

Vielen Dank für Deine schnelle Antwort,habe aber dazu noch eine (blöde?) Frage: was ist eine "gültige mfx-Adresse?"
Titel: Re: Lokgeschwindigkeit einmessen
Beitrag von: Markus Herzog in 08. Mai 2009, 11:36:10
Hallo Wilfried,

Zitat von: Wilfried Engelhardt in 08. Mai 2009, 11:23:15
Hallo Markus

Vielen Dank für Deine schnelle Antwort,habe aber dazu noch eine (blöde?) Frage: was ist eine "gültige mfx-Adresse?"
Eine frei wählbare Adresse zwischen 1 und 16384 (WDP unterstützt nur bis 9999). Du solltest nur keine Nutzen, die schon für DCC oder MM nutzt.

Grüße
Markus
Titel: Re: Lokgeschwindigkeit einmessen
Beitrag von: Martin Lutz in 08. Mai 2009, 12:45:02
Hallo Thomas,
Zitat von: Thomas Hirsch in 07. Mai 2009, 20:01:25
Hallo zusammen,

erst mal danke für die rege Beteiligung.

Ich glaube nicht das es ein MFX Problem ist ,da ja meine anderen MFX-Fahrzeuge (ausser HWZ) keine Probleme hatten.
Allerdings ist die Feuerwehr V100 wohl eine der ersten Mfx Loks , vielleicht sind die ja empfindlicher??? Andererseits scheint Kai ja die gleichen Probleme mit nicht MFX Fahrzeugen zu haben.
Ist es wirklich eine mfx Lok? Nach deinem Satz "Allerdings ist die Feuerwehr V100 wohl eine der ersten Mfx Loks" machts bei mir irgendwie KLick. Am Anfang gab es einige Modelle von Märklin, die mit abgespeckten Lopis ausgeliefert wurden (keine mfx). Die damalige Version einer BR120 oder die erste SBB Ee 3/3 sind solche Kanditaten. Meine Ee 3/3 hatte einen etwas seltsamen Adressumfang. Weder 80 noch 255 sondern die Grenze lag bei 120 soweit ich mich erinnern kann (Mittlerweile ist in dieser Lok ein kompletter Lopi 3 drin). Was weiss ich, was noch alles in diesem Decoder für Spezialitäten einprogrammiert sind oder eben nicht.  :( Vielleicht ist hier der Hase begraben.

Dass dir der Henschel Wegmann Zug abgeraucht ist, ist natürlich blöd und hat wirklich mit WDP nichts zu tun. Aber soweit ich weiss, sind gerade die C-Sinus Motoren von Märklin etwas heikel im Bereich tieferer Fahrstufen. Die Verlustleistung soll gerade da relativ gross sein. Bei längerer langsamer Fahrt erhitze sich der Motor relativ schnell. Ich habs aber nie überprüft.

Gestern hatten wir das auch mal zum ersten Mal ausprobiert. Wir haben eine so lange Strecke gewählt, dass die Lok pro Fahrtrichtung ganze 5 Min unterwegs ist bei der Messung mit Fahrstufe 1. Wir witzelten rum, wann ächt die Lok abraucht. Es war eine Re460 mit dem ersten C-Sinus. Sie hats aber überlebt :)
Titel: Re: Lokgeschwindigkeit einmessen
Beitrag von: Markus Herzog in 08. Mai 2009, 12:52:46
Hallo zusammen,

Martin dürfte recht haben. Habe bzw. hatte die Feuerwehrlok in mehreren Ausführungen. Die hat keinen MFX-Dekoder, sondern nur so einen programmierbaren Märklin-PIC Dekoder mit 14 Fahrstufen unter MM2.

Grüße
Markus
Titel: Re: Lokgeschwindigkeit einmessen
Beitrag von: Thomas Hirsch in 08. Mai 2009, 13:31:24
Hallo Markus,

Die Lok stammt aus einer Startpackung 29751 mit Mobile Station, daher bin ich von Mfx ausgegangen .
Habe aber gerade in Collection gesehen das der gleiche Zug zuvor unter der Nummer 29750 als normale Digital Startpackung  im Handel war, was den Schluß nahelegt das es sich wohl nicht um eine Mfx Lok handelt.
Aber das Problem ist damit leider immer noch da. Da die Lok aber eh nur in der Vitirne rumstand habe ich es erstmal dabei belassen.
Titel: Re: Lokgeschwindigkeit einmessen
Beitrag von: Martin Lutz in 08. Mai 2009, 17:13:55
Hallo Thomas
Zitat von: Thomas Hirsch in 08. Mai 2009, 13:31:24
Hallo Markus,

Die Lok stammt aus einer Startpackung 29751 mit Mobile Station, daher bin ich von Mfx ausgegangen .
Habe aber gerade in Collection gesehen das der gleiche Zug zuvor unter der Nummer 29750 als normale Digital Startpackung  im Handel war, was den Schluß nahelegt das es sich wohl nicht um eine Mfx Lok handelt.
Diese Startpackung hat definitiv kein mfx Decoder. Zumindest ist es so aus der Produktedatenbank von Märklin ersichtlich. Die Startpackung wurde im Jahre 2004 als Neuheit angeboten. Das ist das selbe Jahr als man das mfx System ankündigte. So gab es eine Übergangsszeit, wo einigen 2004er Neuheiten kein bekannter Mäuseklavierdecoder verbaut wurde sondern Lopis mit abgespeckter Firmware (kein DCC und sonst auch ein paar Einschränkungen) und die neuen PIC Decoder, welche man heute aus den Hobby Loks 36xxx kennt.

Ich vermute, dass genau hier auch das Problem zu suchen ist. In diesem Jahr 2004 gibt es bei Märklin einige Modelle mit diesen Exotendecoder. An deiner Stelle würde ich der Lok gleich ein Lopi einbauen.